Artikel 1.692



  • „Die Schule von Athen“ – ein Fresko des Malers Raffael in der Stanza della Signatura des Vatikans, in dessen Zentrum die Philosophen Platon und Aristoteles stehen. Man könnte auch sagen, das Fresco ist ein Wimmelbild der Renaissance, in dem so ziemlich jeder antik-griechische Nachdenker abgebildet ist, der in den Augen des Auftraggebers, Pabst Julius II., Rang und Bedeutung hatte.

    Die Kartons, die Vorlagen in Originalgröße, die Raffael 1510 für die Erstellung des Freskos verwendete, wurden unter der Leitung Dr. Maurizio Michelozzi konservatorisch restauriert und sind jetzt nach Beendigung der Arbeiten wieder in der Pinacoteca Ambrosiana in Mailand ausgestellt.

    akg -images vertreibt die Motive - in Kooperation mit seiner italienischen Partneragentur Mondadori - im deutschsprachigen Raum. (BarbaraHartmann)


    www.akg-images.de
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  • Die Ergebnisse der 2. Erhebung des BVPA und der Hochschule Hannover zum deutschen Bildermarkt liegen nun vor. Unten sehen Sie die veröffentlichte Pressemeldung des BVPA. Aber wir sollten in den nächsten Tagen noch ein Gespräch mit dem wissenschaftlichen Leiter der Untersuchung, Prof. Lars Bauernschmitt, führen, damit wir da "noch ein bisschen mehr Fleisch auf die Knochen kriegen".

    Doch zuerst die Meldung:

    "Berlin, 1. April 2019 – Während die Gesamtzahl der deutschen Bildagenturen rückläufig ist, verzeichnet die Mehrzahl der im Bundesverband professioneller Bildanbieter organisierten Unternehmen weiter steigende Umsätze. Dies ist eines der Ergebnisse der 2. großen Branchenumfrage image market - business trends 2019 des Bundesverbandes professioneller Bildanbieter (BVPA) in Zusammenarbeit mit dem Studiengang Fotojournalismus und Dokumentarfotografie der Hochschule Hannover unter Leitung von Prof. Lars Bauernschmitt. Schwerpunkt der diesjährigen Umfrage unter deutschen… [weiterlesen]
  • Da aus dem Brexit wohl eine Never-ending-Story wird, steigt der Bildbedarf zum Thema. Die AnzenbergerAgency aus Wien stellt das Portfolio "A Divided Nation Makes a Journey Into the Unknown" von Horst Friedrichs vor. Ein Fundus von abwechslungsreichen Portraits, ergänzt durch Statements der Portraitierten.

    Bild: GREAT BRITAIN / England / London / Julia from Basingstoke "I am marching because the Scientific community needs Europe. Protesters take part in the Put It To The People March on March 23 2019 in London England. In one of the biggest demonstrations in British history a crowd estimated at over one million people marched peacefully through central London to demand a public vote on the Governments final Brexit deal." [weiterlesen]
  • Die Zuschauer einer Striptease-Vorstellung war das Fotografieren der Schau untersagt worden. In einer Boulevardzeitung wurde ein Bild ihres Auftritts veröffentlicht, dafür sprach das LG Dresden der Tänzerin eine Geldentschädigung zu. Den Berufungsprozess vor dem OLG Dresden verlor der Verlag – der Tänzerin steht eine Geldentschädigung zu (Beschluss vom 26.11.2018, 4U 1197/18).

    Die Persönlichkeitsverletzung war schwerwiegend , obwohl der Auftritt auf der Bühne - in der Sozialsphäre der Nackttänzerin stattfand. Es könne auch dann eine nur begrenzte Selbstöffnung des Persönlichkeitsrechts vorliegen, wenn eine Strip-tease-Tänzerin zur Bedingung für ihre Auftritte macht, dass diese weit entfernt von ihrem Wohnort stattfinden und der Veranstalter ein Fotografierverbot verhänge. Auch wenn für die Betroffene erkennbar sei, dass das Verbot nicht von allen Besuchern eingehalten werde, liege keine konkludente Einwilligung in die Veröffentlichung von Fotos vor.

    Es bestehe kein Grund, die in… [weiterlesen]

  • Vom 5. April 2019 bis zum 15. Juni 2019 zeigt die Leica Galerie in Wien die Ausstellung „Last Paradise“ der russischen Fotografin Ekaterina Sevrouk. Im „toten Zoo“ des Museums für Natur und Technik „Haus der Natur“ in Salzburg, der nicht für das Publikum zugänglichen Belegsammlung taxidermisch präparierter, „ausgestopfter“ Tiere entdeckte Ekaterina Sevrouk die Modelle für ihre poppig arrangierten Tierbilder. Anders als in den Ausstellungsräumen des Museums zeigt sie die Tiere nicht in möglichst natürlicher, lebensnaher Umgebung, sie lässt bunte Vögel und Tiger zwischen knallig bunten tropischen Blüten posieren. Sie will mit den extravagant arrangierten ausgestopften Tierpräparaten die Ambivalenz zwischen scheinbarer Erhaltung oder Neugestaltung mit der einhergehenden Zerstörung ins Bild setzen.

