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  • Dirk Krüll, der Fotograf lebt in Düsseldorf, erhielt für seine Arbeit Plastic Army den Staatspreis NRW in der Kategorie Medien. Er selbst gibt an, das Projekt sei gemeinsam mit seiner Partnerin Susanne Polzin entstanden und es "versucht das Unbehagen über unseren verantwortungslosen Umgang mit der Natur, sowie der Vergeudung unserer vorhandenen Ressourcen auf spielerische und ästhetische Weise am Beispiel Plastikmüll zu thematisieren…"

    In der Begründung zur Preisverleihung heißt es: "Höchste handwerkliche und fotografische Kompetenz verbindet sich in diesem Werk mit künstlerischer Haltung und gesellschaftspolitischem Anspruch. Selbst erdacht, von Hand inszeniert, mit Erfahrung durchgeführt und von neuester Technologie unterstützt - PLASTIC ARMY zeigt uns, welche wichtige Rolle das Kunsthandwerk im Zeitalter von Massenmedien und Globalisierung spielen kann."

    staatspreis-manufactum.de/staatspreise/staatspreis-2019 [weiterlesen]
  • Die Deutsche Fotografische Akademie zeichnet Ute Mahler und Werner Mahler für Ihre Serie „Kleinstadt“ mit der David Octavius Hill-Medaille aus. Diese wird den beiden - sie sind Gründungsmitglieder der Berliner Agentur Ostkreuz - im Rahmen der Eröffnung der Festwoche "1000 Wirklichkeiten" im Haus der Fotografie zu Hamburg übergeben.


    Die Medaille ist benannt nach dem schottischen Fotografie-Pionier des 19. Jahrhunderts, David Octavius Hill.

    Foto: Ostkreuz [weiterlesen]

  • Editiert wurde die Kollektion SZ Photo Creative für Kreativ-Projekte von der Werbung über Corporate Publishing, Reisemagazinen bis hin zur Postkarte. Nun ist diese Kollektion der Süddeutschen Zeitung Photo über picturemaxx verfügbar.

    München hat traditionell ja einen besonderen Platz im Portfolio von Süddeutsche Zeitung Photo. Die Creative Sammlung fasst markante Fotos zur bayerischen Landeshauptstadt und ihrem Umland zusammen. Die Bilder überraschen durchaus mit ungewöhnlichen Perspektiven auf Altbekanntes und Neues aus den Bereichen Architektur, Gesellschaft, Wirtschaft und Natur. [weiterlesen]
  • Eigentümern steht kein Recht darauf zu, das Fotografieren ihrer Sachen zu verbieten. So hat das OLG München am 25.06.2019 entschieden (Az. 24 W 700/19).

    Geklagt hatte der Eigentümer eines Oldtimers. Er hatte sein Auto einer Werkstatt für die Ausstellung auf einem Messestand zur Verfügung gestellt, ohne weitere Absprachen über die werbliche Nutzung von Aufnahmen zu treffen. Nachdem er ein Bild seines Wagens auf der Facebookseite der Werkstatt entdeckt hatte, verlangte er vor Gericht Unterlassung und Schadensersatz.

    Aus der Rechtsprechung des BGH ergebe sich, dass ein allgemeines „Recht am Bild der eigenen Sache“ dergestalt, dass der Eigentümer einer Sache allein darüber bestimmen könnte, wer die Sache fotografieren und die gefertigten Fotos vermarkten darf, nicht existiere. Ein Abbild von einer Sache könne damit auch gegen den Willen des Eigentümersimmer dann gefertigt werden, wenn das möglich ist, ohne andere Eigentumsrechte wie durch das Betreten eines fremden… [weiterlesen]

  • Will Mc Bride/ Babys zeigen an der Mauer, 1961, courtesy the artist

    Vom 10. bis 13. Oktober findet im ehemaligen Heizwerk Mitte, dem „Kraftwerk Berlin“ in der Köpenicker Straße die Berlin Photo Week mit Fotoausstellungen, Foto-Workshops und Diskussionsforen statt. Zum Auftakt der Fotowoche präsentiert die Chaussee 36 drei Ausstellungen.

