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  • Gesucht wird das Friedensbild des Jahres. Kriegsfotografen gewinnen ja immer Preise, hier aber folgt ein weltweit ausgeschriebener Wettbewerb dem Ziel, "mit dem besten Foto zum Thema Frieden - von Wien aus - ein Zeichen zu setzen, Frieden als wichtigstes Ziel unserer Koexistenz für ein gelungenes Leben wahrzunehmen". Es wird jenes Bild ausgezeichnet werden, das dieses Thema für das jeweilige Jahr am allerbesten sichtbar macht.

    Namensgeber des Awards - ausgelobt von der Photographischen Gesellschaft (PHG) und dem Verlag Edition Lammerhuber - ist Alfred Hermann Fried, ein österreichischer Pazifist und Schriftsteller, der 1911 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde. Der Preis ist mit Euro 5.000,- dotiert.

    Infos: www.friedaward.com

    Frieden mit der Natur
    Bild: Marcus Reichmann aus 'A place to be', ausgezeichnet mit der Fried Award Medal 2013 [weiterlesen]
  • Die Ausstellung "Das Beste aus Zeitungen, Zeitschriften und Internet" wird bis zum 5. Oktober 2014 im Haus der Photographie in den Deichtorhallen Hamburg gezeigt. Seit über 20 Jahren zeichnet die LeadAcademy herausragende Leistungen der Medien,- Fotografie- und Werbebranche mit den LeadAwards aus. Die prämierten Arbeiten werden jährlich im Haus der Photographie der Deichtorhallen auf rund 1.000 Quadratmeter vorgestellt und sind mit über 30.000 Besuchern die größte Schau dieser Art in Europa.

    Gezeigt werden "innovative, beispielgebende Fotos, Magazinbeiträge, Websites und Werbekampagnen. Das Beste, was in den letzten 12 Monaten in deutschen Zeitschriften, Zeitungen und Online-Medien publiziert wurde", so der Anspruch der Verantalter.

    Auch in diesem Jahr wird wieder ein Publikumspreis vergeben. Hier kann man abstimmen für die Kategorie Fotografie.

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    »Schockierende Bilder aus der Geisterbahn« Aus: DUMMY Nr. 40, nominiert in der Kategorie Beitrag des Jahres. [weiterlesen]
  • Unter dem fast schon lyrisch anmutenden Titel "Der verliebte Photograph" zeigt die Galerie Lardon in Ahrenshoop (Weg zum Kiel 16, 18347 Ahrenshoop) Fotografien von Karl Schenker und Mario von Bucovich. Sämtliche Werke stammen aus der Sammlung Atelier Karl Schenker bei ullstein bild in Berlin.

    Die Ausstellung vermittelt ihren Besuchern einen Eindruck des fotografischen Schaffens zweier Fotografen, die fast vergessen sind. Die zwanziger Jahre des letzten Jahrhunderts waren für beide die Zeit intensiver Studioarbeit, es entstehen vielfältige Porträtstudien prominenter Schauspieler, Tänzer, Sportler, Musiker oder Intendanten.

    Außerdem präsentiert die Ausstellung neben Motiven aus der Mode-, Akt- und Portraitfotografie den Ausdruck eines weiteren künstlerischen Gestaltungsmittels Karl Schenkers: die Wachsfigur. Schenker entwirft und modelliert lebensgroße, äußerst elegante Schaufensterfiguren à la mode, fotografiert sie, und – ein spannender Aspekt der Ausstellung – reiht sie… [weiterlesen]
  • Die Bewegungen auf dem Bildmarkt sind gerade ziemlich gegenläufig: Alteingesessene Rights managed-Agenturen vermarkten ihr Material klammheimlich über Microstockpartner, gleichzeitig rüsten Microstockagenturen auf in Richtung "first class photography". Auch die in Karlsruhe beheimatete Agentur Pitopia erweitert ihr Microstock-Portfolio nun um eine Exklusiv-Kollektion: Exclusiv², sprich "hoch zwei".

    Aber der Name macht durchaus Sinn: Die Bilder gibt es exklusiv nur bei dieser Agentur und die Bildkunden können die Fotos für ihre Nutzung exklusiv lizenzieren.

