Artikel 2.007


  • Der Berufsverband Freie Fotografen und Filmgestalter e. V. (BFF) zeigt die Fotoarbeiten der Preisträger des Neuen BFF-Förderpreises 2020 aufgrund der Coronavirus-Pandemie erstmalig in einer digitalen Präsentation. Die im Rahmen des BFF Mentoring-Programms realisierten zwölf Fotokonzepte werden in der Ausstellung „Ausgezeichnet!

    Der Neue BFF-Förderpreis kürt mittlerweile zum dritten Mal die besten jungen Nachwuchsfotografen und steht diesmal unter dem Motto „elementar“.

    Die gleichrangigen Preisträgerinnen:
    • Marina Cordes & Signe Heldt: „ebenda“ (Künstlerische Fotografie)
    • Tamara Eckhardt: „Children of Carrowbrowne“ (Dokumentarfotografie / Reportage)
    • Laura Stromp: „Origin“ (Angewandte Fotografie / Design)
    Die Ausstellung ist eröffnet: foerderpreis.bff.de/magazin-2020/ [weiterlesen]
  • Seit dem 1. Mai 2020 bietet die ddp Gruppe die Rechteverfolgung im Online-Bereich nicht nur für Urheber der Agenturgruppe an, sondern auch als Dienstleistung für Dritte. Die Ansprache der potenziellen Rechteverletzer und eventuell erforderliche Rückfragen bei Urhebern koordiniert das media accounting Team in Hamburg. Für den technischen Teil besteht eine Zusammenarbeit mit verschiedenen Tracking-Dienstleistern. [weiterlesen]

  • Die Motive der kuratierten Premium-Sammlungen von ingimage können ab sofort bei imago images entdeckt und lizenziert werden. Das sorgfältig bearbeitete professionelle Bildmaterial bietet Motive aus den Themengebieten Natur, Reise, Food, Architektur, Business, Model Release, Lifestyle und Fashion.

    Im Jahr 2004 wurde die Bildagentur ingimage von Ingram Publishing gegründet, 2005 an A21, eine New Yorker Investmentgruppe, verkauft und 2008 von Gründer Louis Ingram erneut wieder übernommen. In der britischen Metropole London beheimatet, verfügt die Agentur ebenfalls über Niederlassungen in New York und Amsterdam sowie Vertriebspartner in der ganzen Welt.

    Ingimage hält nach eigenen Angaben rund 5 Millionen Fotografien und Vektorgrafiken, neben klassischem RF-Stockmaterial findet man authentische fotografische Darstellungen von Szenen mitten aus dem Leben, aber auch aufwendig produzierte Fotoinszenierungen aus dem Beauty-& Fashionbereich.
    Hier ein erster Überblick des Materials auf der… [weiterlesen]

  • Die Stiftung Ann und Jürgen Wilde in der Pinakothek der Moderne zu München zeigt ab 19. Mai 2020 aus ihren Sammlungsbeständen ein seltenes Konvolut von originalen Fotografien von August Sander, die dieser während einer Italienreise im Jahr 1927 aufgenommen hatte.

    Wenige Jahre bevor August Sander (1876 –1964) mit dem Bildband „Antlitz der Zeit“ (1929), dem Ankündigungsband zu seinem epochalen Porträtwerk „Menschen des 20. Jahrhunderts“, als Porträtist der Gesellschaftsordnung der Weimarer Republik bekannt wurde, unternahm er 1927 mit dem befreundeten Schriftsteller und Italienliebhaber Ludwig Mathar (1882–1958) eine gemeinsame Reise nach Italien. Im Frühjahr 1927 durchstreiften der Schriftsteller und der Fotograf für mehrere Wochen die zu dieser Zeit noch wenig bereiste Insel, die als geheimnisvolles, unbequemes und geradezu exotisches Reiseziel galt.

    Für eine beim Münchner F. Bruckmann Verlag mit Ludwig Mathar geplante, aber nicht realisierte Buchveröffentlichung nahm August… [weiterlesen]

  • Ich fand die Idee des Hausfotografen der WELT, Martin Lengemann, einfach nett und gelungen. Nun, Bilder abzukupfern ist ja sonst eigentlich nicht die Art von Martin Lengemann! Aber hier stellte er dann doch kurzerhand ein historisches Motiv von 1937 aus dem ullstein-Fundus mit modernen Models nach. Und nimmt uns so mit auf eine Zeitreise.

    Die Bildbeschreibung von damals lautet: "Dennis Morgan und Betty Furness proben einen Filmkuss mit Mundschutz, Hollywood (USA), Dreharbeiten zum Film "High, Wide, and Handsome" 1937." Wie es zum damaligen Bild kam? Während der Dreharbeiten des Films 1936 war eine Grippeepidemie ausgebrochen.

