Artikel 1.475

  • Obwohl sie gegen geltende Datenschutzbestimmungen verstoßen, können mit dem Urteil vom 15. Mai 2018 Dashcam-Aufnahmen vor Gericht zulässig sein (VI ZR 233/17). Es gelten dabei allerdings Einschränkungen, unter anderem darf die Kamera nicht ohne besonderen Anlass über einen längeren Zeitraum filmen.
    Die Unzulässigkeit der permanenten Aufzeichnung führt nicht dazu, dass die Bilder vor Gericht nicht verwertet werden dürfen. In jedem Einzelfall muss abgewägt werden.
    In dem Fall, der jetzt vor dem Bundesgerichtshof entschieden wurde, ging es um einen Unfall in Sachsen-Anhalt. Der Kläger verlangt vollen Schadensersatz nach dem Unfall. Ein Auto ist nach seiner Schilderung beim Linksabbiegen in seinen Wagen gefahren. Er will das mit Aufnahmen seiner Dashcam belegen. Weder das Amts, noch das Landgericht Magdeburg ließen die Dashcam-Aufnahmen als Beweismittel zu, da sie gegen datenschutzrechtliche Bestimmungen verstoßen.
    Die in dem Verfahren vorgelegte Videoaufzeichnung befand der BGH nach [weiterlesen]


  • Die Fotografen-Gruppe Landmarker war gemeinsam in Berlin, um eine große Reisereportage über Deutschlands Hauptstadt zu fotografieren. Es geht nicht nur um Stadtansichten in außergewöhnlich schönem Licht, sondern auch um die Menschen.

    Landmarker? Das ist ein loser Zusammenschluss von Fotografen, die in den unterschiedlichsten Bereichen der Fotografie tätig sind und für größere Fotoprojekte zusammenarbeiten. Bislang fotografierten die Landmarker u.a. in Istanbul, Prag, London, Venedig, Wien, Amsterdam und Bangkok. 2015 erschien im morisel-Verlag der Landmarker-Bildband „Mit der Kamera in: Istanbul“. In Berlin waren 15 Fotografen parallel unterwegs.

    Die Fotos dieser umfangreichen Reisereportage von 295 Motiven finden sich bei Visum. [weiterlesen]

  • "Weil dieser Frühsommer so schön ist und auch noch besonders zu Fahrradtouren einlädt, startet culture-images eine kleine Serie rund um die Historie des Radelns", so Sabine Pakulat.

    Doch "Ladies first" gilt nicht: Anfangen dürfen die Männer der Technik. Von der Draisine 1817, eigentlich eine Art Laufrad, die als Alternative zum Reitpferd vorgestellt wurde, bis zum Hochrad. Das wurde zwar schon mit Pedalen betrieben, führte aber einfach zu zu vielen Stürzen. Konnte sich am Markt nicht durchsetzen.

    Doch die nächste Folge der Serie ist schon angekündigt: Frauen zu Rad und die neue Freiheit. [weiterlesen]

  • Was mache ich mit solch einer Meldung? Deutscher Fotoraf stellt eine Arbeit aus der Mitte der Siebzigerjahre in London aus... Eigentlich eher gar nichts. Aber diese Bilder sind sagenhaft! Auch, weil sie wie ein Ausflug in eine vergangene Welt wirken...

    Bottrop-Ebel 76 ist eine Fotoserie, die Fotograf Michael Wolf 1976 in einem kleinen Bergwerksdorf im Ruhrgebiet aufgenommen hat, als er noch Student an der Folkswangschule für Gestaltung war. Wolf versuchte, die kollektive Identität der Gemeinschaft zu erfassen und ihre Lebensweise in einer sich wandelnden Industrieregion zu dokumentieren, in der die Zukunft ungewiss war und die Arbeitslosigkeit anstieg. In einem Jahr intensiver Forschung kehrte er oft in den Distrikt zurück und lebte dort sogar zeitweise, um seinem Thema näher zu kommen. Jetzt stellt Wolf Bottrop-Ebel 76 in London aus. (Flowers Gallery, 82 Kingsland Road, London E2 8DP)

    Aber man kann die Motive auch bei laif - die Kölner Agentur vertitt den Fotografen - betrachten. … [weiterlesen]


  • Klaus Rose begann bereits in seiner Kindheit und Jugend zu fotografieren. Das erste Foto, das von ihm überhaupt veröffentlicht wurde, war ein Sportfoto und entstand Ende der 50er Jahre während eines Länderkampfes zwischen Deutschland und Frankreich in Hannover. Damals sprang er während des 3000-Meter-Hindernislaufs aus den Zuschauerrängen auf die Bahn, um einen französischen Mittelstreckenläufer bei seinem ungeschickten Sprung in den Wassergraben zu fotografieren.

