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  • Ja, es ist einer dieser niedlichen Wettbewerbe für Fotografie und Video, der sich der - nach Möglichkeit - humorvollen Inszenierung von Tieren widmet. In diesem Fall von Haustieren. Die Veranstalter: "Sie halten uns fit, gesund und geerdet, helfen uns bei kniffligen Entscheidungen, sehen die helleren Seiten des Lebens und freuen sich jeden Morgen unglaublich, uns zu sehen! Bei diesem Wettbewerb geht es darum, sie ins Rampenlicht zu rücken und durch die Wunder der Fotografie und des Videos die urkomischen Ausdrücke, Possen und frechen Kapriolen zu sehen, die Ihre fröhlichen Haustiere anstellen, und die Liebe und das Lachen mit der Welt zu teilen!"

    Einsendungen für den in verschiedenen Kategorien ausgeschriebene Wettbewerb müssen bis zum 16. April 2024 eingereicht werden. Hier gibt es die Infos: comedypetphoto.com/how-to-enter/competition-categories.php

    Bild: Klaus-Peter Selzer, The Three Greys “Karin and her two dogs. Don't they all look almost the same?", Gewinnermotiv der… [weiterlesen]

  • Jeff Walls Bilder wirken zunächst wie Momentaufnahmen, doch bei seinen zumeist großformatigen, aus einer Vielzahl von Einzelaufnahmen komponierten Fotografien handelt es sich meist um vollständig geplante, sorgfältig konstruierte Bildwelten. Dies ist in der Ausstellung der Foundation Beyeler in Basel nachvollziehbar. Das Museum kurz hinter der deutsch-schweizerischen Grenze zeigt bis zum 21. Appril 2024 eine großangelegte Einzelausstellung in 55 Werken aus allen Schaffensphasen des Künstlers: Die aufsehenerregenden Dialeuchtkästen seit Ende der 1970er Jahre, großformatige Schwarz-Weiß-Fotografien sowie farbige Fotodrucke aus den letzten Jahren. Mehrere neue Arbeiten werden erstmals überhaupt öffentlich präsentiert.

    Eine schnelle Information zum Abspeichern in der Schublade "Bildungsbürger": Der in Vancouver lebende Künstler hat seit den späten 1970er-Jahren maßgeblich zur Etablierung der Fotografie als eigenständige Kunstform beigetragen. Er gilt als Begründer der… [weiterlesen]

  • Im Februar 2014 wurde in Marseille, Südfrankreich, eine der letzten echten Spezialagenturen aus der Taufe gehoben: HOsiHO widmete sich von Anfang an ausschließlich dem Thema Luftfotografie und -videografie. Ursprünglich nur an innerfranzösischen Motiven interessiert ist das Portfolio mittlerweile weltweit ausgerichtet. Das Material der von Sami Sarkis geleiteten Agentur repräsentiert eine Gruppe von mehr als 280 Luftbildfilmern aus aller Welt. Die Aufnahmen und Bilder zeigen die bemerkenswertesten Orte der Erde und werden hauptsächlich von Drohnen oder Hubschraubern aus gefilmt. Immer legal, wie man betont. Eine Besonderheit: [weiterlesen]

  • Die Shortlist für den Studentenwettbewerb der Sony World Photography Awards 2024 wurde bekannt gegeben. Der Sieger wird am 18. April in London gekürt. Die Liste zeigt Arbeiten von zehn Fotografen, die sich noch in der Ausbildung befinden. Beim diesjährigen Wettbewerb sollten die Teilnehmer eine Serie mit fünf bis zehn Bildern zum Thema „Home“ vorschlagen.

    Aus Deutschland ist Frederik Rüegger (Ostkreuzschule für Fotografie) in der engeren Auswahl. Seine Serie Horses and Caravans dokumentiert Leben und Traditionen der englischen und irischen Traveller-Gemeinschaften, fotografiert die jährlichen Pferdemärkte in Ballinasloe und Appleby. Unsere Aufnahme oben stammt aus seiner Reportage.

    Die ausgewählten Arbeiten sieht man hier: worldphoto.org/2024-student-competition-shortlist [weiterlesen]


  • UNICEF Deutschland zeichnet mit dem internationalen Wettbewerb „UNICEF Foto des Jahres“ jährlich Bilder und Reportagen professioneller Fotojournalisten aus, die die Persönlichkeit und Lebensumstände von Kindern dokumentieren. Die Gewinnerbilder des Wettbewerbs 2023 werden vom 2. Februar bis 17. März 2024 im Willy-Brandt-Haus präsentiert.

