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  • "Düsseldorf, Essen, oder doch woanders? Vielleicht am Ende besser gar nicht? Die Debatte um das geplante Deutsche Fotoinstitut zur Bewahrung des nationalen fotografischen Kulturerbes hat um den Jahreswechsel überraschend wieder Fahrt aufgenommen."

    ProfiFoto-Chefredakteur Thomas Gerwers wagt den Versuch einer Zusammenfassung der aktuell unübersichtlichen Lage. profifoto.de/szene/notizen/202…539f9ff&mc_eid=fd59107940 [weiterlesen]
  • Splash erweitert seine Zusammenarbeit mit der spanischen Bildagentur Gtres: Ab sofort lizenziert Splash Fotos und Videos der aus Madrid stammenden Celebrity-Agentur auch für Deutschland und Österreich.

    Das Angebot von GTres umfasst tagesaktuelle Entertainment-Fotos und Videos aus Spanien und Lateinamerika sowie aus dem spanischen Königshaus. Ein besonderes Augenmerk liegt bei Paparazzi-Bildern von den bei deutschen Prominenten so beliebten Urlaubsinseln Mallorca und Ibiza.

    Das Material von GTres ist für Abnehmer aus Deutschland und Österreich ab sofort via splashnews.com downloadbar. Eine Auswahl an Fotos ist ebenso auf den Picturemaxx-Kanälen von Splash abrufbar. Ansprechpartner für Fragen ist Heiko Schönborn im Splash Büro Berlin - hschoenborn@splashnews.com [weiterlesen]

  • Selbstportrait des Portraitmalers des Königs, Das erste Vorzimmer Victoires von Frankreich, Schloss Versailles, 1985/ Fotograf: Robert Polidori

    Die Galerie Camera Work präsentiert vom 25. Januar bis zum 29. Februar eine Ausstellung von Kunst-Fotografien Robert Polidoris.

    Robert Polidori besuchte im Jahr 2010 mehrmals den Konvent in San Marco in Florenz, um die Bedeutung der kunsthistorisch bedeutenden Fresken von Fra Angelico (1395-1455) für das Verständnis der Entwicklung der Menschheit künstlerisch zu thematisieren.

    Die Einzelausstellung umfasst mehr als 25 großformatige Arbeiten, darunter deutschlandweit zum ersten Mal auch Werke aus der Serie „Fra Angelico“.
    In Polidoris Fotografien wird die Beziehung zwischen Fresken und den Räumen erlebbar, die wie eine friedliche Einheit wirkt. Die künstlerischen Fertigkeiten, die Farbenpracht und die bahnbrechende Perspektivdarstellung von Frau Angelico greift Polidori ebenfalls auf.

    Neben „Frau Angelico“ zeigt die Ausstellung… [weiterlesen]
  • Der DFB-Nationalspieler Julian Draxler tauschte im Sommer 2019 auf einer Yacht in Ibiza Zärtlichkeiten mit einer unbekannten Frau aus - nicht seiner langjährigen Freundin. Die Bild-Zeitung informierte ihre Leser darüber, bezeichnete Draxler als „Käptn Knutsch“, zeigte Kussbilder und daneben zum Vergleich auch Bilder der betrogenen Freundin beim Stadionbesuch. Der Fußballspieler klagte vor dem Landgericht Köln auf Unterlassung und bekam dort vollumfänglich Recht.

    In der Revision unterscheidet das Oberlandesgericht Köln zwischen Wortberichterstattung und Bildern. Der Artikel und die Titulierung „Käptn Knutsch“ sind mit dem Urteil des OLG erlaubt, die Bilder der Knutscherei und das Bild seiner Freundin dürfen zur Illustration aber nicht gezeigt werden. (Urteil vom 22.11.2018, Az. 15 U 96/18).

    „Nicht alles, wofür sich Menschen aus Langeweile, Neugier und Sensationslust interessieren, rechtfertigt dessen visuelle Darstellung in der breiten Medienöffentlichkeit“. Zwar habe die… [weiterlesen]


  • Wie lebt es sich an peripheren Orten dieser Welt? Eine Frage, die den Fotografen Beat Schweizer seit langem umtreibt. Dazu ist er immer wieder in den äußersten Norden Russlands gereist, um polarnahe Orte zu erkunden und Antworten dafür zu finden, was die Menschen trotz der offenkundig schwierigen Lebensumstände dort hält. Eis und Schnee, Dunkelheit, Einsamkeit, Langeweile, extremes Klima und geografische Isolation sind die Alltagsbedingungen, denen sich die Menschen stellen müssen.

    Beat Schweizer (Jahrgang 1982) arbeitete beim Archäologischen Dienst, als er dort das erste Mal mit der Fotografie in Berührung kam. Nach einer Ausbildung zum Fotografen arbeitete er zunächst bei einer Schweizer Tageszeitung, und ist seit 2009 freiberuflich im redaktionellen und kommerziellen Bereich tätig. Daneben verfolgt er seine Langzeitprojekte, die ihn vor allem in osteuropäische Länder führen. Er hat mehrere Magazine und Zeitungen herausgegeben. Zuletzt erschien seine Monographie… [weiterlesen]
  • Von Michael Wiese erreichte uns folgende Mitteilung mit der Bitte um Publikation:

    "Mit heutigem Tag und sofortiger Wirkung übernehme ich, Michael Wiese, wieder sämtliche Bildrechte meiner Agentur face to face Agentur GmbH & all4prices. (siehe weiter unten: Kündigungsschreiben meines Anwalts.)

