Artikel aus der Kategorie „Featured News“ 1.182


  • Alejandro Prieto aus Mexiko gewinnt mit seinem Projekt über die fast zweitausend Meilen lange Grenze zwischen den USA und Mexiko den Fritz Pölking Preis 2020. Hier sieht man die Arbeit: gdtfoto.de/seiten/fritz-poelking-preis-2020.html

    Den Fritz Pölking Jugendpreis 2020 konnte Florian Smit - der Fotograf lebt in der Nähe von Bremervörde - mit einem Portfolio über den Unglückshäher für sich entscheiden. gdtfoto.de/seiten/fritz-poelking-jugendpreis-2020.html

    Diese beiden internationalen Preise sind Sonderpreise des Wettbewerbs Europäischer Naturfotograf des Jahres und werden zu Ehren des 2007 verstorbenen Fritz Pölking von der Gesellschaft für Naturfotografie (GDT) gemeinsam mit dem Tecklenborg-Verlag ausgeschrieben.

    Bild: Alejandro Prieto. Das auf den ersten Blick verwirrende Motiv oben klärt sich auf: "Das Bild eines Jaguars wird symbolisch auf einen Abschnitt der amerikanisch-mexikanischen Grenze projiziert. Jaguare sind im letzten Jahrhundert fast vollständig aus den USA… [weiterlesen]

  • In der Schau (im: Forum Internationale Photographie im Museum Zeughaus, Reiss-Engelhorn-Museen zu Mannheim, Straße: C5) reisen wir in 80 Bildern um die Welt, besuchen wir die Sehnsuchtsorte des 19. und 20. Jahrhunderts. Wir begleiten die ersten Touristen ins sagenumwobene Reich der Pharaonen, ins Heilige Land, zum Golf von Neapel oder zum Fuji nach Japan. Diese altenAufnahmen der Fotopioniere bestechen teils durch eine kaum erwartete Brillanz und sind oft kunstvoll handkoloriert.

    Diesen frühen Aufnahmen stehen in der Ausstellung die Werke bedeutender Fotografen des 20. Jahrhunderts gegenüber. In ihrem jeweils ganz eigenen Stil hielten sie Menschen und exotische Orte in Schwarz-Weiß oder Farbe fest. Bildikonen der legendären Stern-Fotografen sind ebenso vertreten wie Arbeiten von Henri Cartier-Bresson, Fritz Henle, Jürgen Heinemann und Robert Häusser.

    Die Bilder stammen aus den Sammlungen des Forums Internationale Photographie, viele von ihnen sind hier vom 14. 8. 2020 bis 10.1.2021… [weiterlesen]

  • Es sind wohl mit die ersten Bilder der Hagia Sophia seit sie von einem Museum erneut zu einer Moschee gewandelt wurde. Die Katholische Nachrichten Agentur KNA zeigt Aufnahmen des Fotografen Hassan Jamal, die die Umwandlung - und auch den Umgang der neuen Besitzer mit den christlichen Motiven der großen byzantinischen Mosaike innerhalb des Weltkulturerbes - dokumentieren.

    Hier die Reportage: kna-bild.de/marsKna/de/instanc…pZD0yMDYmYm9yZGVycz10cnVl [weiterlesen]

  • Diese schöne Tradition gibt es zwar auch in anderen Ländern (man denke an den Iffland-Ring für deutschsprachige Schauspieler) aber ihre Hochform erreicht der Ehrenring - naturgemäß, möchte man fast betonen - in Österreich: Sozusagen Ringe als soziale Anerkennung und Ehrung, die von einem Preisträger an einen neuen weiter gegeben werden. Von der Grundidee her sind Ehrenringe keine Würdigungen, die von einer Institution jeweils neu verliehen werden, sondern es sind Auszeichnungen, die weiter gereicht werden wie der Stab bei einem Staffellauf. Jeweils der alte Preisträger steht in der Verpflichtung, den Ring an einen würdigen Nachfolger seiner persönlichen Wahl weiter zu geben. Im Idealfall geschieht dies noch zu Lebzeiten. (Nur dann funktioniert es, denn man will das Übergabe-Ritual ja gebührend feiern...)

    Kurt Römer hatte 1986 einen Ehrenring der Österreichischen Bundesinnung der Fotografen erhalten, der auf seinen Wunsch nun jeweils “warm" an einen Berufskollegen weiter gegeben… [weiterlesen]

  • Der US-amerikanische Fotograf Matt Black hat in seinen Arbeiten immer wieder den Zusammenhang zwischen Migration, Armut, Landwirtschaft und der Umwelt in seiner Heimat Kalifornien und in Süd-Mexiko dokumentiert. Für sein Projekt American Geography reiste er über 100.000 Meilen durch 46 US-Bundestaaten, darunter Kalifornien, Oregon, Louisiana, Tennessee und New York. Auf diesen Road Trips besuchte Black jene Gemeinden, deren Armutsquote über 20 Prozent liegt, konzentrierte sich auf die am stärksten benachteiligten Orte der USA und ihre Bewohner. Matt Black fotografierte dazu in den Wüsten im Südwesten über den Black Belt im Südosten bis hin zu den postindustriellen, ehemaligen Fabrikstädten im Mittleren Westen und Nordosten.
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  • Das LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münster hat mit Tausenden von Fotografien und Negativen den Nachlass der Dortmunder Fotografin Annelise Kretschmer (1903 - 1987) angekauft und damit die fotografische Sammlung des Museums beträchtlich erweitert. Zentral in Kretschmers Werk und im angekauften Nachlass ist das Porträt.

