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  • Anlässlich der Ausstellung »Klaus Pichler: One Third« stellt Peter Weiermair, Kunsthistoriker und Kurator, »Überlegungen zur Aktualität des Themas Stillleben« an. Der Vortrag läuft am Freitag, 22. November 2013 um 19 Uhr in der AnzenbergerGallery (Absberggasse 27, 1100 Wien).

    Die Ausstellung in der AnzenbergerGallery präsentiert zwei unterschiedliche Positionen dieses Genres: In »One Third« zeigt der österreichische Fotograf Klaus Pichler Lebensmittel in verschiedenen Stadien der Zersetzung, zu aufwendigen Stillleben arrangiert. Bewusst wird die Haltbarkeitsgrenze überschritten, um auf die Dimension der Lebensmittelverschwendung aufmerksam zu machen.

    Als Kontrapunkt zu der zeitgenössischen Position von Klaus Pichler stellt AnzenbergerGallery erstmals zwölf Reprints von Autochromen Heinrich Kühns aus den Jahren 1907 bis 1913 aus, die in Kooperation mit der Österreichischen Nationalbibliothek und Intercultural Social Project entwickelt wurden.

    Kühn gilt als einer der ersten… [weiterlesen]
  • Zorn als elementare Emotion ist der Inhalt einer Portraitserie des Fotografen Axl Klein. Der Saarbrücker fotografierte in einer Serie 55 Prominente, die Antworten auf die Fragen geben sollen: "Wie tritt Zorn in den Gesichtern von Menschen in Erscheinung? Wie wirkt Zorn, wenn man ihn aus allernächster Nähe, einer geradezu intimen Distanz, betrachtet?"

    Die Bilder werden ab dem 27. Februar 2014 im Unesco Weltkulturerbestätte "Völklinger Hütte" ausgestellt. Das Projekt erfolgt in Zusammenarbeit mit  "Amnesty International", die Bilder werden in limitierter Auflage zugunsten der Organisation verkauft.

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    Foto: Axl Klein: Leonard Lansink [weiterlesen]
  • Joanna Nottebrock gewann mit ihrer Arbeit "Boxeo" den ersten Preis beim 12. Schömberger Fotoherbst. Mit ihren Schwarzweiß-Fotografien zeigt sie den Trainingsalltag der jungen Boxer Luis (11) und Leonardo (14) in einer kubanischen Boxschule. Die Fachjury überzeugte sie in der Kategorie Profifotografen durch "außergewöhnliche Perspektiven und gut beobachtete Momente".

    Die Fotografin wird von laif vertreten, hier sieht man auch die Arbeiten in Farbe. boxeo innen

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  • Shutterstock gibt die Eröffnung seiner Niederlassung in Deutschland bekannt. Das neue Büro liegt im Herzen der Hauptstadt, in der Kulturbrauerei auf dem Prenzlauer Berg. Die Niederlassung wird als Europazentrale installiert und von Gerd Mittmann, VP International geleitet.

    Die Agentur betreut nach eigenen Angaben mehr als 750.000 Kunden weltweit, etwa 30 Prozent von ihnen stammen aus Europa. „Die Nähe zu beiden, Kunden und Künstlern, ist uns sehr wichtig und deshalb ist Berlin als deutsche Gründer- und Kreativmetropole genau der richtige Ort für uns“, so Gerd Mittmann.

    Shutterstock startet in Berlin mit zehn Vollzeitkräften. Das Unternehmen rechnet damit, mehr als 20 Mitarbeiter bis Ende 2014 einstellen zu können.

     

    [caption id="attachment_898" align="alignnone" width="630"]Die mitarbeiter mit Bier, Handys und Sekt, Shutterstock-Gründer Jon Oringer mit Schere Mitarbeiter und Gäste mit Bier, Handys und Sekt, Shutterstock-Gründer Jon Oringer mit Schere[/caption]

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  • Die in Hamburg beheimatete Agentur Roba Press stellt sich neu auf. Augenfälligstes Symbol ist ein Namenswechsel von Roba Press zu Roba Images. Parallel dazu erfolgte ein Relaunch der Webseite www.robaimages.com und der Umzug in neue Räume innerhalb Hamburgs (Neue Rabenstraße 3, 20354 Hamburg, Tel.: 040 – 414108 - 0).

