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  • Es ist das erste Mal, dass dieser Preis ausgeschrieben wurde. Das Thema lautete "Hauptsache grün", der Köllner Fotograf Paul Lichte ist der Gewinner des Pictrs Photo Award 2019.

    “Auf dem Bild sieht man ein Teefeld aus der Vogelperspektive, welches an die Struktur von Blattadern erinnert. Aufgenommen wurde es im Februar 2019 auf den zu Portugal gehörenden Azoren, der westlichsten Inselgruppe Europas”, so der Fotograf.

    Die weiteren Gewinner sieht man unter blog.pictrs.com/ [weiterlesen]
  • Ein sorgeberechtigter Elternteil kann nicht alleine ohne familiengerichtliche Übertragung auf Löschung von Fotos des gemeinsamen Kindes auf Internetseiten klagen. So hat das Oberlandesgericht Oldenburg am 24. Mai 2018 entschieden (13 W 10/18).

    Die Eltern eines sechsjährigen Mädchens sind geschieden, beide Eltern übten bis auf das Aufenthaltsrecht das Sorgerecht gemeinsam aus. Das Kind lebte mit der Mutter auf dem Bauernhof des neuen Partners. Die Mutter hatte Fotos ihres Kindes auf ihrer für den Bauernhof werbenden Webseite veröffentlicht. Der Kindsvater war damit nicht einverstanden und beantragte für eine beabsichtigte Klage auf Löschung der Fotos Prozesskostenhilfe.

    Das Landgericht Oldenburg wies den Antrag des Vaters zurück, der dagegen sofortige Beschwerde einlegte.

    Das Oberlandesgericht bestätigte das Urteil der Landgerichts. Alleine sei der Vater nicht befugt, gegen die Fotoveröffentlichung von Bildern seiner Tochter vorzugehen. Dafür sei entweder gegenseitiges… [weiterlesen]

  • George Holz
    Madonna, Hollywood, 1983
    © George Holz


    Das Museum für Fotografie und die Helmut-Newton-Stiftung präsentieren vom 7. Juni bis zum 17. November in Berlin eine Ausstellung mit Bildern aus dem monumental-formatigen Fotobuch SUMO. Ergänzt werden diese Motive durch Aufnahmen aus der privaten Fotosammlung von Helmut und June Newton sowie durch Bilder der drei ehemaligen Newton-Assistenten Mark Arbeit, George Holz und Just Loomis.

    Der Bildband „SUMO“ wurde vor zwanzig Jahren, 1999, veröffentlicht. Er wurde in einer Auflage von 10.000 Exemplaren gedruckt, alle Bücher wurden von Newton persönlich signiert und mit einem von Philippe Starck entworfenen Metallständer ausgeliefert. Schon vor zehn Jahren, 2009, organisierte die Helmut Newton Stiftung eine Ausstellung, in der die 460 Buchseiten den Monumentalbuches „SUMO“ gerahmt an der Wand präsentiert wurden, Seite an Seite in drei Reihen übereinander.

    Heute, noch einmal zehn Jahre später, werden die SUMO-Bilder wieder in einer… [weiterlesen]


  • Die Kieler Fotografin Petra Nowack, die unter dem Credit penofoto arbeitet, hat sich in den 70er Jahren beim Berliner Lette Verein zur Fotografin ausbilden lassen. Es folgten einige "berufsfremde" Jahre in der Werbefilmbranche als Aufnahmeleiterin und später dann in leitender Funktion in der Produktion des NDR.

    Als kreativen Ausgleich konnte sich Petra Nowack die Fotografie immer erhalten. Urlaubsreisen waren meist Arbeitsreisen. Thematisch sind neben den zahlreichen Reisemotiven auch Fotos aus Kiel und der Region Schleswig-Holstein im Bildbestand zu finden, der mehr als 60.000 Aufnahmen umfasst.

    Seit 2010 besitzt sie ein eigenes Fotostudio. Neben klassischen Portraits und Gruppenaufnahmen werden im Studio auch Stockfoto-Motive realisiert.