    Der Nachlass umfasst rund 2.600 Fotografien als Originalvergrößerungen auf Schwarz-Weiß-Fotopapier und etwa 13.000 Schwarz-Weiß-Negative. Zwar sind einige Arbeiten durch die Zerstörung von Kretschmers Dortmunder Atelier 1944 unwiederbringlich verloren, doch ist der Nachlass darüber hinaus nahezu geschlossen. Er spiegelt alle Schafensphasen wider und umfasst auch wichtige Fotografien des Frühwerks.

    Die Initiative für den Ankauf kam vom Medienzentrum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL). Museumsdirektor Dr. Hermann Arnhold zufolge ergänzt Kretschmers Nachlass "in hervorragender Weise die fotografische Sammlung des Museums", die unter anderem mit den… [weiterlesen]

  • Mit dem österreichischen Fotografen Gerhard Trumler, geb. 1937, zeigt die AnzenbergerGallery in Wien einen weiteren Meister der klassischen Schwarzweiß-Fotografie. Mit vielen exzellenten, vom Fotografen selbst ausgearbeiteten Vintage Prints wird in poetischer Weise das tägliche Leben der Bauern in der rauhen Kulturlandschaft des Waldviertels erzählt. In Trumlers Fotografien entdeckt man ein sagenumwobenes Gebiet, bekommt Einblicke in Häuser und entdeckt einzigartige Charaktere. Eine solch detailreiche und ausgesprochen ausführliche historische Dokumentation im letzten Viertel des 20. Jahrhunderts gibt es wohl kein zweites Mal in Österreich.

    Gerhard Trumler verbrachte seine Kindheit im österreichischen Waldviertel, und die fotografische Dokumentation der regionalen bäuerlichen Kultur bildete stets ein Anliegen seiner fotografischen Arbeit. In der gezeigten Serie wird das Wesentliche seines Schaffens besonders spürbar, sowie der Einfluss großer amerikanischer Fotografen wie etwa… [weiterlesen]

  • Die Akademie der Künste vergibt das Ellen-Auerbach-Stipendium für Fotografie 2020 an den algerischen Fotografen Ferhat Bouda. Das mit 20.000 Euro dotierte Förderungsstipendium für internationale Fotografinnen und Fotografen wird aus dem Nachlass von Ellen Auerbach finanziert und alle zwei Jahre vergeben. Der Nachlass befindet sich in der Akademie der Künste; die Ellen-Auerbach-Stipendiaten gehören dem Stipendiatenkreis der Jungen Akademie an.

    Ausgewählt wurde Ferhat Bouda auf Vorschlag der Fotografin Tina Bara und der Akademie-Mitglieder Barbara Klemm und Hubertus von Amelunxen. In ihrer Jurybegründung schreiben sie: „Welcher Art ist Boudas Fotografie? Ob Dokument, Reportage oder Kunst ist ohne Bedeutung, seine Bilder der Berber sind von einer bewegenden menschlichen Suche geprägt, ein optisches Abtasten, das mit jeder Belichtung die Frage nach der Menschlichkeit stellt.“

    Foto: Portrait einer jungen Tuareg-Frau während der Unabhängigkeitsfeier in Niger, Agadez, 2016 © Ferhat… [weiterlesen]

  • 400 Einreichungen wurden nach den Kriterien „Technik“, „Gestaltung“, „Kreativität“ und „Bildwirkung“ bewertet. Am Ende setzte sich Josh Miller mit seiner Aufnahme mehrerer Windmühlen in Holland mit klarem Abstand gegen den Zweiplatzierten Markus van Hauten durch. Dessen fast surreales Foto „Aquarell“ entstand in Island und zeigt ein Geothermalgebiet aus der Vogelperspektive. [weiterlesen]

  • Die Alexander Tutsek-Stiftung (Karl-Theodor-Straße 27, 80803 München) öffnet ihre Räume wieder für Besucher: Bis zum 29. Januar 2021 läuft die neue Ausstellung »About Us. Junge Fotografie aus China«. Die Ausstellung versammelt eine Auswahl von 70 Fotoarbeiten aus den letzten 20 Jahren, alle ausgestellten Werke stammen aus der von Dr. Eva-Maria Fahrner-Tutsek aufgebauten Sammlung der Stiftung.

    "Die Ausstellung", so die Beschreibung, "dokumentiert die Suche einer jungen Generation von Fotografen*innen und Künstler*innen nach einem eigenen Selbstverständnis und einer neuen Bildsprache.

    Wie sehen Bilder aus, die zwischen Traum, Rausch und der Wirklichkeit einer sich radikal wandelnden Gesellschaft entstehen? Hin- und hergerissen zwischen den in der Kindheit und Jugend gesammelten Erfahrungen, ihrer Herkunft aus einem oft ländlich geprägten Umfeld und den neuen Herausforderungen, die ein Leben in Megastädten wie Peking, Shanghai oder Chengdu mit sich bringen, erzählen die Arbeiten… [weiterlesen]