    Mein zweiter Gedanke war: Nach dem Bußgeldkatalog des Landes Rheinland-Pfalz hätte die Bildproduktion Folgekosten: Zweimal 150 Euro wegen offensichtlicher Unterschreitung der Distanzregel von 1,5 Metern. [weiterlesen]

  • Das Münchner Stadtmuseum sammelt als Gedächtnis der Stadt und seiner Geschichte wie und was sich in München in Zeiten des Coronavirus verändert. Um das Geschehen und den Alltag zu dokumentieren und Objekte aus ganz verschiedenen Perspektiven zu sammeln, bittet das Museum um Unterstützung.

    "Wir suchen Fotografien, Videos oder Texte wie beispielsweise Aushänge zu Restaurantschließungen, Hygienevorschriften oder Verhaltensregeln und Flugblätter, die die Veränderungen abbilden. Es können aber auch persönliche Erinnerungsstücke und Alltagsgegenstände, Schutzmasken, Fahnen, Tagebücher oder besondere Kleidungsstücke sein, die aus Ihrer Sicht für das Leben während der Corona-Krise von Bedeutung sind.

    Neben Objekten von Privatpersonen sind für uns auch Gegenstände und Unterlagen von Interesse, die das Wirken von Vereinen, Verbänden, Zentren, Initiativen oder Netzwerken in München während der Corona-Krise dokumentieren."

    Kontakt und Infos: [weiterlesen]
  • Nachdem das Lumix Festival für jungen Bildjournalismus in Hannover in seiner ursprünglich geplanten Form ja abgesagt werden musste, nimmt das alternative Programm des #lumixfestivaldigital immer mehr Gestalt an.

    Um der aktuellen Situation aufgrund der Corona-Pandemie Rechnung zu tragen, präsentiert das Team des Lumix Festivals vom 19. bis zum 28.06.2020 unter dem Titel „10 Tage – 10 Themen“ unter lumix-festival.de sowie auf Instagram und Facebook ein Programm aus Live Talks, Podcasts und Online-Portfoliosichtungen.

    Während auf der neugestalteten Website schon jetzt die für das Festival ausgewählten Arbeiten präsentiert werden, arbeitet das Festival-Team zur Zeit an den Inhalten der 10 Festivaltage. Jeder Tag ist einem anderen Schwerpunkt gewidmet. Jeden Tag diskutieren Fachleute aus aller Welt die Themen, die heute den Bildjournalismus prägen, geben Fotografen Einblicke in Arbeitsweisen und Projekte.

    10 Tage – 10 Themen
    • Immer das Gleiche zeigen? Stereotype im Bildjournalismus
    • Was
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  • Am 8. Mai 2020 jährt sich das Ende des Zweiten Weltkrieges in Europa zum 75. Mal. In einem Themenportal hat die bpk-Bildagentur 24 Portfolios zu den wichtigsten Ereignissen und Themen zusammengestellt. Das Portal bietet so einen schnellen und strukturierten Zugang zu den bedeutendsten Motiven des Kriegsendes im Frühjahr 1945 und der Neuordnung Europas in den darauffolgenden Monaten. bpk-bildagentur.de/?11830499641461563141

    Außerdem twittert die bpk-Bildagentur täglich Bilder zu #75JahreKriegsende.



    Bild: Sowjetische Soldaten hissen die Siegesfahne auf dem Reichstagsgebäude, Berlin, 02.05.1945. Jewgeni Chaldejs weltberühmtes Bild wurde allerdings nachträglich inszeniert, Tage nach den eigentlichen Ereignissen, an verschiedenen Stellen Berlins. Und es musste im Sinne der Sowjet-Propaganda retuschiert werden, da der hissende Soldat gleich mehrere Uhren an den Handgelenken trug - und so beim Betrachter zwangsläufig der Eindruck entstand, man hätte einen Plünderer vor sich. [weiterlesen]
  • Nun, an der Absage der Rencontres ist ja nichts erstaunliches. Aber erwähnen wir es trotzdem: Auch dieses altehrwürdige Fotofestival fällt in diesem Jahr aus. Die Veranstalter meinen: Auch wenn es vielleicht möglich sei, Ausstellungen unter Distanzbedingungen zu besuchen, es sei aber unmöglich, unter den gegenwärtigen Bedingungen Ausstellungen vorzubereiten und ein Festival zu organisieren.

    Wer sich nun fragt: "Und was ist mit der Visa pour l'image 2020" in Perpignon?" Tja, die Visa hat sich meines Wissens bisher nicht geäußert, da tut man weiter so, als würde die Pro-Week Anfang September stattfinden. [weiterlesen]