    Zum Hintergrund: Roba Press wurde 1998 als Spinn-Off der Roba Musikverlage gegründet und entwickelte sich daraus zu einer Bildagentur für den Bereich Celebrity. Das Bildarchiv und die Produktionen umfassen Prominente, Musik, Lifestyle, Fashion und Event-Fotografie. Darüber hinaus hat sich Roba Press neben der Kernkompetenz, der Fotoproduktion, auch als Anbieter und Dienstleister im Bereich Bildrechte und Media Asset Management etabliert.

    Das historische Archiv der Agentur - gemeint sind rund 600.000 Bilder, die bis in die Achtzigerjahre reichen - wurde vor einigen Monaten von Frank Golombs United Archives übernommen.

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  • Er war der Pionier der deutschen Tierfilmer: Mit "Serengeti darf nicht sterben" (1959) errang Bernhard Grzimek sogar einen der wenigen Oskars, die jemals an Deutsche gingen. Und er war eine Fernseh-Legende. Seine Sendung „Ein Platz für Tiere” war seit den 50er Jahren - heute unglaubliche - drei Jahrzehnte im Programm. Aber der Direktor des Frankfurter Zoos war auch der Gründer der Frankfurter Naturbildagentur Okapia, die ja heute noch in den Händen der Familie Grzimek ist.

    Jetzt verfilmt Produzent Nico Hofmann das Leben Prof. Dr. Bernhard Grzimeks als ARD-Zweiteiler. Im Frühjahr 2014 sollen die Dreharbeiten beginnen, die Hauptrolle übernimmt - laut Spiegel Online - Ulrich Tukur. [weiterlesen]
  • Es ist eines dieser liebenswerten Spezialarchive, die eine beeindruckende Tiefe in der Abdeckung ihres Sujets erreichen: Bildagentur Hamburg - gegründet und geleitet von Christina Kruse - hat nicht nur die üblichen touristischen Sehenwürdigkeiten der Stadt im Portfolio, sondern neben Hafen, Michel und Speicherstadt finden sich auch historische Hamburgbilder, Architektur-Details von Jugendstilhäusern, Straßenaufnahmen, das lebendige Hamburg der Hamburger. Ein Highlight des Portfolios stellen zweifellos die Panorama-Bilder von Stadt und Hafen dar.

    Wer hätte gedacht, dass die Stadt Hamburg sogar einen eigenen Weinberg besitzt? Na gut, ob ich als gelernter Süd-Pfälzer den allzu nördlichen Tropfen wirklich mit Genuß degustieren würde, weiß ich nicht wirklich. Und bei einer Jahresproduktion von nur 50 Flaschen, werde ich es wohl auch niemals herausfinden können. Aber  dass es eine solche Lage gibt, das kann man in Zuge einer Bildrecherche bei der Agentur lernen...

    Die Bilder stehen nun… [weiterlesen]
  • Die - nach eigenen Angaben - größte Werkschau für Schweizer Fotografie, die Photo 14 findet vom 10. bis zum 14. Januar 2014 in den Maag Hallen zu Zürich statt. Jährlich zeigen über 120 schweizer - und vereinzelte auch internationale - Fotografen aktuelle Arbeiten in fünf Industriehallen auf dem Maag Areal.  Auf der letztjährigen Ausstellung, der photo13, besuchten immerhin 17.500 Gäste die Schau.

    Fotografen können sich bis zum 15. November 2013 hier um die Teilnahme bewerben.

    [caption id="attachment_871" align="alignnone" width="630"]Marie-Louise Cadosch, Ausstellerin 2013 Foto: Marie-Louise Cadosch, Ausstellerin 2013[/caption]

    [caption id="attachment_872" align="alignnone" width="630"]Marie Louise Cadosch, Ausstellerin 2013 Marie Louise Cadosch, Ausstellerin 2013[/caption]

     

     

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