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  • Es ist eine sehr interessante Luftbild-Agentur aus Marseille, HOsiHO, die nun im Februar 2022 die achte Kerze auf der Torte ausblasen darf.

    Das Material der 2014 von Sami Sarkis gegründeten Agentur repräsentiert eine Gruppe von mehr als 150 Luftbildfilmern aus aller Welt. Die Aufnahmen und Bilder zeigen die bemerkenswertesten Orte der Erde und werden hauptsächlich von Drohnen oder Hubschraubern aus gefilmt. Immer legal, wie man betont. Eine Besonderheit: 90% der Kollektion sind in 4K Ultra-High Definition gedreht.

    P.S. Über den Code : 8YEARS* gibt es über hosiho.com/en/ einen Geburtstagsrabatt von 18 Prozent. [weiterlesen]

  • Jens Gyarmaty lebt und arbeitet zwischen Berlin, Hamburg und Hannover. Er studierte Kulturwissenschaft in Berlin und Dokumentarfotografie in Hannover und Aarhus/Dänemark. Heute arbeitet er für Magazine, Zeitungen, Unternehmen und Stiftungen. In seiner freien Arbeit beschäftigt er sich mit dem Begriff Heimat und den Fragen nach Zugehörigkeit und Identität in Verbindung mit Technologie.

    Der Fotograf wird nun von laif vertreten. archive.laif.de/?9736743211045…CH&SEARCHLANGUAGE=deu_deu


    Bild: aufgegebenes Ladengeschäft in Sachsen-Anhalt. [weiterlesen]

  • Die Archive des Vatikan sind seit jeher geheimnisumwittert und mysteriös. Ein wenig gilt das auch für die Bibliothek des Vatikans, die Biblioteca Apostolica Vaticana (Apostolische Vatikanische Bibliothek). Millionen von Büchern, Drucken und Exponaten, teilweise unschätzbare historische Originale, sammeln sich in den Räumen. Viele ehrlich angeschafft, andere - nach heutigen Begriffen - einfach erpresst und gestohlen.

    So oder so, die Vatikanbibliothek ist eine der altehrwürdigsten Bibliotheken der Erde. Nicht nur von ihrem Bestand her, sondern auch von der Pracht ihrer Räume und freskengeschmückten Lesesälen. Insgesamt besitzt die Vatikanische Bibliothek heute alleine mehr als zwei Millionen Bücher und Manuskripte, beheimatet in einem herrlichen Renaissance-Gebäude.

    In diesem bibliophilen Traum hat KNA bild, die Bildagentur der Katholischen Nachrichtenagentur, jüngst fotografiert. kna-bild.de/marsKna/de/instanc…bmZvVHlwZUlkPTUxMA!!&rs=0 [weiterlesen]

  • Es ist zumindest eine ungewöhnliche Idee: das Belvedere in Wien verkauft sein bekanntestes und beliebtestes Werk, den "Kuss (das Liebespaar)" von Gustav Klimbt. Nein, nicht physisch am Stück, sondern digital als NFTs gestückelt in 10.000 Teile. (NFT meint: "Non-Fungible Token", "nicht-austauschbares Objekt"). Dafür wurde ein Raster über das Bild gelegt, und die einzelnen Segmente werden getrennt veräußert, nach dem Zufallsprinzip an die Käufer vergeben. Knapp 1.800 Segmente wurden bereits geordert.

    In der Summe könnte die Aktion dem Museum damit 18,5 Millionen Euro bringen, wenn alle NFT-Teile zum Stückpreis von 1.850 Euro verkauft werden. Wer ein digitales Kleckschen Klimbt sein eigen nennen möchte, klickt hier: thekiss.art/

    Das Belvedere Museum betont, dass diese Aktion weltweit ein Novum in der Welt der Kunst sei. Und: Damit es auch spannend ist, wird immer freitags die Zuteilung der einzelnen Bildausschnitte per Zufallsgenerator vorgenommen. [weiterlesen]

  • Von 9. bis 27. März 2022 rückt das Festival FOTO WIEN gemeinsam mit mehr als 140 Ausstellungen und über 300 Veranstaltungen das Medium Fotografie ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Organisiert wird das Festival vom Kunst Haus Wien.

    Involviert sind Museen, Ausstellungshäuser, Galerien, Kunstuniversitäten, Ausstellungsräume, Cafès, sogar Büros. Gezeigt wird zeitgenössische Fotografie aus allen Bereichen, von künstlerischen Arbeiten bis hin zu Reportage- und Modefotografie. Wer was wann wo zeigt und veranstaltet, das herauszufiltern ist eine eigene Kunst, fotowien.at/de/programm/exhibitions/ kann helfen.

    Zwei inhaltliche Schwerpunkte prägen das diesjährige Festival: "Fotografinnen im Fokus" hebt die herausragenden, nicht immer ausreichend gewürdigten fotografischen Leistungen von Frauen hervor. "Rethinking Nature/Rethinking Landscape" stellt die Schlüsselrolle der Fotografie in der Wahrnehmung von Natur und Landschaft in den Mittelpunkt und beleuchtet kritisch unseren Umgang mit ihr.


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  • In ihrer finalen Sitzung hat die Jury das Arbeitsstipendium für die Realisierung eines fotografischen Projekts an Magnus Terhorst vergeben. Mit einer Anerkennung prämiert wurden die Fotografinnen Amelie Sachs und Barbara Haas sowie das DOCKS Collective.

