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  • Gerade meldet sich die Deutsche Gesellschaft für Photographie (DGPh) und erklärt, dass sich die Gesellschaft nicht in die Debatte um den Standort des zu gründenden Bundesinstitutes für Fotografie einmischen werde. "Erstmals rückt die Umsetzung eines solchen Bundesinstituts in greifbare Nähe, haben sich doch der Bund und das Land NRW klar zur Einrichtung eines solchen Zentrums bekannt. Wenig konstruktiv ist hier die aktuell zu beobachtende Differenz in der Standortfrage (Düsseldorf oder Essen), an dem sich die DGPh ausdrücklich nicht beteiligen möchte. Stattdessen plädieren wir für eine breite inhaltliche Debatte über die Aufgaben eines solchen Zentrums und seiner Vernetzung mit bestehenden Institutionen, Initiativen und Verbänden in Deutschland."

    Eine kluge Entscheidung! Zumal die Standortfrage ja beileibe nicht die einzige "Kuh auf dem Eis" ist! Denn vor allem konzeptionell steht das Zentrum in der Kritik. Weshalb? Darf ich es einfach, böse und überpointiert sagen? Die Kritik… [weiterlesen]

  • Vor einigen Tagen publizierten wir hier die Erklärung zu den Bildermarkt-Trends 2020. Damals kündigten wir ein Gespräch mit dem wissenschaftlichen Leiter der Untersuchung, Prof. Lars Bauernschmitt, an, um Hintergründe zur Erhebung und den Ergebnissen zu erfahren. Die 2020-Erhebung ist insofern ein Novum, dass - unter der wissenschaftlichen Mitarbeit von Maximilian von Lachner - nicht nur Bildagenturen, sondern auch Fotografen - soweit sie in Verbänden wie etwa BFF, Freelens, DGPh oder gewerkschaftlich organisiert sind - in die Untersuchung einbezogen wurden.

    Da das Gespräch doch recht umfangreich wurde, werden wir in dieser Woche den ersten Teil bringen, der sich vom Schwerpunkt her mit den "Fotografenfragen" beschäftigt. Teil 2, hier richtet sich der Fokus stärker auf die Bildagenturen, folgt in der nächsten Woche.

    Mit Lars Bauernschmitt (Bild links) sprach Stefan Hartmann (Bild rechts). Das Foto stammt von Lennart Marian Woock
    • Pictorial: Herr Professor: Es ist ja jetzt bereits
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  • Die Frankfurter Buchmesse 2020 wird weiterhin für die Tage 14. bis 18. Oktober 2020 angekündigt. Das hat der Aufsichtsrat der BBG (Börsenverein des Deutschen Buchhandels Beteiligungsgesellschaft) aktuell entschieden.

    "Geplant ist, die Frankfurter Buchmesse auf dem Messegelände, dezentral in der Stadt Frankfurt am Main und zeitgleich virtuell stattfinden zu lassen. Grundlage für die Durchführung der 72. Frankfurter Buchmesse auf dem Messegelände ist ein detailliertes Gesundheits- und Hygienekonzept, das die dann geltenden Schutzverordnungen des Landes Hessen umsetzt und die Sicherheit der an der Messe teilnehmenden Besucher*innen, Aussteller*innen und Mitarbeiter*innen gewährleistet", so die Veranstalter.

    Offen gesagt: Wer jemals persönlich auf der Buchmesse war, die Enge dort, die ewig umgewälzte, gleiche Luft in den Hallen "genossen" hat, kann sich nur schwer vorstellen, welches Abstands- und Hygiene-Konzept da auf dem Messegelände wirklich realisierbar sein sollte. In den… [weiterlesen]

  • Das Bildarchiv Preußischer Kulturbesitz nennt einen neuen Kooperationspartner: das Städel Museum in Frankfurt am Main. Die Sammlung des Städel umfasst Gemälde, Graphiken und Skulpturen vom frühen 14. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Es ist leicht, Museen gegeneinander auszuspielen und schwer, sie untereinander fair zu gewichten. Aber aufgrund der "Wucht" seiner Exponate darf man das Frankfurter Haus schon zu den bedeutendsten Museen Europas zählen.

