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  • Nach Abschluss der Sanierungsarbeiten zeigt das MGGU – Museum Giersch der Goethe-Universität eine umfassende Retrospektive der Frankfurter Fotografinnen Nini (1884–1943?) und Carry Hess (1889–1957) vom 11. März – 22. Mai 2022 im Rahmen der RAY 2021 Partnerprojekte.

    Mit ca. 120 Originalfotografien von 27 Leihgebern – von öffentlicher und von privater Seite – rekonstruiert die Ausstellung erstmalig Leben und Werk der beiden Schwestern, deren Fotoatelier zu den renommiertesten Adressen seiner Art in der Weimarer Republik zählte, heute aber nahezu vergessen ist. „Mit dieser Ausstellung knüpfen wir an die Tradition unseres Museums an, indem wir erneut den Fokus auf bislang weniger beachtete Künstler lenken. Das beeindruckende fotografische Werk von Nini und Carry Hess lohnt die Entdeckung“, so Birgit Sander, Direktorin des MGGU.

    Das Atelier Hess, seit 1913 in bester Lage am Rathenauplatz zu Frankfurt ansässig, war zunächst spezialisiert auf Porträtfotografien. Im Laufe der 1920er… [weiterlesen]
  • Der Bundesverband professioneller Bildanbieter (BVPA) veranstaltet am 08. April 2022 ein Webinar zur Ausgestaltung von Model-Releases, Vermarktung von Personenfotos und zu aktuellen Rechtsstreitigkeiten in diesem Bereich.

    Im BVPA-Webinar wird Referent Rechtsanwalt Frank Michael Höfinger neben den Besonderheiten von Model-Releases auch aktuelle Rechtsstreitigkeiten aufgreifen und diese kommentieren. Die Veranstaltung richtet sich an professionelle Bildanbieter und -nutzer.

    Thematisiert werden unter anderem:
    • Aufbau und Inhalt eines Modelvertrags
    • Welche Rolle spielt die DSGVO bei der Ausgestaltung?
    • Anwendungsgebiete: Modelvertrag oder TfP-/TfCD-Vertrag?
    • Mitarbeiterbilder in der Unternehmenskommunikation
    • Aktuelle Fälle u.a.: „Nirvana-Baby“; Nachweis ausschließlicher Nutzungsrechte; Bildbearbeitung von Model-Release nicht umfasst, Elterneinwilligung bei Kinderfotos

    Das Webinar findet am 8. April 2022 in der Zeit von 14:00 bis ca. 16:00 Uhr statt. Der Preis beträgt für… [weiterlesen]

  • Das Museum für Angewandte Kunst Köln zeigt vom 12. März - 25. September 2022 die Ausstellung „40 Jahre laif – 40 Positionen dokumentarischer Fotografie“. Klar, wie es der Titel der Schau sagt, man zelebriert das Jubiläum einer der interessantesten Bildagenturen des deutschsprachigen Raums, wenn nicht gar Europas.

    Die von Kurator Peter Bialobrzeski, gemeinsam mit Peter Bitzer und Manfred Linke ausgewählten Fotografen "reflektieren in ihren Arbeiten die Welt anhand ihrer Konflikte und Bruchlinien, zeigen aber auch wie Kunst und Solidarität Menschen verbindet. Darüber hinaus reflektieren die Arbeiten die ästhetische Entwicklung der Dokumentarfotografie von den 1980er Jahren bis heute. Anhand der von der Berliner Gestalterin Sarah Fricke entwickelten Präsentation werden 40 Jahre Zeitgeschichte lebendig", so die Aussteller.

    „Die Positionen sind alle einem Jahr zwischen der Gründung von laif 1981 und heute zugeordnet. Sie sind entweder in dem jeweiligen Jahr entstanden, prominent… [weiterlesen]

  • "Siehst Du vom Schupo Brust oder Rücken, musst Du auf die Bremse drücken!" Ja, mit solchen Sinnsprüchen wurden uns damals auf der Volksschule die Verkehrsregeln erklärt. Viele von uns kennen sie noch, die Verkehrspolizisten, die auf einem installierten Podest mitten auf der Straßenkreuzung die Vorfahrt regulierten. Bei jedem Wetter!

    Städte - je größer sie waren, desto mehr gilt es - waren schon immer ein lautes Chaos! Das gilt auch für Wien, dem ja eher der Ruf der "Beschaulichkeit" anhängt. Aber nein, ab 1900 wurde der Verkehr in der Metropole immer dichter und schneller, neben Kutschen, Reitern, Hundekarren und Pferdefuhrwerken kämpften später Straßenbahnen und Automobile um ihren Platz auf der Straße.

    Dazu kam, dass Fußgänger und Straßenhändler den städtischen Raum weit großzügiger und selbstverständlicher nutzten als heute und die einzelnen Verkehrsteilnehmer noch nicht voneinander abgetrennt waren, es noch keine Zebrastreifen oder Fußgängerampeln an geregelten Kreuzungen gab.
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  • Neben die Veränderungen, die den Bildermarkt bereits seit Jahren prägen, sind seit zwei Jahren die Herausforderungen einer weltweiten Pandemie getreten, die den Bildermarkt zusätzlich massiv verändert hat. Vor diesem Hintergrund führen die Arbeitsgruppe „Image Market – Business Trends“ am Studiengang Fotojournalismus und Dokumentarfotografie der Hochschule Hannover und der Bundesverband BVPA unter Leitung von Prof. Lars Bauernschmitt in diesem Jahr die 5. Erhebung zum deutschen Bildermarkt durch.

