Artikel aus der Kategorie „Featured News“ 1.216


  • In ihrer finalen Sitzung hat die Jury das Arbeitsstipendium für die Realisierung eines fotografischen Projekts an Magnus Terhorst vergeben. Mit einer Anerkennung prämiert wurden die Fotografinnen Amelie Sachs und Barbara Haas sowie das DOCKS Collective.

    Für sein Projekt „Definition von Glück“ wurde Magnus Terhorst - Student an der Fachhochschule Dortmund - mit dem 1. Preis des DGPh-Förderpreises für Photographie 2021/2022 ausgezeichnet. Er erhält für die Fortführung und den Abschluss des Projekts ein Stipendium in Höhe von 5.000 €.

    "Magnus Terhorst überzeugte", so die Jury, "mit der fotografischen Umsetzung eines gesellschaftlich allgegenwärtigen und relevanten Themas, dem omnipräsenten Alkoholkonsum. Terhorst zeigt mit seinen Fotos – jedes nimmt einen anderen Aspekt des Themas auf – eine sehr direkte Sichtweise auf scheinbar alltägliche Situationen. Er zeigt und hinterfragt nicht nur den Alkoholkonsum an sich, sondern auch dessen Akzeptanz als Normalität."


    Bild: Entlang eines… [weiterlesen]


  • Es ist ein reizvolles Projekt, das Sebastian Wells und Lars Spannagel zu den Winterspielen 2022 gestartet haben: Across the Great Wall.

    Sebastian Wells ist einer der wenigen freien Fotografen, die nach Peking reisten und dort fotograiferen. Bereits 2016, 2018 und 2021 besuchte er die Olympischen Spiele und berichtete davon in Fotokolumnen u.a. in der Berliner Zeitung und der Süddeutschen Zeitung. Er gewann bereits zweimal das VDS Sportfoto des Jahres.

    Seine Aufnahmen der Spiele werden von Lars Spannagel in Berlin kommentiert. Spannagel ist Redakteur im Tagesspiegel-Ressort Story. Zuvor berichtete er viele Jahre über Sport, unter anderem von den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro.

    Das Zwiegespräch von Bild und Text findet sich hier: acrossthegreatwall.de/


    Bild: Sebastian Wells. "06.02.2022. Gebäudekomplex am Zielbereich der Ski Alpin Piste in Yanqing, der nach den Spielen wegen fehlender Nutzungsperspektiven wieder abgebaut werden soll." [weiterlesen]


  • Spiegelnde Visiere von Astronautenhelmen, menschenleere Ateliers und verlassene Arbeitszimmer im Vatikan: Die Abwesenheit ist Grundmotiv im Werk des Fotografen Matthias Schaller. Er porträtiert Menschen, indem er einen direkten Blick auf sie verwehrt. Mit rund 100 Arbeiten unter anderem aus den Serien Disportraits, Die Mühle, Lagunenwalzer oder Das Meisterstück präsentiert das NRW-Forum die unkonventionellen Porträts des Fotokünstlers.

    Anstatt die Kamera auf Personen zu richten, widmet Schaller sich ihren alltäglichen Umgebungen und Gegenständen. Seine fotografischen Arbeiten, die von der Kunstgeschichte des Mittelalters ebenso inspiriert sind wie von der jüngsten Gegenwart, leben von der Abwesenheit. [weiterlesen]

  • Wer sich für Fotografie und modernes Theater gleichzeitig interessiert, sollte die Ausstellung „Ruth Walz. Theaterfotografie“ besuchen. Das Museum für Fotografie in Berlin zeigt noch bis zum 13. Februar 2022 Werke der deutschen Fotografin aus den letzten 50 Jahren. Für die Schaubühne Berlin hat Walz von 1976 bis 1990 legendäre Inszenierungen unter anderem von Peter Stein, Luc Bondy oder Robert Wilson dokumentiert und viele weitere Meilensteine der jüngeren europäischen Theater- und der Operngeschichte als Fotografin begleitet.

    "Nach dieser maßstabsetzenden, glücklichen Epoche hat sie Weggefährten auf vielen Stationen des europäischen Theaters und der Oper begleitet und gleichzeitig die Spannbreite ihrer Fotografie technisch (von der Analog- zur Digitalfotografie) erweitert", so die Beschreibung durch das Museum.

    Neben großen Bildfolgen aus einzelnen Inszenierungen – darunter Stücke von Shakespeare, Aischylos oder Goethe – gewährt die Ausstellung auch einen Blick hinter die… [weiterlesen]


  • Der Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Photographie teilt mit, dass er mit Peter Hytrek ein neues Mitglied für den Geschäftsführenden Vorstand gewinnen konnte. Hytrek folgt damit Gabriele Conrath-Scholl, die aus privaten Gründen den Vorstand im August 2021 verlassen hat.

