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    Shutterstock kündigt den Start von Editorial Video an, das Angebot steht ab sofort zur Lizensierung bereit. Das Unternehmen arbeitet hierzu mit neuen Partnern wie Critical Past, Celebrity Footage und Viral Hog zusammen, aber auch bestehende Partner wie beispielsweise epa, Zuma Press oder London Entertainment stellen Material über das neue Angebot bereit. Die Editorial Video-Kollektion umfasst zum Launch über 250.000 Clips sowie Live- und Archiv-Aufnahmen aus den Bereichen Nachrichten, Unterhaltung, Sport und Mode.

    Shutterstock gibt an, "man verzeichne ein starkes Wachstum im redaktionellen Bereich und reagiere mit der Einführung von Editorial Video auf die steigende Kundennachfrage nach mehr Videoinhalten". Im Gegensatz zu vielen klassischen Footage-Anbietern bieten die New Yorker ein vereinfachtes Lizenzmodell: Die Lizenzierung erfolgt auf Clip-Basis, Kunden müssen also nicht auf Sekunden- oder Formatpreise achten.

    Hier der Image-Clip: [weiterlesen]
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    Der italienische Fotograf Luca Locatelli (geboren 1971) gewinnt den mit seiner Serie „Future Studies“ den diesjährigen Leica Oskar Barnack Award, mittlerweile ja LOBA genannt. "Wie wollen wir leben?" Das Langzeitprojekt des Fotografen visualisiert die Erforschung neuer Wege, wie wir in Zukunft auf unserem Planeten überleben und den gewaltigen Umweltproblemen begegnen können. Locatelli hinterfragt in seinen Motiven das vorherrschende Konzept des permanenten wirtschaftlichen Wachstums und eröffnet eine intensive Debatte über unsere Beziehung zu Natur und Technologie.

    Hier die Bilder: leica-oskar-barnack-award.com/…/2020/luca-locatelli.html

    Parallel zum LOBA wurde auch ein Newcomer-Award prämiert. Dieser geht an den 1993 geborenen Fotografen Gonçalo Fonseca. In seiner Serie „New Lisbon“ hat er sich mit der dramatischen Wohnungssituation in Lissabon auseinandergesetzt. Anhand von Einzelschicksalen zeigt er die Folgen des Wohnungsverlusts und der stetigen Unsicherheit der… [weiterlesen]
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    Die Reihe Archivgeschichten - konzipiert und zusammengestellt von Dr. Gerald Piffl - ist immer ein kleines Highlight in meiner Mailbox. Diesmal geht es um die "Geschichte der Wiener Kinos" als ein Stück Kultur- und Architekturgeschichte, um Denkmäler in Wien, die im Laufe der Jahre versetzt wurden und um den Kunstpublizisten, Ausstellungsmacher und Museumsdirektor Otto Breicha, der mit seinen Fotografien ein Stück österreichischer Kunst- und Literaturgeschichte geschrieben hat.

    Mein Favorit diesmal ist die "Wiener Kino-Geschichte". Hier die Einleitung:


    "Wiener Kino-Geschichte

    Bereits vier Monate nach der Präsentation durch die Brüder Lumière in Paris fand die erste öffentliche Filmvorführung in Wien am 27. März 1896 statt, und selbst der Kaiser beehrte das Etablissement in der Kärntnerstraße. Die kurzen Filme, die meist weniger als eine Minute dauerten, galten in den ersten Jahren eher als Jahrmarktsensation, weshalb sich ein frühes Zentrum von Lichtspielhäusern gerade… [weiterlesen]
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    Auch für Freelens war dieses Jahr eine neue Herausforderung. Beschränkungen im öffentlichen Leben ließen die Hoffnung auf eine reguläre Mitgliederversammlung in Hannover schnell schwinden. Der Freelens Vorstand hat sich daher entschlossen, die Wahlen in diesem Jahr online durchzuführen. 17 Fotografen mit ihren programmatischen Aussagen und Schwerpunkten - mit anschließender Kandidatenbefragung - standen zur Wahl.

    Christian Ahrens (Köln), Jana Erb (Zell), Roland Geisheimer (Witten), Kirsten Haarmann (Hamburg), Juliane Herrmann (Köln), Carina C. Kircher (Wiesloch-Walldorf), Julia Laatsch (Bochum), Simone Scardovelli (Hamburg) und Rainer F. Steußloff (Berlin) bilden nach der Onlinewahl den neunköpfigen Vorstand für die kommenden zwei Jahre.

