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  • Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat eine Beschwerde des Axel-Springer-Verlags zurückgewiesen. Das 2010 aufgenommene Foto des damals inhaftierten Moderators Jörg Kachelmann ist zu Recht verboten worden.
    Die deutschen Gerichte haben nach Ansicht des Straßburger Gerichtes angemessen zwischen dem Recht- auf Meinungs- und Pressefreiheit und dem Anspruch Kachelmanns auf Schutz seiner Persönlichkeitsrechte abgewogen. Das Foto sei zwar nicht herabwürdigend für Kachelmann, er sei aber in einer Situation gezeigt worden, in der er nicht erwarten konnte, fotografiert zu werden.
    Im Juli 2010 hatte „Bild“ online und in der Printausgabe ein Foto gezeigt, auf dem der Untersuchungshäftling mit nacktem Oberkörper zu sehen war. Kachelmann wurde 2011 vom Vorwurf der Vergewaltigung freigesprochen. Er hatte vor dem Kölner Landgericht und dem Kölner Oberlandesgericht gegen die Veröffentlichung des Bildes geklagt und Recht bekommen. (Barbara Hartmann) [weiterlesen]

  • Mikolaj Gospodarekist ein Fotograf, der so richtige "Fernwehbilder" macht. Davon zeugen seine Buch- und Kalenderveröffentlichungen. Mauritius images - die Agentur vertritt den Fotografen exklusiv - stellt seine neuen Kollektionen vor.

    Gospodarek, gebürtiger Schlesier, hat an der Fakultät für Film und Fotografie in Lodz studiert. Heute lebt er in Unterhaching bei München, aber stimmungsvolle Landschaftsaufnahmen aus ganz Europa stehen im Fokus seiner Arbeit.

    Hier ein Überblick [weiterlesen]


  • Eine nostalgische Rückkehr zur visuellen Ästhetik der Vergangenheit prognostiziert der Creative Trends Report 2019 der Agentur Shutterstock.
    Nach der Auswertung der Bild-, Video- und Musikrecherchen der eigenen Kunden werden drei wichtigste Trends formuliert: Erstens die „Zine Kultur“ –unbearbeitete, wie „selbstgemachte“ Ästhetik, mit dem optischen Anschein eines von Laien produzierten Maga“zins“ .
    Zweitens den Trend zur „80er Opulenz“. „Vergessen Sie den guten Geschmack“. Leopardenmuster, Schlangenhaut und Goldkettengürtel sind wieder schick.
    „Das gestrige Morgen“ wird als dritter wichtiger Trend formuliert und voraus gesagt. Der Futurismus der ersten Tage des digitalen Zeitalters wird ins Bild gesetzt. Wie hat man sich damals die Zukunft vorgestellt? Violette, blaue, rosa Duplex-Farbverläufe, im Hintergrund verträumte Synthesizer Musik. (Barbara Hartmann) [weiterlesen]


  • Max Draeger ist ein professioneller Outdoor & Abenteuerfotograf und - so Look - ein "Bergsüchtiger". Er selbst bezeichnet sich als "Wintermensch". Seine Begeisterung für die Fotografie ist genauso groß wie seine Leidenschaft für den Outdoor-Sport. "Mit seinen Aufnahmen möchte der in Kufstein lebende Fotograf andere inspirieren, eigene Abenteuer zu erleben."

    Der Fotograf und seine Aufnahmen werden nun von der Münchner Agentur LOOK vertrieben. [weiterlesen]

  • Die Berliner Fotografin Anno Wilms (1935-2016) arbeitete seit Beginn der 1960er Jahre als freie Bildjournalistin. Mehr als 40 Jahre lang porträtierte sie die deutsche und internationale Theater- und Kunstszene. Immer wieder bereiste sie Orte in Europa, Nordafrika, dem Nahen Osten, Lateinamerika und den USA und dokumentierte das Leben sozialer Randgruppen. Die Fotografien von Anno Wilms wurden in mehreren Bildbänden veröffentlicht und in Ausstellungen weltweit gezeigt.

    Die bpk bildagentur hat ein Portfolio ihres Werkes zusammengestellt: bpk-bildagentur.de/fotografen?show=4362 [weiterlesen]

  • Die Globalisierung der letzten Jahrzehnte ist geprägt von einer fortwährenden Beschleunigung, deren Frequenz und Zwangsläufigkeit man sich kaum entziehen kann. Waren sind für Konsumenten nahezu überall und zu jeder Zeit verfügbar. Die wachsenden Ströme von Rohstoffen und Gütern fließen weltweit in immer größerer Geschwindigkeit rund um den Erdball.

