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  • Die Deutschen und die Franzosen hatten es immer schwer miteinander. Ist halt so. Aber mittlerweile gehen wir doch im Großen und Ganzen recht zivilisiert miteinander um. Und besuchen uns gegenseitig so oft, dass in der Pfalz und im Elsaß selbst in Supermärkten die nervigen Durchsagen für Sonderangebote zweisprachig verkündet werden.

    Dass die früheren gegenseitigen "Besuche" zumeist anders verliefen, darauf macht das Portfolio "Deutsch-Französische Beziehungen" von akg images deutlich. Aber neben den politischen Sujets werden sehr interessante Gegenüberstellungen - etwa in der Kunstwelt - gezeigt: Französischer Impressionismus versus Deutscher Historismus. Ergänzt durch eine Schau interessanter französischer Fotografen wie Philippe Ledru oder Eric Vandeville.

    Eine sehenswerte Zusammenstellung der Berliner Agentur, nicht nur für Francophile...

    akg-images.de/Package/2UMEBMBRD5PO8 [weiterlesen]


  • Dreizehn Bachelor-Abschlussarbeiten des Studiengangs Fotojournalismus und Dokumentarfotografie der Hochschule Hannover werden vom 26. Juni bis zum 7. Juli in der Galerie für Fotografen (GAF) gezeigt.

    China Hopson setzt sich in ihrer Arbeit „Heartbeat of a Mango Tree“ mit dem Schicksal von Reggae-Veteranen auf Jamaica auseinander.

    Niklas Grapatin fotografierte für sein Projekt nachts unter der Sternbrücke in Hamburg, einem Ort der tagsüber mit Menschen überfüllt ist. Ein Ort der Realitätsflucht und Unberechenbarkeit, der vor dem Untergang steht.

    Das Fotobuch „Still Here“ von Vivian Rutsch erzählt von den ungeklärten Todesfällen und sexuellem Missbrauch in ihrer Familie.

    In seinem Film begleitet Florian Manz die junge Frau Hazel, die im Hambacher Forst einen Baum besetzt.

    In der Psychiatrie Wunstdorf hat Cora Sundmacher den Alltag der Patienten fotografisch dokumentiert. Sie möchte mit ihrer Arbeit der Stigmatisierung und Tabuisierung psychischer Krankheiten entgegenwirken.k

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  • Im F hochdrei Freiraum für Fotografie kann noch bis zum 18. August die Ausstellung „Im [Un]Ruhestand mit mehr als 200 Porträts des Fotografen Arne Westerbergs besucht werden. Über sieben Jahre lang lichtete Westerberg Menschen, die im höheren Alter noch berufstätig sind.

    Die 76-jährige Politikwissenschaftlerin Gesine Schwan, der 83-jährige Fotograf Thomas Höpker, die 76-jährige Professorin Jeanine Meerapfel, der 73-jährige Schriftsteller Rafik Schami, der77-jährige Schauspieler Michael Gwisdek arbeiten, obwohl sie das Rentenalter längst erreicht haben.

    Die Ausstellung gibt in über 200 Porträts ganz individuelle Antworten auf Fragen zur demografischen Alterung und zur Bedeutung der Arbeit in unserer Gesellschaft. (Barbara Hartmann)

    fhochdrei.org/

    Waldemarstraße 17, 10179 Berlin [weiterlesen]


  • Der PUNKT – Preis für Technikjournalismus und Technikfotografie geht in eine neue Runde: In diesem Jahr wird der PUNKT in den Kategorien Multimedia und Foto verliehen. Zusätzlich vergibt die Akademie der Technikwissenschaften ein Fotostipendium zum Thema „Künstliche Intelligenz“. Die Preise sind mit jeweils 5.000 Euro dotiert. Fotos können bis zum 15. Juli eingereicht werden. Die Preisträger werden am 15. Oktober auf der acatech Festveranstaltung ausgezeichnet.

    Bild: Sven Döring / Grundlagenforschung (Einzelmotiv aus der Fotoserie „Unsichtbares sichtbar machen“) [weiterlesen]
  • Im Eilverfahren hat das Verwaltungsgericht Berlin entschieden, dass zwei Schüler einer zehnten Klasse einer Integrierten Gesamtschule in Berlin vorläufig vom Unterricht suspendiert werden dürfen. Sie hatten heimlich Lehrer gefilmt und die Videos an einen Mitschüler weitergeleitet. Dieser hatte sie auf Instagram gepostet und teilweise mit sexistischen und beleidigenden Kommentaren versehen.