    Pitopia geht bei der neuen Kollektion mit 85.000 Motiven an den Start. Wie sagt Agenturchefin Ute Jansing mit einem Augenzwinkern: "Exklusiv zu lizenzieren ist ja eigentlich Retro. Jedoch ist dieser Trend verständlich, denn Bilder, die exklusiv genutzt werden machen Projekte unverwechselbar".

    Und was kosten die Lizenzen? Es gibt zwei Modelle: Der Preis für eine exklusive Nutzung für 365 Tage ab dem Kauftag liegt bei 199,- €… [weiterlesen]
  • Die Agentur Pond5 nennt es offiziell ihre erste "institutionelle Finanzierungsrunde": Von den Risikokapital-Gesellschaften Accel Partners (Palo Alto) und der Stripes-Gruppe (New York) fließen 61 Millionen US-Dollar an die Footage- und Bildagentur. Die Finanzspritze soll - so Agenturmitbegründer und CEO Tom Bennett  - in die internationale Expansion des Unternehmens investiert werden.

    Weltweit beschäftigt die im Jahr 2006 gegründete Agentur heute 70 Mitarbeiter und hat neben dem Headquarter in New York Niederlassungen in Prag und Genf.

    Die Finanzierung deutet zumindest an, dass Venture-Capital-Unternehmen, die zuvor immerhin auch Firmen wie Facebook oder Macromedia finanziert haben, damit ein gewisses Vertrauen in die Ertragssituation und die Zukunft der Bild- und Medien-Branche kundtun. [weiterlesen]
  • Da muss man nicht lange herumorakeln, die britische Science Photo Library zählt zu den absoluten Schwergewichten in ihrem Segment. Nicht nur europa-, sondern weltweit.

    Die Londoner Agentur - SPL ist immerhin mehr als 30 Jahre am Markt -  bietet hochwertige Motive aus den Bereichen Wissenschaft, Medizin, Forschung und Technik. Darüber hinaus zeigt die neue Partneragentur von vario auch Lifestyle und Naturaufnahmen.

    Mit dem Zugewinn des Royalt free-Materials der Briten baut die Bonner Fotoagentur vario images weiter Ihr Portfolio aus und wird demnächst einen umfangreichen Bestand an Fotos aus Wissenschaft, Medizin und Forschung anbieten.

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  • Zuerst: Die Informations- und Networking-Veranstaltung PICnight heißt nun PICTAnight. Mit der Namensänderung möchte der BVPA sein Veranstaltungskonzept begrifflich näher an die Bildagenturmesse PICTAday anlehnen. "Im vergangenen Jahr besuchten über 100 Teilnehmer die begehrten Weiterbildungsveranstaltungen des Verbandes und hörten spannende Vorträge zum Geschmacksmusterrecht, Bilderklau, Eventfotografie und Social Media", so der Verband.

    Die nächste Veranstaltung läuft am  24.07.2014 in München und hat das Thema: "Bildlizenzierung im Social Web".

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  • Schade, die Ausstellung beginnt erst am 1. November. Aber sie läuft über die Feiertage bis zum 11. Januar 2015. Das Rijksmuseum in Amsterdam (Museumstraat 1, 1071 XX Amsterdam) zeigt die Ausstellung "Modern Times. Fotografie im 20. Jahrhundert". Zu sehen sind seltene Aufnahmen von Fotografen wie Jacques-Henri Lartigue, Man Ray, Brassaï, W. Eugene Smith, Ed van der Elsken und William Klein.

    Das Besondere an der Schau ist auch, dass das Rijksmuseums die Ausstellung aus seiner eigenen, sehr umfangreichen Fotografiesammlung bestückt, die als Überblicksausstellung zum ersten mal gezeigt werden: Mit rund 400 Werken vermittelt die Ausstellung einen Überblick über die Entwicklungen, die die Fotografie im 20. Jahrhundert erlebt hat – von der journalistischen Fotografie über die Amateurfotografie, Farbfotografie, Mode- und Reklamefotografie bis zu Fotografie als Kunst.

    [caption id="attachment_1964" align="alignnone" width="632"]Bild: Helen Levitt, New York 1980 Bild: Helen Levitt, New York 1980[/caption] [weiterlesen]