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    Alle zwei Jahre schreibt die HannoverStiftung das Stipendium "Hannover Shots" für künstlerisch-dokumentarische Fotografie aus. Es ist mit 10.000 Euro dotiert. Bewerben können sich professionelle Fotografen aus Deutschland, die in Hannover ein besonderes fotografisches Projekt erarbeiten wollen. Der Stipendiat wird eingeladen, sich mehrere Wochen lang in Hannover aufzuhalten und sich hier fotografisch mit einem selbst gewählten Thema auseinanderzusetzen. Eine Einzelausstellung in der Galerie für Fotografie Hannover (GAF) präsentiert die Ergebnisse im Folgejahr

    Die aktuelle Ausschreibung für das Stipendium 2022 läuft bis 31. August 2021. hannover-shots.de/teilnahmebedingungen/ [weiterlesen]
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    Die österreichische Fotografin Elfie Semotan wurde mit ihren Mode- und Werbeaufnahmen bekannt. Anlässlich ihres 80. Geburtstags würdigt das Kunst Haus Wien Elfie Semotan mit einer umfassenden Retrospektive. Die Ausstellung Haltung und Pose umspannt sechs Jahrzehnte ihres vielfältigen Werks und "macht den", so die Aussteller. "fotografischen Kosmos Semotans als vielschichtiges Geflecht von spezifischen Herangehensweisen an das Medium Fotografie erfahrbar".

    Gezeigt werden rund 150 Arbeiten, von den bekannten Mode- und Werbefotografien über Porträts bis hin zu poetischen Landschaftsaufnahmen und Stillleben. [weiterlesen]
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    Gerade schaue ich erschreckt neben meinen Schreibtisch! Dort schläft entspannt unser Redaktionshund. Ein Straßenkötermix vom Balkan: viel Schäferhund drin, wenig Verstand. Und dann lese ich einige Zeilen von laif: "Thomas Kieroks neues Fotoprojekt zeigt Beziehungspaare auf Augenhöhe: der Hund und sein Mensch in Doppelporträts. Dass sich die beiden im Laufe ihrer Beziehung immer mehr ähneln, ist eine Binse. Aber wer nähert sich hier eigentlich wem an?"

    Und beschließe: So genau will ich es eigentlich gar nicht wissen. Anyway, die Arbeit gibts hier bei laif. laif.de/?97367432110458367909&…SERIES&SHOWSERIES=1.97200 [weiterlesen]
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    Auch wenn das Festival abgesagt ist, Fotografie ist in Zingst an der Ostsee trotzdem präsent. Denn 15 Freiluftausstellungen sind im Rahmen des Umweltfestivals dennoch zu sehen. Zudem laufen ja auch noch die virtuellen Präsentationen, etwa der Gruppenaustellung „Wasser - Ursprung, Element, Ressource, Leben“. Oder "Digitale Bilderflut 2021".

    Was geht, was nicht geht, sieht man hier: zingst.de/festival-ausstellungen [weiterlesen]

  • Klassischerweise gehört er ja zur Standard-Ausstattung jeder Autowerkstatt. Ob Hochglanz-Palast oder Bastelbude, irgendwo hing der Kalender ja immer. Wenngleich nicht immer mit der gleichen Begeisterung.

    Ursprünglich zeigte der Kalender des Reifenherstellers einfach nur "halbnackerte Madels". Später änderte man das Konzept, wurde "künstlerisch" und vertraute jeweils einem Fotografen den Kalender eines Jahres an. Und die Diskussionen begannen. Der Kalender von Annie Leibovitz, bespielsweise, kam bei vielen Schraubern nicht so "voll gut" an. Der von Peter Lindbergh gestaltete fand bessere Ressonanz.

    Also: neues Jahr, neue Chance. Wer wird es diesmal tun?

    Bryan Adams, Musiker und Fotograf, wird den Pirelli Kalender 2022 fotografieren. Der kanadische Künstler gab die Nachricht über seine Social Media Kanäle bekannt. Die Ankündigung markiert die Rückkehr des Pirelli Kalenders, der im vergangenen Jahr aufgrund der Pandemie ausgesetzt wurde. [weiterlesen]

  • Eine fotografisch-kritische Auseinadersetzung mit "Ideologien" ist das Thema der internationalen RAY-Triennale, die gerade in 11 Städten der Region Frankfurt-Rhein-Main angelaufen ist. "Was verbirgt sich hinter Ideologien, wie wirken sie und inwieweit unterstützen sie Macht, Manipulation, Missbrauch, Ausgrenzung und Ausbeutung, oder üben sie gar selbst aus? "

    In ihrer vierten Ausgabe will RAY Fotografieprojekte Frankfurt/RheinMain bis zum 12. September 2021 zum Thema Ideologien das kritische Potenzial von Kunst, insbesondere der künstlerischen Fotografie und verwandter Medien, nutzen, um das Wirken vergangener und gegenwärtiger Ideologien offen zulegen.

    Über 22 Künstler, 15 Partnerinstitutionen, 11 Ausstellungsorte und 9 Städte im Rhein-Main-Gebiet schließen sich zusammen und machen diesen Fokus international sichtbar.