    Dem PIC Verband e.V. gehörte Hytek als 1. Vorsitzender bis Oktober 2021 an und er bringt somit viel Erfahrung in der Verbands- / Vereinstätigkeit mit.

    In der DGPh sind über 1000 berufene Mitglieder organisiert, diese sind in nahezu allen Bereichen der Fotografie aktiv und bilden so ein weitreichendes Netzwerk.


    Bild: Peter Hytrek © Bernd Radtke [weiterlesen]


  • Ein Preis, der die Karriere eines professionellen europäischen Fotografen auszeichnet, der "über 60 Jahre alt, unabhängig und noch aktiv ist".

    Die französische Sammlerin und Buchautorin Viviane Esders setzt ihr Engagement mit der Schaffung des gleichnamigen Preises fort und lanciert am 15. Januar 2022 die erste Ausgabe des Viviane Esders Prize. Der Preis zeichnet eine bereits anerkannte fotografische Karriere aus, deren Bedeutung es nun verdient, ins Rampenlicht zu rücken und "sich in die Geschichte der Fotografie ein zu schreiben". Der neu gestiftete Preis soll jährlich vergeben werden, eine Jury wählt dazu fünf Nominierte aus, darunter einen Gewinner.

    Der Preis ist mit stattlichen 60 000 Euro dotiert: Ein Teil davon ist als Stipendium konzipiert, ein Teil (10 000 Euro) wird vom Gewinner für die Produktion eines Buches über sein Werk reserviert:

    Zur Einreichung von Vorschlägen haben Bewerber bis zum 15. April 2022 Zeit., die Bekanntgabe der 5 Finalisten erfolgt dann im… [weiterlesen]


  • Es gibt wahrlich thematisch ungewöhnliche Fotowettbewerbe! So hatte die Düngekalk-Hauptgemeinschaft (DHG) im Sommer 2021 einen Fotowettbewerb zum Thema „Düngekalk-Einsatz in der Land- und Forstwirtschaft“ ausgeschrieben, der Ende September endete. Nun stehen die Gewinner fest. Der Hauptpreis gng an ein Foto mit dem Titel „Kalkabwurf" des Esslinger Fotografen Matthias Böhmler.

    Die übrigen Gewinner: naturkalk.de/fotosfilmepublika…-wettbewerb-2021-der-dhg/ [weiterlesen]

  • Arthur Walther ist ein Sammler und Mäzen, der seit den Neunzigerjahren die Arbeiten von Fotografen aus Afrika und Asien sammelt und hierdurch maßgeblich dazu beiträgt ihre Werke bekannt zu machen. "Der Sammler leistet hierdurch einen wichtigen Beitrag zur westlichen Perspektiverweiterung durch die Sichtbarmachung fotografischer Positionen aus Afrika und Asien, ebenso wie zur globalen Vernetzung der Fotografie und der ihr verbundenen Menschen", so die Begründung der Deutschen Gesellschaft für Photographie.

    Aufgewachsen in Neu-Ulm, eröffnete der Deutsch-Amerikaner dort im Juni 2010 den Campus der The Walther Collection. Dort präsentiert die Sammlung ihre umfangreichen Bestände moderner und zeitgenössischer afrikanischer Fotografie und Videokunst, neuerer chinesischer und japanischer Fotografie und Medienkunst sowie historischer Fotografie aus dem 19. Jahrhundert aus Europa und Afrika sowie weltweiter Alltagsfotografie. Der 2011 eröffnete Project Space in New York präsentierte… [weiterlesen]


  • Das tut alleine vom Zusehen weh! Und regt an zur Frage, warum das Lachen des einen so oft mit den Schmerzen des anderen Hand in Hand geht. Aber das sei nicht das Thema, sondern: Der Comedy Wildlife Award 2021ist entschieden. Das Gewinnerbild von Ken Jensen zeigt einen Weißgesichtseidenaffen im Moment einer besonderen Ungeschicktheit.

    Andere Gewinnerbilder der Kategoriensieger sieht man hier: comedywildlifephoto.com/galler…1-competition-winners.php

    Die Comedy Wildlife Photografie Awards wurden 2015 von den Fotografen Paul Joynson-Hicks und Tom Sullam gegründet, um den Schutz der Tierwelt mit ein wenig britischem Humor zu fördern. Jedes Jahr wird eine andere Tierschutzorganisation mit dem Nenngeld der Teilnehmer unterstützt. Diesmal wird "Save Wild Orangutans" bedacht, die wild lebende Orang-Utans auf Borneo schützt. [weiterlesen]