    Leider ist der im Sommer geschlossene Vertrag von der Käuferin nicht eingehalten worden. Aus diesem und anderen Gründen, die ich hier nicht weiter erörtern möchte, bitte ich Sie, sämtliche noch ausstehende Honorare ab sofort und ausschließlich an die ihnen in der Vergangenheit bekannte Bankverbindung zu übermitteln.

    Der Betrieb, der Versand von täglichem Bildmaterial wird, wie sie alle es von mir gewohnt waren, unkompliziert weiterlaufen."


    Zum Hintergrund: Ohne auf die Vorgeschichte(n) der Agentur facetoface eingehen zu wollen, es genügt die letzte Entwicklung: Face to face und die Marke all4prices wurden an Siri Vorbeck weiter gegeben und wurden seit Juli 2019 als Limited Company mit… [weiterlesen]
  • Die Photobastei - sie war das einzige Haus für Fotografie in Zürich - schliesst nach fünf Jahren zum Ende Juni. Trotz guter Besucherzahlen bleibt das Ausstellungs- und Kulturzentrum am Sihlquai 125 defizitär.

    Bei einem Umsatz von rund einer Million Franken sind die Risiken, die sich insbesondere aus dem Museumsbetrieb ergeben, zu groß, um vom Hauptverantwortlichen, Romano Zerbini, als Einzelperson getragen zu werden. Deshalb hat er entschieden, die Photobastei zu schliessen.

    Die Photobastei hatte es seit ihrer Gründung finanziell nie leicht. Sie versuchte, sich durch einen Angebots-Mix von Museum, Vermietung von Ausstellungsräumen sowie einem Kulturzentrum mit Gastronomie selbst zu tragen. Ziel war ein kultureller Freiraum, der sich unabhängig von Sponsoring und Kulturförderung finanzierte. "Nach fünf Jahren zeigt es sich nun, dass dies knapp, aber eben leider nicht ganz gelingt", so Romano Zerbini.

    In der Mitteilung heißt es weiter: "Das kleine Team, bestehend aus vier… [weiterlesen]


  • Nach der Übernahme des Bildarchivs durch United Archives im März 2019 und dem Erwerb aller Rechte sind nun knapp 10.000 Motive des Fotografen Arthur Grimm digitalisiert und online. Unter dem Suchbegriff Grimm 1950er finden sich unter www.united-archives.com Schauspieler-Portraits aus den 1950er Jahren, ein umfassendes zeitgenössisches Portfolio der Stars dieser Zeit.

    Der Bestand bebildert zusätzlich eine Zeitreise durch TV Sendungen der 1960er und 1970er Jahre. Grimm1970er oder 1960er führt direkt zu diesen Konvoluten. [weiterlesen]

  • Mit den analogen Reisebildern des ehemaligen Touristikfotografen Walter Rudolph ist jetzt ein weiterer Fotonachlass der Kölner Partneragentur United Archives digitalisiert und aufbereitet im Bestand der Bildagentur imago images verfügbar.

    Über mehr als 25 Jahre lieferte Walter Rudolph seit den frühen 1970er Jahren Fotoserien an damals international tätige Bildagenturen wie Toni Stone, Bavaria, ZEFA und viele andere mehr.

    Als etablierter Reisefotograf dokumentierte Walter Rudolph im Auftrag des Touristikunternehmens TUI weltweit Traumreiseziele, um durch seine professionellen Aufnahmen Reiselust und Fernweh bei allen Urlaubswilligen zu wecken. Die 70er Jahre gelten als das Jahrzehnt der Pauschalreisen - das zunehmende Angebot an preiswerten Flügen ließ auch weit entfernte Länder zum Greifen nah erscheinen.

    Neben Fotos unter anderem aus Österreich, Italien, Spanien, Frankreich und Griechenland ergänzen Aufnahmen entfernterer Reiseziele wie Kuba, Jamaika, Marokko und aus den USA… [weiterlesen]


  • Die Fotografin Helga Paris wird für ihr Werk mit dem Kulturpreis 2019 der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh) ausgezeichnet. Die in Berlin ansässige Künstlerin Helga Paris, 1938 in Gollnow/Pommern geboren, weil sie - so die DGPh - "so wohl die klare dokumentarische Bildsprache der Photographie auf höchstem Niveau beherrscht, als auch die experimentelle, dem Filmischen zugewandte Qualität des Mediums in tiefsinnig ausdrucksstarken Serien umgesetzt hat. Helga Paris hat sich als Chronistin ihrer Zeit hoch verdient gemacht. Vor allem die von ihr vermittelte ostdeutsche Realität gewinnt durch ihre Werke Plastizität und eine überzeugende Anschaulichkeit."

    Die Preisvergabe an Helga Paris wird am 12. Januar 2020 in Berlin in der Akademie der Künste am Pariser Platz stattfinden. Damit verbunden ist die Finissage der Ausstellung "Helga Paris, Fotografin" am gleichen Ort.

    Bild: Helga Paris, ohne Titel, aus der Reihe "Berliner Kneipen", 1975 [weiterlesen]