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    Rechtswidrig war die Berichterstattung über das vermutete Beziehungsende der Prominenten, die mit Papparazzi-Aufnahmen eines Restaurantbesuchs des Paares illustriert war. Das LG Köln hatte der Klägerin eine Geldentschädigung von 7.500 Euro zugesprochen. Anders als die erste Instanz erkannte das OLG Köln allerdings keine schwerwiegende Persönlichkeitsverletzung , verneinte den Anspruch auf Geldentschädigung und hob die Entscheidung des Landgerichts auf (Urteil v. 3.11.2016 – 15 U 66/16).
    Die heimlich aufgenommen Fotos zeigten die Prominente in neutraler Pose, der Artikel enthielt keine ehrenrührigen Aussagen oder offenbarte intime Details des Liebeslebens. Die Fotos seien an einem öffentlichen Ort aufgenommen worden. Zu Lasten der Klägerin berücksichtigte das Oberlandesgericht auch, dass sie vorher bereits selbst ihr Privatleben und insbesondere die Beziehung zu ihrem Lebensgefährten der Presse zugänglich gemacht hatte. (Barbara Hartmann) [weiterlesen]
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    Nachdem der Schulleitung bekannt geworden war, dass Schüler einer 7. Klasse extreme Gewaltvideos und gewalttätige pornographische Videos in den Lassenchat über WhatsApp gestellt hatten, verhängte sie Ende Februar 2019 einen Ausschluss vom Unterricht für die Zeit vom 11. März bis einschließlich 22. März 2019.
    Der Eilantrag gegen den Unterrichtsausschluss vor dem Verwaltungsgericht Aachen wurde abgelehnt. Ordnungsmaßnahmen wie der vorübergehende Ausschluss vom Unterricht dienten laut Gerichtsauffassung der geordneten Unterrichts- und Erziehungsarbeit der Schule und könnten angeordnet werden, wenn ein Schüler Pflichten verletze. Der Inhalt der Videos sei so verstörend, dass die Mitschüler des Antragstellers hiervor zu schützen seien und ihre Verbreitung der Unterrichts- und Erziehungsarbeit der Schule diametral entgegenstünde. Obwohl der Schüler behauptete, er habe im Klassenchat andere Videos geteilt, die relativ harmlos gewesen seien und seine Eltern in der Anhörung zum… [weiterlesen]


  • Mauritius images GmbH launcht eine neue Webseite. Der neue Auftritt entstand in Zusammenarbeit mit den IT-Dienstleistern Sodatech AG (Zürich) und Rocketloop GbR (Frankfurt/Main). Er umfasst alle wesentlichen Bereiche für den Betrieb einer modernen Bildagentur: eine intuitiv bedienbare Webseite sowie - so Geschäftsführer Stefan Ploghaus - "ein robustes, leistungsfähiges und hocheffizientes Backend (SodaWare), bestehend aus Digital-Asset-Management-System (DAM), Content-Management-System (CMS), Customer-Relationship-Management-System (CRM) und einem multiplen Abrechnungssystem." Design und Funktionalität wurden unter Berücksichtigung von Kundenanforderungen entwickelt.

    Contributoren der Agentur stehen ab sofort eigens entwickelte Portale für das effiziente Management von Bildimporten zur Verfügung. Auch ein Bewerbungs-Portal für interessierte Fotografen gehört zum neuen Setup.

    Insgesamt können Kunden nun über diverse Kanäle auf den Bildbestand der Mittenwalder Agentur zugreifen:… [weiterlesen]


  • kpa, das berühmte Kövesdi-Bildarchiv? Die Hintergrundstory des Archives ist sehr bewegt, eine echte "Räuberpistole", die einfach auch ein spannendes Schlaglicht über das "Weiterreichen" von Archiven wirft. Eine Story eines Bildarchivs aus analogen Zeiten, die in der frühen Ära der digitalisierten Welt so richtig Fahrt aufnimmt, in der Banken, Gerichte, Venture Capital-Heuschrecken und ungeduldige Kunden eine wichtige Rolle spielen…

    Doch zuerst die historischen Fakten: Von 1954 bis 1998 entstanden in der Kövesdi Presse Agentur – kurz kpa – Bildarchive, die redaktionell die Themen Film und Fernsehen in der Presse unterstützten. 1998 verkaufte die Familie Kövesdi das Unternehmen. Das Archiv selbst wechselte den Eigentümer in den folgenden 20 Jahren mehrfach – freiwillig und unfreiwillig.

    Nun erwarb die Köllner United Archives GmbH nicht nur das kpa Archiv mit allen Rechten vom derzeitigen Eigentümer, der Eureka Images UG, sondern darüber hinaus auch drei Fotografenteilnachlässe,… [weiterlesen]


  • Vom 23. März bis zum 30. Juni 2019 präsentiert das Museum Zeughaus in Mannheim Bilder des Fotografen Gaston Paris, als Reporter in Paris in den 1930er Jahren Stars, Tänzerinnen, Zirkusakrobaten und Sänger in Szene setzte. Die Ausstellung ist der Auftakt zu einer Kooperation der Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim mit dem Centre Pompidou Paris.

    Gaston Paris Reportagen zeigen Paris und die französische Gesellschaft vor dem Zweiten Weltkrieg, nach 1945 arbeitete er in den französischen Besatzungszonen in Deutschland und Österreich. Später fotografierte er für das neue Genre der Fotoromane. (Barbara Hartmann)

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  • Noch bis zum 28. April 2019 würdigen die Opelvillen in Rüsselsheim den wohl bekanntesten Fotografen Litauens, Antanas Sutkus. Der 1939 bei Kaunas geborene Sutkus begann in den 1950er-Jahren, die Menschen seines Heimatlandes zu fotografieren, und er zählt - so die Kuratoren - "zu den großen humanistischen Fotografen Europas".