    Die Schulleiterin habe die Schüler vorläufig für neun Schultage vom Unterricht suspendieren dürfen. Einer der Beiden habe zugegeben, Lehrer gefilmt und Videos und Fotos an den Betreiber des Instagram-Accounts weiter geleitet zu haben. Der andere Schüler hatte es jedenfalls nicht bestritten, daran beteiligt zu sein. Die Schulleiterin habe davon ausgehen dürfen, dass die Schüler zumindest in Kauf genommen hätten, dass die Filme auf mit beleidigenden Kommentaren Instagram veröffentlicht werden würden. Es sei lebensfremd anzunehmen, dass die Schüler nicht gewusst hätten, was der Mitschüler… [weiterlesen]

  • Arlene Gottfried / Puerto Rican Day Parade © Arlene Gottfried /courtesy Galerie Bene Taschen

    Vom 30. Juni bis zum 30. Juli 2019 präsentiert die Galerie Bene Taschen in einer Ausstellung eine Retrospektive der New Yorker Fotografin Arlene Gottfried. Zu sehen sind Arbeiten von den Anfängen ihrer Arbeit in den 70er Jahren bis zu dem Spätwerk in den 2000ern.

    Die Fotografin begann als Teenager 1969 auf dem Woodstock-Festival ihre ersten Fotos zu machen. Sie arbeitete nach ihrem Abschluss am Fashion Institute of Technology in New York für verschiedene Werbeagenturen und später als freie Fotografin für diverse Zeitungen, wie „The New York Times Magazin“ und „The Independent“.

    New York in seiner Diversität vor der Gentrifizierung ist ein stetes Motiv Arlene Gottfrieds. Der Mensch steht in all seinen Facetten im Mittelpunkt ihrer Bildsprache. In ihrem Buch „Midnight“ erzählt sie mit ihren Fotografien über zwanzig Jahre die Geschichte von Ismael Burgos. 1970 arbeitete Gottfried an… [weiterlesen]

  • Das einzige deutschsprachige Museum zur napoleonischen Geschichte - beheimatet in Schloss Arenenberg am Bodensee im Schweizer Kanton Thurgau - bietet eine umfangreiche Sammlung an Gemälden, Grafiken, Fotografien und Kunsthandwerk aus dem Besitz der Familie Bonaparte. Die Bildagentur der Stiftung Preußischer Kulturbesitz zeigt eine Auswahl der Kunstschätze. bpk-bildagentur.de/museensammlungen?show=4479

    Aber natürlich will man auch wissen, wie ausgerechnet das Schloss Arenenberg zu einem Napoleonmuseum kommt? 1816 - erinnern wir uns: das Regime N. Bonapartes war durch die verlorene Schlacht von Waterloo beendet - wählte es Hortense de Beauharnais, die Stieftochter Napoleons I., als Exilsitz. Sie baute die Anlage aus und richtete die prächtigen Salons ein.

    Für historisch Interessierte: Hortenses Sohn Louis - er verbrachte im Schloss einen Teil seiner Kindheit - wurde später als Napoleon III der letzten Kaiser von Frankreich. [weiterlesen]

  • Bilder aus Cuba? Ehrlich gesagt bin ich da eher am Abwinken... Man hat das Immer-gleiche einfach zu oft gesehen: Bunte Häuser, quietsch-pinke alte amerikanische Straßenkreuzer, alles kombiniert mit einem Touch von Verrottung...

    Da bieten die Motive des Fotografen "Figueredo" - ein Pfälzer Aussteiger, der in einem zweiten Leben seit "Ewigkeiten" in Havanna lebt, dort auch verheiratet ist - eine Ausnahme. Seine Street Photography bietet da deutlich mehr als nur die Vorderseite einer bunt angestrichenen Diktatur. Dafür läuft Figueredo. Durch die entferntesten Viertel der Stadt. Und findet Motive, die von Besuchern nur selten oder gar nicht gesehen werden - oder gar nicht gesehen werden können.

    Fotografisch arbeitet er gerne mit zwei Extremen: entweder in s/w oder in sehr gesättigten, leuchtenden Farben. Figueredo meinte dazu: "Die Entscheidung fällt aus dem Bauch heraus, ob ein Foto in der finalen Version bunt oder schwarz/weiss ist. Manche Fotos müssen einfach schwarz/weiss sein,… [weiterlesen]


  • Das Fotofestival La Gacilly kommt zum zweiten Mal nach Baden bei Wien. "Die besten Fotografen der Welt" - so Lois Lammerhuber, der das bretonische Festival nach Österreich geholt hat - zeigen zum Thema "Hymne an die Erde" Bilderwelten in einer sieben Kilometer langen Open-Air-Galerie, in der Gartenkunst und Fotokunst verschmelzen.

    Die Eröffnung findet am 16. Juni 2019 im Kurpark Baden bei Wien statt. Das gesamte Veranstaltungsprogramm - von Ju8ni bis September - sieht man hier: festival-lagacilly-baden.photo/de/veranstaltungen [weiterlesen]