    Unser Bild zeigt das Siegermotiv 2023 des polnischen Fotografen Patryk Jaracz, aufgenommen in der Ukraine in der Region Riwne. Die Aufnahme "symbolisiert das Licht kindlicher Widerstandskraft und Freude, das durch die Dunkelheit weltweiter Kriege, Konflikte und Katastrophen bricht", so die Jury. Der Fotograf beschreibt die Entstehungsgeschichte seiner Aufnahme: "Als Erstes fuhr ich dorthin, wo es brannte. Es war ein Öllager. Ich durfte jedoch vor Ort keine Fotos machen. Da ich die Szenerie aber dennoch beeindruckend fand, hielt ich in ein paar Kilometern Entfernung auf dem Land nochmal an, um das Geschehen aus der Ferne zu fotografieren. Es war… [weiterlesen]

  • Es ist ein recht spannendes Projekt, das die in Greifswald ansässige Galerie STP vom 2. 2. bis 30. 3. 2024 zeigt.

    Caspar David Friedrich, der Sohn eines Seifensieders aus Greifswald, hätte sich wohl sehr schwer getan, sich in unsere Zeit zu versetzen. Wäre es ihm aber gelungen: Wie würden diese Bilder aussehen? Wie hätte er seine Momente der romantischen Sehnsucht, der Andacht, des Innehaltens ins Hier und Jetzt transformiert?

    Die Arbeiten der Ausstellung "KI - KUNST by Christoph Künne" könnten eine Antwort geben. Die teils beklemmende Ruhe einiger Bilder trifft auf hemmungslose Farbenspiele und surreale Kompositionen. Können diese Werke die bittersüße Romantik des berühmten Malers widerspiegeln?

    Doch über die kunsthistorische Referenz hinaus sucht die Ausstellung auch weiter gefasst Fragen aufzuwerfen: Kann Künstliche Intelligenz überhaupt Kunst erschaffen? Wem gebührt der künstlerische Ruhm?

    Die Galerie STP nimmt mit dieser Ausstellung für sich in Anspruch, sie zeige… [weiterlesen]

  • Das Museum Folkwang erhielt eine Schenkung von 1.300 historischen Photochromen für seine fotografische Sammlung. Zu einem symbolischen Preis konnte das Konvolut Ende des Jahres 2023 aus Privatbesitz erworben werden. Es erweitert die Bestände um historische Zeugnisse und ermöglicht einen Einblick in die visuelle Kultur des späten 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts.

    Die Schenkung stammt aus einem nordamerikanischen Fotografie-Archiv und geht in Form von Teilschenkungen neben dem Museum Folkwang in Essen auch in die Bestände der Albertina in Wien sowie des Museum Ludwig Köln.

    Die Photochrome sind nicht nur als kulturgeschichtlich-ästhetisches Dokument für fotografische Sammlungen von Relevanz, sie markieren zugleich eine wichtige technologische Neuerung des vorletzten Jahrhunderts. Die Herstellungstechnik, insbesondere das innovative Verfahren zur Kolorierung, verleiht den meist anonym fotografierten historischen Aufnahmen eine faszinierende und lebendige Ästhetik. Ursprünglich… [weiterlesen]

  • Was ist eine gute Fotografie? Das ist eine der Fragen, die wir in dieser Branche uns alle stellen! Zumeist - zumindest in meinem Fall - ohne eine stringent begründete Antwort finden zu können...

    Um Licht in das Dunkel dieser Frage zu bringen, wagten der Kognitionspsychologe Heiko Hecht und der Fotograf Guy Tillim ein Experiment. Abgedruckt in ReVue. Viele Bilder und auch Theorie. [weiterlesen]

  • Zum dritten Mal schreibt der Viviane Esders Endowment Fund seinen Prix Viviane Esders aus. Preise für junge Fotografen gibt es wie Sand am Meer, aber hier wird nur ein älteres Semester, ab 60 Jahren, ausgezeichnet. (Na, da mittlerweile die Grenze von "Jugendwettbewerben" oftmals bei 40 Jahren liegt, liegt man so weit ja nicht mehr auseinander...)

    Der Grundgedanke des Prix ist, dass ein bereits älterer Fotograf, der mit seinem Schaffen bisher nicht die gebotene Aufmerksamkeit erlangte, nun mit dieser Auszeichnung ins verdiente Rampenlicht gerückt wird.

    Der Preis ist mit 60.000 Euro dotiert, 50.000 gehen an den Gewinner, jeweils 5.000 Euro teilen sich die beiden Platzierten. [weiterlesen]