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    Ein Schwerpunkt der im Dezember 2024 gestorbenen Fotografin Ursula Edelmann liegt auf Einblicken in die bauliche und kulturelle Entwicklung von Frankfurt am Main: Dokumente des Wiederaufbaus und der deutschen Nachkriegsmoderne, die sie mit ihrer Kamera begleitete.

    Ebenso sind Beispiele ihrer Kunstdokumentation, Sach- und Werbemotive sowie Landschaften in der Sammlung enthalten. Mit dem Ursula-Edelmann-Archiv wird ein historisch wie künstlerisch relevantes Werk erneut sichtbar. Das Archiv wurde gegründet, um den fotografischen Nachlass von Ursula Edelmann zu bewahren und zu pflegen. Die Initiative wurde von Thomas Edelmann, Sohn der Fotografin, und Rudi Feuser, Inhaber der PanGallery, ins Leben gerufen. Gemeinsam haben sie es sich zur Aufgabe gemacht, das umfangreiche Werk der Fotografin in einem Archiv zusammenzufassen. Das Archiv befindet sich in Frankfurt am Main bei der PanGallery und steht online unter ursula-edelmann-archiv.de .

    Bild oben: Neckermann, Katalogversand, Frankfurt… [weiterlesen]

  • Was seine Person betrifft hält sich Dirk John eher bedeckt. Er bezeichnet sich als „Kind des Ruhrgebiets in NRW, wo ihn eindrucksvolle Industriedenkmäler und begehbare Halden“ inspiriert haben. Doch wenn ich das Portfolio des neuen Huber images-Fotografen betrachte, so sehe ich viel eher einen Reise- und Naturfotografen am Werk. huber-images.de/view/lightbox/106419

    Bild oben: Marienbad, Neue Kolonnade
    Bild unten: Lanzarote, Küste von Los Hervideros [weiterlesen]

  • Julia Steinigeweg ist als neue Portrait-Fotografin bei laif mit an Bord. können. Sie studierte Kommunikationsdesign an der HAW Hamburg sowie Germanistik, Pädagogik und Kunst an der Universität Hamburg und der HfbK Hamburg. Heute lebt sie mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern in Berlin und arbeitet für renommierte Magazine und Zeitungen wie Der Spiegel, Monopol und Die Zeit.

    Sie selbst sagte in einem Gespräch mit der Bildagentur zu ihrer Arbeit: „Im Studium habe ich mich zum ersten Mal mit den klassischen Portraitfotograf:innen beschäftigt. Mein Professor Vincent Kohlbecher an der HAW hat mir gezeigt, dass der Mensch bei sich selbst ankommen muss, damit der Betrachtende des Bildes in direkten Kontakt zur abgebildeten Person kommen kann. Dazu muss die Fotograf:in unsichtbar werden und sich zurückziehen.

    Zwischendurch habe ich das Gefühl, dass mich meine Portraits langweilen, weil so wenig passiert. Dann gefällt es mir wieder, weil es mich an diese Momente der Kontemplation… [weiterlesen]

  • Im Rahmen der Berlin Freedom Week findet am Mittwoch, 12. November eine Führung bei ullstein bild statt. Der Rundgang beginnt um 10:00 in der Fotografischen Sammlung Ullstein. Geleitet wird die Führung von der Kunsthistorikerin Dr. Katrin Bomhoff, die Pictorial-Lesern ja als Autorin und Interviewpartnerin bekannt ist.

    Die Teilnehmerzahl ist auf 10 Personen begrenzt, Anmeldung per Email an: kontakt@ullsteinbild.de
    Veranstaltungsort ist ullstein bild, Schützenstraße 15-17, 10117 Berlin.

    Zum Hintergrund: Die ab 1877 etablierte fotografische Sammlung Ullstein war für den Berliner Ullstein Verlag die Quelle verschiedenster Fotopublikationen. In den 1920er Jahren avancierte das Medienunternehmen zu dem europaweit führenden Zeitungs- und Zeitschriftenverlag. Kaiserzeit, Weimarer Republik und – nach der Enteignung der Ullstein-Familie – Nationalsozialismus sowie die Zeit des Exils prägen bis heute unterschiedliche Teilbestände namhafter Bildautoren. Die einstündige Führung gibt… [weiterlesen]

  • Ab sofort steht der Bildbestand von Süddeutsche Zeitung Photo den my-picturemaxx-Usern wieder zur Verfügung. Den Vertrieb für die Münchner Bildagentur hat dpa Picture-Alliance übernommen, die den Place dpa pa – SZ Photo betreibt und somit auch nutzungs- und abrechnungsseitig die Ansprechpartnerin ist.

    Das Archiv umfasst aktuelle Fotografien der Redaktion der Süddeutschen Zeitung, Reportagen renommierter Bildjournalisten und eine bedeutende historische Kollektion mit Ursprüngen im Kaiserreich und der Weimarer Republik. [weiterlesen]

  • Eine neu kuratierte Bildsammlung aus den Beständen der Bildagentur Quagga Illustrations stellt historische Abbildungen von Raupen aus Schmetterlings-Bestimmungsbüchern und Lexika des 19. und frühen 20. Jahrhunderts in den Mittelpunkt. Die detailreichen Darstellungen sind nicht nur kunsthistorische Zeugnisse der Naturkunde, sondern verweisen zugleich auf ein hochaktuelles ökologisches Thema: den Rückgang der Schmetterlingspopulationen durch den infolge intensiver Landwirtschaft und Klimawandel verursachten Verlust ihrer Nahrungspflanzen. Die fein lithografierten Bildtafeln zeigen ein Spektrum an Raupen – von der unscheinbar schwarzen Raupe des Tagpfauenauges über die leuchtenden Grüntöne mancher Nachtfalter-Arten bis zu der mit allergieauslösenden Haaren besetzten Raupe des Eichenprozessionsspinners. [weiterlesen]

  • Die Hamburger Agentur plainpicture stelle unter dem Titel „Alternative Fiction“ ein sehr umfangreiches Portfolio zusammen. Es ist mir persönlich zwar nicht klar, was der aus der Literaturwissenschaft bekannte Begriff in der Fotografie bedeutet, aber ... wahrscheinlich ist nur bei mir der Groschen einfach noch nicht gefallen. Aber die Bilder aus der Sammlung deepol kann man sich anschauen: newsletters.plainpicture.com/s…n-deepol/email/index.html [weiterlesen]


  • Im Rahmen von FOTO WIEN zeigt die AnzenbergerGallery eine Retrospektive des österreichischen Fotografen Fritz Simak. Noch keine 20 Jahre alt, hat Simak ab 1972 radikale fotografische Werke geschaffen, die ihn zu einem Pionier der konzeptuellen Fotografie machen. Dafür „gebührt ihm ein zentraler Platz in dieser Epoche“ (Peter Weibel). Die Motive hat er in seinem Lebensumfeld gefunden, in der ländlichen Umgebung seiner Kindheit, in Wiener Cafés, in der Architektur und in der Kunst, im damals alltäglichen Flimmern des Fernsehers. Die vielteiligen komplexen Tableaus „Doppler“ und „Testbild“ (beide 1973) gelten schon seit langem als wegweisend, blieben aber zur Zeit ihrer Entstehung unveröffentlicht. [weiterlesen]