Admin 571

  • Dem Kurator einer Ausstellung steht ein Unterlassungsanspruch zu, weil eine Besucherin dort fotografierte und die Bilder dann in einer Facebookgruppe veröffentlichte. Hierdurch wurde die Ausstellung, die ein nach §4 Absatz 1 UrhG geschütztes Sammelwerk darstelle widerrechtlich der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und das Urheberrecht des Ausstellungskurators verletzt.

    Die Ausstellung im Polizeimuseum in Ingolstadt zeigte unter dem Titel „Mythos Hinterfaifeck“ Originalakten und Schaubilder zu einem unaufgeklärten Mordfall aus dem Jahr 1922. In dem kleinen Ort Hinterkaifeck, 70 km nördlich von München, waren sechs Menschen mit einer Hacke erschlagen worden. Auf den geposteten Fotos seien die Exponate nahezu vollständig abgebildet. Trotz der beschränkten Mitgliederzahl der Facebookgruppe wertete das Gericht sie als Öffentlichkeit, weil der Zugang zu der Gruppe werde von der Beklagten auch ihr gänzlich unbekannten Personen freigegeben wurde.(Barbara Hartmann)
    hinterkaifeck.net/ [weiterlesen]


  • Mit der Zeche Prosper-Haniel in Bottrop schließt Ende Dezember 2018 die letzte Zeche in Deutschland. Mit dem Zusperren von Prosper-Haniel, eröffnet 1856, geht eine ganzes Zeitalter zu Ende: Dieser Bergbau war ja nicht nur Industrie und Broterwerb, nein, er definierte auch Kultur, Sozialstruktur und Wertorientierung ganzer Regionen über Generationen hinweg. Und er grub sich tief in die Gesichter der Menschen ein...

    Die bpk-Bildagentur erinnert mit nahezu 200 Aufnahmen bekannter Ruhrgebiets-Fotografen wie Josef Stoffels, Anton Tripp oder Rudolf Holtappel an die zu Ende gehende Bergbau-Ära im "Pott".

    Eine Sammlung zum Verweilen! [weiterlesen]


  • Um die Suche zu erleichtern, hat die Bridgeman Art Library zwei neue Suchfunktionen ihrer Webseite hinzugefügt.

    Eine "ColourMatch Farbsuche", die es erlaubt, nach bestimmten Farben - auch in Kombination mit Schlagworten - zu suchen.

    Was ich besonders schätze, ist die "reverse Suche": Man lädt niedrig aufgelöste Bilder oder Detailbilder hoch, um dazu passende Motive im Archiv der Agentur zu finden. [weiterlesen]


  • Die Werke Rafał Biernickis entstehen durch den Einsatz vordigitaler Fototechniken und historischer Verfahren: „In meiner Arbeit verwende ich vor allem Methoden direkter Lichterfassung. Es geht mir nicht um Vervielfältigung. Ich stelle Unikate her, die genau diesen einen Moment bannen, in dem Lichtempfindlichkeit und chemischer Vorgang das individuelle Abbild des Motivs erzeugen.“

    Gezeigt werden Ferrotypien von Landschaften Spaniens und Portugals.

    Infos zur Ausstellung [weiterlesen]


  • Es gibt sie immer noch! Diese kleinen - oftmals herrlich verrückten - Spezialisten. Ein Fotograf, der sich mit Planespotting beschäftigt. Was ist denn das? Eine Erklärung findet sich hier

    Aviation-Stock wurde Anfang 2017 von dem Fotografen Markus Mainka gegründet, der seine Leidenschaft für Planespotting zum Beruf machte und seit über 20 Jahren Spezialist für Luftfahrt-Fotografie ist.

    Sein Schwerpunkt liegt auf der zivilen Luftfahrt, dazu gehören neben den Flugzeugen der Airlines auch Terminals, Fahrzeuge und Mitarbeiter. Die meisten Fotos stammen aus Europa und dort vor allem aus dem deutschsprachigen Raum, aber es gibt auch zahlreiche Aufnahmen aus Asien, Nord- und Südamerika. Der Bildbestand beträgt derzeit rund 8.000 Fotos.

    Ein besonderes Highlight sind die sogenannten Air-To-Air-Fotos. Dazu mietet Mainka einen Hubschrauber, um startende oder landende Flugzeuge aus einer Höhe von ca. 1.000 Fuß zu fotografieren - immer mit Genehmigung und in Abstimmung mit den Fluglotsen.… [weiterlesen]

  • Die Ostkreuzschule für Fotografie in Berlin ist eine von wenigen Institutionen, die Bildredakteure ausbildet. Es wird eng, ist aber noch zu schaffen: Wer sich bis zum 30. November bewirbt, kann zum Start des neuen Jahrgangs im März 2019 dabei sein. Der Kurs endet Februar 2020, der Unterricht findet in Blöcken von 6 Tagen einmal im Monat in Berlin statt.

