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  • Es gibt sie eben doch, diese unglaublichen Flohmarktfunde und Dachbodenausgrabungen von alten Bildern! Eine einzigartige Sammlung von "verlorenen" Negativen  aus dem Ersten Weltkrieg, die das kurze Leben des deutschen Jagdfliegers Freiherr von Richthofen zeigen, sind von dem scharfäugigen Fotografen Barry Pickthall in einem Schuhkarton auf einem Flohmarkt gefunden und für die Nachwelt aufbereitet und gerettet worden. "Ich schaue immer nach alten Fotografien, ähnlich unterwegs wie ein Mann mit einem Metall-Detektor, und diesmal habe ich das Gefühl, als wäre ich auf einen Goldschatz gestoßen", so der britische Fotograf. Gefunden hatte er die Bilder in der Nähe von Littlehampton, West Sussex, sie stammen aus einer Haushaltsauflösung. Auch den Kaufpreis verriet der Fotograf: 20 Pfund.

    Die Original-Negative bieten eine Aufzeichnung von Richthofens zweijähriger Fliegerkarriere als Kampfpilot im I. Weltkrieg, wo er - bis zu seinem Tod mit 25 Jahren - mit rund 80 Luftkampfsiegen als der… [weiterlesen]
  • John Shelley war für mehrere Jahre einer der führenden Fotografen der Britischen Königsfamilie. Seine Kollektion, die bis ins Jahr 1978 zurückreicht, gewährt einen fast schon intimen Einblick in das Leben der Königsfamilie. Denn nur wenige Fotografen hatten eine langjährige Beziehung zu den Royals, die den Zugang zu den verschiedensten Bereichen ihres Lebens zuließ. Die John Shelley Collection umfasst somit Fotografien, die die private Seite der Britischen Königsfamilie zeigen.

    Imago aus Berlin hat begonnen, Bildmaterial der John Shelley Collection zu übernehmen.

    imago innen [weiterlesen]
  • In Wien findet 14. und 15. Juni in der AnzenbergerGallery und der OstLicht Galerie für Fotografie das zweite ViennaPhotoBookFestival statt. Das Festival soll dem Medium Fotobuch in Österreich eine breite Plattform bieten und dazu beitragen, das Fotobuch als Kunstform zu etablieren. Neben Verlagen aus Österreich und Osteuropa, beteiligen sich auch Schulen und Fotografieklassen von Universitäten, die sich mit dem Medium Fotobuch beschäftigen. Neben dem Fotobuchmarkt gibt es ein Programm mit Vorträgen internationaler Gäste, Diskussionen, Künstlergesprächen und Signierstunden. [weiterlesen]
  • Im Sommer 2014 feiert die Helmut Newton Stiftung im Museum für Fotografie (Jebensstraße 2, 10623 Berlin) ihr zehnjähriges Bestehen. Als Eröffnungsausstellung bestimmte Helmut Newton damals kurz vor seinem Tod, "Us and Them" und "Sex and Landscapes". Zum Jubiläum zehn Jahre später wählt die Stiftungspräsidentin June Newton die gleiche Kombination und betont damit die Kontinuität der Stiftungsarbeit.

    Infos: www.helmut-newton.de/

    [caption id="attachment_1808" align="alignnone" width="576"]Bild: Helmut Newton: Monica Bellucci, Monte Carlo 2001 Bild: Helmut Newton: Monica Bellucci, Monte Carlo 2001[/caption]

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  • [caption id="attachment_1801" align="alignnone" width="554"]displaymedia.ashx Bild: Sara Naomi Lewkowicz, USA, courtesy of SWPA 2014 02[/caption]

    Die Sony World Photography Awards 2015, veranstaltet von der World Photography Organisation, starten in die nächste Runde. Fotografen aus aller Welt können sich auf www.worldphoto.org ab sofort kostenlos mit ihren besten Arbeiten für den renommierten Award bewerben. Die Beiträge müssen bis zum 5. Januar 2015 eingereicht werden, für den Profi-Wettbewerb bis zum 8. Januar 2015. Die Gewinner werden im Rahmen einer Galaveranstaltung am 23. April 2015 in London bekannt gegeben. [weiterlesen]
  • Die Portraitserie „Drei Annen“ zeigt junge Mädchen ab einem Alter von zehn Jahren, gerade am Ende ihrer Kindheit. Man sieht sie in spielerischen Selbstinszenierungen in ihrem eigenen, noch kindlichen Umfeld, oftmals zu zweit, manchmal auch in Verkleidung. Es sind kleine Szenen ohne konkreten Handlungsablauf, die aber doch Teil einer Geschichte sein könnten.

