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    100 Jahre ist es jetzt her, dass in Russland die kommunistischen Bolschewiken das Winterpalais in Petrograd stürmten. Zuvor war im Februar bereits die Zarenherrschaft beendet worden. Lenin proklamierte im Oktober 1917 die Sozialistische Sowjetrepublik, die von einem Rat der Volkskommissare unter seiner Führung geleitet wurde. Die Machtübernahme gestaltete sich noch relativ einfach, die Erhaltung der Macht als ungleich schwerer. Es folgten drei Jahre russischer Bürgerkrieg, die durch Roten und Weißen Terror gekennzeichnet waren.

    Die Kölner Agentur culture-images stellte ein 1.000 Bilder umfassendes Portfolio zu diesem Teil der russischen Geschichte zusammen. [weiterlesen]
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    Luftbildfotografie erschließt neue Dimensionen und lebt von Details. Das Luftbild zeigt Städte, Landschaften oder Industrieanlagen aus einem ungewohnten Blickpunkt und ist gleichsam eine zum Bild gewordene Landkarte. Und sie sorgt für Überraschungen: Was wir oben sehen, liegt nicht etwa in Frankreich. Nein, es ist Schloss Nordkirchen, im südlichen Münsterland!

    Der in Hamburg lebende Fotograf Jochen Knobloch bietet mit aeroverde nun eine handverlesene Kollektion von Luftaufnahmen im Fotofinder.com Bildportal an und erweitert somit das Portfolio der Berliner Plattform um einen spannenden neuen Aspekt. Der gebürtige Dresdner hat - neben Magazinveröffentlichungen - eine Reihe von Büchern mit seinen Aufnahmen veröffentlicht, aufgenommen aus dem eigenen Flugzeug heraus, das speziell für Foto- und Videoaufnahmen ausgerüstet ist. [weiterlesen]
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    Die österreichische Bildagentur APA-PictureDesk erweitert ihr Reisefotografie-Kontingent um die Bilder der unlängst gegründeten norddeutschen Agentur Oneworld Picture.
    "World Travel Storytelling" - so Agentur-Chef Stefan Oberhauser - ist der Fokus von Oneworld Picture. Die Bildstrecken reichen thematisch von „Auf
    Vespatour von Wien nach Kroatien“ bis hin zu „Mit dem Motorrad unterwegs auf der Seidenstraße“.
    In Österreich können die Bilder ab sofort über APA-PictureDesk bezogen werden. (Barbara Hartmann)


    Bilder:
    1) Patrick Bertram/Oneworld picture/picturedesk.com
    2) Elisabeth Schmidt/Oneworld picture/picturedesk.com
    3) Patrick Svoboda/Oneworld picture/picturedesk.com
    4) Achim Oberhauser/Oneworld picture/picturedesk.com
    5) Dominik Probst/Oneworld picture/picturedesk.com
    6) Julia Schmitz/Oneworld picture/picturedesk.com
    7) Tina Hartung/Oneworld picture/picturedesk.com
    8) Julia Schmitz/Oneworld picture/picturedesk.com
    9) Michaela Pfleger/Oneworld picture/picturedesk.com [weiterlesen]
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    Bilder suchen bleibt vorerst so schwer, wie sich beim Friseur eine neue Frisur auszusuchen. Ich will damit wunderschön aussehen reicht als Handlungsanweisung an den Haar-Stylisten genau so wenig, wie der Wunsch, das Bild soll ästhetisch atemberaubend sein.
    Wer schon genauere Vorstellungen im Sinn hat und seinen Bildwunsch exakter formulieren kann, dem könnte mit dem neuen Tool zur Bildersuche geholfen werden, das Shutterstock jetzt ankündigt.
    In der Betaversion des Programms Composition Aware Search kann man nach bestimmten Bildkompositionen suchen. Etwa nach Bildern, auf deren rechten Seite Käse und linksseitig Wein platziert ist. Gesucht wird mithilfe von Schlagwörtern, die in einem Suchfeld positioniert und verschoben werden können. In diesem Fall: „Käse“ rechts im Suchfeld, „Wein“ links.
    Hier kann man das Tool testen: shutterstock.com/labs/composit…1Iy_495Itext_copyKspaceXE
    (Barbara Hartmann) [weiterlesen]
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    Ein Fotofestival als Instrument des Stadtmarketing ist so ungewöhnlich ja nicht. Auch gerne genommen zu Zeiten, wenn es häßlich, grau und kalt ist - und sonst keiner kommt.

    Wen es im Februar nach Düsseldorf zieht, der kann das neue Festival - vom 16. bis 25. Februar 2018 - besuchen. Es hat noch nicht mal stattgefunden, schmückt sich aber schon mit dem Superlativ, das "größte Fotofestival in NRW" zu sein.

    Veranstalter ist das NRW-Forum Düsseldorf in Zusammenarbeit mit rund 30 Museen, Kulturinstitutionen, Hochschulen und Galerien, die Werke von über 100 Fotografen in präsentieren: unter anderem mit Thomas Ruff, Barbara Kasten, Herlinde Koelbl, Kris Scholz, Louise Dahl-Wolfe, Charles Paul Wilp, Akram Zaatari, Hartmut Neumann, Klasse Christopher Williams...

