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  • Balthasar Burkhard zählt zu den bedeutendsten Fotografen der Schweiz. Sein Nachlass umfasst sein Archiv, das sich auf sein künstlerisches Werk sowie fotografische Auftragsarbeiten bezieht. In seinem Testament hat Balthasar Burkhard seine Frau Vida Burkhard als Alleinerbin und das Kunstmuseum Bern als Nacherbin verfügt. Diese Konstellation erwies sich als nicht umsetzbar.

    Nun haben sich das Kunstmuseum Bern und die Fotostiftung Schweiz mit der Witwe eine Vereinbarung zur Sicherung des Nachlasses von Balthasar Burkhard getroffen und gehen eine Partnerschaft ein. Die Fotostiftung Schweiz übernimmt das Archiv des Fotografen und das Kunstmuseum Bern erhält vier wichtige Werke aus dem Nachlass für seine Sammlung.

    Das Kunstmuseum Bern verzichtet somit auf die Nacherbschaft von Archiv und Urheberrechten, wodurch das Archiv von Burkhard in das Eigentum der Fotostiftung Schweiz überführt werden kann. Dort können die Bestände – vor allem die fragilen Negative, die ein spezielles… [weiterlesen]
  • Unter der Leitung von Nadja Masri findet auch in diesem Jahr an der bekannten Ostkreuzschule für Fotografie ein einjähriges Zertifikatsprogramm für Bildredakteure statt. Die Ausbildung in Berlin beginnt im März 2023, Bewerbungsschluss ist der 22. Januar 2023.

    Mehr Infos zum Lehrgang, seinen Dozenten und seinen Inhalten gibt es hier: ostkreuzschule.de/index.php/oks_bildredakteure/

    Hier ist ein Gespräch mit Nadja Masri, das sie und Pictorial vor einiger Zeit führten: 18-21_art_interview2.pdf [weiterlesen]
  • Der Lagois-Fotowettbewerb 2023 widmet sich dem Thema "Klimagerechtigkeit". "Wir suchen Fotoreportagen über Klimaprojekte und Porträts von Menschen, die sich für den Umweltschutz und das Klima einsetzen", so der Evangelische Presseverband für Bayern, der Wettbewerb und Stipendium ausschreibt. Der Fotowettbewerb ist in der Simme mit 4.000 Euro dotiert, Deadline ist der 26. März 2023.

    Fotografen können sich noch bis 15. Januar 2023 für ein Fotostipendium des Lagois-Fotowettbewerbs 2023 zum Thema „Klimagerecht leben“ bewerben. Das Stipendium ist mit 1.000,- Euro ausgeschrieben und dient dazu, ein fotografisches Projekt zu realisieren oder zu erweitern. Hier ist der 15. Januar 2023 Einsendesschluss. Die Fotoreportage wird Teil einer Wanderausstellung und einer Publikation. [weiterlesen]


  • Tony Vaccaro wird 100!

    Dass man einem seiner Fotografen tatsächlich zum hundertsten Geburtstag gratulieren kann, ist auch für den Archivleiter einer Traditionsagentur wie akg-images ein freudiges Novum! Noch dazu, wenn es sich - wie bei Tony Vaccaro - um einen Fotografen handelt, zu dem akg seit so vielen Jahren ein sehr enges persönliches, ich darf sagen: freundschaftliches Verhältnis hat. So viele gegenseitige Besuche und Gespräche zeigten, da stimmt einfach auch die "menschliche Chemie".

    Geboren wurde Tony Vaccaro am 20. Dezember 1922 in Greensburg, Pennsylvania, als einziger Sohn von Maria Domenica und Joseph A. Vaccaro. Beide Eltern starben sehr früh und Tony verbrachte seine Jugend deshalb in der Heimat seines Vaters, in Bonefro im südlichen Italien. Da er kaum Italienisch sprach oder verstand, hat er sich früh darin geübt, die Körpersprache von Menschen zu lesen. Was man auch immer wieder in seinen Fotografien erkennen kann. [weiterlesen]

  • Die Leica Galerie Stuttgart zeigt bis 5. Januar 2023 die Ausstellung „Von seltenen Wesen und seltsamen Winkeln“ von Florian W. Müller. Die Fotografien stammen aus der Trilogie „Neglect“ des Kölner Fotografen und beschäftigen sich mit faszinierenden und gefährdeten Tierwelten. Ergänzt wird die Ausstellung mit Landschaftsaufnahmen und abstrakten Ansichten.