    Über 28.000 Abbildungen stehen in der Folge dieser neuen Partnerschaft ab sofort in via bpk-bildagentur.de zur Verfügung. Darunter sind Meisterwerke von Lucas Cranach, Albrecht Dürer, Sandro Botticelli, Rembrandt van Rijn, Ernst Ludwig Kirchner, Max Beckmann, Francis Bacon etc. pp.

    bpk-bildagentur.de/museensammlungen?show=4764 [weiterlesen]
  • Paul Brennan, VP, Content Operations, bei Shutterstock kontaktierte Shutterstock-Fotografen und kündigte im Laufe der nächsten Wochen einige Änderungen in der Fotografen-Abrechnung an:

    "In the coming weeks, Shutterstock will be updating the earnings structure that determines how much you get paid when customers license your work. We are making this adjustment in order to reflect changes in the market for creative content, help to create fair opportunities for all our contributors, and reward performance with greater earnings potential.

    How does it work?
    • These new levels are based on the number of times your content is licensed rather than your lifetime earnings.
    • All contributors reset to level 1 for both images and videos every year on January 1st.
    • There are separate levels for images and for videos, and you graduate through them independently based on your download count in each category."

    Fotografen befürchten eine - weitere - Verschlechterung ihrer… [weiterlesen]

  • Die im niedersächsischen Bohmte (Landkreis Osnabrück) ansässige Spezial-Agentur Countrypixel bereichert, wie der Name es bereits erahnen lässt, das Portfolio von imago images mit Fotografien rund um das Thema Landwirtschaft. Diese umfassen Fotokollektionen aus den Bereichen Kulturlandschaft, Handwerk, Nutztiere, Landtechnik, Waldwirtschaft, Landwirte.

    Gründer der Bildagentur ist Fritz Rupenkamp, gelernter Landwirt, der sich selbst als leidenschaftlichen Fotografen bezeichnet. Durch seine jahrzehntelange berufliche Tätigkeit in der Tierzucht sowie seinen täglichen Kontakten zu Landwirten und Personen aus den vor- und nachgelagerten Bereichen verfügt er über ein klares Verständnis für die Produktionsweisen, Herausforderungen und deren Lösungen in der heimischen Agrarwirtschaft.

    Genau das ist ihm wichtig, wenn er betont: "Fotos z.B. aus der Schweinehaltung, die auf den Phillipinen oder tief in Osteuropa entstehen, sind in der Regel bei uns nicht einsetzbar, da Tierhaltung dort völlig… [weiterlesen]
  • image market 2020 – structure and perspectives

    Erstmals beteiligte sich an der jährlichen Erhebung der Arbeitsgruppe „image market – business trends“ zum deutschen Bildermarkt neben den Bildagenturen auch die Seite der Fotografen. Das unter der wissenschaftlichen Leitung von Lars Bauernschmitt, Professor an der Hochschule Hannover, stehende Forschungs-Projekt 2020 liefert so einen deutlich weiteren Horizont als die beiden bisherigen Untersuchungen: insbesondere auch mit Blick auf die Zusammenarbeit von Fotografen und Bildagenturen.

    Prof. Bauernschmitt stellt einige Ergebnisse hier - vorbereitend - vor. In der nächsten Woche werden wir dann in einem Interview auf die Studie näher eingehen und die Resultate in einem Gespräch diskutieren.
    • "Qualität und Kontinuität
    Dabei scheinen sowohl Bildagenturen als auch Fotograf*innen auf Qualität und Kontinuität zu setzen. Während alle befragten Mitgliedsagenturen des BVPA die angebotene Bildmenge vergrößern wollen, planen 54,5% von ihnen… [weiterlesen]
  • Karriere bei imago images

    Deutschlands größte inhabergeführte Bildagentur imago images ist stets auf der Suche nach neuen Talenten und freut sich über Initiativbewerbungen aller Karrierestufen unter jobs@imago-images.de - z.B. von vertriebsstarken Persönlichkeiten für das Sales & Key Account Team, Technikexperten für die IT, medienkompetenten Praktikanten für die Bildredaktion oder klugen Köpfen, die mit den Teams Digital & E-Commerce und Content & Photographer Relations neue Geschäftsfelder erschließen wollen.

    Weitere Informationen auf der offiziellen Jobseite von imago images: bit.ly/imago-images-jobs [weiterlesen]

  • "Wir von Getty Images glauben, dass kreative Menschen belastbar sind. In dieser Zeit der globalen Unsicherheit, inmitten der COVID-19-Pandemie, ist ein kreatives Ventil wichtiger als je zuvor", schreibt die Agentur. Und lobt kurzfristig 10 mal 2.000 Dollar für ein Förderprogramm aus. Viel Zeit bleibt nicht, die Ausschreibung endet am 8. Juni 2020.

    Infos: wherewestand.gettyimages.com/g…/creatives-in-quarantine/ [weiterlesen]