    Das Was-Wann-Wo erfährt man hier: ray2021.de


    Bild: Yves Sambu (*1980 CD)
    Vanitas project, 2010-2017 © Yves Sambu
    Ausstellungsort: Museum Angewandte Kunst… [weiterlesen]
  • Das Dresdner Stipendium für Fotografie der Dresdner Stiftung Kunst & Kultur soll Fotografen Freiraum bieten, künstlerische Ideen umzusetzen und die Begegnung mit der Dresdner Öffentlichkeit ermöglichen.

    Bewerben können sich selbstständige oder hauptberufliche Fotografen oder Absolventen eines künstlerischen Studienganges. Weitere Bedingungen sind, dass die Bewerber mindestens eine öffentliche Personalausstellung bzw. eigene Publikation mit fotografischen Arbeiten nachweisen können und ihren Lebensmittelpunkt nicht in Dresden haben.

    Die Veranstalter schreiben: "Mit dem Stipendium werden künstlerische und/ oder dokumentarische Projekte gefördert, in deren Fokus das fotografische Bild und fotografische Prozesse stehen." Dabei soll die fotografische Auseinandersetzung mit der Stadt Dresden eine zentrale Rolle spielen, ohne dass das Stipendium auf Stadtfotografie im engeren Sinne beschränkt sein muss.

    Das Stipendium umfasst während des 3-monatigen Arbeitsaufenthaltes in Dresden eine… [weiterlesen]


  • Im März 2020 hatten wir sie bereits angekündigt, doch dann kam Corona… Nun ist es endlich soweit, die Ausstellung »Heiter bis wolkig« startet am Donnerstag, den 24. Juni 2021 in der Freelens Galerie zu Hamburg.

    Irritiert von den wiederkehrenden Debatten über Heimat oder Leitkultur und dem, was als »typisch deutsch« gilt, beschließen die drei Fotografen David Carreño Hansen, Sven Stolzenwald und Christian A. Werner sich auf eine Reise zu machen, um Antworten auf ihre offenen Fragen zu finden und ihr Gefühl für das Land, in dem sie leben, neu auszuloten.

    Eines wird ihnen dabei schnell klar – das Gefühl, das alle drei mit diesem Land verbindet, ist von gewissen Ambivalenz geprägt. Vieles nervt permanent und trotzdem begreift man sich natürlich selbst als Teil dessen. Ihr fotografischer Roadtrip gerät zu einer Abrechnung, die keineswegs aggressiv, sondern mit "subversiver Heiterkeit die Bedingungen und Zustände hinterfragt".

    Die Fotografen entwickeln einen Sinn für das Groteske, den… [weiterlesen]

  • "Endlich wieder Pläne fassen und sich auf den Sommer freuen!", ruft Stephan Werder von der Schweizer Agentur Dukas. Und er fügt dem Portfolio der Züricher eine Kollektion von 40.000 Bildern der britischen Agentur Robert Harding hinzu.

    Zu Robert Harding World Imagery muss man nicht allzuviel sagen. Um einen Kern von Reisefotografie – inklusive Destinations, Cultures, Earthscape, World Heritage - gruppierten sich im Lauf der Zeit weitere Themen, so dass die 1972 gegründete Agentur - auch als Folge kluger Zukäufe - als eine der wenigen mittelständischen Universalagenturen auf den britischen Inseln gelten kann.

    Zu Bob Harding selbst kann man sagen, dass er eher ein Bildagenturmann des alten Schlags ist. Er kam nicht von der kaufmännischen oder der Technikseite her ins Agenturbusiness, sondern von der Fotografie her: Robert Harding studierte Ende der 60-er Jahre Fotografie am Ealing Technology (Art) College in London, bevor er im Anschluss seine eigene Bildagentur gründete.

    Die… [weiterlesen]

  • Nobuyoshi Araki (*1940) zählt zu den produktivsten zeitgenössischen Fotografen Japans. Vorwiegend für seine ebenso provokanten wie mittlerweile umstrittenen Aktfotos bekannt, umfasst sein Werk aber auch Stadtaufnahmen, Stillleben und Alltagsdarstellungen.

    Die Ausstellung der Albertina Modern konzentriert sich auf die Entwicklung der "Ich-Fotografie" des Künstlers, durch die er – von den Avantgardebewegungen Tokios geprägt – die klassische Dokumentarfotografie ab den 1960er-Jahren zu erneuern suchte. Sein fotografisches Debüt über den Arbeiterjungen Satchin und dessen Bruder Mabo (1963) ist in der Wiener Ausstellung ebenso vertreten wie Arbeiten über das urbane Leben in Tokio.

    Im Zentrum steht Arakis einflussreiche Serie "Sentimental Journey" (1971–2017): In dem langjährigen Projekt erhebt er mittels schnappschussartiger und unverblümter Fotos seiner Frau Yoko das eigene Leben zum Thema. Vergleichbar mit einem Tagebuch zeigen die intimen Bilder die Flitterwochen, das… [weiterlesen]