Artikel 2.005

  • Der in der ehemaligen Tschechoslowakei geborene Martin Kollar erhält den Leica Oskar Barnack Preis für sein Projekt „Field Trip“. Die Aufnahmen der Fotostrecke sind im Rahmen des Projektes „The Places“ entstanden, einem Dossier über Israel und das Westjordanland, an dem Martin Kollar zusammen mit zwölf weiteren internationalen Fotografen arbeitete. Ziel des Projektes war es, anhand von individuellen Bilderserien ein vielfältiges Porträt des Landes zu zeichnen und damit die Komplexität einer der wohl umstrittensten Regionen aufzuzeigen.

    Die Zeit in Israel weckt in Kollar Erinnerungen an die eigene Vergangenheit in der kommunistischen Tschechoslowakei. Zufällige Polizeidurchsuchungen und Festnahmen gehören zur Tagesordnung; die Bevölkerung lebt in Angst vor Überwachung und Denunziation. Mit seinen Aufnahmen gibt Martin Kollar eine transparente Darstellung der aktuellen Lebenssituation. Dabei hat er ebenso alltägliche wie auch skurrile und humorvolle Sequenzen eingefangen.

    Kollar… [weiterlesen]
  • Fotofinder eröffnet  in my-picturemaxx zwei neue Places: Fotofinder international und Fotofinder art & history.

    International präsentiert das Angebot von über 50 Auslandsagenturen, die einen besonderen Blick auf das Welt- und Zeitgeschehen beisteuern.

    Art & history konzentriert sich auf Ihren Bedarf an historischem Bildmaterial, von den alten Griechen bis zum 21. Jahrhundert. Dazu kommt ein umfangreiches Angebot an Kunst, sowohl in Form von Reproduktionen als auch Künstler-Portraits.

    King penguins among the ruins of the whaling station

    © Biosphoto / images.de (Lead-Bild der Meldung: © Xinhua / images.de) [weiterlesen]
  • An diesem Wochenende, am Samstag, den 24. Mai, starb der Berliner Fotograf Michael Schmidt. Er wurde 68 Jahre alt. In den sechziger Jahren startete er seine Laufbahn als Fotograf, indem er sich das Fotografieren autodidaktisch selbst beibrachte.

    Seine Bilder zeigen sachlich-nüchtern Alltagsszenen, bis ins Jahr 2012 ausschließlich in schwarz-weiß. Zu seinen wichtigsten Fotoserien zählt „Waffenruhe“ von 1988 – mit der er weltweit bekannt wurde und mit der er West-Berlin in den letzten Jahren vor dem Mauerfall dokumentierte. Die Fotoserie „EIN-HEIT“ wurde unter dem Titel „U-NI-TY“ 2005 in den USA im Museum of Modern Art in New York ausgestellt. Für die Serie „Lebensmittel“ aus dem Jahr 2012, in der er erstmal Farbe als Stilmittel einsetzten, sollte er jetzt in der Schweiz mit dem Prix Pictet ausgezeichnet werden – dazu ist es nun nicht mehr gekommen.

    Die Herkunft unserer industriell produzierten Lebensmittel in Großbäckereien und Tierzuchtbetrieben kann man auf seinen Bildern näher… [weiterlesen]
  • Die niederländische Fotoagentur Hollandse Hoogte ist neuer Partner von imago und liefert den Berlinern vor allem Bildmaterial aus den Bereichen niederländisches Königshaus, Politik und Wirtschaft. Ein Schwerpunkt der Holländer liegt auf einer umfangreichen Portrait-Sammlung.

    Die 1984 in Amsterdam gegründete Agentur baute innerhalb der vergangenen 28 Jahre eine Online-Datenbank von über 20 Millionen Fotos auf, zu der 300 Fotografen plus 150 internationaler Partner beitrugen. Imago hat bereits begonnen, Bildmaterial von Hollandse Hoogte in ihre Datenbanken zu übernehmen, so dass bereits jetzt Anfragen gestellt werden können.

    Hollandse Hoogte lead-1
    Bild: JOHN THYS/ imago/Hollandse Hoogte/ [weiterlesen]
  • Die Liste der Unterstützer der EU-Beschwerde der CEPIC gegen Google Images wegen Marktmissbrauchs wird länger. EANA – der Bund europäischer Nachrichtenagenturen (European News Agency Alliance) schließt sich an, wie in einer gemeinsamen Presseerklärung mit der CEPIC vom 20. Mai verkündet wird.

    Wer „Google Bilder“ verwendet, um im Internet nach Bildern zu suchen, der kann seit Januar 2013 Bilder in voller Größe und hoher Auflösung herunterladen, ohne die Herkunftsseite anzuklicken und ohne Einwilligung des Urhebers. Seit Juni 2013 werden Bilder als „direct answers“ auf der Seite der Google-Suchergebnisse angezeigt, ohne Quellenangabe und ohne auf die Webseite zu leiten, von der sie stammen.

    Der Dachverband europäischer Bildagenturen und Fotografen hatte dagegen Ende 2013 EU-Beschwerde wegen Marktmissbrauchs eingelegt. EANA ist die mittlerweile zwanzigste Organisation, die sich den Unterstützern der EU-Beschwerde anschließt – mit dabei sind auch BVPA, BAPLA und die ASMP (American… [weiterlesen]
  • [caption id="attachment_1759" align="alignnone" width="630"]Foto: Alexandra Smart/EyeEm Foto: Alexandra Smart/EyeEm[/caption]

    Das Berliner Startup EyeEm, sucht mit dem 2014 EyeEm Festival & Awards am 12. und 13. September 2014 in Berlin aufstrebende Talente aus der ganzen Welt. Zur Jury gehören international bekannte Foto-Experten u.a. von der Huffington Post, dem TIME Magazin, der New York Times und The Verge.

    Der Event richtet den Fokus auf die sogenannte „real photography“: eine authentische, ungestellte, realitätsnahe Fotografie. Auftakt ist der weltweite Foto-Wettbewerb, ab sofort können dafür Bilder eingereicht werden.

    Auf die Gewinner warten Sachpreise, ihre Fotos werden in einem Buch veröffentlicht sowie bei einer Ausstellung während des Festivals in Berlin gezeigt

    Infos zu den Kategorien und Teilnahmebedingungen [weiterlesen]
  • Neu von Fujifilm ist der Fotobuch-Block brillant. Dabei handelt es sich um den "nackten" Innenteil eines Fotobuchs, das mit Selbstklebefolie zur Umsetzung individueller Cover ausgestattet ist. ProfiFoto sucht aktuell die originellsten, kreativsten und individuellsten Fotobuch-Cover auf Basis der Fujifilm Fotobuch-Blocks.

    Das Magazin vergibt an die originellsten Entwürfe Gutscheine für die Produktion eines Fotobuch-Blocks zwischen 24 und 72 Seiten in einem der zur Auswahl stehenden Formate. Dazu reicht eine formlose E-Mail an redaktion@profifoto.de, in der das Fotobuchprojekt anhand einer kurzen Projektbeschreibung, der enthaltenen Bilder als Screen-PDF und die Cover-Idee kurz umrissen werden.

    Die Redaktion wählt aus diesen Einsendungen die interessantesten Konzepte aus. Je origineller das Cover mit den Bildern im Innenteil korrespondiert umso besser. So ist beispielsweise ein Cover aus Neopren für ein Buch mit Unterwasserbildern ebenso denkbar wie ein Einband aus dem Stoff eines… [weiterlesen]