    Auf der konstituierenden Vorstandssitzung wurden die inhaltlichen Arbeitsschwerpunkte für die nächsten zwei Jahre ausführlich diskutiert und festgelegt sowie die Aufgaben verteilt. Der Vorstand beschloß einstimmig, das Jana Erb als neue… [weiterlesen]

  • Schriftstellerin, Journalistin, Fotografin, Reisende: Annemarie Schwarzenbach ist eine der schillerndsten Figuren der modernen Schweizer Kulturgeschichte. Erstmals in der Schweiz widmet sich eine Ausstellung ausschliesslich ihrem rund 7.000 Bilder umfassenden fotografischem Werk, das auf langen Reisen durch Europa, Asien, Afrika und Amerika entstanden ist.

    Schwarzenbach verstand sich hauptsächlich als Schriftstellerin. Sie war aber auch eine Pionierin der Reportagefotografie in der Schweiz. Rund 300 Textbeiträge von ihr erschienen zu Lebzeiten in Schweizer Zeitschriften und Zeitungen. Ab 1933 waren diese zunehmend von eigenen Bildern begleitet. Da aber die Mehrzahl ihrer Fotografien unveröffentlicht blieb, sind die Qualität und der Umfang ihrer Tätigkeit als Fotografin bisher nur wenig bekannt. Ihr Nachlass wird im Schweizerischen Literaturarchiv in Bern aufbewahrt und ist öffentlich zugänglich.

    Die meisten der Aufnahmen entstanden auf Reisen, die Schwarzenbach zwischen 1933 und… [weiterlesen]


  • Das unabhängige dänische Fotokollektiv Gonzales Photo ist neuer Partner von imago images. Weltweit vertritt Gonzales mehr als 60 Fotografen. Im Jahr 2008 von Unternehmer Leon Kirkholt Lilhauge gegründet, arbeitet und koordiniert dieser sein internationales Fotografennetzwerk von Berlin und Kopenhagen aus.

    Im redaktionellen Bereich startet Gonzales Photo die Zusammenarbeit mit der Lieferung sportlicher Highlights vor allem in den Schwerpunkten Fußball, aber auch Tennis, Handball und Eishockey.

    Dank mehr als zehn Jahren Erfahrung in der Fotobranche umfasst das dänische Bildarchiv mittlerweile mehr als 110.000 digitale Fotografien, während das internationale Archiv aus über 80.000 Bildern besteht. Neben Sportfotografien bietet das Portfolio auch Themenbereiche wie Entertainment, hier hauptsächlich Live-Konzerte, Musikfestivals, Musikreportagen sowie News, Kultur und Reise-Features. [weiterlesen]
  • Die in Hamburg beheimatete Agentur Focus erklärt einen "Generations-Wechsel": Nach mehr als 40 Jahren gibt die Hauptgesellschafterin und Geschäftsführerin Margot Klingsporn die Führung - so die Mitteilung - "an ein Team renommierter Fotograf*innen ab, die mit neuer Ausrichtung und mit einem erweitertem Portfolio in den Bereichen Editorial, Corporate, Portrait und Technologie das Profil der Agentur ausbauen werden".

    Marleen Hahn, die ihre Expertise u.a. bei Spiegel Online, GEO und mit Studiengängen der Fotografie und Bildredaktion in Hamburg und Berlin erarbeitet hat, wird neue Bildchefin und Büroleiterin.

    Das Board of Management der Agentur setzt sich künftig aus den Fotografen Harald Krieg, Florian Manz, Axel Martens, Jörg Müller, Heike Ollertz, Paul Schirnhofer, Julius Schrank, Armin Smailovic, Olaf Tamm und Lucas Wahl sowie dem Designer Jan Rikus Hillmann zusammen.

    Margot Klingsporn wird übergangsweise bis 2021 sowohl als interne Beraterin, sowie auch als Kuratorin für… [weiterlesen]

  • Das neue Präsidium des Art Directors Club Deutschland steht fest: Dörte Spengler-Ahrens (Bild) wurde am 1. Oktober im Rahmen der Jahreshauptversammlung zur neuen Präsidiumssprecherin und damit als erste Frau an die Spitze des Kreativclubs gewählt. Neuer Vize ist Claus Fischer.

    Außerdem neu im Präsidium: Sabine Cole für den Fachbereich Editorial, Sascha Hanke, Fachbereich Werbung, Professor Roland Lambrette, Fachbereich KIR & Event, Elisabeth Plass für den Fachbereich Design sowie Vera Portz im Fachbereich Film & Ton und Professor Philipp Thesen für die Sektion Düsseldorf. [weiterlesen]