    Für sein Projekt „Definition von Glück“ wurde Magnus Terhorst - Student an der Fachhochschule Dortmund - mit dem 1. Preis des DGPh-Förderpreises für Photographie 2021/2022 ausgezeichnet. Er erhält für die Fortführung und den Abschluss des Projekts ein Stipendium in Höhe von 5.000 €.

    "Magnus Terhorst überzeugte", so die Jury, "mit der fotografischen Umsetzung eines gesellschaftlich allgegenwärtigen und relevanten Themas, dem omnipräsenten Alkoholkonsum. Terhorst zeigt mit seinen Fotos – jedes nimmt einen anderen Aspekt des Themas auf – eine sehr direkte Sichtweise auf scheinbar alltägliche Situationen. Er zeigt und hinterfragt nicht nur den Alkoholkonsum an sich, sondern auch dessen Akzeptanz als Normalität."


    Bild: Entlang eines… [weiterlesen]
  • Das - auf den ersten Blick - Besondere des Preises Viviane Esders, ist, dass er für "Fotografen über 60 Jahre, die noch aktiv sind" reserviert ist. Denn "Preise für junge Nachwuchs-Fotografen bis 33 Jahre" gibt es doch eh zuhauf!

    Aber sofort meldet sich der kleine Stinkstiefel in meinem Hinterkopf und ruft dazwischen: "Die Einleitung ist Quatsch! Es sind doch eh immer die Alten und Arrivierten, die die dicken Preise abbekommen! Die, mit denen man sich selber schmücken kann. Der Teufel kackt doch immer auf den größten Haufen."

    Lassen wir die beiden Meinungen meines Ichs alleine weiter diskutieren, aber fügen wir hinzu: Ja, der Preis ist durchaus honorabel dotiert. 60.000 Euro sind ausgelobt. Einreichungen, die die hier www.prixvivianeesders.com formulierten Kriterien erfüllen, sind bis 15. April 2022 möglich. Zudem soll der Preis künftig regelmäßig jedes Jahr ausgeschrieben werden. [weiterlesen]

  • Unter dem Titel „Thomas Hoepker – Bilderfabrikant“ präsentiert das Ernst Leitz Museum Wetzlar vom 1.4. bis zum 17.7.2022 eine umfangreiche Retrospektive des deutschen Fotografen. Aus der Fülle von Hoepkers reichem Lebenswerk und vielschichtigen Archiv zeigt die Ausstellung rund 180 Motive, darunter zahlreiche Aufnahmen, die heute längst ikonischen Charakter besitzen. Ausgestellt werden aber auch nie gezeigte und gänzlich neue Arbeiten.

    Beginnend mit den 1950er Jahren werden die prägendsten Stationen seiner Karriere nachgezeichnet und die wichtigsten Motive des Fotografen - Hoepker ist Mitglied der Bildagentur Magnum - in einer losen chronologischen Abfolge präsentiert.

    Das Ernst Leitz Museum im Leitz Park Wetzlar ist von Montag bis Sonntag jeweils von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Weitere Informationen unter: ernst-leitz-museum.de

    Bilder: Thomas Hoepker/ Magnum: USA, New York, NY, September 11, 2001. View from Brooklyn/Williamsburg towards Brooklyn Bridge and downtown Manhattan during… [weiterlesen]


  • Es ist ein reizvolles Projekt, das Sebastian Wells und Lars Spannagel zu den Winterspielen 2022 gestartet haben: Across the Great Wall.

    Sebastian Wells ist einer der wenigen freien Fotografen, die nach Peking reisten und dort fotograiferen. Bereits 2016, 2018 und 2021 besuchte er die Olympischen Spiele und berichtete davon in Fotokolumnen u.a. in der Berliner Zeitung und der Süddeutschen Zeitung. Er gewann bereits zweimal das VDS Sportfoto des Jahres.

    Seine Aufnahmen der Spiele werden von Lars Spannagel in Berlin kommentiert. Spannagel ist Redakteur im Tagesspiegel-Ressort Story. Zuvor berichtete er viele Jahre über Sport, unter anderem von den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro.

    Das Zwiegespräch von Bild und Text findet sich hier: acrossthegreatwall.de/


    Bild: Sebastian Wells. "06.02.2022. Gebäudekomplex am Zielbereich der Ski Alpin Piste in Yanqing, der nach den Spielen wegen fehlender Nutzungsperspektiven wieder abgebaut werden soll." [weiterlesen]


  • Die Preisträger des Wettbewerbs der Unicef werden vom 9. Februar bis 20. März 2022 im Willy Brandt-Haus (Stresemannstr. 28, 10963 Berlin; fkwbh.de) gezeigt. Jährlich - nun zum 22. Mal - zeichnet Unicef Deutschland mit dem internationalen Wettbewerb "UNICEF-Foto des Jahres" Bilder und Reportagen professioneller Fotojournalisten aus, die die Persönlichkeit und Lebensumstände von Kindern dokumentieren.

    Die Gewinnerbilder des Wettbewerbes 2021 zeigen die Lebensverhältnisse von Kindern und Jugendlichen, die sich in einer schwierigen Lage befinden: im Krieg, in materieller oder seelischer Not oder nach Naturkatastrophen. Aber auch Momente des Glücks, der Lebensfreude und Facetten unterschiedlicher Alltagswelten werden abgebildet.

    Zur Erinnerung: Den aktuellen Preis erhielt der indische Fotograf Supratim Bhattacharjee. Sein Bild "vom Untergang einer Hoffnung" zeigt ein elfjähriges Mädchen, das zur Unterstützung seiner armen Familie einen kleinen Tee-Ausschank im elterlichen Haus auf… [weiterlesen]