    Mit größtenteils sehr dunklen und mystischen Bildern, für die der Fotograf bewusst nur minimal Licht eingesetzt hat, möchte Müller die Bedrohung der Tierwelten unterstreichen. Und für das Erhalten des Gleichgewichtes in der Natur für ebenjene Tierwelten plädieren.

    Leica Galerie Stuttgart, Calwer Straße 41, 70173 Stuttgart [weiterlesen]


  • Mehr als 500.000 historische Bilder präsentiert die Österreichische Nationalbibliothek in ihrem Bildarchiv Austria, das ab sofort den my-picturemaxx Usern zur Verfügung steht.

    Die Geschichte Österreichs und Europas spiegelt sich in den historischen Bildbeständen der Österreichischen Nationalbibliothek, die als zentrale wissenschaftliche Bibliothek der Republik Österreich auf eine traditionsreiche Geschichte bis ins 14. Jahrhundert zurückblickt. Die Ursprünge der Sammlung gehen zurück auf die kaiserliche Hofbibliothek und auf die ehemalige Familienbibliothek des Hauses Habsburg-Lothringen, die 1921 an die Nationalbibliothek angegliedert wurde.

    Die Sammlung von Grafiken, Büchern und Fotodokumenten, die bis in die Frühzeit der Fotografie zurückreichen, wurde im 20. Jahrhundert ergänzt durch das systematische Sammeln von Dokumentar- und Pressefotografie zur österreichischen Zeitgeschichte und umfasst in der Summe über drei Millionen Bildobjekte. [weiterlesen]

  • Die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen geben den Kauf von 55 Arbeiten der Düsseldorfer Fotoschule aus der Kunstsammlung des Verlegers Lothar Schirmer bekannt.

    Die private Sammlung des Verlegers hat einen ihrer Schwerpunkte im Bereich der Fotografie der Gegenwartskunst. Ausgehend von seiner Tätigkeit als Verleger von Kunstpublikationen – auch hier mit einem Fokus auf Fotografie – und dank der intensiven Zusammenarbeit mit dem Künstlerpaar Bernd und Hilla Becher stand Lothar Schirmer bereits in den 1980er Jahren in engem Austausch mit jungen, noch nicht etablierten Künstlern. Die heute auch als Becher-Schüler bekannten Fotografen machten in der Folge durch ihre meist farbigen und oft großformatigen Arbeiten international Furore. Aufgrund dieser sehr frühen, persönlichen Kontakte konnte Schirmer oftmals Einzelwerke und fotografische Serien erwerben, noch bevor sie den Weg in den Kunstmarkt gefunden haben.

    Die Auswahl von 55 Arbeiten weist das breite Spektrum der unterschiedlichen… [weiterlesen]

  • Nicht nur die Österreicher haben einen Sisi-Knacks, die Deutschen genauso! Das beweist die Archiv-Geschichte der APA Picturedesk, die sich der bis heute populären Kaiserin widmet.

    Am 24. Dezember jährt sich der Geburtstag von Kaiserin Elisabeth von Österreich zum 185. Mal. Schon zu Lebzeiten wurde sie zum Mythos, durch ihre Schönheit und Eleganz ebenso wie durch ihren Rückzug aus dem öffentlichen Leben. Nach ihrer Ermordung durch den italienischen Anarchisten Luigi Lucheni setzte eine Verherrlichung ein, die bis heute anhält.

    Bereits 1921 entstand ein Stummfilm an Originalschauplätzen mit Carla Nelsen in der Titelrolle. Lil Dagover spielte die Kaiserin 1931 in einem frühen Tonfilm und vor 90 Jahren, am 23. Dezember 1932, hatte im Theater an der Wien die Operette „Sissy“ von Ernst und Hubert Marischka und Fritz Kreisler Premiere. Die Titelrolle gaben Paula Wessely und später die junge Hedwig Kiesler, besser bekannt als Hedy Lamarr. Das Stück kam 1936 sogar in Hollywood mit… [weiterlesen]