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    Die Gründungsgeschichte der Kölner Bildagentur laif klingt so: Zu einer lange vergangenen Zeit als die Menschen noch gegen Kernkraftwerke und End- und Zwischenlagerlager nuklearen Materials demonstrierten, gingen vier Fotografen gemeinsam zur Baustelle des AKW Brokdorf, um die Proteste von rund 100.000 Demonstranten gegen den Bau des Atomkraftwerks zu demonstrieren. Ihnen standen mehr als 10.000 Polizisten gegenüber. Unterm Strich waren die Proteste im Februar 1981 die größte Demonstration, die die Bundesrepublik bis dahin gesenen hatte.

    Mittendrin waren die vier Fotografen Günter Beer, Jürgen Bindrim, Manfred Linke und Günay Ulutunçok. Sie dokumentierten die gewalttätigen und die friedlichen Aspekte der Versammlung, die Hubschrauber und die Wasserwerfer. [weiterlesen]
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    Die Geschäftsstelle der DGPh möchte eine Witwe eines Mitglieds bei der Übergabe einer Kamera- und Projektoren-Sammlung unterstützen Sie schreibt an ihre Mitglieder:

    „Eine sehr interessante und vielteilige Sammlung optischer Geräte eines verstorbenen Sammlers, sucht eine neues Zuhause. Die Witwe eines verstorbenen Sammlerkollegen vom langjähriges DGPh-Mitglied KH.W.Steckelings, möchte sich von einer umfangreichen Sammlung von Filmgeräten (Kameras und Projektoren) trennen.

    Die Sammlung sollte geschlossen in einen neuen Besitz übergehen. [weiterlesen]
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    Mit der Publikation zentraler Ergebnisse der Machbarkeitsstudie „DGPh Netzwerk DDR-Foto“ liegt erstmals ein systematischer Überblick über das fotografische Erbe der DDR vor. Die von der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh) initiierte und von der Kulturstiftung der Länder geförderte Studie zeigt Umfang, Zustand und Perspektiven fotografischer Bestände aus der DDR und schafft damit eine Grundlage für zukünftige Forschung, Archivierung und Vermittlung.

    Fotografie spielte in der DDR eine Rolle als künstlerisches, dokumentarisches, aber eben auch als staatlich gelenktes Medium. Eine systematische Erfassung dieses Erbes ist bislang jedoch nur punktuell erfolgt. Die 2024 durchgeführte Machbarkeitsstudie erfasste erstmals in größerem Umfang die vorhandenen Bestände: Über 200 fotografische Einzelarchive, knapp 50 Institutionen sowie zahlreiche Publikationen und Ausstellungen wurden untersucht.

    Auf der Website der DGPh werden nun unter Netzwerk DDR Foto | Deutsche Gesellschaft für… [weiterlesen]
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    Als ich vor langer Zeit zum ersten Mal die Bilder des britischen Fotografen Nick Veasy sah, mochte ich es kaum glauben: Der Fotograf röntge riesige Objekte, wie Omnibusse oder Flugzeuge nebst Hangar. Alles bevölkert von wandelnden kleinen Skeletten. Doch Veasy versicherte mir, die Bilder seien in sofern „echt“, dass sie mit Hilfe der Röntgentechnologie erstellt wurden. Lange bevor irgendjemand ahnte, dass es einmal sowas wie KI-produzierte Bilder geben würde.

    Nun wurde im Saarland eine ganze Ausstellung zum Thema X-Ray in der Völklinger Hütte mit einer Fülle von Akteuren eröffnet– in der Nick Veasy natürlich auch eine Rolle spielt. X-RAY ist die erste Ausstellung überhaupt, so die Veranstalter, die sich umfassend dem Phänomen der Röntgenstrahlen und den zahlreichen kulturellen und künstlerischen Aspekten des Röntgenblicks widmet. Auf der Basis des weiten Spektrums der Röntgentechnik – vom ersten Röntgenbild über historische Röntgengeräte der Medizin und… [weiterlesen]
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    Der Freundeskreis Photographie schreibt für den 6. Juni 2026 - im Rahmen der 9. Triennale der Photographie Hamburg – einen Portfolio Day aus. 40 angehende Fotografen und Young Professionals haben die Gelegenheit, ihre Arbeiten 15 internationalen Experten der Fotografie zu präsentieren, Feedback und eine Bühne zu erhalten. Interessierte können sich bis zum 30. April bewerben.

