Artikel aus der Kategorie „Featured News“ 1.193

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    Das Land mit seiner vielschichtigen Bevölkerung hat eine lange Geschichte kriegerischer Auseinandersetzungen. Fast genau zwei Jahrzehnte dauerten die jüngsten Einsätze der internationalen Truppen in Afghanistan an. Nach dem Abzug der multinationalen Kräfte haben die islamischen Taliban wieder die Macht übernommen.

    Auch die Bundeswehr beteiligte sich seit 2001 an den Missionen in Afghanistan. Mit 1.300 Soldaten war Deutschland das Land, das nach den USA das zweitgrößte Truppen-Kontingent stellte. Die Jahre von 2001 bis zur Beendigung der „Operation Resolute Support“ 2021 sind - mit besonderem Augenmerk auf die Bundeswehr - bei ullstein bild in vielen Reportagen und tausenden Bildern dokumentiert. (Einen Portal-Überblick gibt es hier: bit.ly/ub_afghanistan )

    Ein Highlight der zeithistorischen Afghanistan-Sammlung sind die gerade erst digital aufbereiteten Bilder von Hildegard Winter. Hildegard Winter war eine Berliner Fotoreporterin (26.12.1915 - 12.11.2000). Ihre Fotoreportage… [weiterlesen]


  • Nach SLOW und WILD stellen 27 Fotografen des Berufsverbandes Freelens Regionalgruppe Rhein-Main erneut aus: Das Thema der dritten Gemeinschaftsausstellung lautet FREE. Was bedeutet Freiheit? Wann sind wir frei oder unfrei? Zahlreiche fotojournalistische und künstlerische Arbeiten beschäftigen sich mit diesen Fragen.

    Wer vom13. November 2021 - 18. Januar 2022 nach Frankfurt/Main kommt, kann im Haus am Dom (Domplatz 3, 60311 Frankfurt am Main) die Schau gratis genießen.


    Bild oben:

    Niko Neuwirth, Frankfurt (nikoneuwirth.de): Analog Frankfurt

    Frankfurt, 2016-2021. Der Fotograf schreibt dazu:

    "Seit 2016 hält Niko Neuwirth in seiner Reihe „Analog Frankfurt“ alltägliche Szenen und Menschen aus seinem Umfeld fest. Hierbei genießt er seinen freien fotografischen Spielraum ohne hundertprozentige Kontrolle und ohne feste Regeln. Der spontane Moment des Auslösens, der Bildkomposition, der gezielte Einsatz von abgelaufenen Filmen, sowie dem besonderen Moment, die fertig… [weiterlesen]

  • Jasper Doest aus den Niederlanden gewinnt mit seinem Projekt über den traditionellen Heuschreckenfang in Uganda den Fritz Pölking Preis 2021.

    Die Aufnahmen von Jasper Doest erzählen eine Geschichte über den Fang der Heuschrecken (Ruspolia differens) in Uganda. Die Insekten treten zweimal im Jahr nach den Regenfällen nachts auf der Suche nach Nahrung und Fortpflanzungspartnern in riesigen Schwärmen auf. "Sie werden von großen Teilen der Landbevölkerung gefangen und verkauft, denn die Heuschrecken gelten als Delikatesse und sind sehr begehrt. Dies ist eine Tradition in Uganda, die Arbeitsplätze schafft und für ein beträchtliches Einkommen sorgt."

    Das Geschäft ist in den letzten Jahren infolge des wirtschaftlichen Aufschwungs des Landes rasch gewachsen. Gleichzeitig bedrohen jedoch der Klimawandel, die Abholzung der Wälder, Palmölplantagen und der Einsatz von Pestiziden auf den Farmen den Lebensraum des Insekts und stellen die Zukunft dieses empfindlichen Ökosystems und seiner… [weiterlesen]

  • Eine der letzten Traditions-Agenturen des deutschsprachigen Raums wechselt den Eigentümer: Im Zuge eines Mangement Buyouts übernehmen drei Mitglieder der bisherigen Geschäftsleitung gemeinsam 100% der Geschäftsanteile der mauritius images GmbH in Mittenwald: Karin Meier (Marketing & Vertrieb), Mark Ostermayr (Finanzen & Personal) sowie Heide-Marie von Widekind (IT-Projektmanagement & Business Development).

