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    Wo zieht es uns hin? Ans Meer! Schon alleine der Titel der Ausstellung mit Bildern von Nicole Strasser weckt bei uns Binnenlandbewohnern ganz eigene Sehnsüchte! Auch wenn wir umgeben sind von den herrlichsten Gipfeln, den sanftesten Weinbergen, das Meer ist immer - auch - ein Sehnsuchtsort.

    Nur, wie ist es dort eigentlich? Genau dieser Frage spürt Nicole Strasser in ihrer Ausstellung nach. Sie nimmt uns mit zu den steinernen Bettenburgen von Benidorm, in die Bars von Blackpool, wo die britische "Working Class" ihre versumpften Abschiedsparties vom Jungesellendasein zelebrieren, zum marode-verblichenen Charme der Belle Epoche nach Biarritz.

    Und immer fragen wir uns als Betrachter dieser Bilder: Haben wir uns das Meer so vorgestellt?

    Nicole Strasser - geboren und aufgewachsen im küstenfernen Thüringen - studierte an der Hochschule Hannover Fotojournalismus und Dokumentarfotografie und arbeitet seitdem als freie Fotografin. Ihre Abschlussarbeit über Benidorm öffnete Ihr die… [weiterlesen]


  • So unterschiedlich wie die Namen des Festes sind, so vielfältig sind die Formen, den Fasching zu feiern. Huber images stellte ein Portfolio zusammen, das diese Vielfalt abzubilden versucht: vom Rheinischen über den Alemanischen, den Venezianischen. Und natürlich Rio!

    Hinter so manchen Faschingsbräuchen verbergen sich durchaus interessante Geschichten! Wie bei der berühmten "Schlacht der Orangen" in Ivrea im Piemont. Die Sage erzählt von einem lüsternen Lokalfürsten, der gegenüber einer Dame sein "Recht der ersten Nacht" gewaltsam geltend machen wollte. Die Signorina schnitt dem gierigen Vergewaltiger daraufhin kurzerhand den Kopf ab! Im Anschluss wurden die tyrannischen Feudalherren aus der Stadt vertrieben.

    Diese Vertreibung symbolisiert die „Battaglia delle Arance"! Die Schergen des Tyrannen - die Lenker der herrschaftlichen Wägen - werden mit überreifen Früchten beworfen, das aufständige Volk ist bei jedem Carnevale am Faschingssonntag erneut siegreich!

    Angeblich gibt es bei… [weiterlesen]


  • Jürgen Schadeberg ist zweifellos ein - nicht nur von seiner Fotografie, sondern auch von seiner Person her - sehr interessanter Fotograf. Die in Hamburg ansässige Capitis Galerie (Kaiser-Wilhelm-Straße 77, 20355 Hamburg) zeigt ausgewählte Arbeiten des 2020 verstorbenen Ausnahmefotografen ab dem 11. Februar 2023.

    Der Name Jürgen Schadeberg ist untrennbar mit unserem Bild Südafrikas verbunden. Er porträtiert den jungen Rechtsanwalt und ANC-Kämpfer Nelson Mandela ebenso wie die damals nur unter Schwarzen bekannte Sängerin Miriam Makeba. Seine Momentaufnahmen vom Alltag und der Jazz-, Swing- und Kneipenszene in den schwarzen Townships, der Prozess gegen Mandela oder die Räumung von Sophiatown machen ihn zum wichtigen Chronisten dieser Zeit.

    1931 in Berlin geboren [weiterlesen]

  • Die Leica Galerie München präsentiert bis zum 15. April 2023 die Ausstellung „Sternstunden“ mit Aufnahmen von Michael Friedel. Der 1935 geborene Fotograf zählt zu den meistbeschäftigten deutschen Fotojournalisten der 50er- bis 90er-Jahre.