    Hier ist eine Vorabankündigung der Ausstellungen [weiterlesen]
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    Als erste der etablierten deutschen Bildagenturen bietet mauritius images Fotografen die Möglichkeit, Bilder via App anzuliefern. Die Agentur "hat die Fotografen-App entwickelt, um die stetig zunehmende Nachfrage nach authentischem Bildmaterial noch besser bedienen zu können", so mauritius-Chef Stefan Ploghaus. Die App kann ab sofort in den App-Stores für Apple- oder Android-Mobiltelefone heruntergeladen werden.

    Die App wendet sich zunächst an erfahrene und professionelle Fotografen, die bereits bei mauritius images unter Vertrag stehen. Sie erhalten ab sofort einen direkten Zugang zur App. Neue Interessenten für die Nutzung der App können sich über das Programm mit bis zu 30 Fotos beim Art Department bewerben. Im Selektionsprozess gelten unverändert die Kriterien bezüglich technischer und fotografischer Qualität. Erfüllt die Ersteinsendung die Kriterien, werden weitere Bilder zur Sichtung und Übernahme angefordert.

    Über die App lassen sich außerdem Bildanfragen von Kunden oder… [weiterlesen]


  • Emmanuele Contini, geboren 1982 auf Sardinien, studierte zuerst Architektur und Stadtplanung in Turin, bevor er sich auch beruflich seiner Leidenschaft, der Fotografie, widmete. Es folgten eine Assistenz bei dem Fotografen Oliver Rath und Kooperationen mit verschiedenen Bildagenturen.

    Contini arbeitet freiberuflich für unterschiedlichste Magazine und Unternehmen mit dem Fokus auf die Themen Politik, Gesellschaft, Fashion und Porträt - weltweit, aber vor allem in seiner Wahlheimat Berlin.

    International bekannt wurde Contini auch durch seine Fotoreportage über die Schafschur in Sardinien, die 2016 bei den "International Photography Awards" ausgezeichnet wurde.

    Die Bilder sind nun über imago lizenzierbar. [weiterlesen]


  • Der 1980 in Duisburg geborene Fotograf Jonas Holthaus ist nun bei laif mit an Bord. Holthaus, er studierte in Dortmund und Lissabon, war unter anderem persönlicher Assistent von Nan Goldin, konzentriert sich auf Portraitfotografie. Aktuell lebt und arbeitet er in Berlin.

    Bei laif sind folgende Portraitserien zu sehen:

    Kazuo Ishiguro
    Sebastian Fitzek
    Judith Holofernes
    August Diehl
    Volker Schloendorff [weiterlesen]

  • Ina Schoenenburg, © Ina Schoenenburg

    Am 26. September fand die Jury des Otto-Steinert-Preises der Deutschen Gesellschaft für Photographie die Bilder des photographischen Langzeitprojektes „Blickwechsel“ der Auszeichnung würdig.

    Ihre Bilder zu betrachten, fühlt sich ein wenig so an, als ob man verbotenerweise in eine fremde Wohnung eingedrungen wäre und dort durch die private Intimssphäre der Familie spaziert. Da sieht man dem alten Mann auf die Glatze, während der sich zärtlich über seinen dösenden Hund beugt. Und die alte Dame steht vor dem Spiegel im Bad unter der Dusche. Peinlich intim wird es aber nicht – das Handtuch verhüllt alles Wesentliche.

    Ina Schoenenburg schloss 2012 ihr Photographiestudium an der Ostkreuzschule für Fotografie als Schülerin von Sybille Fendt ab und ist seit dem Herbst 2016 Mitglied der Photographen-Agentur Ostkreuz.

    In diesem Jahr den Preis nicht gewonnen, aber der Jury besonders aufgefallen, sind die Arbeiten der Nachwuchsphotographinnen Monika… [weiterlesen]

  • Burkina Faso © Franceline Illbodo

    Ein Projekt von Marie Köhler mit Kindern aus Burkina Faso und Ruanda wird im Münchner Museum Fünf Kontinente vom 13. Oktober bis zum 7. Januar präsentiert.

    Der Titel ist Program: „Kids behind the Camera. Mach Dir ein Bild“. Kinder hatten bei den Bildern des Projektes den Finger am Auslöser. Kinder an die Macht, Einmischungen der Erwachsenen waren unerwünscht.

    Jedem Kind wurde bei einem Fotografierprojekt eine eigene Kamera in die Hand gegeben. Ob sich die erwartende Hoffnung erfüllt hat, damit Bilder zu bekommen, die abseits eingefahrener Klischees erstarrte Sichtweisen aufbrechen, kann sich jeder beim Schauen der Ausstellungsbilder selber fragen. Marie Köhler hofft optimistisch auf transkontinentale Völkerverständigung durch Bilder: „Europa und Afrika sind Nachbarn, die Kinder Nachbarskinder. Sie können einander näher kommen, wenn sie ein ehrliches Bild voneinander bekommen“. (Barbara Hartmann)

    Museum Fünf Kontinente, Maximilianstraße… [weiterlesen]