    Die neuen Eigentümer, die ja schon seit Jahren zusammen arbeiten, betonen, dass es sich bei Mauritius um ein solventes Unternehmen handelt, das sie am Hauptsitz Mittenwald fortführen werden. Die drei "Neuen" erklären, dass sie den bisherigen Kurs der Agentur weiter führen, aber "unser Unternehmen zusätzlich auf weitere Standbeine stellen" wollen.

    Der bisherige Eigentümer Stefan Ploghaus - der mauritius images, gegründet 1920 in Berlin, im Februar 2015 die Agentur von Hans-Jörg Zwez übernommen hatte - scheidet damit aus, behält aber den Status eines "externen Beraters".
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  • Im Stadtmuseum München laufen vom 24. September 2021 – 30. Januar 2022 zwei kombinierte Ausstellungen:


    Grand Tour widmet sich den Reisen des russischen Künstlers Emelˈjan M. Korneev (1780 – nach 1839), in denen er 1802/03 ganz Russland durchquerte und bis nach Sibirien und an die südöstlichen Grenzen zu China gelangte. Von der Krim aus ging es dann weiter nach Konstantinopel und über Kleinasien in das damals osmanisch besetzte Griechenland. Noch unterwegs löste er ein Reisestipendium ein, das er für seinen ausgezeichneten Abschluss an der Akademie in St. Petersburg erhalten hatte. So konnte er im Jahr 1805 auch Italien bereisen, wo Aufenthalte in der Gegend von Neapel, auf Ischia, den Phlegräischen Feldern, Paestum und Tivoli, belegt sind.

    Klar, es ist eine Zeit vor der Fotografie, die Bilder sind Federzeichnungen, oft auch zarte Aquarelle.

    Räumlich und inhaltlich eingebunden in die Ausstellung "Grand Tour XXL" findet das Forum 051 für junge Fotografie mit Werken von Jonathan… [weiterlesen]

  • Zur Auszeichnung einer „vorbildlichen Anwendung der Photographie in der Publizistik“ stiftete die Deutsche Gesellschaft für Photographie vor 50 Jahren den Dr. Erich Salomon-Preis. 1971 trat diese Auszeichnung neben den schon bestehenden DGPh-Kulturpreis, um speziell journalistische Institutionen, Zeitschriften, Magazine und Fernsehschaffende für deren Arbeit zu ehren. Gewidmet ist der Preis dem Fotografen Dr. Erich Salomon, der – als wohl bedeutendster Chronist des politischen Lebens in der Weimarer Republik – mit seinem Werk den modernen Bildjournalismus maßgeblich geprägt hat.

    Salomon, 1886 in Berlin in eine großbürgerliche jüdische Familie geboren, war ursprünglich Jurist. Ab 1927 begann er zu fotografieren. Bekannt wurde er durch die Verwendung der handlichen Ermanox mit einem äußerst lichtstarken Objektiv (1:2).

    Diese erlaubte ihm das annähernd unbemerkte Fotografieren in Innenräumen zum Beispiel von Politikern. Mit sicherem Auftreten und einer Portion Gewitztheit gelang es… [weiterlesen]

  • Der US-amerikanische Fotograf Matt Black hat in seinen Arbeiten immer wieder den Zusammenhang zwischen Migration, Armut, Landwirtschaft und der Umwelt in seiner Heimat Kalifornien und in Süd-Mexiko dokumentiert. Für sein Projekt American Geography reiste er über 100.000 Meilen durch 46 US-Bundestaaten, darunter Kalifornien, Oregon, Louisiana, Tennessee und New York. Auf diesen Road Trips besuchte Black jene Gemeinden, deren Armutsquote über 20 Prozent liegt, konzentrierte sich auf die am stärksten benachteiligten Orte der USA und ihre Bewohner. Matt Black fotografierte dazu in den Wüsten im Südwesten über den Black Belt im Südosten bis hin zu den postindustriellen, ehemaligen Fabrikstädten im Mittleren Westen und Nordosten.

