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  • Roger Ballen / Mimicry, 2005 / courtesy Roger Ballen

    Am 7. September wird in Paris in der Halle Saint Pierre eine Ausstellung mit Werken des US-amerikanischen Fotografen Roger Ballen eröffnet. Zeitgleich wird ein Bildband mit 168 Illustrationen im Verlag Thames & Hudson erscheinen. Sowohl den Ausstellungsbesuchern in Paris, als auch Bildbandbetrachtern wird ein weiter retrospektiver Blick auf das Schaffen Roger Ballens geboten, der seit den 1970er-Jahren on Südafrika lebt und arbeitet. Mehrere seiner Bücher wurden mit Preisen ausgezeichnet, so auch „Plattland“ (1994), „Outland“ (2001), „Shadow Chamber“ (2005), „Boarding House“ (2009), „Asylum of Birds“ (2014), „The Theatre of Apparitions“ (2016) und „Bllanesque“ (2017).

    Der "menschlichen Psyche Ausdruck zu verleihen und die verborgenen, uns jedoch prägenden Kräfte zu erforschen" – dieses künstlerische Ziel verfolgt Roger Ballen.
    Der Bildband „The World According to Roger Ballen“ entstand in Zusammenarbeit mit dem… [weiterlesen]
  • Für Amateurfotografien können die MFM-Empfehlungen bei der Berechnung der Lizenzanalogie nicht herangezogen werden – so entschied der BGH im Fall eines Urheberrechtsverstoßes am 13.9.2018 (I ZR 187/17), wie rechtambild.de berichtet.

    Der Besucher einer Veranstaltung fotografierte dort einen auf dem Gelände geparkten Sportwagen und teilte das Bild auf Facebook. Als das Foto in bearbeiteter Form ohne Lizenz und ohne Urhebernennung für die Ankündigung einer anderen Veranstaltung verwendet wurde, erhob der Fotograf Klage und verlangte Schadensersatz.

    Der BGH lehnte eine Anwendbarkeit der MFM-Tabelle ab und sprach dem Kläger 200 Euro zu. Es sei nicht ersichtlich, dass die MFM-Empfehlungen üblicherweise zur Bestimmung der Vergütung von Fotografien im Internet Anwendung finden, die nicht von professionellen Fotografen erstellt worden seien.

    Für ein einfaches Amateurfoto seien 100 Euro als Lizenzgebühr angemessen. Wegen des fehlenden Urhebernachweises sprach der Senat dem Kläger einen… [weiterlesen]


  • "Eine neue Bildsprache zieht zurzeit die Food-Fotografie-Branche in ihren Bann. „Chiaroscuro“ heißt der Stil, von dem Fotografen und Food-Blogger gleichermaßen begeistert sind. Licht und Schatten, hell und dunkel – aus diesem pointierten Kontrast zieht die neue Bildsprache ihre besondere Magie." Entdeckt haben den Fotografie-Stil die Trendscouts der Food-Bildagentur StockFood. Und sie ergänzen: "Seinen Ursprung hat „Chiaroscuro“ in der Malerei der Spätrenaissance und des Barock."

    Wie prächtige Stillleben alter Meister muten die Food-Fotos im Fotografie-Stil „Chiaroscuro“ an. Der Begriff kommt aus dem Italienischen und ist eine Zusammensetzung aus den Worten „chiaro“ für hell und klar und „scuro“ für dunkel. Der starke Kontrast aus Licht und Schatten erzeugt eine hochdramatische Atmosphäre. Im Vordergrund steht unumstößlich das Gericht, das durch das Licht in eine exponierte Stellung gerückt wird. Dazu wird das Licht wie ein Kegel frontal oder von oben eingesetzt… [weiterlesen]


  • Wer ist Afrikimages? Eine Fotoagentur im Herzen Afrikas. Sie betreibt die wohl erste Bilddatenbank Zentralafrikas mit Büros in Libreville (Gabun) sowie Kigali (Ruanda) und verfügt über ein beachtlich wachsendes Fotografennetzwerk in Gabun, Ruanda, Zentralafrika (Kamerun, Kongo, DR Kongo, Tschad und Zentralafrikanische Rep.) und Westafrika (Elfenbeinküste, Benin, Togo, Ghana, Senegal). Diese geografische Abdeckung ist interessant, da - zumindest mir - eine authetische Abdeckung mit einheimischen Fotografen bislang nur aus Südafrika oder dem Norden des Kontinentes bekannt war.

