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  • Die Gerüchte, dass sich Getty images nunmehr endgültig von dem traditionellen Lizenz-Modell Rights managed verabschieden wird, werden dichter. Oder sagen wir es gleich so: Sie haben sich bestätigt.

    In einer Stellungnahme der Agentur, verfasst von Paul Banwell, Senior Director Contributor Relations, heißt es (übersetzt): "Wir sind zu dem Ergebnis gekommen, dass das RM Lizenzmodell für kreative Bilder nicht mehr den Anforderungen unserer Kunden entspricht. (...) 2020 planen wir daher, unser Produktangebot durch einen schrittweisen Rückzug von RM Creative Images zu vereinfachen und zu einem reinen RF-basierten Angebot für kreative Bilder überzugehen."

    Hier die gesamte Stellungnahme: app.engage.gettyimages.com/e/e…cui0swHeNbNQmNHUpVtkRY0IM [weiterlesen]
  • Heike Steinweg lebt in Berlin und ist für ihre Portraits von Schriftstellern und Schauspielern bekannt geworden.Parallel dazu hat sich die Fotografin in den letzten Jahren intensiv mit wichtigen gesellschaftlichen Themen auseinandergesetzt und zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland realisiert. So wurden etwa ihre Arbeiten „Open History | Deutsche und Israelis im Portrait“ und „The Last Line | Writing in Berlin“ in New York, Washington DC, Toronto sowie in Israel gezeigt.

    Ihr Portfolio bei laif sieht man hier.

    Bild: Heike Steinweg aus der Serie Nora Bossong [weiterlesen]
  • Die 1939 geborene Pop-Sängerin Tina Turner gab 2009 ihr letztes Konzert. 2017 stellte sie in London die Show „Tina – The Tina Turner Musical“ mit der 30-jährigen Schauspielerin Adrienne Warren vor, die sie singend und tanzend darstellt. Gegen das Plakat eines bayrischen Tourneeveranstalters, der für die Show „Simply the Best – Die Tina Turner Story“ die Tina-Turner-Darstellerin Dorothea „Coco“ Fletcher engagiert hat, klagte Tina Turner vor dem Landesgericht Köln. Aus dem Plakat ginge nicht klar hervor, dass nicht sie selber, sondern eine Schauspielerin zu sehen sei. Fletcher sieht tatsächlich der jungen Tina Turner sehr ähnlich.

    Obwohl Turner in diesem November ihren achtzigsten Geburtstag feiert und die Darstellerin mehrere Jahrzehnte jünger ist, gibt der Vorsitzende Richter Dirk Eßler ihr Recht. Es bestehe Verwechslungsgefahr. Man könnte durchaus denken. „Da spielt Tina Turner mit.“

    Der Richter empfahl dem Veranstalter, auf dem Plakat einen unmissverständlichen Hinweis… [weiterlesen]

  • Fotograf: Holger Jacobs

    Das Bayrische Nationalmuseum zeigt vom 28. November bis zum 19. April 2020 in der Sonderausstellung „Treue Freunde“ mehr als 200 Werke, die die Beziehung zwischen Mensch und seinem sprichwörtlich „besten Freund“, dem Hund, ins Bild setzen.

    Mit dabei ist das auch als Buchcover bekannte Loriot-Porträt von Holger Jacobs, auf dem der Komiker verschmitzt verhalten lächelnd in jedem Arm einen Mopshund trägt und dem Publikum die Kehrseiten der Tiere präsentiert. Jacobs nahm ein Loriot-Porträt, zu dem der Humorist handschriftlich das Scherzgedicht „Melusine – Kraweel…Kraweel!“ verfasste als Grundlage für sein Kunstprojekt „words“. Das handschriftliche Gedicht wird neben der Fotografie ausgehängt und vervollständigt das Porträt.

    Prominente Hundehalter wie die Queen, Sisi, David Bowie und Rudolph Mooshammer sind zu sehen, Hunde in verschiedenster Gestalt werden vorgeführt - von der ägyptischen Hundemumie über mittelalterlich Altartafeln bis zum Hunderoboter.
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  • Der Otto-Steinert-Preis 2019 der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh) geht an Rafael Heygster. In der entscheidenden Runde am 11. Oktober überzeugte seine Arbeit "I died 22 times".


    Rafael Heygsters Photoessay beschäftigt sich mit dem Thema "Krieg außerhalb realer Schlachtfelder". Mit Krieg, wie er in Friedenszeiten als Spiel und Freizeitbeschäftigung, als einträgliches Geschäft und als Machtdemonstration einer Gesellschaft präsent ist. Dazu fotografierte Heygster Händler und Besucher von Waffenmessen, Kriegsspieler im Wald, militärische Paraden, sowie militär-affine Menschen in ihrem privaten Umfeld.