    Seine Arbeit, die zunächst den Titel „The Geography of Poverty“ trug, entstand vor dem Hintergrund einer sich vertiefenden politischen, wirtschaftlichen und sozialen Spaltung in den USA. Seine Schilderung der Ungleichheit entwickelte sich von einem Randthema… [weiterlesen]

  • Mit dem Dr.-Erich-Salomon-Preis zeichnet die Deutsche Gesellschaft für Photographie (DGPh) in diesem Jahr den deutschen Fotografen Hans-Jürgen Burkard aus. Damit würdigt die Gesellschaft "einen herausragenden und mutigen Bildjournalisten und seine eindrucksvolle Arbeit als Magazin- und Reportagephotograph aus rund fünf Jahrzehnten".

    Hans-Jürgen Burkard, 1952 in Lahnstein geboren, studierte von 1975 bis 1981 Visuelle Kommunikation mit dem Schwerpunkt Photographie an der Fachhochschule Dortmund und realisierte bereits während des Studiums Reportagen für GEO und Stern. Rund 10 Jahre lang – bis 1989 – arbeitete er ausschließlich für GEO, wechselte dann als „Fester Freier“ zum Stern und wurde einer der ersten akkreditierten westlichen Fotografen in der ehemaligen Sowjetunion.

    Seine Bildreportagen aus dieser Zeit - wie z. B. „Die Mafia“, die „Rote Armee“, „Stalins lange Schatten“, „In Sibirien“ „Moloch Moskau“ und viele andere - gaben bis dahin nie gesehene… [weiterlesen]


  • Fjorde und Deltas, steile Klippen und endlose Strände, tobende Brandung und verträumte Gezeitentümpel – Theo Bosboom zeigt in seiner Ausstellung "Shaped By The Sea" die Vielfalt der europäischen Atlantikküsten, vom Süden Spaniens bis in den äußersten Norden Norwegens. Fernab von Dokumentation versteht der vielfach preisgekrönte niederländische Fotograf, den Zauber der Kampfzone zwischen Land und Meer in kompositorischer Vollendung einzufangen. Atemberaubende Großlandschaften, stimmungsvolle Lichtsituationen und bezaubernde Details wechseln sich ab und machen diese Ausstellung zu einer Hommage an die Küsten und an das Meer.

    Theo Bosboom (geboren 1969) arbeitet als professioneller Naturfotograf mit Schwerpunkt auf der Landschafts- und Makrofotografie. 2013 hat er seine Karriere als Rechtsanwalt aufgegeben, um seinen langgehegten Traum zu verwirklichen und fortan hauptberuflich als Fotograf zu arbeiten.

    Die Schau ist in der Städtischen Galerie Iserlohn (Theodor-Heuss-Ring 24, 58636… [weiterlesen]

  • Es ist die bisher wohl umfassendste Ausstellung von Werken des Fotografen und Videokünstlers Tobias Zielony (*1973 in Wuppertal), die das Museum Folkwang unter dem Titel "The Fall" bis zum 26. September 2021 präsentiert.

    Die Überblicksausstellung wirft anhand von rund 180 Fotografien und Videoarbeiten einen umfassenden Blick auf das künstlerische Schaffen Tobias Zielonys der vergangenen zwanzig Jahre: Die Menschen, die Zielony als Beobachter mit seiner Kamera begleitet, bewegen sich meist in urbanen Räumen und häufig an Rändern der Gesellschaft, gehören mal der Techno-, LGBTQ- und auch Skater-Szene an oder sind aus Afrika nach Deutschland geflüchtet.

    Die Schau kombiniert bekannte Bildserien und frühe Videoarbeiten von „Car Park“ (2000), „Big Sexyland“ (2006), über „Vele“ (2009/10), „Maskirovka“ (2016/17) bis hin zum in Japan entstandenen Stop-Motion-Video „Hansha“ (2019).

    Das Museum rät, die Buchung eines Zeitfenster-Tickets über seine Homepage, um den direkten Zugang zur… [weiterlesen]