    Dabei ist Afrikimages kein Newcomer: Im Jahr 2005 wurde die Agentur von Désirey Minkoh gegründet, einem langjährigen Fotoreporter der Agence France Presse (AFP) für Zentralafrika mit Interventionen in Westafrika. Seine Fotos wurden in Magazinen wie New York Times, Washington Post, Paris Match, Express und Young AFRICA Magazine veröffentlicht. Er war Stammfotograf des verstorbenen Präsidenten Omar Bongo… [weiterlesen]


  • In einem Jahr beginnen mal wieder die Wettkämpfe um die olympischen Medaillen. Die Frankfurter Agentur picture alliance begleitet als offizieller Fotopartner des Deutschen Olympischen Sportbundes, des Deutschen Behindertensportverbandes und der Deutschen Sporthilfe das Team Deutschland zu den Sommerspielen in Tokio.

    Von allen Wettkampftagen wird picture alliance ab dem 24. Juli 2020 (Olympische Sommerspiele) bzw. 26. August 2020 (Paralympics) eine umfassende Abdeckung in Foto, Video und Grafik anbieten. Das Bildmaterial liefern die Fotografen der dpa sowie 100 weitere internationale Partner und Sportfotografen, darunter auch die japanischen Agenturen Kyodo, Jiji Press und Aflo.

    Neben allen sportlichen Entscheidungen richtet sich der Blick auch auf Land und Leute sowie den Besuch prominenter Gäste. Im Vorfeld der Spiele produzieren die Fotografen der picture alliance die offiziellen Porträts der Deutschen Olympiamannschaft. Das Videoteam der dpa liefert bunte Begleitgeschichten… [weiterlesen]
  • Auf Facebook hatte TV Movie einen Bericht über die Krebserkrankung Roger Willemsens geteilt. Neben dem Link zu dem Artikel postete die Zeitschrift Bilder anderer prominenter Moderatoren. Unter den Bildern von Willemsen, Joko Winterscheidt, Stefan Raab und Günther Jauch war zu lesen: Einer dieser TV-Moderatoren muss sich wegen KREBSERKRANKUNG zurückziehen“. Über die drei anderen Moderatoren wurde in dem Text kein Wort berichtet. Nach öffentlicher Kritik wurde der Text nach kurzer Zeit gelöscht.

    Das OLG bezeichnete das Posten der Bilder der drei Moderatoren als Clickbaiting. Durch die reißerische Überschrift in Verbindung mit diesen Bildern sei bei den Lesern eine „Neugierlücke“ geöffnet worden. Die emotionsbehaftete Nachricht sei als „Informationsschnipsel“ nicht genug, um die geweckte Neugier zu befriedigen.

    Schon das LG Köln hatte in der Vorinstanz entschieden, dass TV Movie das Bild Jauchs unzulässig kommerziell genutzt hat. Das OLG Köln bestätigte dieses Urteil und sprach… [weiterlesen]
  • Installationsansicht Kirill Golovchenko 2017 Copyright „Das Kleine Schwarze“

    Was ist ein Kunsthotel? Im Hamburger Hotel „Das kleine Schwarze“ kann man neben Kunstwerken schlafen und aufwachen. In den Zimmern wurden seit der Eröffnung 2011 zahlreiche Künstler ausgestellt und deren Werke in die Gestaltung des Hotels mit aufgenommen. Am 17. August eröffnet das Hotel zusammen mit dem Fotografen Anatol Kotte das „In situ-Projekt“ „Hotel Anatol“, die dort über die folgenden zwei Jahre bis zum 17. August 2021 zu sehen sein wird.

