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    Der BFF kürt am 31. Mai im Rahmen des 19. Umweltfotofestivals »horizonte zingst« die besten Arbeiten des BFF-Förderpreises 25/26 zum Thema „Spielen“. Die kreativen Fotoarbeiten der zwölf Teilnehmer sind dan vom 29. Mai bis zum 7. Juni in einer Ausstellung des Festivals zu sehen.

    Der Berufsverband Freie Fotografen und Filmgestalter e. V. hat den Nachwuchspreis für junge Fotografie bereits zum sechsten Mal ausgeschrieben. Das Besondere des Preises ist sein praxisorientiertes Mentoring-Programm: Die von einer Jury ausgewählten zwölf Teilnehmer entwickelten und produzierten ihre Konzepte über ein halbes Jahr hinweg in engem Austausch mit den BFF-Mentoren. [weiterlesen]
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    Lisette Model (1901–1983) ist wirklich eine sehr interessante Fotografin, deren Bilder das urbane Leben mit schonungsloser Direktheit – von der High Society bis zu den Rändern der Gesellschaft - zeigen. Das kann bei der fotografischen Darstellung ihrer Portraits bis hin zur Karikatur gehen.

    Ab 18. März 2026 präsentiert das Kunstfoyer München eine konzentrierte Auswahl zentraler Werkgruppen, die Models kompromisslosen Blick und ihren nachhaltigen Einfluss auf die Fotografie erfahrbar machen. Ihre unmittelbare, humorvolle, oft konfrontative, manchmal aber auch empathische Form der Wiedergabe revolutioniert die klassische Dokumentarfotografie. In ihren Aufnahmen von Straßenszenen und Porträts verbinden sich sozialer Realismus und emotionaler Ausdruck: „Schieß aus dem Bauch heraus!“ lautet ihr berühmtes Credo. Die Ausstellung vereint Models wichtigste Werkgruppen aus ihrem beinahe dreißigjährigen Schaffen, zwischen 1932 und 1959, darunter auch bisher noch nie ausgestellte Arbeiten.

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  • „Eine Ausstellung über sichtbare Arbeit und unsichtbar gemachtes Leben“, lautet der Untertitel der Schau, die vom 27. März bis 21. Juni 2026 in der Photobastei stattfindet. Die Ausstellung beleuchtet ein Kapitel der Schweizer Geschichte, das lange im Schatten stand und dessen Folgen bis in die Gegenwart reichen. Sie zeigt historische Dokumente, Interviews, Bild- und Filmmaterial.

    „Über Jahrzehnte waren Saisonniers (Anm. der Redaktion: Gastarbeiter) in der Schweiz als Arbeitskräfte willkommen, nicht aber als Menschen. Einer rigiden Aufenthaltsbewilligung unterstellt, arbeiteten sie auf unzähligen Baustellen, in Landwirtschaftsbetrieben, Privathaushalten oder im Gastgewerbe und trugen mit ihrer Arbeit massgeblich zum Schweizer Wirtschaftsboom der Nachkriegszeit bei. Dies meist entfernt von ihren Familien, stets ohne Sicherheit, den Launen der Arbeitger und Migrationsbehörden ausgeliefert. In Baracken und behelfsmässigen Unterkünften untergebracht, lebten und arbeiteten sie… [weiterlesen]
  • Als Fotograf hat man es manchmal schon schwer! Wer am Wettbewerb „Present Tense“ – Thema des Merck-Preises 2026 - teilnehmen möchte, muss schon vielerlei beachten. Und das gleichzeitig:

    „Present Tense beschreibt als Zeitform das Jetzt nicht als Zeitpunkt, sondern als Zustand: eine gespannte, instabile Gegenwart, in der Wahrnehmung, Realität und Zukunft gleichzeitig verhandelt werden. Als solche wird sie nicht als abgeschlossene Geschichte erzählt, sondern als offener, fortlaufender Prozess.

    Die Ausschreibung versteht diesen Begriff als Beschreibung einer Gegenwart im Spannungszustand: als unruhigen, fragilen Moment, der von Unsicherheit, Verdichtung und Veränderung geprägt ist. Present Tense verweist zugleich auf den gegenwärtigen Zustand des Mediums der Fotografie selbst - auf eine Praxis, die sich neu verortet zwischen Dokumentation, Wahrnehmung, Begegnung und gesellschaftlicher Verantwortung.

    Fotografie eröffnet durch unmittelbare Präsenz, durch Begegnung und Austausch mit dem… [weiterlesen]


  • Im Online-Talk mit Prof. Dr. Karen Fromm, Professorin für Visual Journalism and Documentary Photography an der Hochschule Hannover, und Henner Flohr, Leiter der Bildredaktion der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, sprechen die Teilnehmer über „die Schwierigkeiten und Chancen für journalistische Fotografie in Zeiten, in denen Bildmanipulationen durch KI-Tools immer einfacher werden, während die Arbeitsbedingungen für Fotograf*innen komplizierter werden“.

