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  • Der dritte Teil der Reihe BAUHAUS AM FOLKWANG widmet sich dem Künstler László Moholy-Nagy. Vom 20. September 2019 bis zum 12. Januar 2020 ermöglicht die Kabinettausstellung einen Einblick in das multimediale Schaffen des Bauhausmeisters: Gezeigt werden rund 50 Arbeiten aus der museumseigenen Sammlung. Der Schwerpunkt der Präsentation liegt auf Fotografien und Fotogrammen, es werden aber auch Filme, Collagen und Gemälde zu sehen sein.

    Museum Folkwang
    Museumsplatz 1
    45128 Essen [weiterlesen]

  • Der gebürtige Karlsruher Fotograf Tim M. Carmele arbeitet als freiberuflicher Fotojournalist für zahlreiche Medien überwiegend in und um seine Heimatstadt, aber auch in anderen Teilen Baden-Württembergs sowie den angrenzenden Regionen. Bevorzugte Themenschwerpunkte liegen vor allem in den Bereichen Sport, Politik, People, Panorama, Konzerte, Festivals und Events. Neben der journalistischen Fotografie widmet er sich auch eigenen, künstlerischen Projekten.

    Der Fotograf ist nun bei imago images mit an Bord. [weiterlesen]

  • Eugenio Recuenco / 365°

    Vom 28. September bis zum 14, November 2019 kann in Berlin in der Galerie Camera Work die Ausstellung „365° von Eugenio Recuenco besucht werden.

    Zu sehen sind mehr als 150 "Lightboxes", vier Meter hohe und zweieinhalb Meter große Kisten, in denen der Künstler Szenen aufgebaut hat, die zu einer fotografischen Reise durch die Zeitgeschichte einladen - von der Kunst des Spätmittelalters bis zu sozialen Netzwerken und aktuellem politischem Zeitgeschehen.

    Unter anderem hat er in einer Kiste Star-Wars-Stormtrooper aufgestellt, erinnert mit anderen Installationen an Bilder von Edward Hopper oder Jan van Eyck, verkleidet Maria als Super Woman oder lässt Donald Trump von Showgirls umtanzen. Jedem inszenierten Bild ist ein Tag im Kalender zugewiesen, anlehnend an den Titel „365°“. (Barbara Hartmann)

    CAMERA WORK, Kantstraße 149, 10623 Berlin

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  • Drei Häuser Karl-Theodor zu Guttenbergs in Berlin und den USA, deren Foto die Bunte 2014 abdruckte, durften öffentlich gezeigt werden. Guttenbergs Klage vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte ist gescheitert. (Urteil vom 25.06.2019, Beschwerde Nr. 14047/16). Der EMGR bestätigte damit das Urteil des OLG Köln, das entschieden hatte, dass die Persönlichkeitsrechte Guttenbergs und seiner Familie nicht durch die Bildveröffentlichung der Häuser im Magazin „Die Bunte“ verletzt worden waren.

    In erster Instanz vor dem LG Köln hatte Guttenberg mit seiner Klage gegen die Bildveröffentlichung Recht bekommen. Das OLG hatte in zweiter Instanz das Urteil des LG aufgehoben. In Guttenbergs Privatsphäre sei zwar eingegriffen worden, angesichts des öffentlichen Interesses, welches mit seiner Person einhergehe, müsse er die Publikation aber dulden. Dies gelte insbesondere deshalb, weil es zu dieser Zeit möglich schien, dass Guttenberg in die deutsche Politik zurückkehrt.

    Der EGMR urteilte… [weiterlesen]
  • Ja. DER Manfred Kage. Wie seine Familie mitteilte, starb er am 9. August 2019.

    Die professionelle Wissenschaftsfotografie im Mikro-Bereich ist untrennbar mit seinem Namen verbunden, er zählt in Europa zu ihren Pionieren. Seit er 1960 sein "Institut für wissenschaftliche Fotografie und Kinematografie" gründete, tastet er sich mit enormem technischem Aufwand in Welten vor, die bislang für die Kamera unerreichbar waren.

    Das alleine wäre Leistung für ein Fotografen-Leben genug. Aber der besondere Reiz der Arbeiten Kages liegt - für mich - in der Reflektion der Rolle der Wissenschaftsfotografie zwischen ihren beiden Polen "Dokumentation und Kunst". Da hat er mit seiner "Science Art" eine völlig neue Dimension aufgestoßen. Und darüber wusste er auch gerne und kenntnisreich zu sprechen. Über Chaos und Ordnung als Element der geistigen Reduktion. "Die Herauslösung aus vielfach chaotischer, komplexer Umgebung ist eine der wichtigsten Methoden der wissenschaftlichen Untersuchungen."

    Schade,… [weiterlesen]


  • Die Münchner picturemaxx AG wird mit neuer Führungsspitze in das kommende Jahrzehnt gehen. Wie der Aufsichtsrat der Gesellschaft nach seiner letzten Zusammenkunft bekannt gab, wird Gerhard Feigl (Bild rechts) als CEO die kaufmännische Leitung, Business Development und Strategie verantworten. Marcin Czyzewski (Bild links) wird als CTO die technologische Leitung übernehmen.