    Henrik Spohlers Projekt „In Between“ untersucht die Orte des Transits, die für diesen weltweiten Warenstrom essentiell sind, die die Konsumenten (also wir) aber fast nie zu Gesicht bekommen. Die Schnittstellen der Logistik wie Häfen, und Frachtflughäfen, sowie Anlagen und Areale, die sich entlang von Handelswegen gebildet haben sind Gebiete, die nur dem wirtschaftlichen Funktionieren entsprechen.

    Das Projekt „In Between“ umfasst 57 Motive. Die Fotografien entstanden in Spanien, Belgien, Polen, den Niederlanden, China und Deutschland. Die Bilder kann man - der Fotograf wird von laif vertreten - auch hier finden.

    Die Schau läuft vom 25.… [weiterlesen]


  • Unter dem Namen Passion2Press sind bei Picturemaxx ab sofort Sportbilder des Bildjournalisten Markus Fischer zu finden. Markus Fischer bietet seit 2007 über seine Bildagentur MFIPICS Sport- und Eventbilder an. Seine Begeisterung für Fotografie und für den Eishockeysport waren für ihn der Anfang im Bildjournalismus. Inzwischen hat er sein Angebot weiter ausgebaut. Das Spektrum seiner Bilder umfasst neben Eishockey auch Fußball, Handball und Baseball. (Barbara Hartmann) [weiterlesen]

  • Nikola Marinov (1879-1948)

    Der Januar ist traditionell der Monat, in dem Fine Arts-Agenturen darauf hinweisen, welche Künstler bzw. Ihre Werke nun "gemeinfrei" wurden. Dann können diese Werke ohne das Einverständnis des Künstlers bzw ihrer Erben genutzt werden. In Deutschland gilt für das Urheberrecht bekanntlich ja eine Schutzfrist von 70 Jahren nach dem Tod des Urhebers. Berechnet jeweils auf das Ende des Kalenderjahres.

    Diesmal zitieren wir Interfoto, die Münchner Agentur hat eine umfassende Liste zum Todesjahr 1948 zusammen gestellt:

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  • Die Kabinettausstellungen im Münchner Stadtmuseum widmen sich ja gerne auch ungewöhnlichen Fotoprojekten.

    Anna Katharina Zeitler nimmt in ihrem Bildzyklus „If you can dream it, you can do it“ ihre persönliche Lebenssituation der letzten zehn Jahre zum Ausgangspunkt, die geprägt war vom ständigen Unterwegssein und der gleichzeitigen Sehnsucht, endlich irgendwo anzukommen. "Meine Fotografien sind eine Reise zurück in diese Zeit“, erläutert die heute in Berlin lebende Fotografin Ihren Bildzyklus. „Ich benutze Bilder als Metaphern für meine Erinnerungen, um scheinbare Zwischenzustände als Konstante zu beschreiben.“

    Die Schau läuft vom 22. Februar – 28. April 2019 (St.-Jakobs-Platz 1, 80331 München).
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  • Die Pariser Fotoagentur Abacapress und die deutsche ddp-Gruppe sind unabhängige Pressebildagenturen in ihren Ländern. Nun haben die beiden Agenturen beschlossen, ihre seit 2011 bestehende Zusammenarbeit weiter zu intensivieren. Das ist nicht nur ein wichtiger Schritt zur Erweiterung des Leistungsangebots beider Agenturen, "sondern auch Ausgangspunkt für die Bildung eines bedeutenden Akteurs im europäischen Fotogeschäft", so ddp-Mitbegründerin Katharina Doerk.

    Was bedeutet hier also strategische Partnerschaft? "Wir freuen uns sehr, die ddp-Gruppe als neuen Gesellschafter begrüßen zu können", sagt Jean-Michel Psaila, CEO Abaca. Also eine Beteiligung der Hamburger am französischen Unternehmen. Aber wozu? "Nachrichtenagenturen und globale Bildanbieter wie Getty Images, Shutterstock, VCG oder Adobe dominieren in bestimmten Regionen der Welt bereits den Bildmarkt. Wir initiieren nun ein europäisches Netzwerk führender unabhängiger Agenturen, die zuverlässig, flexibel und vor allem… [weiterlesen]