    Im Fokus stehen Bildstrategien, die Aufmerksamkeit erzeugen, Vertrauen schaffen und redaktionellen Ansprüchen standhalten. Ausgehend von konkreten Beispielen aus der F.A.Z. geht es um redaktionelle Auswahlprozesse, den Umgang mit Künstlicher Intelligenz sowie um Fragen von Authentizität und Verantwortung. Der Talk beleuchtet zudem, was (junge) Fotografen heute noch vom Fotojournalismus erwarten dürfen und was Redaktionen im Gegenzug von zeitgenössischer Fotografie verlangen. [weiterlesen]

  • Die Gründungsgeschichte der Kölner Bildagentur laif klingt so: Zu einer lange vergangenen Zeit als die Menschen noch gegen Kernkraftwerke und End- und Zwischenlagerlager nuklearen Materials demonstrierten, gingen vier Fotografen gemeinsam zur Baustelle des AKW Brokdorf, um die Proteste von rund 100.000 Demonstranten gegen den Bau des Atomkraftwerks zu demonstrieren. Ihnen standen mehr als 10.000 Polizisten gegenüber. Unterm Strich waren die Proteste im Februar 1981 die größte Demonstration, die die Bundesrepublik bis dahin gesenen hatte.

    Mittendrin waren die vier Fotografen Günter Beer, Jürgen Bindrim, Manfred Linke und Günay Ulutunçok. Sie dokumentierten die gewalttätigen und die friedlichen Aspekte der Versammlung, die Hubschrauber und die Wasserwerfer. [weiterlesen]


  • Die Geschäftsstelle der DGPh möchte eine Witwe eines Mitglieds bei der Übergabe einer Kamera- und Projektoren-Sammlung unterstützen Sie schreibt an ihre Mitglieder:

    „Eine sehr interessante und vielteilige Sammlung optischer Geräte eines verstorbenen Sammlers, sucht eine neues Zuhause. Die Witwe eines verstorbenen Sammlerkollegen vom langjähriges DGPh-Mitglied KH.W.Steckelings, möchte sich von einer umfangreichen Sammlung von Filmgeräten (Kameras und Projektoren) trennen.

    Die Sammlung sollte geschlossen in einen neuen Besitz übergehen. [weiterlesen]

  • Mit der Publikation zentraler Ergebnisse der Machbarkeitsstudie „DGPh Netzwerk DDR-Foto“ liegt erstmals ein systematischer Überblick über das fotografische Erbe der DDR vor. Die von der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh) initiierte und von der Kulturstiftung der Länder geförderte Studie zeigt Umfang, Zustand und Perspektiven fotografischer Bestände aus der DDR und schafft damit eine Grundlage für zukünftige Forschung, Archivierung und Vermittlung.

    Fotografie spielte in der DDR eine Rolle als künstlerisches, dokumentarisches, aber eben auch als staatlich gelenktes Medium. Eine systematische Erfassung dieses Erbes ist bislang jedoch nur punktuell erfolgt. Die 2024 durchgeführte Machbarkeitsstudie erfasste erstmals in größerem Umfang die vorhandenen Bestände: Über 200 fotografische Einzelarchive, knapp 50 Institutionen sowie zahlreiche Publikationen und Ausstellungen wurden untersucht.

    Auf der Website der DGPh werden nun unter Netzwerk DDR Foto | Deutsche Gesellschaft für… [weiterlesen]

  • Als ich vor langer Zeit zum ersten Mal die Bilder des britischen Fotografen Nick Veasy sah, mochte ich es kaum glauben: Der Fotograf röntge riesige Objekte, wie Omnibusse oder Flugzeuge nebst Hangar. Alles bevölkert von wandelnden kleinen Skeletten. Doch Veasy versicherte mir, die Bilder seien in sofern „echt“, dass sie mit Hilfe der Röntgentechnologie erstellt wurden. Lange bevor irgendjemand ahnte, dass es einmal sowas wie KI-produzierte Bilder geben würde.

    Nun wurde im Saarland eine ganze Ausstellung zum Thema X-Ray in der Völklinger Hütte mit einer Fülle von Akteuren eröffnet– in der Nick Veasy natürlich auch eine Rolle spielt. X-RAY ist die erste Ausstellung überhaupt, so die Veranstalter, die sich umfassend dem Phänomen der Röntgenstrahlen und den zahlreichen kulturellen und künstlerischen Aspekten des Röntgenblicks widmet. Auf der Basis des weiten Spektrums der Röntgentechnik – vom ersten Röntgenbild über historische Röntgengeräte der Medizin und… [weiterlesen]