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  • Im Zuge der Filmfestspiele Berlin wird die filmische Dokumentation "F.C. Gundlach - Meister der Modephotographie" von Eva Gerberding zum ersten Mal gezeigt. Über fünf Jahre hat die Hamburger Filmautorin den Fotografen mit der Kamera begleitet.

    Im Anschluss an die Filmpremiere findet ein Gespräch mit den Fotografen Barbara Klemm und Hans Hansen sowie Eva Gerberding statt.

    Freitag 24. November, 19 Uhr, Berlin, Martin-Gropius-Bau. Der Eintritt ist frei. [weiterlesen]
  • Den Kündigungsschutzklagen von vier Mitarbeitern der Stadt Worms hat das Arbeitsgericht Mainz stattgegegeben. Ihnen war fristlos gekündigt worden, nachdem ein Teilnehmer der WhatsApp-Gruppe den Arbeitgeber darüber informiert hatte, dass hier fremdenfeindliche Nachrichten ausgetauscht wurden. Der reagierte umgehend, fand die Bilder inakzeptabel und sprach die fristlosen Kündigungen aus.
    Da die Bilder jedoch auf den privaten Smartphones der Mitarbeiter ausgetauscht wurden und sie darauf vertrauen durften, dass der Chat unter Ausschluss der Öffentlichkeit in einer abgeschlossenen Sphäre abspielte, befand das Arbeitsgericht den Kündigungsgrund als nicht gerechtfertigt.
    Das Gericht entschied aufder Grundlage der ständigen Rechtssprechung des Bundesarbeitsgerichtes (z.B. BAG, Urteil vom 10.12.2009, 2 AZR 534/08, Rd.-Ziff. 18), dass es arbeitsrechtlich nicht zu Lasten des sich äußernden Arbeitnehmers gehen darf, wenn ein Gesprächspartner diese Vertraulichkeit aufhebt und den Arbeitgeber… [weiterlesen]


  • Zum ersten Mal vergibt die Bochumer Wohnungsgesellschaft Vonovia einen Fotografiepreis – den mit 42.000 Euro dotierten Vonovia Award für Fotografie. Am 17. November wurde der Siegerin Ina Schoenenburg in der Bochumer Jahrhunderthalle für ihre Serie „Blickwechsel“ der mit 15.000 Euro dotierte 1. Preis in der Profi-Kategorie „Beste Fotoserie“ überreicht.

    Als Thema war die Überschrift „Zuhause“ gesetzt worden. 380 professionelle und Hobby-Fotografen hatten Fotoserien eingesendet. Die siebenköpfige Fachjury kürte die Siegerbilder aus mehr als 3.500 einzelnen Bildern.

    Mit ihrem Langzeitprojekt „Blickwechsel” hatte Ina Schoenburgschon 2016 den Prix Exchange Boutographies / Fotoleggendo gewonnen. Inhalt ihrer Fotografien ist dabei weniger Wohnungsgesellschafts-tauglich der architektonische Aufbau einer Mietwohnung als das Treiben und miteinander Kommunizieren der Menschen darin. Ihre eigene Familie lichtete die Fotografin für ihr „Blickwechsel“-Projekt in ihrem Zuhause, im… [weiterlesen]


  • Das Jewish Museum in New York ist - so die Agentur bpk - "das weltweit größte und beeindruckendste Jüdische Museum für Kunst und Kultur". Seine Sammlung mit fast 30.000 Objekten reicht von archäologischen Schätzen und religiösen Gebrauchsgegenständen über Gemälde, Zeichnungen und Fotografien bis hin zu Installationen zeitgenössischer Künstler.

    Gegründet wurde das Jewish Museum bereits 1904, war ursprünglich in der Bibliothek des Jewish Theological Seminary, New York, beheimatet. Damit ist es die älteste Institution ihrer Art in Amerika - und wahrscheinlich auch eine der ältesten - noch existierenden - jüdischen Museen der Welt.

    Einen Eindruck gewinnt man hier





    Bild: Deborah Kass “Double Double Yentl (My Elvis),” 1993 [weiterlesen]


  • imago kommt seinem Unternehmesmotto "imago - alle Bilder" näher und näher, vergeht doch keine Woche, in der nicht ein neuer Partner ins Portfolio der Berliner Agentur eintritt.

    Diesmal musste imago zumindest nicht allzu weit reisen, denn Peter Homann ist selbst waschechter Berliner.

    Geboren 1959, begann er im Alter von 18 Jahren alles zu fotografieren, was ihm damals vor die Linse kam. Bald konzentrierte er sich auf den Alltag und das Leben seiner Mitmenschen in Berlin-Kreuzberg.

    Als in den 1970er Jahren erste Proteste gegen Wohnungsnot und Häuserabriss starteten, wurde Homanns politisches Interesse geweckt und somit der Wille, diese Ereignisse rund um die startende Hausbesetzer-Bewegung in Bildern festzuhalten. Es folgten Arbeiten für verschiedene regionale und überregionale Zeitungen und Zeitschriften. 1990 gründete Homann die Gegendruck-Presseagentur, die bis heute in wechselnder Besetzung existiert und komplette Fotoreportagen und Bücher publiziert.