    Die Bilder der Gruppenausstellung „Walls Come Tumbling Down“ zeigen anlässlich des 30. Jubiläums des Mauerfalls nicht nur die Berliner Mauer, sondern auch aktuelle Sperren und Abgrenzungen weltweit. Was verraten all diese Mauern über den Zustand unserer Welt?

    Saudade“ – portugiesisch „Sehnsucht“ lautet der Titel der Einzelausstellung von Werken des deutschen Fotografen Olaf Heine. Zu sehen sind 20 großformatige Arbeiten, auf denen er den Besuchern die Schönheit Brasiliens zeigt.


    Olaf Heine, Palm Tree Forest (Detail), Bahia 2013, courtesy Olaf Heine

    Unter dem Titel „Chasing Dreams“ zeigt Chaussee 36 den Berliner Fotografen Erwin Blumenfeld.… [weiterlesen]

  • (c) Stefan Boness/Alfred Fried Photography Award

    Alle Achtung, einen gewissen Stil haben sie ja, die Österreicher! Die Sieger des Alfred Fried Photography Award 2019 wurden immerhin zu Wien im österreichischen Parlament ausgezeichnet!

    Hauptpreisträger, also der Fotograf, der das "Friedensbild des Jahres" aufgenommen hat, ist Stefan Boness. Der in Berlin und Manchester lebende Fotograf - Gründer der Agentur IPON - dokumentierte mit einer Reportage eine Fridays-For-Future-Demonstration, bei der Kinder und Jugendliche gegen das mangelnde Engagement der internationalen Politik im Zusammengang mit dem Klimawandel aufbegehren. Aus dieser Arbeit stammt das oben gezeigte Gewinnerbild des Wettbewerbs. Die internationale Jury bezeichnete Boness’ Reportage "als ein Dokument der gegenwärtig vermutlich größten Friedens-Initiative der Welt". Die Reportage sieht man hier [weiterlesen]

  • Mit dem neuen Place „United Archives Aktuell“ nimmt die Kölner Agentur United Archives den Roten Teppich in den Fokus. Der Schwerpunkt wird hier im Bereich Entertainment mit Hauptaugenmerk Deutschland liegen, ergänzt durch Themen wie Politik, europäische Kultur, Adel und News. Eine eingens zusammengestellte Gruppe von Fotografen ist speziell für das Bildmaterial in diesem picturemaxx-Place an den betreffenden Spots unterwegs. [weiterlesen]


  • Der freiberufliche Fotojournalist Benjamin Horn aus Köln ist neuer Partner von imago images. Horns visueller Fokus richtet sich vor allem auf die Bereiche Fußball, Eishockey, Reportagen, Dokumentationen und Tagesjournalismus - in erster Linie in der am Rhein gelegenen Domstadt, aber er ist auch gern in ganz Nordrhein Westfalen sowie im Ausland mit seiner Kamera unterwegs. Die Fotos stehen via imago-images.de oder my-picturemaxx zur Verfügung. [weiterlesen]
  • Aus religiösen Gründen tragen Anhänger des „Pastafarianismus“, Mitglieder der „Kirche des fliegenden Spaghettimonsters“, einen Dreispitz auf dem Kopf. Das Tragen dieses Kopfbedeckung ist auf einem Foto zum Personalausweis aber unzulässig. So hat das Oberverwaltungsgericht Hamburg am 15.5 2018 entschieden (So 72/17).

    Eine religiös begründete Ausnahme vom Erfordernis eines kopfbedeckungsfreien Fotos komme nicht in Betracht. So entschied bereits in erster Instanz das Verwaltungsgericht Hamburg. Das Oberverwaltungsgericht bestätigte die Entscheidung der Vorinstanz und wies die Beschwerde des Klägers zurück.

    Zwar könne gemäß §7 Abs. 3PAuswV eine Ausnahme vom Gebot des kopfbedeckungsfreien Ausweisbildes gemacht werden. Dies betreffe Personen, die glaubhaft und ernsthaft nach ihrer religiösen oder weltanschaulischen Überzeugungimmer eine Kopfbedeckung tragen müssen, und denen ein innerer Konflikt wegen eines Verstoßes gegen das Gebot erspart werden solle.

    Es sei offensichtlich, dass von… [weiterlesen]