    Mittlerweile widmet sich Petra Nowack vollständig der Fotografie. Ihr Mann Günter unterstützt sie hierbei als Administrator, Photoshopper, technischer Supporter und Second Shooter.

    Imago images hat begonnen, das Bildmaterial von Petra Nowack… [weiterlesen]
  • Der Bundesrat fordert Strafen gegen Gaffer, die unerlaubt Unfälle fotografieren Das Justizministerium hat dazu einen entsprechenden Gesetzesentwurf angekündigt, nach dem die Rechte von Toten geschützt werden sollen. Schaulustige, die Verstorbene fotografieren und die Aufnahmen dann weiterverbreiten, sollen künftig härter bestraft werden: Wenn Tote auf Fotos bloßgestellt werden, soll dies künftig mit Geldstrafen oder Freiheitsentzug von bis zu zwei Jahren bestraft werden. Bisher ist das Fotografieren und Weiterverbreiten von Fotos Verstorbener straffrei. Um dies zu ändern soll der Paragraf 201a Strafgesetzbuch entsprechend ausgeweitet werden. [weiterlesen]


  • Wie Pirelli mit Hilfe der italienischen Nachrichtenagentur ANSA "durchstach", wird der nächste Pirelli-Kalender - 2020 - vom italienischen Mode- und Portrait-Fotografen Paolo Roversi produziert.

    Was wäre denn zu Paolo Roversi zu sagen? Der 1947 in Ravenna geborene Fotograf lebt seit vielen Jahren in Paris und hat für die Crème de la Crème der Modewelt gearbeitet. In den mittlerweile vier Jahrzehnten seines Schaffens ist es Roversi gelungen, einen sehr typischen persönlichen Stil mit einer ungemein prägnanten Bildsprache zu entwickeln, die sich sowohl in seinen Portraits als auch in seinen Stillleben spiegelt. [weiterlesen]

  • Neben weltberühmten Gärten, Parks und Schlössern gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe Dessau-Wörlitz eine umfangreiche Gemäldesammlung mit Werken von der Renaissance bis zum 19. Jahrhundert. Die Vielfalt reicht von Familienporträts des anhaltischen Fürstenhauses bis zu Meisterwerken niederländischer und italienischer Maler wie Peter Paul Rubens oder Francesco Zuccarelli.

    Die Highlights der Sammlung hat bpk in einem Portfolio zusammengestellt. [weiterlesen]




  • API ist die Abkürzung für Application Programming Interface, auf Deutsch ist ein API eine Programmschnittstelle. Über ein API können Entwickler auf die Funktionen einer Anwendung zugreifen. Mit den neuen Self-Service API-Abonnements können Shutterstock-Kunden die Bildsammlung von Shutterstock in eigene Anwendungen und Apps integrieren und den In-App-Bildverkauf ermöglichen und an der Bildlizenzierung anteilig mitverdienen. Google, Facebook und IBM nutzen den Shutterstock API bereits.

    shutterstock.com/blog/shutterstock-api-self-serve [weiterlesen]

  • Vom 15. Mai bis zum 22. September zeigt das Centre Charlemagne in Aachen ( Katschhof 1, 52062 Aachen) Bilder des in New York lebenden Fotografen Bill Perlmutter unter dem Ausstellungstitel „Through a Soldier´s Lens“.

    Perlmutter fotografierte in der 1950er Jahren für US-amerikanische Armeemagazine in Europa – in Deutschland, Frankreich, Italien und Portugal.

    Zu sehen sind Momente des Allltagslebens, Menschen auf Straßen, Plätzen und in Parks. Perlmutters Werk reflektiert die Zeit des Neuanfangs nach dem zweiten Weltkrieg, festgehalten in den Gesichtern, Gesten und Haltungen der Menschen. Besonders in den Kindern findet er seine Protagonisten, die mit großer Unbefangenheit vor der Kamera agieren.

    Die Ausstellung präsentiert eine Auswahl von achtzig 6 x 6 Rolleiflex Aufnahmen aus den Jahren 1954-1956. (Barbara Hartmann)


    Bild: Polizist in Spanien, 1954 [weiterlesen]