    Geleitet wird der Kurs von Nadja Masri, die Pictorial-Lesern ja über ihr Interview in PICTORIAL 4-2018 bekannt ist.

    18-21_art_interview2.pdf [weiterlesen]


  • Die Münchner Agentur Westend61 ergänzt ihr Bildangebot um einen neuen Service: Mit jedem Bildpaket erwirbt der Kunde ab sofort ein kostenloses Stundenkontingent für Bildrecherche durch die Art Direktoren der Agentur.

    Wer auf der Suche nach den richtigen Bildern für anspruchsvolle Kunden ist, weiß, wie viel Zeit die Recherche in Anspruch nehmen kann. Westend61 integriert jetzt die Lösung für dieses Problem direkt ins Angebot: Mit dem Erwerb eines "Smart Packs" erhalten Bildeinkäufer als Gratis-Service den Support von einem der Westend61-Art-Direktoren bei der Bildrecherche, Ideenfindung oder Entwicklung einer projektspezifischen Bildsprache.

    Je größer der Umfang des erworbenen Bildpakets, desto mehr Unterstützung ist enthalten: Beim Smart Pack mit 6 Bildern in der Größe XL sind es zum Beispiel 8 Stunden Rechercheleistung, die der Kunde in Anspruch nehmen kannst. Das entspricht einem klassischen kompletten Arbeitstag.

    Infos zum kostenfreien Recherche-Service: [weiterlesen]
  • Ein neues Verbotsschild für den deutschen Schilderwald kann gedruckt werden. „Kameraattrappen aufhängen verboten!“ Ein Wohnungsmieter in Berlin gewann vor Gericht den Prozess gegen seinen Vermieter, der im Hausflur eine täuschend echt wirkende Kameraattrappe installiert hatte. Das ist nicht zulässig, wenn weniger einschneidende Möglichkeiten des Eigentumsschutzes bestehen, wie zum Beispiel die Montage einer zuverlässig ins Schloss fallenden Eingangstür, so urteilte das Gericht. (Urteil vom 14.08.2018 - &7 S 73/18).

    Im Haus hatten Obdachlose ihr Nachtlager aufgeschlagen. Mit der Kameraattrappe sollten sie erschreckt daran gehindert werden, noch einmal ins Haus einzudringen und dort zu schlafen.

    In der Vorinstanz hatte das Amtsgericht Berlin die Klage abgewiesen. Wegen der bloßen Attrappeneigenschaft sei ein Eingriff in das allgemeine Persönlichkeitsrecht des Mieters zu verneinen. Die Berufung vor dem Landgericht Berlin hatte dagegen Erfolg. Das täuschend echte Pseudogerät muss… [weiterlesen]



  • Im Oktober 2018 hat Shutterstock internationale Vermarkter zur Verwendung von Werbebildern befragt.

    In Großbritannien beispielsweise wurde im Jahr 2017 ein Verbot sexistischer Werbebilder eingeführt. Die britische Advertising Standards Authority stellte ein Gender-Stereotyping-Image-Verbot auf. Einen ähnlichen Standard für Werbebilder wünschen sich - laut Umfrageergebnissen - auch 60 % der deutschen Vermarkter.

    23% der deutschen Befragten gaben an, in ihren Kampagnen insgesamt mehr Bilder, die Frauen zeigen, eingesetzt zu haben, 11 % haben mit der verstärkten Nutzung von Motiven mit Transgender-Models und 9 % mit nicht geschlechstsspezifischen oder androgynen Models begonnen.

    Auch zu Bildern, die behinderte Menschen zeigen, befragte Shutterstock die Werber. Lediglich 13% gaben an, in den vergangenen 12 Monaten mehr Bilder behinderter Menschen in ihren Werbekampagnen gezeigt zu haben. 51 Prozent der Werber halten es für schwierig, Behinderte in ihrer Werbung visuell darzustellen.… [weiterlesen]

  • Christian Bohac übernimmt bei der dpa-Tochter picture alliance die neu geschaffene Position des Chief Operation Officer und verantwortet in dieser Funktion das operative Geschäft der Frankfurter Bildagentur. „Der Bildmarkt ist hart umkämpft und wandelt sich permanent. Damit die picture alliance weiter wachsen kann, muss ein reibungsloser Ablauf des Tagesgeschäfts gewährleistet sein. Christian Bohac wird uns mit seiner langjährigen Erfahrung in der Planung und Prozessoptimierung dabei helfen, unsere Arbeitsabläufe noch effektiver zu gestalten. Zu seinen Aufgaben zählen die Analyse und Anpassung bestehender Prozesse sowie die Entwicklung und Umsetzung neuer Arbeitsabläufe“, sagt Andreas Genz, Geschäftsführer der picture alliance. [weiterlesen]