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  • Es ist immer bequem, wenn einem andere die Arbeit abnehmen! Bridgeman Images führt heute schon wichtige Jahrestage des kommenden Jahres auf. Auf dass man sich die Themen auf Halde legen kann.

    125. Todestag von Lewis Carrol
    100. Jahrestag: Howard Carter öffnet das Grab von Tutanchamun
    50. Todestag von Pablo Picasso
    130. Geburtstag von Joan Miró
    400. Geburtstag von Blaise Pascal
    300. Geburtstag von Joshua Reynolds
    50. Todestag von J. R. R. Tolkien
    100. Geburtstag von Maria Callas
    10. Todestag von Nelson Mandela
    100. Todestag von Gustave Eiffel

    Es geht aber noch genauer und umfangreicher. Hier sind nach Monaten des Jahres 2023 aufgeschlüsselt, weitere denkwürdige Ereignisse: bridgemanimages.com/de/jahrest…06086&utm_source=hs_email [weiterlesen]
  • Der Congress der CEPIC vom 25. bis 27. Mai 2022 brachte - so schildern es die Teilnehmer, eine offizielle Erklärung der Cepic liegt uns noch nicht vor - rund 210 Teilnehmer auf die Insel. 39 Aussteller-Tische, davon 7 Tische durch CEPIC-Sponsoren, waren belegt. Man könnte also sagen: Es war ein kleiner Kongress. Wundert das? Die Ertragslage bei den Agenturen in den letzten beiden Jahren war so, dass selbst Ausflüge nach "Malle" gestrichen wurden.

    Am Besten trifft es das Resümé von Oliver Hamann, Medienberater mit Schwerpunkt Fotografie und Video: "Unter den Teilnehmern herrschte einerseits Erleichterung, man war froh, bei einem Branchen-Austausch wieder face to face sprechen zu können. Andererseits wurde geklagt: Natürlich über durch die Covid-Krise zurückgegangenen Einnahmen. Ein weiterer Faktor, der Honorarerlöse zunehmend drückt, sind die aktuell hohen Papierpreise, die einige deutsche Verleger z.B. dazu veranlasst haben Seitenumfänge zu reduzieren – weniger Seiten =… [weiterlesen]

  • Mal ehrlich: Wer weiß schon, dass Max Pechstein fotografierte? Wir kennen ihn als expressionistischen Maler mit teils sehr bunten Bildern, als Mitglied der Künstlervereinigung "Brücke". Und der hat schwarz-weiß fotografiert?

    Zum Nachweis kann man in seine Heimatstadt Zwickau fahren, sich dort in den Kunstsammlungen Zwickau in der Ausstellung Seegewohnheiten überzeugen lassen.

    Das Museum schreibt: "Die Ausstellung zeigt eine neue Facette von Max Pechstein (1881-1955): Erstmals wird eine breite Auswahl von ihm aufgenommener Fotografien in direkten Bezug zu seinen Werken aus dem Früh- bis Spätwerk gesetzt – darunter originale Ölgemälde, Aquarelle, Zeichnungen und Druckgrafiken. Dieser Dialog, gegliedert in verschiedene Themenbereiche, vergrößert die Geschichte des Einzelwerkes und ermöglicht einen neuen Blick auf das Gesamtschaffen des Künstlers. Im Aufeinandertreffen von Fotografien und illustrierten Briefen Max Pechsteins als eine weitere authentische Quelle, die Einblicke… [weiterlesen]

  • Die diesjährigen Hauptpreisträger kommen aus Bayern, Berlin, Brandenburg, Nordrhein-Westfalen und Sachsen. Ihre Bilder überzeugen durch persönlichen Bezug, vielfältige gesellschaftliche Themen sowie kreative Umsetzung. Die Preisverleihung fand am 22. Mai vor rund 200 Zuschauern statt. Es wurden Preise im Gesamtwert von 13.500 Euro im Museum für Angewandte Kunst Köln (MAKK) vergeben.

    Die Ausstellung ist noch bis zum 12. Juni im MAKK zu sehen. Unter dem Motto „WE_LOVE“ präsentiert sie neben den aktuellen Preisträger eine Rückschau auf jugendliche Lebenswelten der vergangenen 60 Jahre.

    Das Archiv der Preisträger ist hier: jugendfotopreis.de/preistraeger.html [weiterlesen]

  • Sehen Sie die Delinquenten hängen, die pickenden Raben auf ihren Schultern? Betrachten Sie den Galgen und geben Sie mir Recht: Berthold Steinhilber ist einfach ein Meister der Atmosphäre. Das bewies er bereits in seinen frühen Arbeiten "Ghost towns in the American West". Seitdem zeigt er, dass er ein Könner der großformatigen Landschaftsfotografie ist und diese Qualität gerne auch zur Illustration historischer Themen einsetzt. In Erinnerung sind auch seine Dokumentarbilder über Göbekli Tepe, eine Ausgrabungsstätte im Südosten der Türkei bei Sanliurfa. Es ist die älteste bekannte Kultstätte der Menschheit, deren Steinzeit-Kunst uns Steinhilber mit seiner Lichttechnik plastisch vor Augen führt.

