Ein bisschen Zeit muss man schon mitbringen, wenn man alle 48 Videos auf Youtube sehen möchte, in denen der Dummy Award seine diesjährige Shortlist vorstellt. In toto eingereicht wurden 325 Fotobuch-Dummys aus 43 Ländern, nach der Jurierung wurde eine Auswahl von 28 Büchern getroffen, die nach Auffassung der Jury die besten unveröffentlichten Fotobücher des Jahres darstellen. [weiterlesen]
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„Seit 2004 übersetzen wir das „Unwort des Jahres“ in eine Ausstellung, die sich mit dem jeweiligen gesellschaftlichen und politischen Thema auseinandersetzt. Das Unwort wird – rückwirkend für das Vorjahr – von einer unabhängigen Jury aus Sprachwissenschaftlern und Journalisten gewählt und im Januar bekannt gegeben. So erhalten wir jedes Jahr das Thema für diese freie künstlerische Arbeit“, so skizziert eine Gruppe Darmstädter Fotografen ihr Projekt.
Auf der Website unwort-bilder.de kann man sich durch die Arbeiten der letzten 20 Jahre – vom aktuellen Thema „Sondervermögen“ über „Gutmensch“ und „Klimaterrorist“ bis zurück zu „Humankapital“ – klicken. Und sich verblüffen lassen!
Bilder: Der Beitrag von Albrecht Haag zum Unwort Klimaterroristen: „Erste und letzte Generation” [weiterlesen] -
Mit der Publikation zentraler Ergebnisse der Machbarkeitsstudie „DGPh Netzwerk DDR-Foto“ liegt erstmals ein systematischer Überblick über das fotografische Erbe der DDR vor. Die von der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh) initiierte und von der Kulturstiftung der Länder geförderte Studie zeigt Umfang, Zustand und Perspektiven fotografischer Bestände aus der DDR und schafft damit eine Grundlage für zukünftige Forschung, Archivierung und Vermittlung.
Fotografie spielte in der DDR eine Rolle als künstlerisches, dokumentarisches, aber eben auch als staatlich gelenktes Medium. Eine systematische Erfassung dieses Erbes ist bislang jedoch nur punktuell erfolgt. Die 2024 durchgeführte Machbarkeitsstudie erfasste erstmals in größerem Umfang die vorhandenen Bestände: Über 200 fotografische Einzelarchive, knapp 50 Institutionen sowie zahlreiche Publikationen und Ausstellungen wurden untersucht.
Auf der Website der DGPh werden nun unter Netzwerk DDR Foto | Deutsche Gesellschaft für… [weiterlesen] -
„Das Amt für Verfassungsschutz inszeniert in einer Rekrutierungskampagne ihre „modernen Verteidiger der Demokratie“ mit derart viel Vorabendsereien-Pathos und künstlicher Diversität, dass die Glaubwürdigkeit auf der Strecke bleibt – es ist ein Paradebeispiel für die Absurditäten zeitgenössischer Behördenkommunikation.“ So eröffnet Christoph Künne seinen herrlichen Verriss eines Werbeplakates des Verfassungsschutzes, das er in der ZEIT gesehen hat. Eine Bild- und Stilkritik, bei der mal einfach erheitert grinsen muss: docma.info/blog/im-auftrag-der…t-des-verfassungsschutzes [weiterlesen] -
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Der bekannte Fotograf Heinrich Hecht – er verdankt sein Renommee vor allem seiner Hochsee-Fotografie von Yachten und Schiffen – wurde in einem Kurzportrait des NDR gewürdigt. Man erhält Einblicke in seine Arbeitsweise, spannend ist vor allem, wie er den Helikopter als Instrument einsetzt, verschiedene Perspektiven des Geschehens zu zeigen, Nähe und Distanz zu erzeugen.
