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  • Der litauische Fotograf Antanas Sutkus - 1939 in Kluoniškiai, Kaunas geboren - wird mit dem Dr.-Erich-Salomon-Preis 2017 der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh) ausgezeichnet. "Antanas Sutkus zählt zu den großen humanistischen Photographen Europas", so die DGPh, "und der Welt."

    Bereits in den 1950er Jahren begann Sutkus, die Menschen seines Heimatlandes Litauen zu fotografieren, das damals eine sowjetische Teilrepublik war. Jahrzehntelang arbeitet er an seinem Zyklus, den er "Menschen aus Litauen" nannte. Im kalten Krieg und unter sowjetischer Herrschaft war Antanas Sutkus ́ Unterfangen kühn und weder von Obrigkeit noch Kunstbürokratie gewollt: Sein Bild der Menschen wie der Gesellschaft entsprach so gar nicht dem sowjetischen Ideal sondern zeigte die Widrigkeiten des Lebens oder beobachtete dessen bescheidene Freuden. Mit seinen Arbeiten gelang es ihm, einen einzigartigen photographischen Bericht aus der geografischen Mitte Europas zu senden, die damals vom Westen aus… [weiterlesen]

  • Klaus Mettig
    o.T. 2005 (Kathmandu #2005/08-20/03)
    Linhof Technorama 617 S III


    Noch bis zum 9. Juli zeigt das Landesmuseum Bonn eine Sonderausstellung großformatiger Lichtbilder des Fotografen Klaus Mettig.

    Detailreiche Reisebilder – fast will man sagen Wimmelbilder - aus fernen Metropolen wie Ramallah, Delhi, Kathmandu, Shanghai, Dubai und New York aus den Jahren 2005 bis 2017 gibt es zu sehen. Mit den großen Panoramen von bis zu vier Metern Länge ist quasi ein Ausschnitt aus der Fremde direkt ins Museumversetzt.

    Diesmal wird die Museums-Eintrittskarte so zum „Fahrschein“ zu exotischen Plätzen. (Barbara Hartmann)
    www.lvr.de [weiterlesen]

  • Foto: storytile

    "Das Stimmungsbarometer der Branche zeigt auf Optimismus", urteilt der BVPA, Veranstalter der Bildmesse. Das deckt sich vollkommen mit meinem persönlichen Eindruck als Besucher! Mehr als 400 Gäste haben den PICTAday in Hamburg besucht und konnten sich dort bei über 61 Ausstellern informieren und Angebote auf kurzem Weg vergleichen.

    Der Verband resümmiert: Neben Bildredakteuren von Buch-, Zeitungs- und Zeitschriftenverlagen (53%) konnten in diesem Jahr noch mehr Gäste aus der Unternehmenskommunikation (13%) begrüßt werden. Auch der Werbe- und Kreativbereich war in diesem Jahr stark vertreten (21%).

    Der Bundesverband professioneller Bildanbieter wertet die hohen Aussteller- und Besucherzahlen sowie die positive Messestimmung als Bestätigung seines PICTAday-Konzepts "aus aufregender Location und dem Prinzip Bildanbieter trifft Bildeinkäufer."

    Schon heute zur Infos: Der nächste PICTAday findet am 19. April 2018 in München statt. [weiterlesen]

  • Die Ausstellung in der Photobastei zeigt die besten Arbeiten aus der inzwischen 20jährigen Geschichte des Wettbewerbs um die besten Pressefotos aus Tschechien und der Slowakei. Die Auswahl ist zugleich eine Chronik der wichtigsten Ereignisse der letzten beiden Jahrzehnte in Tschechien und der Welt, von den Terroranschlägen vom 11.9.2001 bis zum Begräbnis von Václav Havel im Dezember 2011 oder der Flüchtlingskrise 2015.

    Ausstellung: 7. bis 30. April 2017 im Sihlquai 125, 8005 Zürich, photobastei.ch
    Freier Eintritt

    Bild: Czech Press Photo Photograph of the Year 2014: A man wounded in clashes in Kyiv, Ukraine, walks past a religious painting. (epa/Filip Singer) [weiterlesen]
  • Die Bauer Media Group verlieh am 30. März in Hamburg zum ersten Mal den Bauer Media Photo Award. Ausgezeichnet wurden die besten Fotos in fünf Kategorien. Voraussetzung für die Einreichung war, dass die Fotos 2016 in einem Magazin von Europas größtem Zeitschriftenverlag veröffentlicht worden waren.

    Doch bevor wir zu den Gewinnern kommen, ein wenig Historie: Der Bauer Media Photo Lounge - kurz: das traditionell am Abend des Hamburger PictaDays stattfindenede Fotojournalismus-Treffen des Bauer Verlages - war in den vergangenen Jahren alleinig der dpa gewidmet, es wurden die agentur-internen „dpa Bilder des Jahres“ ausgezeichnet - und begossen.

    Erstmalig wurden bei der Veranstaltung in diesem Jahr nunmehr Preise in den neuen Kategorien „Nature & Travel“, „Paparazzi“, „Entertainment“, „Royals“ und „Eyecatcher“ vergeben.

