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  • Licht spielt in der Arbeit von Gustavo Minas eine wichtige Rolle. Von Farben fühlt sich der brasilianische Fotograf magisch angezogen. Oft ist Minas früh morgens unterwegs, noch lieber aber am späten Nachmittag, wenn die urbane Kulisse beginnt, ihre langen Schatten zu werfen. Dann streift Minas durch das Licht- und Schattenreich der brasilianischen Großstädte und bringt sich nach und nach in einen Zustand der Selbstvergessenheit. Ein Zustand, der ihn überaus produktiv werden lässt. Die Ergebnisse bergen komplexe Licht- und Spiegelsituationen in sich, die für den Betrachter nicht so einfach zu entschlüsseln sind.

    Gustavo Minas (Jahrgang 1981) hat zunächst Journalismus studiert, um darauf ein Jahr nach Europa zu reisen und in London als Kellner zu jobben. Nach seiner Rückkehr in sein Heimatland arbeitete er für Tageszeitungen in São Paulo. Während dieser Zeit entdeckte er auch die Fotografie für sich und studierte bei dem bekannten brasilianischen Fotografen Carlos Moreira.

    Seit… [weiterlesen]

  • Bild: Tanz der Schmetterlinge. Hunderte von Schmetterlingen auf dem Weg zu einer Wasserquelle. Der Fotograf lag inmitten des Geschehens, als ein großer Schwarm seinen Durst stillen wollte (Thailand) / Fotograf: Takehiko Sato

    Vom 25. Mai bis zum 30. Juni präsentiert das Max Hünten Haus in Zingst an der Ostsee Bilder des japanischen Naturfotografen Takehiko Sato. Er wird in diesem Jahr mit dem „horizonte international photo award“ ausgezeichnet.

    Beim Betrachten seiner Makrofotografien kann man in die Welt knallbunter Schlauchpilze oder flatternder Schmetterlinge eintauchen. „Ich würde mir wünschen, dass der Betrachter meiner Bilder die Vielfalt und die Wunder des Lebens spüren kann“- bekennt der Fotograf. (Barbara Hartmann)

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  • Der heute 30 Jahre alte Angeklagte hatte vor drei Jahren einer 16-jährigen Schülerin gedroht, von ihr an ihn übersandte Nacktbilder bei Facebook zu veröffentlichen oder sie auszudrucken und an ihrer Schule aufzuhängen. Er wollte sie hierdurch dazu veranlassen, von ihm gewünschte sexuelle Handlungen vorzunehmen. Die Schülerin erstattete Anzeige bei der Polizei.

    Das Amtsgericht Herford verurteilte den Angeklagten wegen versuchter Vergewaltigung zu einer Freiheitsstrafe von sechs Monaten. Das Landgericht Bielefeld hob das Urteil auf Berufung des Angeklagten auf, weil er noch nicht unmittelbar zur Verwirklichung einer sexuellen Nötigung angesetzt habe.

    Das Oberlandesgericht Hamm wiederum hob das Berufungsurteil auf und wies die Sache zur erneuten Verhandlung und Entscheidung an eine andere Strafkammer des Landgerichts Bielefeld zurück. Der Angeklagte sei zu Unrecht freigesprochen worden. Er habe die für den Versuchsbeginn maßgebliche Schwelle regelmäßig überschritten, wenn er… [weiterlesen]


  • ID: 165148565 | stock.adobe.com

    Durch herausragende Produkte oder Dienstleistungen allein können Unternehmen ihre Kunden heute nicht mehr dauerhaft binden: Immer mehr Menschen wünschen sich Produkte, die ihren moralischen Standards Rechnung tragen – Marken müssen hier eine klare Kante zeigen. Genau diese Entwicklung beleuchtet der zweite Adobe Stock Visual Trend des Jahres 2019, indem er sich mit der veränderten Beziehung zwischen Kunden und Marken befasst. Wie eine aktuelle Studie von Edelmann zeigt, treffen 64 Prozent der Konsumenten weltweit – ganz unabhängig von Altersgruppe und Einkommen – Kaufentscheidungen auch auf Grundlage der sozialen oder politischen Haltung eines Unternehmens. Brand Stand ist also längst kein Nischenthema mehr, sondern im Mainstream angekommen. Eine klare Botschaft und authentische Kommunikation sind gefragt. Das beeinflusst natürlich auch Kampagnen und ihre Bilderwelten. Trends kommen und gehen, Adobe Stock beleuchtet wie relevant Brand Stand… [weiterlesen]


  • Die Sektion Medizin- und Wissenschaftsphotographie der Deutschen Gesellschaft für Photographie vergibt den DGPh-Preis für Wissenschaftsphotographie 2019 an Patrick Junker. Ausgezeichnet wird seine Arbeit „3804 Tage - was passiert, wenn ein Mensch stirbt und seine Organe gibt, um andere zu retten? Die Reise eines Herzens".

    Patrick Junker ist freiberuflicher Fotograf und lebt in Stuttgart. Er studierte Fotojournalismus und Dokumentarfotografie in Hannover. Seit 2017 arbeitet er für das stern Magazin, Die Zeit und die Frankfurter Allgemeine Zeitung.