Selbst aktiver Segler und früherer Pressesprecher des Admirals-Cup und der Kieler Woche ist Heinrich Hecht mit maritimen Sportarten und der Szene persönlich eng verbunden. Das meint: Er fotografiert alles, was auf dem Wasser schwimmt oder darüberfliegt. Oder sich auch nur in der Nähe rumtreibt... [weiterlesen] -
Der Award 2025 für das beste PR-Bild des Jahres Deutschland geht an Special Olympics Deutschland e.V. mit dem Foto "Gemeinsam stark - Sport, der berührt!", fotografiert von Sarah Rauch. Das Bild hat sich gegen mehr als 600 Bewerbungen durchgesetzt. News aktuell vergibt den PR-Bild Award für herausragende PR-Bilder von Unternehmen, Organisationen und Agenturen bereits zum 19. Mal. Das Motiv überzeugte Jury und Öffentlichkeit gleichermaßen und erreichte das beste Gesamturteil für Deutschland. Zugleich belegt das Bild den ersten Platz in der Kategorie "NGO & Pro bono". Es zeigt: Zwei Boccia-Teamkollegen liegen sich in den Armen - der eine zu Tränen gerührt, der andere strahlt vor Stolz und Freude. Der Moment entsteht während der Siegerehrung nach einem bewegenden Wettbewerb bei den Special Olympics Landesspielen in Bremen.
Das Gewinnerbild für Österreich stammt von Robert Josipovic. Das KI-generierte Bild entstand im Rahmen eines Gesamtkonzepts des Fotografen für den Almanach… [weiterlesen] -
„Dicht gedrängt am Tresen sitzen, Ellenbogen an Ellenbogen - diese räumliche Enge trägt die Kneipe im Namen. Denn "kneipen" bedeutet so viel wie zusammendrücken (und ist deshalb auch mit dem Kneifen verwandt). In Hafenstädten fungiert die Kneipe als Jobbörse für Seeleute. Im 19. und 20. Jahrhundert ist die Kneipe in den wachsenden Großstädten ein zentraler Treffpunkt für Arbeiter*innen. Diese wohnen oft in extrem beengten Verhältnissen, in der Kneipe können sie sich nach Feierabend treffen - und sich organisieren. Von 1878 bis 1890 sind sozialistische, sozialdemokratische und kommunistische Vereine und Parteien verboten. Die Kneipe ist in dieser Zeit ein zentraler politischer Ort.“
So leitet die Deutsche Digitale Bibliothek ihr Dossier zum Kulturerbe Kneipe ein. Sehenswert!: deutsche-digitale-bibliothek.d…erse?pk_campaign=nl-nov25
Bild: Arbeiterkneipe "Hackepeter", Dimitroffstraße, Berlin-Prenzlauer Berg (1989) Fotografie: Harald Hauswald, Deutsche Fotothek [weiterlesen] -
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Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Griffelkunst-Vereinigung Hamburg e.V. zeigt die Hamburger Kunsthalle eine umfangreiche Auswahl von Lithografien, Siebdrucken, Radierungen, Holzschnitten, aber auch Fotografien oder C-Prints aus dem Programm der letzten 100 Jahre sowie einige Archivdokumente im Hubertus-Wald-Forum. Die Hamburger Kunsthalle ist seit Gründung von Griffelkunst engagiert mit dabei und hat im Laufe der Jahre viele der Serien in verschiedenen Ausstellungen präsentiert.
In dieser Jubiläumsaustellung wird auch die komplette Serie der Fotografien von Madame d’Ora (Dora Kallmus) aus der Griffelkunst-Edition 2024 gezeigt. Sie geht zurück auf die Originalaufnahmen der fotografischen Sammlung Ullstein: „Mehr als eine Photographin“ bei Ullstein in Berlin, Begleittext von Dr. Katrin Bomhoff / Ullstein zur Photomappe Madame d’Ora Zeitschriftenphotographie von 1917-1929. Den einführenden Begleittext zu Madame d’Oras Austellungsbeitrag, ihrem Leben und Werk von… [weiterlesen]