Artikel 2.246

  • Die action press AG (Frankfurt am Main), Muttergesellschaft der 1970 in Hamburg gegründeten Medienagentur action press international GmbH, hat einen Kaufvertrag über den Erwerb von 100 % der Anteile der ddp Media GmbH (Hamburg) abgeschlossen. "Der Kaufpreis in Höhe eines mittleren einstelligen Millionenbetrags wird aus vorhandener Liquidität sowie neu aufgenommenem Fremdkapital (...) finanziert, so action press. Der Käufer wird von Uli Michel und Moritz Hunzinger geleitet.

    Über das äußerst komplexe Verhältnis von Moritz Hunzinger zu ddp, action press, den Doerks (vormals Eigentümer von action press und später von ddp images) werde ich jetzt keine detaillierte Analyse schreiben, wichtiger ist, was der Käufer so alles bekommen hat: Michael Wieses Agentur face to face hatte action press ja schon Anfang des Jahres übernommen. Nun kommt die ddp media GmbH (Hamburg), laif Agentur für Photos & Reportagen GmbH (Köln) und Stella Pictures AB (Stockholm) auch die Brands Picture Press,… [weiterlesen]


  • Mit der Ausstellung Aby Warburg: Bilderatlas Mnemosyne kommt Warburgs berühmter Bilderatlas zurück nach Hamburg in Warburgs Geburtsstadt und wird bis zum 31. Oktober 2021 in der Sammlung Falckenberg zu sehen sein. Der »Bilderatlas Mnemosyne« zählt bis heute zu den bedeutendsten kunsthistorischen Forschungsprojekten und wurde von Axel Heil und Roberto Ohrt in Zusammenarbeit mit dem Warburg Institute, London, rekonstruiert.

    Was ist das Besondere an dem Projekt? Der Bankierssohn Aby Warburg (1866–1929) wandte sich nach seinem Studium der Kunstgeschichte schon früh von der damals verbreiteten Genre- und Zeitzuordnung von Kunst ab und untersuchte die Wechselwirkungen von Bildern aus verschiedenen Epochen und kulturellen Kontexten. Dazu kombinierte er die Werke auf Tafeln.

    Er entwickelte den »Bilderatlas Mnemosyne«, um die Einflüsse der Antike auf die Renaissance und weit darüber hinaus bildlich darstellbar zu machen. Der Bilderatlas bestand in seiner letzten Version aus 63 großen… [weiterlesen]
  • Am Rande der PHOTOPIA Hamburg wurden auch Wissenschaftspreis 2021 sowie der Dr. Erich Salomon-Preis der DGPh verliehen.

    Der DGPh-Preis der Sektion Wissenschaft, Medizin und Technik dient der Anerkennung und Förderung von Wissenschaftlern und Fotografen. Diesjährige Preisträgerin ist Michelle Aimée Oesch. Die Schweizerin wird für ihre anatomischen Studien in der Veterinärmedizin ausgezeichnet. Die Preisträgerin arbeitet an der Universität Zürich, wo sie in der Fakultät Tiermedizin unter anderem Fotografien von anatomischen Präparaten anfertigt.

    Der Salomon-Preis der DGPh ist eine der wichtigsten Auszeichnungen für „vorbildliche Anwendungen der Fotografie in der Publizistik“. Gewidmet ist der Preis dem Bildjournalisten Dr. Erich Salomon. Im 50sten Jahr seines Bestehens geht der Salomon-Preis 2021 an den in Hamburg lebenden Bildjournalisten Hans-Jürgen Burkard. Vor allem mit seiner Arbeit für das in Hamburg erscheinende Magazin Stern hat er in den letzten fünf Jahrzehnten ein… [weiterlesen]

  • Über seinen neuen Partner in Konstanz, das Archäologische Landesmuseum Baden-Württemberg, hat bpk Bildagentur nun Zugang zu einer Sammlung archäologischer Objekte von der Steinzeit bis zum Mittelalter. Die Funde reichen von der Welt der Pfahlbauten über den römischen Schatzfund von Ladenburg bis hin zum alamannischen Adelsgrab von Trossingen.

    Die Exponate sieht man hier. bpk-bildagentur.de/shop?EVENT=…2995517136354&SEARCHTXT1=



    Bild: Hortfund von Ladenburg, Bronzener Türbeschlag, Seeleopardin. Datierung: 125 - 150 n.Chr. [weiterlesen]


  • Einst war es das vermutlich größte Kloster im Nahen Osten, nun ist es Gazas wichtigste archäologische Stätte. Das Hilarion-Kloster soll dank internationaler und interdisziplinärer Anstrengungen zu neuem Leben erweckt werden - und später auf die Welterbeliste der Unesco kommen. So der Plan.

    Nun, wer die Nachrichten verfolgt, ahnt, in Gaza ist nichts einfach, auch nicht die Ausgrabung eines frühchristlichen Klosters, was ja dem ideologischen Anspruch der dort herrschenden Hamas in ihrem Machtbereich klar zu widerläuft.