    Für sein neuestes Buch "Deutschland – Eine Reise durch die Zeit" ging er erneut auf eine historische Reise, blieb allerdings im Lande: Gemeinsam mit der Journalistin Sabine Böhne reiste er durch Deutschland, um historisch bedeutsame Orte und Landschaften zu dokumentieren.

    Wo in Deutschland… [weiterlesen]
  • Wir kennen Pond5 zumeist ja als Royalty free-Bildagentur. Aber das ist nicht das eigentliche Geschäft, der Schwerpunkt der Agentur liegt klar auf dem Markt von Video und Clips. Jenseits des Bildagenturbereiches sind kommerzielle und journalistische Video-Inhalte und Musiklizensen, die sich auf Web-Plattformen, Firmen und vor allem Filmproduzenten ausrichten, das Hauptgeschäft. Hier zählen dann eben Fernsehsender und Produktionsgesellschaften wie Netflix, NBC, Disney, BBC zu den Kunden. Im Portfolio sind in der Summe 30 Millionen lizenzierbare Videoclips, 1,6 Millionen Musikstücke und 1,7 Millionen Soundeffekte.

    Offiziell wird von Shutterstock erklärt: "Die Gegenleistung für die Transaktion besteht aus 210 Millionen US-Dollar in bar, die bei Abschluss gezahlt werden." Immerhin: Das Geld bleibt im "Dorf", sind beide Unternehmen doch in New York angesiedelt. [weiterlesen]


  • Man Rays "Le Violon d'Ingres" (1924) ist zweifellos eine der bekanntesten Fotografien dieser Erde. Jetzt ist es sogar die teuerste! Denn wie das Magazin Art News aus New York schreibt, wurde das Bild bei Sothebys New York für 12,4 Millionen US-Dollar versteigert.

    Der Verkauf erfolgte nach einem langen Bietergefecht, das fast 10 Minuten dauerte, während der Auktion von Christie's New York, die der surrealistischen Kunst gewidmet war. Geschätzt war das Bild auf "nur" 7 Millionen Dollar.

    Der Abzug des Man Ray-Fotos, das seine Muse Kiki de Montparnasse zeigt, ist insofern eine Rarität, als er als "fotografische Originalkopie" gilt. Das Bild stammt aus dem Nachlass der Sammler Rosalind Gersten Jacobs und Melvin Jacobs, die enge Verbindungen zu surrealistischen Kreisen hatten. Die Jacobs kauften Le Violon d'Ingres 1962 direkt von Man Ray und haben es seither in ihrem Besitz behalten.

    Das Ergebnis übertraf den bisherigen Auktionsrekord für eine Fotografie um das Dreifache. Seit 2011… [weiterlesen]

  • In den frühen neunziger Jahren lebt und studiert der deutsche Fotograf Peter Bialobrzeski eine Zeitlang in England und findet dort eine gesellschaftliche Wirklichkeit vor, die ihm als Deutschen sehr fremd vorkommt und der er sich mit fotografischen Mitteln nähert. Die Bilder, die entstehen, zeigen den unvoreingenommen, aber beeindruckend scharfsinnigen Blick des Außenstehenden auf ein Land, das schwer angezählt scheint.

    Thatcher ist nach langer Regierungszeit abgetreten, das Land von Arbeitslosigkeit und Inflation gezeichnet. Die Wirtschafts- und Sozialpolitik der Premierministerin hat die Schere zwischen Arm und Reich weit auseinanderklaffen lassen und die starren Unterschiede der Klassengesellschaft deutlich hervorgehoben.

    Genau diesen Nachwirkungen geht Bialobrzeski nach und bewegt sich dabei in parallelen Welten. Die eine präsentiert Wohlstandsbürger, eine Welt der Cocktailkleider, der Pferderennen und der exklusiven Partys. Die andere Welt hat nichts zu feiern. Den… [weiterlesen]


  • Das Thema Flucht und Vertreibung gewinnt durch den Krieg in der Ukraine aktuell ja wieder eine neue, zusätzliche Dynamik. Historisch interessant sind deshalb auch Dokumente früherer Fluchtbewegungen im 20. Jahrhundert. APA Picure Desk aus Wien hat - kuratiert von Dr. Gerald Piffl - eine Zusammenstellung zeithistorischer Bilder aus ihren Beständen zusammen getragen, die die Situation früherer Migarationsbewegungen, vor allem aus den Ländern Osteuropas, illustriert.

    "Speziell in Osteuropa liegt eine Kette an Krisen und Konflikten vor, die Menschen immer wieder nach Österreich flüchten ließ", so Piffl. "Über das Land verteilt wurden sie in Flüchtlingslagern betreut, fassten hier Fuß oder reisten nach einiger Zeit in andere Länder weiter. Eine Rückkehr in ihre Heimatländer war in den seltensten Fällen möglich.

    Die erste große Fluchtbewegung wurde bereits im Ersten Weltkrieg ausgelöst, als Juden etwa aus Galizien flüchten mussten. (...) Auch vertriebene Deutsche aus der… [weiterlesen]