    Nebenbei fotografierte er… [weiterlesen]

  • Für mich ein Highlight bei den Neuzugängen im Bridgeman Archiv sind über 11.000 Bilder des deutschen Fotografen Achim Bednorz. Der Kölner ist bekannt für seine Architekturfotografie, speziell für seine Abbildung sakraler Sujets, arbeitet seit über 20 Jahren für in- und ausländische Publikationen zu kunsthistorischen Themen.

    Als Spezialist für Sakralräume reist er quer durch Europa, fertigte nie dagewesene Detailaufnahmen, gestochen scharf, farblich brilliant und zum greifen nah.

    Die Bilder Achim Bednorz' sind mittlerweile verschlagwortet und ab sofort via Bridgeman Images erhältlich. [weiterlesen]

  • Copyright: aussieanouk / Adobe Stock


    Landscape- und Wildlife-Fotograf Thorsten Milse legt gleichermaßen Wert auf außergewöhnliche Aufnahmen sowie den Schutz bedrohter Tierarten in den entlegensten Teilen der Erde. Seit einigen Jahrzehnten fotografiert der Bielefelder die unterschiedlichsten Tiere und Lebensräume und setzt sich mit seinen Aufnahmen für den Naturschutz ein - unter anderem zusammen mit dem Wold Wildlife Fund.

    Bereits als Kind entwickelte Thorsten seine Leidenschaft für die Wildlife-Fotografie. Als 13-Jähriger investierte er sein Erspartes in eine eigene SLR, eine Yashica FR1. Dazu richtete er im Haus seiner Eltern ein Schwarz-Weiß-Labor ein. Nach einer Ausbildung zum Elektroniker und sechs Jahren, die er als Grafikdesigner in einer Werbeagentur verbrachte, entschied sich Thorsten, die Fotografie zu seinem Lebensmittelpunkt zu machen.



    Copyright: aussieanouk / Adobe Stock

    Reisen sind so zu einem festen Bestandteil seiner Arbeit geworden. „Raubtiere kann man… [weiterlesen]
  • Axel Springer Se und RTL hatten dagegen geklagt, dass die Bilder, mit denen ein Artikel über ein Gerichtsverfahren illustriert worden war, durch Verpixeln unkenntlich gemacht werden mussten. Das verstösst nicht grundsätzlich gegen die Pressefreiheit. So hat der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte entschieden (21.07.2017, Beschwerde Nr. 51405/12).

    Berichtet war über den Prozess gegen einen 28-jährigen Mann, dem vorgeworfen worden war, seine Eltern umgebracht und zerstückelt zu haben. Gegen die schriftliche Anordnung des Richters, das Fotografieren nur Medienvertretern zu erlauben, die zuvor schriftlich versichert hatten, das Gesicht des Angeklagten unkenntlich zu machen, erhoben Axel Springer SE und RTL erfolglos eine Gegenvorstellung und legten dann eine Verfassungsbeschwerde ein, die ohne Begründung nicht zur Entscheidung angenommen wurde. Jetzt prüfte der EGMR einen Verstoß gegen den Grundsatz der Pressefreiheit.

    Das legitime Ziel der Beschränkung der Pressefreiheit sah… [weiterlesen]
  • Für Bildagenturen und Fotografen veranstaltet der BVPA am 1. Dezember ein Webinar zur aktuellen Rechtsprechung in der Bildvermarktung.

    Rechtsanwalt Dr. Martin Schippan wird einen Vortrag rund um das Urheber-, Medien- und Verlagsrecht halten. Die Teilnehmer haben die Möglichkeit, während des Seminars eine Chatfunktion zu nutzen, um Fragen zu stellen oder sich mit den anderen Teilnehmern auszutauschen.

    Themenpunkte sind Urheber-, Leistungsschutzrecht und Vertragsgestaltung, Persönlichkeitsrecht, Lizenzrecht und Besonderheiten bei Fotonutzungen in Social Media.

    Das Webinar wird am 1. Dezember in der Zeit von 14:00 bis ca. 16:30 laufen. Der Einzelpreis beträgt für BVPA-Mitglieder 150,00 Euro, für Nicht-Mitglieder 400,00 Euro. (Barbara Hartmann)
    Anmeldungen bei info@bvpa.org

    Bild: Fotolia [weiterlesen]

  • Die internationale Hilfsorganisation CARE zeigt in Kooperation mit mit der Kölner Agentur laif eine Ausstellung: Zwölf "Klimaheldinnen", die sich mit außergewöhnlichem Engagement für den Klimaschutz einsetzen, werden mit Hilfe ihrer Portraits und Bildern von ihrer Arbeit vorgestellt.

    "Klimaheldinnen" zeigt Aktivistinnen von Fidschi über den Niger bis nach Deutschland. Oft sind es Frauen, die neue Anbaumethoden ausprobieren, Netzwerke knüpfen und für den Klimaschutz auf die Straße gehen.

    Die Ausstellung, von laif gemeinsam mit CARE zusammen konzipiert und umgesetzt, zeigt Porträt- und Aktionsfotos von Frauen wie der ehemaligen Generalsekretärin des UN-Klimasekretariats, Christiana Figueres, der Leiterin einer philippinischen Hilfsorganisation, Minet Aguisanda-Jerusalem, und der deutschen Braunkohleaktivistin Antje Grothus.

    Noch bis zum 17. November 2018 ist die Fotoausstellung im Foyer der Deutschen Telekom, Friedrich-Ebert-Allee 140, Bonn sowie im Stadthaus Bonn zu sehen.

    Ab… [weiterlesen]