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    Christian Teubner darf mit Fug und Recht als einer der Pioniere, als einer der großen alten Herren der Foodfotografie bezeichnet werden. Seine Agentur ist spezialisiert auf Food, mit einem besonderen Schwerpunkt auf Warenkunde, fachlich korrekten Step-by-Step-Aufnahmen und sauber ausgearbeiteten Rezepten. Das belegen alleine die über 40 Buchpublikationen des Fotografen.

    Die Bilder des Teubner Archives sind nun über Flora Press in Hamburg erhältlich, wie Christoph Teubner, Sohn des Fotografen, mitteilt. Zur Erinnerung: Konstantin Gerszewski hatte das Angebots-Portfolio seiner Agentur Flora Press ja erst vor kurzem durch das Genre Food erweitert. Hierzu dürfte die Übernahme des Teubner-Materials einen Quantensprung darstellen! Allerdings bleibt auch die bisherige Website teubner-foodfoto.de weiterhin aktiv, wird aber von Flora Press betreut, die ab dem 13. Februar 2020 auch die Honorarabrechnung übernimmt.

    Darf ich für einige Sätze in Erinnerung schwelgen? Lassen Sie mich kurz… [weiterlesen]
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    Ein Vater, der ohne Erlaubnis der sorgeberechtigten Großmutter Bilder seiner Tochter bei Facebook gepostet hatte, wurde dafür vom Amtsgericht Hannover zu einer Strafe von 40 Tagessätzen à 40 Euro verurteilt (Az.: 244 Ds 228/19).

    Die sorgeberechtigte Großmutter des neun Monate alten Babys hatte dem 23-jährigen Vater erlaubt, sich zusammen mit seinem Kind zu fotografieren, aber ausdrücklich untersagt, die Bilder bei Facebook zu veröffentlichen und damit seinen Facebook-Kontakten Einblick in ihren privaten Wohnraum zu geben. Ihrer Klage vor dem AG Hannover wurde stattgegeben. (Barbara Hartmann) [weiterlesen]
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    Navid Nuur, Ohne Titel, 2007-13, selbst hergestellte Tusch, Badewasser des Künstlers, Filterpapier, 58 x 59,5 cm, Courtesy Navid Nuur, Plan B, Cluj/ Berlin, Martin van Zomeren, Amsterdam, Max Hetzler, Berlin/Paris/London, Jahn und Jahn, München Copyright Der Künstler


    Zauber, Magie, Hocus Pokus – nichts weniger verspricht die Ausstellung des niederländisch-iranischen Künstlers Navid Nuur im Marta Herford Museum noch bis zum 26. April besucht werden kann.
    Die Ausstellung stellt eine besondere Auseinandersetzung mit dem Ort dar. Mit Materialien, die er aus dem Marta Herford Haus mitgenommen hat, hat er Skulpturen geschaffen, unter anderem glasierte Keramikobjekte. In seine Werke eingearbeitet hat er unter anderem einen roten Backstein aus dem Gehry-Bau, verbrannte Äste und Blätter wie auch Kupferdrähte, die dem Türkis der Glasur eine besondere Tiefe verleihen.
    Navid Nuurs magischen Fähigkeiten lassen Kunst entstehen, wo man sie zunächst nicht vermuten würde: in und mit den… [weiterlesen]
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    Hier in Deutschland hat Paul-Émile Victor nie den hohen Bekanntheitsgrad erreicht wie in der Schweiz oder in Frankreich. Trotzdem zählt der Schweizer zu den großen Arktisforschern und Abenteurern des 20. Jahrhunderts. Am 7. März 2020 jährt sich der Todestag des Polarforschers zum 25. Mal. Er starb 1995 im Alter von 87 Jahren.

    Paul-Émile Victor wurde in Genf geboren und starb 1995 auf Bora Bora. Der Ethnologe und Forscher gründete 1947 die Expéditions Polaires Françaises, heute als französisches Polarinstitut Paul-Émile Victor (IPEV) bekannt. Bis 1976 war er Leiter des Institutes. Von den etwa 150 in dieser Zeit unternommenen Expeditionen leitete er persönlich 17 nach Adélieland in der Antarktis und 14 nach Grönland in der Arktis.

    Bridgeman Art Library stellt ein Portfolio exklusiver Bilder exklusiver Bilder aus der Stiftung Paul-Émile Victor vor.

    ild: Fotograf: Paul-Émile Victor; Inuit women (on l: Paoda) and Paoda's baby, Summer hut, Kangerdlugssuatsiak, Greenland, Autumn, 1936 [weiterlesen]
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    Ein weiterer Neuzugang bereichert das Portfolio von imago images. Mit ihrer frischen, individuellen visuellen Handschrift liefert die Dokumentar- und Porträtfotografin F. Anthea Schaap der Bildagentur insbesondere Bildmaterial aus der deutschen Hauptstadt und dem brandenburgischen Umland. Thematisch erzählen ihre Bilder vom Stadtgeschehen, zeigen Porträts der dort lebenden Persönlichkeiten aus Kultur und Gastronomie inklusive atmosphärischen Stillleben und malerischen Reisebildern.

    In Berlin geboren und aufgewachsen, ging F. Anthea Schaap nach dem Abitur 2007 als Au-pair für französische Diplomaten nach Damaskus. Schon da befand sich ihre erste eigene Kamera mit im Gepäck. Angeregt von den spannenden Eindrücken der tausendjährigen Stadtchronik und deren verborgenen Geschichten fing F. Anthea Schaap an, sich für die journalistische Fotografie und die Möglichkeiten des Visual Storytellings zu interessieren. Tief beeindruckt von ihrem Aufenthalt in der syrischen Hauptstadt… [weiterlesen]
  • Das Plakat für die Bühnenshow „Simply the best- die Tina Turner Story“, das die Turner-Darstellerin Dorothea „Coco“ Fletcher zeigt, darf nicht mehr ausgehängt werden. Das Doppelgängerfoto könne den falschen Eindruck erwecken, dass die 80-jährige Sängerin am Musical mitwirke oder selbst auftrete.