    Die freie Berliner Fotografin Janina Wick interessiert in der Serie der "Übergang von einer Lebensphase in eine andere". Der Titel der Portraitreihe „Drei Annen“, bezieht sich auf einen gleichnamigen Ort im Harz – der Gegend, in der viele der Bilder entstanden sind.

    Die Ausstellung wird vom 27.05. - 31.08.2014 im Schauraum des Literaturhauses Darmstadt (Kasinostraße 3, 64293 Darmstadt) gezeigt.

    [caption id="attachment_1796" align="alignnone" width="630"]Janina Wick: Hannah aus der Serie "Drei Annen" Janina Wick: Hannah aus der Serie "Drei Annen"[/caption] [weiterlesen]
  • Der in der ehemaligen Tschechoslowakei geborene Martin Kollar erhält den Leica Oskar Barnack Preis für sein Projekt „Field Trip“. Die Aufnahmen der Fotostrecke sind im Rahmen des Projektes „The Places“ entstanden, einem Dossier über Israel und das Westjordanland, an dem Martin Kollar zusammen mit zwölf weiteren internationalen Fotografen arbeitete. Ziel des Projektes war es, anhand von individuellen Bilderserien ein vielfältiges Porträt des Landes zu zeichnen und damit die Komplexität einer der wohl umstrittensten Regionen aufzuzeigen.

    Die Zeit in Israel weckt in Kollar Erinnerungen an die eigene Vergangenheit in der kommunistischen Tschechoslowakei. Zufällige Polizeidurchsuchungen und Festnahmen gehören zur Tagesordnung; die Bevölkerung lebt in Angst vor Überwachung und Denunziation. Mit seinen Aufnahmen gibt Martin Kollar eine transparente Darstellung der aktuellen Lebenssituation. Dabei hat er ebenso alltägliche wie auch skurrile und humorvolle Sequenzen eingefangen.

    Kollar… [weiterlesen]
  • Fotofinder eröffnet  in my-picturemaxx zwei neue Places: Fotofinder international und Fotofinder art & history.

    International präsentiert das Angebot von über 50 Auslandsagenturen, die einen besonderen Blick auf das Welt- und Zeitgeschehen beisteuern.

    Art & history konzentriert sich auf Ihren Bedarf an historischem Bildmaterial, von den alten Griechen bis zum 21. Jahrhundert. Dazu kommt ein umfangreiches Angebot an Kunst, sowohl in Form von Reproduktionen als auch Künstler-Portraits.

    King penguins among the ruins of the whaling station

    © Biosphoto / images.de (Lead-Bild der Meldung: © Xinhua / images.de) [weiterlesen]
  • An diesem Wochenende, am Samstag, den 24. Mai, starb der Berliner Fotograf Michael Schmidt. Er wurde 68 Jahre alt. In den sechziger Jahren startete er seine Laufbahn als Fotograf, indem er sich das Fotografieren autodidaktisch selbst beibrachte.

    Seine Bilder zeigen sachlich-nüchtern Alltagsszenen, bis ins Jahr 2012 ausschließlich in schwarz-weiß. Zu seinen wichtigsten Fotoserien zählt „Waffenruhe“ von 1988 – mit der er weltweit bekannt wurde und mit der er West-Berlin in den letzten Jahren vor dem Mauerfall dokumentierte. Die Fotoserie „EIN-HEIT“ wurde unter dem Titel „U-NI-TY“ 2005 in den USA im Museum of Modern Art in New York ausgestellt. Für die Serie „Lebensmittel“ aus dem Jahr 2012, in der er erstmal Farbe als Stilmittel einsetzten, sollte er jetzt in der Schweiz mit dem Prix Pictet ausgezeichnet werden – dazu ist es nun nicht mehr gekommen.

    Die Herkunft unserer industriell produzierten Lebensmittel in Großbäckereien und Tierzuchtbetrieben kann man auf seinen Bildern näher… [weiterlesen]