    Dennoch hat ein internationales Grabungsteam unter französischer Leitung die Genehmigung erreicht und gräbt seit Ende der 1990er-Jahre - mehr oder minder kontinuierlich - die riesige Anlage aus.

    Das nach dem Grab des heiligen Hilarion benannte Kloster hatte seinen Höhepunkt in byzantinischer Zeit im 5. und 6. Jahrhundert aufgrund seiner Lage an wichtigen Handelsrouten. Mit der islamischen Invasion im 7. Jahrhundert wurde es weitgehend aufgegeben, ein regionales… [weiterlesen]
  • Eineinhalb Jahre Wartezeit auf das Visum haben ein Ende: Zeitenspiegel-Reporter David Sahay darf nach China einreisen. Er wird über die Quarantäne-Zwischenstation Qingdao nach Peking aufbrechen, um von dort für die in Weinstadt beheimatete Agentur als China-Korrespondent zu berichten. Damit wird Zeitenspiegel in Asien künftig mit zwei Büros vertreten sein. Seit 2008 lebt Carsten Stormer als Philippinen- und Südostasienkorrespondent in Manila.

    "In China wird David Sahay sich vor allem auf die Entwicklung und Produktion von Dokumentarfilmen konzentrieren", so die Agentur. [weiterlesen]

  • Zentrale Bilder des diesjährigen World Press Photo Awards sind ab sofort in einer Online-Ausstellung zu sehen.

    Wie Gruner + Jahr in Hamburg mitteilte, werden die Siegerfotos aus den acht Wettbewerbs-Kategorien noch bis zum 17. September auf stern.de gezeigt. Die traditionelle Ausstellung kann in diesem Jahr pandemiebedingt nicht wie sonst im Foyer des Verlagshauses präsentiert werden. In der Online-Schau sind 54 Arbeiten von 45 Fotografen aus 28 Ländern zu sehen.


    Bild: Ralph Pace: 1st Prize Environment, singles [weiterlesen]

  • Ab sofort sind Bilder aus den Sammlungen des Burns Archive and Museum of Historical Photography bei Bridgeman recherchierbar.

    Das Burns Archive verfügt über die größte private Sammlung früher medizinischer und historischer Fotografie. Es wurde in den späten 1970er Jahren von dem New Yorker Augenarzt Stanley B. Burns gegründet und besitzt mehr als eine Million Motive: von den Anfängen der Fotografie bis hin zur modernen Medizin.


    Bild unten: Aufnahme eines Krankenwagens, der in Birmingham vorgeführt wird, Birmingham, Großbritannien, 1939 (Silbergelatineabzug) / Privatsammlung / The Burns Archive and Museum of Historical Photography / Bridgeman Images

    Bild oben: Maskierte Krankenschwestern versorgen Säuglinge im Hospital Saint-Michel, Paris, Frankreich, ca. 1935 (Postkarte) / Privatsammlung / The Burns Archive and Museum of Historical Photography / Bridgeman Images [weiterlesen]
  • Die European Pressphoto Agency (epa) unterzeichnete eine Vereinbarung mit dem belgischen Unternehmen Permission Machine (PM). Ziel ist es, Bildrechtsschutz und die Verfolgung von Verletzungen für epas gesamtes Bildarchiv sowie die aktuelle Nachrichtenfotografie zu erreichen.

    So vergleicht PM die 10 Millionen epa-Bilder mit der Verwendung in verschiedenen Ländern in Europa und in den USA, um zu bestätigen, dass die Bilder entweder direkt von epa oder über berechtigte Vertriebspartner lizensiert wurden. Medien, die ohne Erlaubnis epa-Bilder veröffentlichen, erhalten einen Vergütungsvorschlag. [weiterlesen]

  • Das PhotoBookMuseum in Köln nimmt für sich in Anspruch, das "weltweit einzige Museum seiner Art" zu sein. Nun erhält das Museum eine deutliche Aufwertung, denn die „Gruber Library: Die Fotobuchsammlung von Renate und L. Fritz Gruber“ wurde den Kölnern übergeben: Die Sammlung mit circa 5.000 Fotobüchern, Ausstellungskatalogen, Pressepublikationen und Ephemera soll langfristig der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Zudem soll die Sammlung in Gänze erhalten bleiben und wissenschaftlich ausgewertet werden.

    Die Grubersche Bibliothek ist insofern einzigartig, dass die Bücher nicht schlicht gekauft wurden, sondern die Sammlung entwickelte sich über Jahrzehnte aus den internationalen Arbeitsbeziehungen von Fritz L. Gruber mit Fotografen, Kuratoren, Wissenschaftlern und Autoren. Bei vielen Bänden handelt es sich um Schenkungen von befreundeten Fotografen mit sehr persönlichen Widmungen anlässlich von Einladungen ins Haus des Ehepaars.

    Prof. Dr. hc. Leo Fritz Gruber (1908–2005) war… [weiterlesen]