    Vom 25. Mai bis zum 9. Juni ist die Ausstellung auf der Halbinsel Zingst an der Ostsee beim Umweltfestival Horizonte zu sehen. (Barbara Hartmann)

    LEICA STORE WIEN, Walfischgasse 1, 1010… [weiterlesen]
  • Der Bundesverband professioneller Bildanbieter (BVPA) fordert in einem gemeinsamen Papier mit weiteren Branchenverbänden eine gesetzliche Regelung des doppelten Schadensersatzanspruchs bei Urheberrechtsverletzungen.

    Die im Koalitionsvertrag festgehaltenen Maßnahmen zur Stärkung des Urheberrechts lassen bislang auf sich warten. Der BVPA und sieben weitere Verbände der Bildbranche fordern die zuständigen Ministerien zu einer raschen Umsetzung ihrer Versprechen auf.

    In einem gemeinsamen Positionspapier schlagen die Unterzeichner vor, den Geschädigten die doppelte Lizenzgebühr zuzusprechen, um so die illegale Nutzung geistigen Eigentums einzuschränken. Bei Entdeckung von Bildrechtsverletzungen muss bis dato maximal die einfache Lizenzgebühr beglichen werden. Der sorglose Umgang mit Bildern im digitalen Umfeld belegt, dass diese Regelung weder abhält noch abschreckt, die Leistungen anderer zu nutzen, ohne einen rechtskräftigen Lizenzvertrag abzuschließen.

    Das Bündnis setzt sich aus… [weiterlesen]


  • Zum 1. April 2019 wird die StockFood GmbH den Vertrieb der gleichfalls in München beheimateten Reisebildagentur Look übernehmen. Gleichzeitig wechseln die langjährigen Kundenbetreuerinnen und Kuratoren in das Team von StockFood.

    Look ist eine der führenden deutschen Reisebildagenturen: 1989 in München von einer kleinen Gruppe professioneller Reise- und Sportfotografen als Fotografenagentur gegründet, stand die Agentur seit dem Jahr 2002 unter der Leitung von Thomas Wild. Die damalige Neuorientierung durch Wild - er kam von Mauritius imgages in Mittenwald nach Müchen - war wohl die Rettung der sanierungsbedürftigen Agentur. Durch einen rigorosen Sanierungskurs und massive finanzielle Zugeständnisse der Gesellschafter konnte das Unternehmen wieder auf Kurs gebracht werden.

    Allerdings: Das alte puristische, klassische Modell der reinen Fotografenagentur, das sich ausschließlich der Vermarktung des Materials des Fotografenkollektives widmet, musste man hinter sich lassen. Die Agentur… [weiterlesen]
  • Rechtswidrig war die Berichterstattung über das vermutete Beziehungsende der Prominenten, die mit Papparazzi-Aufnahmen eines Restaurantbesuchs des Paares illustriert war. Das LG Köln hatte der Klägerin eine Geldentschädigung von 7.500 Euro zugesprochen. Anders als die erste Instanz erkannte das OLG Köln allerdings keine schwerwiegende Persönlichkeitsverletzung, verneinte den Anspruch auf Geldentschädigung und hob die Entscheidung des Landgerichts auf (Urteil v. 3.11.2016 – 15 U 66/16).

    Die heimlich aufgenommen Fotos zeigten die Prominente in neutraler Pose, der Artikel enthielt keine ehrenrührigen Aussagen oder offenbarte intime Details des Liebeslebens. Die Fotos seien an einem öffentlichen Ort aufgenommen worden. Zu Lasten der Klägerin berücksichtigte das Oberlandesgericht auch, dass sie vorher bereits selbst ihr Privatleben und insbesondere die Beziehung zu ihrem Lebensgefährten der Presse zugänglich gemacht hatte. (Barbara Hartmann) [weiterlesen]
  • Nachdem der Schulleitung bekannt geworden war, dass Schüler einer 7. Klasse extreme Gewaltvideos und gewalttätige pornographische Videos in den Klassen-Chat über WhatsApp gestellt hatten, verhängte sie Ende Februar 2019 einen Ausschluss vom Unterricht für die Zeit vom 11. März bis einschließlich 22. März 2019.

    Der Eilantrag gegen den Unterrichtsausschluss vor dem Verwaltungsgericht Aachen wurde abgelehnt. Ordnungsmaßnahmen wie der vorübergehende Ausschluss vom Unterricht dienten laut Gerichtsauffassung der geordneten Unterrichts- und Erziehungsarbeit der Schule und könnten angeordnet werden, wenn ein Schüler Pflichten verletze. Der Inhalt der Videos sei so verstörend, dass die Mitschüler des Antragstellers hiervor zu schützen seien und ihre Verbreitung der Unterrichts- und Erziehungsarbeit der Schule diametral entgegenstünde.

    Obwohl der Schüler behauptete, er habe im Klassen-Chat andere Videos geteilt, die relativ harmlos gewesen seien und seine Eltern in der Anhörung zum… [weiterlesen]