    Die Arbeit sieht man auf der Website rafael-heygster.com des in Hannover lebenden Fotografen. [weiterlesen]
  • Die französische Agentur Studio X - Images de Presse hat zum 16. 9. 2019 ihren Betrieb eingestellt. Betroffen sind beide Büros in Paris und Limours.

    Die bis dahin auch von Studio X in Deutschland vertretene Agentur Polaris bittet deshalb darum, alle noch nicht beglichenen Nutzungen Polaris/Studio X ab sofort über die Kölner Agentur laif abzurechnen.

    Laif ist damit die einzige Agentur, die Polaris in Deutschland und Österreich exklusiv vertritt. (In der Schweiz vertritt laif Polaris nicht-exklusiv.) [weiterlesen]

  • Bild: Helmut Reiss: Peter Maffay, 1976

    Glanzzeiten des Boulevard in den Siebzigern und Achtzigern: Blitzlichtgewitter analoger Kameras, Homestories... Roy Black, Rex Gildo, Uschi Glas, Jürgen Drews, Marianne Rosenberg, Peter Maffay, Liselotte Pulver, Esther und Abi Ofarim, den legendären Joachim Fuchsberger und den in diesem Jahr gerade erst verstorbenen Costa Cordalis. Ein weiterer Fotonachlass, der des ehemaligen Hamburger Presse- und Personality-Fotografen Helmut Reiss, wurde von United Archives an imago images weiter gegeben. [weiterlesen]
  • Die Bildagentur mauritius images aus Mittenwald hat auf ihrer neuen Webseite mauritius-images.com die Bildersuche mittels künstlicher Intelligenz, genannt „AI+ Ähnlichkeitssuche", implementiert. Diese Funktion ermöglicht das Auffinden von Bildern anhand eines Referenzbildes, also ohne Eingabe von Keywords. Woher das Referenzbild kommt, ist der Suche gleichgültig: es kann von der Agentur-Webseite stammen, aber auch irgendwo aus dem Netz oder aus den Tiefen des irgendwann abgespeicherten lokalen Bilder-Fundus.

    Anders als bei der in vielen Agenturen eingesetzten konventionellen, sprich: textbasierten, Bildsuche ist die AI+ Bildsuche eine Ähnlichkeitssuche anhand ausschließlich visueller Bildinhalte und Parameter, die sich mitunter nur schwer in Form von Keywords darstellen lassen: Copy Space, Bewegungsunschärfe oder eine bestimmte Lichtstimmung etwa.

    Es macht allemal Spaß, damit zu spielen... [weiterlesen]


  • Jan Sluijters, Moon night II, Laren, 1911, Öl auf Leinwand, 50,5 × 71,5 cm, Kunstmuseum Den Haag © VG Bild-Kunst, Bonn 2019

    Das Marta Herford Museum zeigt bis zum 9. Februar 2020 die Ausstellung „Vom Leben im Halbdunkel“. Anhand von rund 100 Gemälden, Skulpturen, Fotografien, Videos und Installationen von der frühen Moderne bis zur Gegenwart wird dem Betrachter das Phänomen der „entgrenzten Nacht“ demonstriert. Seit der Erfindung des elektrischen Lichtes wird es in der Großstadt nicht mehr rabenschwarz dunkel, bestenfalls halbdunkel.
    Mit der Etablierung der Schichtarbeit und dem Einsatz von multimedialen Kommunikationsmitteln gilt die heutige Generation als 24-Stunden-Gesellschaft mi veränderten Wahrnehmungen und Lebensgewohnheiten. Die Ausstellung beleuchtet innerhalb von drei Schwerpunkten diese Phänomene und lässt die Besucher durch den Einsatz besonderer Lichtstimmungen zu nächtlichen Flaneuren innerhalb der Gehry-Galerien werden.
    In der Dämmerung scheinen sich die Farben… [weiterlesen]


  • Einen bundesweiten Fotowettbewerb für Nachwuchsfotografen zum Thema Nachhaltigkeit unter dem Motto „Zukunft jetzt – Mein Bild für die Expo 2020“ veranstalten die photokina und der deutsche Pavillon auf der Expo 2020 Dubai. Plattform für den Wettbewerb ist der Deutsche Jugendfotopreis.

    Bis zum 20. Januar können Bilder eingereicht werden, die zeigen, wie sich Menschen für ein lebenswertes Deutschland stark machen und auf unterschiedliche Weise nachhaltig für die Umwelt engagieren. Teilnehmen können alle bis 25 Jahre, die nicht als Profifotograf arbeiten.
    Es können online bis zu 6 Einzelbilder eingereicht werden. Falls eine Serie eingereicht wird, wählt die Jury das beste Bild aus. Beim Upload der Bilder ist ein kurzes Statement gewünscht, das die Idee hinter den Bildern verstehen hilft und auch den Bezug zu einem ganz bestimmten Bundesland verdeutlicht.

    Die Jury setzt sich aus Vertretern der Veranstalter zusammen. Die ausgewählten jungen Fotografinnen und Fotografen erhalten… [weiterlesen]