    Bekannt wurde er erst spät, denn den kunstpolitischen Doktrinen der Sowjetherrschaft folgte Sutkus nicht, so dass er viele seiner Fotografien erst nach 1990 veröffentlichen konnte. Seine bekannteste Aufnahme ist die Fotografie von Jean-Paul Sartre. 1965 besuchte der französische Schriftsteller gemeinsam mit seiner Frau Simone de Beauvoir Litauen und erklärte sich einverstanden, dass Sutkus ihn auf der fünftägigen Reise fotografierte.

    In Nida auf der Kurischen Nehrung gelang dem jungen Litauer jenes Foto von Sartre, das zur Ikone wurde. Es zeigt den existenzialistischen Schriftsteller beim Streifzug in den Dünen als Diagonale im Raum, gegen den Wind gestemmt,… [weiterlesen]


  • Michel Neumeister ist neuer imago-Partner für Fotos klassischer Musiker und Bühnenproduktionen aus mehr als vier Jahrzehnten.

    Den Beginn machte Michel Neumeisters Vater Werner, der bereits in den 50er und 60er Jahren für Merian viele Hefte über Europa und Übersee fotografierte. Durch Anregung von Karl Amadeus Hartmann fing Werner Neumeister an, Musiker abzulichten, woraus eine jahrzehntelange Zusammenarbeit mit der Deutschen Grammophon und anderen Plattenfirmen entstand.

    Seit 1997 führt Michel Neumeister das Lebenswerk seines Vaters fort und erweitert das Archiv beständig mit Porträts von Dirigenten, Solisten und Komponisten in Aktion, aber auch Architektur-, Kunst- und Landschaftsfotos aus der ganzen Welt. [weiterlesen]
  • Ab sofort gibt es bei PantherMedia mit 360 Grad-Bildern einen komplett neuen Medientyp mit spannenden Designmöglichkeiten. Die Münchner Agentur arbeitet dabei mit dem - nach eigner Auskunft - größten Anbieter, 360Cities, zusammen.

    360 ° / VR-Medien sind interessant für die Verwendung in den Bereichen Bildung, Verlagswesen, Werbung und Film sowie bei der Entwicklung mobiler Apps und Spiele. 360Cities kuratiert schon seit über 10 Jahren vollständig 360 ° interaktive Panoramafotos und arbeitet mit tausenden von VR-Fotografen und Videofilmern aus der ganzen Welt zusammen.

    Über 200.000 Bilder dieses ungewöhnlichen Mediums sind von Anfang an direkt auf der PantherMedia-Website verfügbar und decken ein breites Themenspektrum ab: von Städte bis Travel, von Unterwasser bis Weltraum, etc. [weiterlesen]

  • Johanna Reich, Face detection, 2018 HD Video, Farbe, 2:50 Min., Courtesy Galerie Priska Pasquer, © Johanna Reich, VG Bild-Kunst, Bonn 2019



    Bis zum 5. Mai 2019 präsentiert Marta Herford in den Lippfold -Galerien in Herford rund 70 Werke aus den Bereichen Fotografie, Malerei, Zeichnung, Skulptur, Installation und Video von Künstlern mit biografischem Bezug zu Ostwestfalen-Lippe.

    Mit dem Thema der „Spurensuche“ widmen sich die Künstler Herkunfts- und Zufluchtsorten, Sehnsuchtsstationen oder auch Phantasieräumen.

    Die Bilder des Fotografen Karsten Kronas sind Momentaufnahmen von Menschen und urbanen Strukturen. In seiner Reihe „Eternal Error“ experimentiert er mit den Belichtungs- und Entwicklungsfehlern, die auf seinen eigenen Fotos entstanden sind.

    Das geerbte Fotoarchiv ihrer Großeltern ist der Ausgangspunkt der Fotoserie „Ulla & Willi“ von Lucie Marsmann. Die zwischen 1974 und 1988 entstandenen Fotos präsentieren immer gleiche Orte, die die beiden während ihrer Urlaube in… [weiterlesen]
  • Fotografen auf der Festung Königstein - Foto Holger Zimmaß, Festung Königstein

    Das Fotofestival Sandstein und die Festung Königstein rufen Freizeitfotografen dazu auf, Bilder des „unentdeckten Elbsandsteingebirges“ bis zum 30. Juni zum Fotografiewettbewerb einzureichen.

    Als Nationalparkpartner möchte die Festung Königstein „den Blick auf die Vielfalt und Schönheit, aber auch auf die Einmaligkeit und Verletzlichkeit dieser spektatkulären Landschaft lenken“ erklärt Geschäftsführerin Angelika Taube, die gemeinsam mit Christian Scholz, Landesvorsitzender Sachsen des Deutschen Verbandes für Fotografie und Thomas Eichberg, Initiator des Fotofestivals Sandstein, die Wettbewerbsjury bildet.

    Vom 13. Juli bis zum 6. Oktober werden die besten Bilder des Wettbewerbs in einer Ausstellung auf der Festung Königstein zu sehen sein.
    Hauptgewinn des Wettbewerbs ist eine Übernachtung für zwei Personen im Winterdorf Schmilka inklusive Halbpension. Außerdem sind Gutscheine für einen zweitägigen… [weiterlesen]