    Mit Wirkung zum 1. November 2019 wird Gerhard Feigl, 41, als CEO in den Vorstand der picturemaxx AG berufen. Zu seinen Aufgabenfeldern gehören die kaufmännische Leitung des Unternehmens, Business Development und die langfristige, strategische Ausrichtung der picturemaxx AG.

    Die technische Führung des Unternehmens obliegt Marcin Czyzewski, 39, der mit Beginn des neuen Jahres aus den eigenen Reihen als CTO in den Vorstand aufrücken wird.

    Für Matthias Dittler, den Aufsichtsratsvorsitzenden der picturemaxx AG, geht es "in Zeiten von disruptiven Märkten mehr denn je darum, Geschwindigkeit bei der… [weiterlesen]


  • Mit Image Professionals bekommt StockFood bekommt zum 1. September 2019 einen neuen Namen. Der Gedanke dahinter: Das ursprünglich auf Food-Fotografie fokussierte Unternehmen hatte ja sein Geschäftsfeld in den vergangenen Jahren laufend erweitert und zieht nun mit einem neuen Firmennamen nach. Image Professionals wird alle Agenturen und Services des Unternehmens zusammenführen. Umbenannt wird jedoch nur das Unternehmen. Die Bildagentur StockFood wird ebenso wie alle weiteren Spezial-Bildagenturen unter Image Professionals unverändert fortgeführt.

    Image Professionals unter der Leitung von Martin Skultety beinhaltet neben StockFood die Angebote der Food-Bildagentur Photocuisine aus Frankreich. Darüber hinaus betreiben die Münchner etliche spezialisierte Non-Food-Agenturen mit etablierten Marken wie living4media, seasons.agency, Science Photo, Friedrich Strauss und lookphotos.

    Die Agenturmarken werden fortgeführt, aber künftig unter dem unternehmerischen Dach der Image… [weiterlesen]


  • Spanien in seiner typischen Art, inklusive der Inseln der Balearen und der Kanaren, ist vom neuen Huber-Fotografen Marco Simoni eindrucksvoll und bunt dokumentiert worden.

    Geboren in Genua, Italien, studierte Marco Simoni Fotografie in Karlifornien. Spezialisiert auf Travel-Reportagen und Reisebilder kehrte er nach Europa zurück, wo er seine neue Wahlheimat Spanien in vielen Facetten illustriert.

    Huber images

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  • Für den im Juli 1990 begangenen Mord an dem Volksschauspieler Walter Sedlmayr verbüßten zwei in einem Indizienprozess als Täter verurteilte Männer Haftstrafen, aus denen der eine 2007, der andere 2008 auf Bewährung entlassen worden waren. Sie hatten die Tat auch nach ihrer Verurteilung weiter bestritten, ein Wiederaufnahmeverfahren scheiterte 2005. Sie versuchten mit Unterlassungsverfügungen gegen Onlinearchive die Löschung ihrer Namen zu erreichen. Der BGH verneinte am 15. Dezember 2009 ihren Anspruch auf Entfernung ihrer Namen, da dies eine unzulässige Einschränkung der Meinungs- und Medienfreiheit bedeuten würde.

    Jetzt hat der BGH im Fall einer erneuten Bild- und Wortberichterstattung über die Täter auf der Onlineseite der Bild im Jahre 2015 über die Täter anders entschieden (Beschl. v. 23. Juli 2019, Az. VI ZR 291/17). Mit der wiederholten Berichterstattung werde rechtswidrig in ihr Persönlichkeitsrecht eingegriffen, das Recht der seit Jahren entlassenen Täter auf… [weiterlesen]


  • Mogadischu, Somalia, 2012 © Jan Grarup

    Vom 20. September bis zum 10. November präsentiert der Freundeskreis des Willy-Brandt-Hauses in der Ausstellung „Eine bessere Welt- unbedingt!“ mit Fotografien aus der Sammlung Michael Horbachs einen Blick auf die fotografischen Positionen Kubas, Lateinamerikas und Afrikas. Es sind 150 Arbeiten von 24 Künstlern zu sehen, darunter Sebastião Salgado und Alberto Korda. Neben den Bildern kubanischer Fotografen sind auch Fotografien einiger europäischer Fotografen zu sehen, unter anderem Werke des Dänen Jan Grarup, des Deutschen Thomas Dorn und des Spaniers Pep Bonet.
    Michael Horbach fasziniert das Interesse am Menschen – die fast an August Sander erinnernden Porträts von Marcos Zimmermann, die surrealen Bildfindungen von Raúl Cañibano oder die aus der mexikanischen Mythologie schöpfenden Inszenierungen von Garduño. Es sind Bilder, die sich mit den großen wie alltäglichen Seins-Fragen auseinandersetzen. Die humanistische Botschaft ist… [weiterlesen]