    Er ist ebenso bekannt für seine Reportagen für den Stern sowie auch seine zahlreichen Porträts prominenter Zeitgenossen. Die Ausstellung versammelt Michael Friedels wichtigste Arbeiten aus frühen Jahrzehnten und "stiftet so die Begegnung mit einem großen Fotografen, feinsinnigen Weltentdecker und überzeugten Journalisten, der über ästhetisch ausgefeilte Bilder etwas mitzuteilen hat". So der O-Ton der Veranstalter.

    Leica Galerie München, Maffeistraße 4, 80333 München Der Eintritt ist frei.

    Bild oben: Bahnhof Wolfratshausen, 1953. Ausflug des Jazz-Club München.
    Bild unten: Rainer Maria Faßbinder mit Günther Kaufmann, 1969 [weiterlesen]


  • Der gemeinsam von der Frankfurter Buchmesse und dem Lappan Verlag vergebene Deutsche Cartoonpreis 2022 geht an Oli Hilbring. Den zweiten Platz belegt Dorthe Landschulz, den dritten Platz erhält Silvan Wegmann. Über 3.000 Cartoons wurden von über 350 Zeichnern eingereicht.

    Bis zum 5. Februar 2023 werden die besten Bilder in einer Ausstellung in der Caricatura – Galerie für Komische Kunst in Kassel (Rainer-Dierichs-Platz 1, 34117 Kassel; im: Hauptbahnhof Kassel) präsentiert.

    Bild oben: Oli Hilbring
    Bild unten: Silvian Wegmann [weiterlesen]

  • Der Fotograf Horst H. Baumann (1934 – 2019) zählte weiland zu den Shooting-Stars seiner Generation. Schon in jungen Jahren mehrfach ausgezeichnet, avancierte der Autodidakt ab den 1960er Jahren zu einem in den gedruckten Medien omnipräsenten, höchst erfolgreichen Fotografen.

    Zephyr – Raum für Fotografie in den Reiss-Engelhorn-Museen erinnert mit ausgewählten Fotografien aus seinem Lebenswerk an den deutschen Fotografen in einer großen Retrospektive.

    Die Ausstellung zeigt etwa 400 ausgewählte Werke aus dem Nachlass. Als Baumann vor drei Jahren starb, übergab seine Tochter den gesamten bildnerischen Nachlass zur Bearbeitung und für eine Ausstellung an Zephyr. Er umfasst ca. 3.500 Schwarz/Weiß-Fotografien, ca. 750 Farbabzüge, ungezählte Dias und zahlreiche Dokumente, Zeitschriften und Bücher.

    Die Ausstellung läuft von 22.1.2023 – 25.6.2023 im Museum Bassermannhaus und Museum Peter & Traudl Engelhornhaus C4,12; 68159 Mannheim


    Bild: Seine Bande, 1950er © Horst H. Baumann [weiterlesen]

  • Die Deutsche Gesellschaft für Photographie (DGPh) und die Deutsche Börse Photography Foundation haben gemeinsam ihre beiden Preise für Forschung und Publizistik im Bereich der Fotografie vergeben. Die Auszeichnungen würdigen Beiträge, die den wissenschaftlichen Dialog zum Medium Fotografie bereichern und fördern.

    Forschungspreis „Thinking Photography“

    Dr. Charlotte Bruns, Vertretungsprofessorin an der TU Chemnitz, erhält den DGPh-Forschungspreis „Thinking Photography“ für ihre Dissertation “Raumbilder und ihre Gebrauchsweisen. Zur Organisation des Sehens in der Stereofotografie“. Darin zeichnet Bruns eine umfangreiche Geschichte des Sehens als Sinneserfahrung anhand von stereografischer Fotografie von 1900 bis heute nach. Der Preis ist mit 3.000 € dotiert.


    Preis für innovative Publizistik „Writing Photography“

    Die Auszeichnung geht an Jackson Davidow, Curatorial Fellow für Fotografie am Harvard Art Museum, Boston, für seinen Aufsatz “Against Our Vanishing. Cruising the queer… [weiterlesen]