    Der Besucher kann in jedem Hotelzimmer inklusive der Lobby und den Fluren in die fotografische Welt des Fotografen eintauchen.

    In „HotelhotelRoom“ zeigt Kotte auf Fotos und im Original Memorabilia aus anderen Hotelzimmern, die er über die letzten Jahre weltweit bewohnt hat. Die Inszenierung geht weiter über einen „Selfie-Room“ mit Kotte-Selfies und der Möglichkeit einer eigenen Inszenierung, sowie einen museal gestalteten „Collector´s Room“… [weiterlesen]


  • Marcin Czyzewski, 39, übernimmt bei der picturemaxx AG mit sofortiger Wirkung die neu geschaffene Position des Senior Vice President Engineering, die so das Unternehmen - "mit umfangreichen Vollmachten ausgestattet ist".

    Der Diplom-Informatiker ist seit 2016 für die Münchner tätig, zuletzt als Team Lead R&D Media Network, wo er den Ausbau des picturemaxx Mediennetzwerks und der Mediensuchmaschine my-picturemaxx maßgeblich mit vorangetrieben hat. Seine neue Aufgabenstellung beinhaltet die Führung und den Ausbau der technischen Bereiche der picturemaxx AG, insbesondere Software-Entwicklung, Infrastruktur und die technische Kundenberatung. Zudem verantwortet er die technologische Gesamtausrichtung des Unternehmens. [weiterlesen]
  • Zumeist ist es ja umgekehrt: Stars und solche, die es noch werden wollen, verklagen Paparazzi. Hier nicht. Hier treten die Fotografen an und erheben Klage gegen einen Promi, der angeblich ihre Aufnahmen gestohlen und die Bilder ungerechtfertigt werblich verwendet hätte.

    Beschuldigt wird die amerikanische Rapperin Nick Minaj, der Fotografen vorwerfen, die Sängerin habe gleich mehrere ihrer urheberrechtlich geschützten Bilder auf Social Media gepostet, ohne vorher um Erlaubnis zu fragen oder gar Lizenzgebühren zu entrichten. Die Fotografen werden von den Agenturen Splash News und Picture Agency vertreten.

    Bei den Motiven handelt es sich um Party-Aufnahmen, die Nick Minaj auf einer Harper's Bazaar Party in New York im Jahr 2017 und auf der New York Fashion Week Party 2018 zeigen.

    Publiziert wurde die Story von der Plattform the blast (theblast.com ) Auch wenn die Höhe der Schadenersatzforderungen der Fotografen bislang nicht festgelegt wurde, könnte es sich um eine interessante… [weiterlesen]


  • ID: 169976749 | stock.adobe.com/de

    In ihren Ursprüngen war die Demokratie tatsächlich die Herrschaft des Staatsvolkes – Sklaven und Frauen waren vom Wahlrecht ausgeschlossen. Auch die kulturelle Teilhabe blieb Minderheiten lange verwehrt oder zwang sie in Klischees. Doch die Digitalisierung bricht mit alten Machtstrukturen. Dank digitaler Technologien haben heute immer mehr Menschen Zugang zu Wissen und Informationen, mithilfe von Social Media Plattformen vernetzen sich Kreative weltweit und teilen ihre Kunst – so wird Demokratie zu Creative Democracy. Denn die neue Adobe Stock Visual Trend Galerie ist so bunt wie das Leben selbst: Leuchtende Farben überstrahlen Pastelltöne, pulsierende Neonfarben sind der neue Landhaus-Schick, rebellisches Color Blocking à la 1960 bricht mit etablierten Designregeln. Höchste Zeit, denn wer immer nur in seinem monotonen Kosmos unterwegs ist, wird kaum spannende neue Ideen entwickeln. Kein Wunder also, dass nicht nur Designstudios, sondern auch… [weiterlesen]