    Die teilnehmenden Experten sind: Alexa Becker, Coaching und Publishing Consultant / Tanja Braune, Bureau Braune, Art Buying, Consulting, Producing / Prof. Dr. Karen Fromm, Professorin Hochschule Hannover / Anna Gripp, Chefredakteurin, Photonews / Denis Brudna, Herausgeber, Photonews / [weiterlesen]

  • Die Ausstellung »Das Weite suchen« präsentiert Bilder eines Jahrzehnts, das heute kontrovers erinnert und diskutiert wird. Sie zeigt Werke von zwölf Fotografen, die persönlich, künstlerisch und sozialdokumentarisch das Weite suchten. Zwischen 1983 und 1995 setzten die Künstler Stillstand und existenzielle Veränderungen ins Bild.

    „Komm! ins Offene, Freund“ – der erste Vers eines Hölderlin-Gedichts war in der späten DDR ein beliebter Ausspruch. Die Ausstellung knüpft an die damit verbundene Aufforderung an und zeigt Fotografien, von Künstlern, die ihre Kamera nutzten, um den Blick zu öffnen. Die gezeigten Fotoserien entstanden vor und nach 1989/90. [weiterlesen]

  • Die Deutsche Gesellschaft für Photographie (DGPh) zeichnet Samuel Solazzo, Clarita Maria und Elliott Kreyenberg mit dem Otto Steinert-Preis. Förderpreis für Fotografie aus.

    Mit dem 1. Preis des DGPh-Förderpreises wird Samuel Solazzo (B.F.A. Visuelle Kommunikation an der Bauhaus Universität Weimar und M.A. Photography Studies and Practice an der Folkwang Universität der Künste, Essen) prämiert. Der Preis ist verbunden mit einem Stipendium in Höhe von 5.000 Euro zur Umsetzung des geplanten Projekts „A Collection of Valuable Copies“. Die konzeptionelle Stärke des Projekts liegt in seiner Kombination aus wissenschaftlicher Archivarbeit und künstlerisch-fotografischer Darstellung materieller Kultur anhand der Gipsabguss-Sammlung des Antikenmuseums der Universität Leipzig. [weiterlesen]

  • Zum zweiten Mal haben Studenten der Fotografie an der Hochschule für Gestaltung Offenbach und Studierende des Masterprogramms Curatorial Studies an der Goethe-Universität und der Städelschule Frankfurt die Gelegenheit, gemeinsam ein Ausstellungsprojekt in den Räumlichkeiten der Deutsche Börse Photography Foundation zu realisieren. Aus dieser Zusammenarbeit ist die Gruppenausstellung „Worlds within Worlds“ entstanden. Sie versammelt 14 Fotografen, „deren Arbeiten“ – so die Stiftung – „sich entlang von Zwischenwelten unserer Realität(en) bewegen. In der Auseinandersetzung mit politischen, historischen und gesellschaftlichen Themen werden die Grenzen des Mediums Fotografie ausgelotet, verändert und erweitert.“ [weiterlesen]

  • La Gacilly-Baden Photo wurde bei den LUXlife Creative and Visual Arts Awards als weltweit Bestes Open-Air-Fotografie-Event prämiert.

    Ausgezeichnet wurde das Festival La Gacilly-Baden Photo des Jahres 2025, das unter dem Motto „Australien & Die Neue Welt“ rund 336.000 Besucher in den Bann von 30 fotografischen Erzählungen ziehen konnte, die auf rund 7 Kilometern Länge in der österreichischen Stadt Baden gezeigt wurden. Es stellt damit das größte Festival seiner Art in Europa dar. [weiterlesen]