    In seiner Fotoserie „3804 Tage" begleitete er einen Patienten, der nach langem Warten eine Organspende erhält. In ihrer Begründung hob die Jury hervor, dass Junker seine Serie bildnerisch eindrucksvoll und technisch perfekt umgesetzt hat. Seine Aufnahmen lassen die Stationen des Geschehens in teilweise sehr persönlichen Portraits, Detailaufnahmen und auch rein dokumentarischen Bildern miterleben. [weiterlesen]
  • Die Frankfurter Buchmesse vergibt in diesem Jahr erneut den Preis für den besten Bildband zum Thema Film. "Die Auszeichnung wird in Anerkennung für originelle Buchkonzepte verliehen und zeichnet die hervorragende gestalterische und herstellerische Qualität sowie die kongeniale Umsetzung eines filmrelevanten Themas in Buchform aus", so die Messe.

    Die eingereichten Bücher dürfen nicht vor August 2018 erschienen sein und müssen lieferbar sein. Verlage aus dem In- und Ausland können sich bewerben. Die Einreichungsfrist endet am 31. Mai 2019. Die Verleihung der Frankfurter Buchmesse Film Awards findet am Samstag, dem 19. Oktober 2019, im Frankfurt Pavilion statt. [weiterlesen]


  • Anfang der 1960er Jahre lernt die Hamburger Fotografin Leonore Mau den Schriftsteller Hubert Fichte kennen. Über 20 Jahre leben und arbeiten die beiden zusammen, erforschen gemeinsam geheime Kulte und Riten, unter anderem in den USA, in Afrika, Brasilien, der Karibik und in Frankreich. Aus dieser Arbeit entstehen die Fotobücher „Xango“, „Psyche“ und „Petersilie“.

    Außerdem porträtiert Leonore Mau Autoren und Künstler wie Ingeborg Bachmann, Jean Genet oder Oskar Kokoschka. Über 400 Fotografien sind jetzt erstmals online zu sehen.

    Fotografenportfolio: bpk-bildagentur.de/fotografen?show=4446

    Bild: Trance-Rituale auf Haiti, 1970er Jahre. bpk / S. Fischer Stiftung / Leonore Mau [weiterlesen]
  • Die Künstlerin Julia Wegat portraitierte auf dem Gemälde „Rapunzel 4“ mit dem Einverständnis der Eltern ein blondes Mädchen aus ihrer Nachbarschaft mit rotem Gips. Das Bild wurde 2013 in Wegats Ausstellung „Märchenbilder“ in Halle ausgestellt: Es zeigt ein skeptisch blickendes junges Mädchen an der Schwelle zur Pubertät im roten Tanktop, das mit dem rechten Arm seinen eingegipsten rechten Arm abstützt.

    In einer katholischen Wochenzeitschrift erschien unter dem Titel „Öffentlichkeit für ein Tabuthema“ eine Besprechung der Ausstellung, in der auch „Rapunzel 4“ abgebildet wurde. Die Bilder „erzählen von Missbrauch, Gewalt, Verlassenheit und Sehnsucht“, so behauptete der Artikel.

    Die Familie des Mädchens verlangte daraufhin, dass die Künstlerin das Bild nicht mehr öffentlich zeigen dürfe. Sie klagte vor dem Amtsgericht Halle und bekam Recht. Wegat verlor auch den Berufungsprozeß vor dem Landgericht Halle. Die „Zuordnung einer bestimmten Person zu dem Themenkreis des… [weiterlesen]

  • Volker Hinz /Dame mit Dollarschein /© Volker Hinz /Ausstellung “Volker Hinz”

    Vor einem halben Jahrhundert gründete 1969 Walter Lautenbacher den Berufsverband Freie Fotografen und Filmgestalter. Zur Feier des fünfzigjährigen Jubiläums veranstaltet der BF in seiner Gründungsstadt Stuttgart vier große Ausstellungen, die danach in Berlin und Hamburg zu sehen sein werden.
    Die Ausstellung „Ikonen“ zeigt 50 bis 70 Werke der bekanntesten BFF-Mitglieder, darunter Arbeiten von Hans Hansen, Walter Schels, Thomas Hoepker und Andreas Feininger.

    Die zweite Ausstellung zeigt unter dem Titel „Your Signature – das bleibt“ fotografische Werke von 100 BFF-Mitgliedern und gibt einen weit gespannten Überblick über die Vielfalt der Fotografien, die in den Reihen des BFF entstanden sind.

    Zwei Fotografen werden in zwei weiteren Einzelausstellungen gewürdigt. Der 1937 geborene Thomas Billard steht für die Darstellung der DDR und ihrer sozialistischen Bruderländer. Der 1947 geborene Volker Hinz gilt… [weiterlesen]


  • Anlässlich des 150. Geburtstages Mahatma Gandhis im Oktober diesen Jahres macht sich akg auf zu einer Reise durch Indien.

    "Ohne auch nur ansatzweise einen Anspruch auf Vollständigkeit zu erheben, streifen wir durch die wechselvolle Geschichte des Landes. Wir blicken auf seine Kolonialgeschichte, die mit Vasco da Gama im Jahre 1498 begann, entdecken im Land der Gegensätze den reichen Fundus an Kunst und Kultur und richten unsere Aufmerksamkeit insbesondere auf die Unabhängigkeit Indiens im Jahre 1947", so die Berliner Agentur.

    Die Fülle des Materials wird in Religion, Kunst & Kultur sowie Geschichte & Politik gegliedert. [weiterlesen]