    Lassen wir Lars Bauernschmitt direkt zu Wort kommen:

    "Dabei stehen in diesem Jahr zwei Fragenkomplexe im Zentrum:
    • Wie groß ist der deutsche Bildermarkt und wie hat sich der Umsatz der Bildagenturen in den letzten Jahren entwickelt?
    • Einzelbildlizenzierung, Abonnement oder Paketangebot, welche Bedeutung haben unterschiedliche Lizenzierungsmodelle heute und welche Zukunft haben sie?
    Angesprochen von dieser Befragung zu den aktuellen Entwicklungen des deutschen Bildermarktes werden in Deutschland… [weiterlesen]



  • "Interesse an kostenlosen Stockfotos? Unsplash, Pexels, Pixabay, die volle Auswahl! Aber wussten Sie auch, dass diese Gratisbilder die Existenzgrundlage von Künstler*innen zerstören? Wenn alle nur noch kostenlose Stockfotos verwenden, wäre es das Ende der Kreativität", schreibt die Bildagentur Photocase und hat deshalb die Kampagne #NotForFree gestartet.

    "Eine Kampagne für bezahlten Content, um zu zeigen, dass auch hinter kostenlosen Bildern stets Menschen stecken. Menschen, die Zeit, Mühe und Kosten aufgebracht haben, um diese Werke zu produzieren. Denn wir denken, nur bezahlter Content ist guter Content", ergänzt Dittmar Frohmann, Geschäftsführer von Photocase.

    Hier - photocase.de/not-for-free - ist der Startpunkt der Initiative, bei dem Fotografen aufgefordert werden, mit "Protest-Bildern" gegen die Gartis-Flut anzugehen. [weiterlesen]


  • Mit der „Regio-Group“ bietet action press international eine Plattform mit regionalen Nachrichtenfotos, Features und Reportagen für nationale und internationale Medienkunden, wie TV-Sender, Magazine, Zeitungen, Online-Seiten und anderen Publikationen.

    Mehr als 300 Regionalzeitungen berichten Tag für Tag aus allen Teilen Deutschlands und produzieren vielfältigen Content, der oftmals auch von überregionalem Interesse ist. Über den neuen Place vermarktet action press international diese Produktionen der Regionalzeitungen. [weiterlesen]
  • Rewilding Europe (rewildingeurope.com) und die Gesellschaft für Naturfotografie GDT (gdtfoto.de) haben eine Vereinbarung getroffen, nach der der diesjährige Wettbewerb Europäischer Naturfotograf des Jahres (ENJ) um einen speziellen Rewilding Europe Award erweitert wird. Der Sieger dieses Sonderpreises erhält einen Reisegutschein von Rewilding Europe im Gesamtwert von 1.500 Euro für eines der Gebiete, in denen die Initiative mit lokalen Partnern zusammenarbeitet.

    Die Bilder für den Rewilding Europe Award Sonderpreis werden in diesem Jahr (2022) von einer Jury bestimmt, die aus Vertretern von Rewilding Europe besteht. Grundlage der Auswahl sind alle beim Wettbewerb Europäischer Naturfotograf des Jahres eingereichten Bilder. Ab 2023 wird der Preis für zunächst zwei Jahre als Sonderkategorie des Wettbewerbs ausgeschrieben.

    Um für den Sonderpreis in Frage zu kommen, sollten sich die Bilder auf einen oder mehrere Aspekte des Rewildings beziehen. Dazu gehören:
    • Ikonische Tierarten des
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  • In Fragen der Erforschung von aktuellen Trends werfen sich eigentlich ja Microstock-Agenturen jährlich zu Jahresbeginn ins Zeug. Dort versucht man thematische Entwicklungen, aber auch formale wie Muster und Farben, zu prognostizieren. Diese Agenturen schlüsseln ihre Analysen dann oftmals gar nach einzelnen Märkten - etwa unter Betrachtung ihrer regionalen Werbekampagnen - auf. Die weitgehend globale Orientierung dieser Unternehmen ermöglichen das.

    Was aber sind "Megatrends", denen sich die Frankfurter picture alliance nun widmet?

    "Megatrends sind komplexe, langfristige Wandlungsprozesse, die nicht nur einzelne Bereiche des sozialen Lebens oder der Wirtschaft verändern, sondern ganze Gesellschaften umformen", so die Agentur. Und sie fährt fort: "Megatrends wirken auf allen Ebenen, haben einen Impact auf Unternehmen, Institutionen und Individuen und zwingen nicht selten ganze Branchen dazu, ihre Strukturen und Geschäftsmodelle neu auszurichten. Wie wandeln Gender Shift und… [weiterlesen]


  • Mit der Schau „Les Cracks & Vincen Beeckman“ zeigt das Museum Folkwang in der Reihe „6 ½ Wochen“ ein Foto-Projekt des belgischen Fotografen Vincen Beeckman, das er in enger Zusammenarbeit mit wohnungslosen Menschen aus Brüssel realisierte.

    Es ist die erste institutionelle Ausstellung der Fotografien von René, Franck, Jackie, Patti und anderen Obdachlosen, die mit Einwegkameras ihren Alltag, ihre Beziehungen, Begegnungen, Partys und Freundschaften über mehrere Jahre hinweg dokumentierten.

    Kuratiert wiurde die Ausstellung in enger Zusammenarbeit mit Beeckman und vier der Protagonisten. Aus dem Bestand von 750 Bildern wurden so 30 Aufnahmen ausgewählt. Als Randbemerkung: Der durch Beeckman geprägte Titel Les Cracks bezieht sich auf den umgangssprachlichen Ausdruck „Crack“, der so viel wie „Champion“ oder "Könner" bedeutet. [weiterlesen]