    Schon im Oktober hatte das Gericht den Streitparteien einen Vorschlag für eine gütliche Einigung gemacht und dem Veranstalter empfohlen, einen Hinweis auf den Plakaten anzubringen, dass das Publikum nicht die echte Tina Turner zu sehen bekommt. Diesen Hinweis hat er auch auf den Plakaten appliziert. Beschwerden des Publikums, die erwartet hätten, die echte 80-jährige Sängerin zu sehen, nachdem sie das Bild der etwa 30-jährigen Doppelgängerin Tina Turners auf dem Plakat gesehen hatten, hatte es keine gegeben. Er rechnet damit, „dass mit der Änderung des Plakats auch unser Soll erfüllt ist“. Die Show werde auf jeden Fall weitergehen. Der öffentlichkeitswirksame Rechtstreit sei… [weiterlesen]


  • Franziska Stünkel/ „all the stories 15, COEXIST


    Noch bis zum 14.3.2020 werden in der Galerie Robert Drees in Hannover Fotografien der Fotokünstlerin Franziska Stünkel gezeigt.

    Seit zehn Jahren reist die international ausgezeichnete Filmregisseurin und Fotokünstlerin durch Asien, Afrika, Europa und Amerika auf der Suche nach natürlichen Reflexionen auf Schaufensterglas, di ein ihrer Verdichtung von der Koexistenz menschlichen Lebens rezählen. Die fotografische Serie „Coexist“ zeigt Franziska Stünkels weltumspannende Suche nach friedlicher Koexistenz.

    Franziska Stünkel ist eine deutsche Fotokünstlerin und Filmregisseurin. Nachdem sie in der Filmklasse und in der Fotokunstklasse an der Kunsthochschule Kassel sowie an der Hochschule für Bildende Kunst in Hannover studierte, wurde sie Meisterschülerin bei Prof. Uwe Schrader. Stünkels Bilder werden in renommierten Galerien und Ausstellungsinstitutionen gezeigt und sind Teil privater und öffentlicher Sammlungen. Unter den… [weiterlesen]

  • Auch in diesem Jahr – seit 2013 nunmehr das achte Mal in Folge - schreibt die Deutsche Gesellschaft für Photographie den DGPh-Bildungspreis aus. Bewerbungen können bis zum 29. März 2020 eingereicht werden.

    Ziel des Bildungspreises ist es, interessante Projekte im Bereich der Vermittlung von und mit Fotografie zu entdecken und diese bekannt zu machen. Gefragt sind innovative und nachhaltige Projekte sowie wissenschaftliche Arbeiten mit Praxisbezug. "Dazu zählen", so die Veranstalter, "kultur- und museumspädagogische Initiativen, in denen Photographie thematisiert oder eingesetzt wird, ebenso mediale Bildungsangebote zur Photographie sowie schulische und außerschulische Aktivitäten."


    Foto: © Nafiseh Fathollazadeh, Still Life 2014 [weiterlesen]


  • Frisch relauncht und technisch optimiert startet der akg-images Blog in das Jahr. Themenschwerpunkt des Blogs ist die Sammlung historischer Fotoalben bei der Bildagentur akg-images. Im Vordergrund steht die von Wilfried und Justus Göpel angelegte Sammlung von mehr als 600 privaten, historischen Fotoalben.

    Während die Fotografien kommender Generationen immer seltener auf Papier gezogen und in Alben geklebt werden und wohlmöglich auf mit den Jahren unlesbar gewordenen Speichersticks oder in digitalen Clouds verloren gehen werden, liegen die alten Familienbilder unserer Urgroßeltern gut verwahrt in liebevoll angelegten Fotoalben.

    Vom prachtvollen bürgerlichen Repräsentationsobjekt entwickelte das Album sich zur individuell collagierten Dokumentation und kam in unseren Tagen bis auf Baby- und Hochzeitsbilderbücher immer mehr aus der Mode. In den alten Büchern kann man es sehen – schon im 19. Jahrhundert wurden die Hunde fotografisch in Szene gesetzt und verewigt wie die… [weiterlesen]

  • Cyril Schirmbeck/ Edge 03, 2010

    Vom 15. Bis zum 23. Februar ist im Kühlhaus Berlin der Zyklus „Receding Worlds“ – „Schwindende Welten“ des Berliner Fotografen Cyril Schirmbeck zu sehen.

    Alaska gehört zu den Weltregionen, in denen sich die globale Erwärmung besonders stark bemerkbar macht. Die Durchschnittstemperatur stieg in Alaska zwischen 1970 und 2005 um etwa 2 °C.

    Aus großformatigen, minimalistisch präsentierten Fotografien entsteht in der 4. Etage der Kunstlocation eine begehbare Silhouette aus Eisbergen, Schollen und atemberaubenden Panoramen, die auf den ersten Blick mit ihrer Schönheit und Kraft über das eigentliche Problem hinwegtäuschen – das Abschmelzen, das Verschwinden der Gletscher. Die scheinbar mächtigen Gletscher, die Schirmbeck 2010 -2012 für seine Serie „Icescapes“ noch fotografiert hatte, waren 2019 bereits teilweise verschwunden.

    Die Serie „Receding Worlds“, welche sich seriell auch mit anderen bedrohten Gebieten wie den Regenwäldern, Unterwasserwelten… [weiterlesen]