    Seit den 60er Jahren arbeitet Klaus Rose professionell als Fotograf. Die Jahre 1965 bis 1990 waren angefüllt mit der Berichterstattung über den Wandel im Ruhrgebiet, den er für zahlreiche namhafte Zeitungen, Zeitschriften und Agenturen dokumentierte. Später entstand aus dieser Arbeit das Fotobuch "Unser Leben".

    Klaus Roses Archiv umfasst zahlreiche Aufnahmen von Alltags- und Straßenszenen aus dem Ruhrgebiet, Bilder der landschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklungen sowie politischer Ereignisse aus der Region.

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  • Im Rahmen der Triennale der Photographie zeigen die Deichtorhallen in einer Satelliten-Ausstellung in den Ausstellungsräumen in Hamburg Harburg konzeptuelle Fotografie aus der Sammlung Falckenberg. Zu sehen sind Werke von John Baldessari, Lewis Baltz, Clegg & Guttmann, Phil Collins, Albert Oehlen, Martin Parr, Peter Piller, Sigmar Polke, Richard Prince, Martha Rosler, Gerhard Rühm, Santiago Sierra und Christopher Williams.

    Die Sammlung Falckenberg umfasst etwa 2.000 Arbeiten der zeitgenössischen Kunst. Ihr Schwerpunkt liegt auf deutscher und amerikanischer Gegenwartskunst der letzten 40 Jahre. Die Sammlung ist multimediale Kunst ausgerichtet, eine wichtige Rolle spielt darin auch die Fotografie. Die ausgewählten Arbeiten aus der Sammlung Falckenberg sind der ikonische Beweis für das breite Spektrum der modernen visuellen Kultur, die von der Dokumentation sozialer Realitäten bis hin zu Positionen der Counter Culture reicht. Sie umfassen politische Korrektheit ebenso wie… [weiterlesen]


  • Ab sofort gibt es bei akg-images neue Möglichkeiten, um die Bildersuche zu vereinfachen, indem die Suchmenge verkleinert und eingeschränkt wird. Außer den schon bekanntenen Möglichkeiten die Suchmenge nach Zeitperiode, Technik, Standort zu limitieren, können jetzt auch nur noch die Motive einer bestimmten Kategorie angezeigt werden.

    Um das zu erreichen, wurde der Gesamtbestand von über füng Millionen Motiven in insgesamt elf Kategorien sortiert, wobei jedes Motiv mit maximal drei Kategorien verknüpft ist.

    Hier kann man die neuen Funktionen testen: akg-images.de/Package/2UMEBMYIQZIJ8

    (Barbara Hartmann)

    Bild:
    akg-images / CLAUS LUNAU/SCIENCE / Mount Tambura Ausbruch, Computeri llustration der inneren Struktur von Mount Tambora, eines aktiven Vulkans auf der Insel Sumbawa, Indonesien. [weiterlesen]
  • Kaum ist der PictaDay in München Geschichte, hören wir die Koordinaten für den kommenden Event 2019. Er wird zum ersten Mal überhaupt in Berlin stattfinden. Eine sehr gute Entscheidung!

    Abweichend von dem bisherigen alternierenden Wechsel zwischen Hamburg und München zieht die bildkäufermesse im kommenden Jahr in die Hauptstadt. Hintergrund der Entscheidung war eine Ausstellerbefragung.

    Also: Der PICTAday 2019 findet am 28. März 2019 im Mercure Hotel MOA Berlin statt. [weiterlesen]


  • Das Berliner Museum für Naturkunde ist der neueste Kooperationspartner von bpk. Das 1810 gegründete Museum zählt mit über 25 Millionen Objekten zu den größten zoologischen Sammlungen Deutschlands. Neben dem Dinosaurierskelett des Brachiosaurus brancai und dem Berliner Exemplar des Urvogels Archaeopteryx zählen rund eine Million in Alkohol konservierte Objekte – Fische, Spinnen, Krebse, Amphibien und Säugetiere - zu den Beständen des Museums.

    Das Portfolio sieht man hier [weiterlesen]

  • „Praying with Food“ : Ahmed Gelal
    Das Gewinnerbild des PinkLady Food Photographer oft he Year 2018 ist gekürt – das in allen Frühlingsfarben wild leuchtende „Praying with Food“ des in Bangladesh lebenden Fotografen noor Ahmed Gelal hat die Jury überzeugt.
    Zu sehen ist eine bunte Festtafel aus der Vogelperspektive, gefüllte Teller und die Hindu-Gemeinschaft zum Ende der Fastenzeit im Tempel in Swamibag, Dhaka um den Tisch versammelt.
    Gelal wurde der mit 5000 Pfund dotierte Preis feierlich in den Mall Galleries in London am 24. April von Andy Macdonald verliehen. (Barbara Hartmann) [weiterlesen]