    Mit ihrer Bewerbung konnten Bildagenturen allgemein bis zu fünf Bilder in jeder Kategorie einreichen, aus denen eine Jury des Verlages dann die Sieger wählte. „Wir… [weiterlesen]
  • Im Juni trifft sich die Bilderbranche in Berlin beim CEPIC Congress. Die dritten CEPIC Stock Photography Awards sind ab jetzt schon eröffnet. Bis zum 15. Mai können Fotografen aus allen Ländern der Welt ihre Fotografen in den fünf Wettbewerbskategorien einreichen:

    • Cities, buildings, Industry
    • Creative, abstracts and concepts
    • Lifestyle and released people images
    • Nature, science and landscape
    • The arts, culture and retro
    Der Hauptgewinner wird während des Kongresses in Berlin ausgerufen, darf sich in diesem Jahr „CEPIC Stock Photographer of the Year“ nennen und ein Preisgeld von 3.000 Euro einstreichen. Die Gewinnerbilder werden dme Publikum auf dem CEPIC Congress vorgeführt und auch auf der CEPIC Webseite zu sehen sein. Der zweite Sieger kann 1.500 Euro, der dritte 500 Euro gewinnen.

    Hier können die Bilder zum Wettbewerb eingereicht werden: http://www.cepic-photography-awards.com/image-entry/


    (Barbara Hartmann) [weiterlesen]

  • "Helvetica" ist die neueste Arbeit des Hamburger Fotografen Andreas Herzau, die eine fotografische Auseinandersetzung mit der Schweiz darstellt und in der Freelens Galerie erstmals ausgestellt wird. Über ein halbes Jahrzehnt hat der Fotograf dazu immer wieder unser Nachbarland besucht und die verschiedensten Sujets, Gesellschaftsgruppen und Orte fotografiert.

    "Ihm geht es allerdings nie um Vollständigkeit" so die Veranstalter, "sondern darum, eigene, oft von Klischees verstellte Vorstellungen mit dem Vorgefundenen abzugleichen. Herzau porträtiert ein Land, das er wegen dessen Errungenschaften schätzt – allerdings bald erkennt, dass es sich mit seinen eigenen Ansprüchen schwer tut. Es sind genau diese Bruchstellen, auf die der Fotograf seinen Blick richtet."

    Ein Auslöser für diese Arbeit war das Buch »Die Deutschen« von René Burri, welches 1962 erschien und Herzau bei der Vorbereitung zu einem Vortrag über Fotobücher in die Hände fiel. Daraufhin entwickelte er die Idee, den… [weiterlesen]
  • Die nächste Runde im Rennen um den Herbert-Schober-Preis der DeutschenGesellschaft für Photographie ist eröffnet. Ab sofort können statische oderauch laufende Bilder, die sich künstlerisch mit einem medizinischen odernaturwissenschaftlichen Thema auseinander setzen oder es dokumentieren der Juryzur Begutachtung eingereicht werden.

    Der Themenkreis um die Naturwissenschaften erinnert an den Gründer derSektion „Medizin- und Wissenschaftsfotografie“, den Physiker und Mediziner Prof.Dr. mult. Herbert Schober.

    Eingereicht werden können bis zu sechs Bilder als Print in Din A-4-Größe. Einsendeschlussist der 9. Mai 2017. Dem Sieger wird der Preis im Wert von etwa 1.000 Euro wirdam 13. Oktober 2017 im Rahmen der Tagung der Sektion im Museum für AbgüsseKlassischer Bildwerke in München überreicht. (Barbara Hartmann)

    dgph.de/preise/schober [weiterlesen]
  • Die Arbeit von Christian Bobst über einen senegalischen Wrestler gewinnt in der Kategorie Reportage den 1. Preis und das Preisgeld von 5000 CHF. Dies hat ein Ad-Hoc-Gremium unter Leitung der Jurorin Melody Gygax, Bildchefin BAZ, entschieden.

    Die Revision des ursprünglichen Jury-Entscheides von Januar wurde notwendig, weil die Arbeit von Roshan Adhihetty in einem großen Ausmass künstlerischen Manipulationen unterliegt. Dies war der Jury im Januar in diesem Ausmass nicht bekannt und hätte zu einem anderen Resultat geführt.

    Wie kam es zur Revision? Die Organisatoren des Awards laden jährlich vor der Opening Night die Fotografen ein, sich gegenseitig die Arbeiten vorzustellen. Roshan Adhihetty ging dabei auf die künstlerischen Manipulationen an seiner Geschichte über das Nacktwandern ein. Diese reichen von Inszenierungen, über Angaben zur genauen Pose der Wanderer, bis hin zu digitalen Eingriffen, die das Entfernen und Einfügen von Personen betrifft.

    Die Arbeit von Roshan Adhihetty… [weiterlesen]


  • Die Sektion Kunst, Markt und Recht der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh) veranstaltet in Kooperation mit bild.sprachen am8. April 2017 von 15 bis ca. 18 Uhr im Wissenschaftspark Gelsenkirchen, ein Seminar, in dem es um die unberechtigte Verwendung von Bildern im Internet geht. Der Referent Konstantin Diener (coseeGmbH) erläutert, wie Fotos durch digitale Wasserzeichen identifiziert werden können.

    Die Teilnahme am Seminar ist kostenlos. Um Anmeldung wird gebeten bis Dienstag, den 28. März 2017. Infos unter dgph.de [weiterlesen]