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  • Unicef Deutschland zeichnet mit dem internationalen Wettbewerb „Unicef Foto des Jahres“ jährlich Bilder und Reportagen professioneller Fotojournalisten aus, die die Persönlichkeit und Lebensumstände von Kindern dokumentieren. Bereits zum fünften Mal zeigt der Freundeskreis Willy-Brandt-Haus die Fotografien. Die Gewinnerbilder des Wettbewerbs 2025 wurden Ende Dezember prämiert und werden vom 30. Januar bis 26. April 2026 im Willy-Brandt-Haus in Berlin (Stresemannstraße 28, 10963 Berlin) präsentiert.

    Das Siegerbild (oben) der französischen Fotojournalistin Elise Blanchard zeigt die zehnjährige Hajira aus der afghanischen Provinz Nangarhar – beim versunkenen Lernen in ihrem Zuhause, in einem abgelegenen Dorf östlich von Kabul. Es steht für die stille, aber unbeirrbare Widerstandskraft von Millionen afghanischer Mädchen, denen seit mehr als vier Jahren der Zugang zur weiterführenden Schulbildung verwehrt bleibt. [weiterlesen]
  • Mit der Publikation BILDHONORARE 2026 veröffentlicht der Bundesverband professioneller Bildanbieter e.V. (BVPA) die aktuelle Ausgabe des Honorarkompendiums für die professionelle Nutzung von Bildern. Die Mittelstandsgemeinschaft Foto-Marketing (mfm), ein Arbeitskreis des BVPA, hat erneut eine Markterhebung unter professionellen Bildanbietern durchgeführt. Auf Grundlage dieser Datenerfassung liefert die Publikation eine Übersicht zu Honoraren für unterschiedliche Nutzungsarten und Mediensegmente. Berücksichtigt werden unter anderem redaktionelle und werbliche Bildnutzungen in Print- und Digitalmedien, Social Media, Online-Kampagnen sowie neue Ausspielungsformen. [weiterlesen]

  • Jonas Wresch ist einer der Fotografen, die nach der Auflösung der Agentur Focus zu laif wechselten und deshalb bei der Kölner Agentur als neuer Fotograf begrüßt wird. Wresch, geboren 1988, hat Fotojournalismus und Dokumentarfotografie in Hannover studiert. Danach erhielt er das Stipendium „Junge Fotografie“ des STERN und hat für das Magazin seitdem zahlreiche Reportagen weltweit fotografiert.

    Seine Arbeiten wurden mit dem Freelens-Award prämiert sowie beim Photographer of the Year Latin America, CHIPP und Days Japan ausgezeichnet. Jonas Wresch lebt in Hamburg, reist regelmäßig für Projekte nach Kolumbien. [weiterlesen]

  • Die Züricher Agentur Ex-Press ist auf eine neue Plattform umgezogen: ex-press.ch/. Die beiden Agenturchefs Markus Forte und Kilian Kessler – selbst Fotografen – fügen hinzu: „Dabei haben wir auch gleich noch aufgeräumt.“ Der Fundus des Archivs legt seinen Schwerpunkt auf Schweizer Themen. Es umfasst von Porträts prominenter Persönlichkeiten bis hin zu Reportagen aus Politik, Wirtschaft und Alltag unterschiedliche Motive für redaktionelle und kommerzielle Zwecke. [weiterlesen]
  • Der Deutsche Fotorat nahm zwei neue korporative Mitglieder auf: Das Bundesarchiv, das zentrale Staatsarchiv der Bundesrepublik Deutschland, das neben 540 laufenden Kilometern Akten auch über 15 Millionen Fotos, Luftbilder und Plakate zu den wichtigsten politischen, wirtschaftlich-sozialen und kulturellen Ereignissen der deutschen Geschichte bewahrt. Ebenfalls dabei ist nun die Hochschule Bielefeld mit ihrer langen Tradition des Fotografie-Studiums.

    Zusätzlich entsteht eine neue Arbeitsgruppe: Fotografie und Wissenschaft. Fotografie wird an deutschen Hochschulen und Universitäten in einer Vielzahl an Fächern und mit sehr unterschiedlichen methodischen und inhaltlichen Schwerpunkten beforscht und gelehrt. Dazu zählen etwa Kulturwissenschaft, Kunstgeschichte, Medienwissenschaft, Ethnologie, Soziologie und Geschichtswissenschaft. Um dieser institutionellen Zersplitterung entgegenzuwirken, versteht sich die AG als ein zentraler Zusammenschluss, der die gemeinsame wissenschaftliche… [weiterlesen]
  • Der Online-After-Work-Talk (Dienstag, 20. Januar 2026 | 19:00 – 20:30 Uhr) des BFF beschäftigt sich diesmal mit der VG Bild-Kunst.

    Die VG Bild-Kunst ist bekanntlich die deutsche Verwertungsgesellschaft für visuelle Werke wie Fotografie, Illustration, Malerei und Film. Sie verwaltet und verteilt jährlich rund 60 Millionen Euro an gesetzlichen Vergütungsansprüchen – z. B. aus der Privatkopievergütung – und nimmt urheberrechtliche Ansprüche wahr, die Künstler alleine kaum geltend machen können.

    In diesem Online-Workshop mit Sandra Freischem (Rechtsanwältin und Unternehmensjuristin für die VG Bild-Kunst) erfährt man:
    • Was muss ich tun, um an Ausschüttungen teilzuhaben?
    • Wie gebe ich Meldungen korrekt ab?
    • Welche Werke und Nutzungen kann ich melden und welche Nachweise brauche ich?
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