Artikel aus der Kategorie „News“ 986

  • Neu

    Als Fotograf hat man es manchmal schon schwer! Wer am Wettbewerb „Present Tense“ – Thema des Merck-Preises 2026 - teilnehmen möchte, muss schon vielerlei beachten. Und das gleichzeitig:

    „Present Tense beschreibt als Zeitform das Jetzt nicht als Zeitpunkt, sondern als Zustand: eine gespannte, instabile Gegenwart, in der Wahrnehmung, Realität und Zukunft gleichzeitig verhandelt werden. Als solche wird sie nicht als abgeschlossene Geschichte erzählt, sondern als offener, fortlaufender Prozess.

    Die Ausschreibung versteht diesen Begriff als Beschreibung einer Gegenwart im Spannungszustand: als unruhigen, fragilen Moment, der von Unsicherheit, Verdichtung und Veränderung geprägt ist. Present Tense verweist zugleich auf den gegenwärtigen Zustand des Mediums der Fotografie selbst - auf eine Praxis, die sich neu verortet zwischen Dokumentation, Wahrnehmung, Begegnung und gesellschaftlicher Verantwortung.

    Fotografie eröffnet durch unmittelbare Präsenz, durch Begegnung und Austausch mit dem… [weiterlesen]


  • Die Geschäftsstelle der DGPh möchte eine Witwe eines Mitglieds bei der Übergabe einer Kamera- und Projektoren-Sammlung unterstützen Sie schreibt an ihre Mitglieder:

    „Eine sehr interessante und vielteilige Sammlung optischer Geräte eines verstorbenen Sammlers, sucht eine neues Zuhause. Die Witwe eines verstorbenen Sammlerkollegen vom langjähriges DGPh-Mitglied KH.W.Steckelings, möchte sich von einer umfangreichen Sammlung von Filmgeräten (Kameras und Projektoren) trennen.

    Die Sammlung sollte geschlossen in einen neuen Besitz übergehen. [weiterlesen]
  • Der Deutsche Fotorat nahm zwei neue korporative Mitglieder auf: Das Bundesarchiv, das zentrale Staatsarchiv der Bundesrepublik Deutschland, das neben 540 laufenden Kilometern Akten auch über 15 Millionen Fotos, Luftbilder und Plakate zu den wichtigsten politischen, wirtschaftlich-sozialen und kulturellen Ereignissen der deutschen Geschichte bewahrt. Ebenfalls dabei ist nun die Hochschule Bielefeld mit ihrer langen Tradition des Fotografie-Studiums.

    Zusätzlich entsteht eine neue Arbeitsgruppe: Fotografie und Wissenschaft. Fotografie wird an deutschen Hochschulen und Universitäten in einer Vielzahl an Fächern und mit sehr unterschiedlichen methodischen und inhaltlichen Schwerpunkten beforscht und gelehrt. Dazu zählen etwa Kulturwissenschaft, Kunstgeschichte, Medienwissenschaft, Ethnologie, Soziologie und Geschichtswissenschaft. Um dieser institutionellen Zersplitterung entgegenzuwirken, versteht sich die AG als ein zentraler Zusammenschluss, der die gemeinsame wissenschaftliche… [weiterlesen]
  • Paris ist immer gut! Selbst an einem 15. November. Denn dann werden im Goethe Institut Paris (17, avenue d'Iéna, 75116 Paris) die beiden Preise der Deutsche Börse Photography Foundation und der Deutschen Gesellschaft für Photographie verliehen:
    • Dzifa Peters erhält den DGPh-Forschungspreis „Thinking Photography“
    • Esther Gabrielle Kersley wird mit dem DGPh-Preis für innovative Publizistik „Writing Photography“ ausgezeichnet
    Dzifa Peters erhält den Forschungspreis „Thinking Photography“ für ihre Dissertation „Tropes of Polarity: Visual Representation and Afrodiasporic Identities“. In ihrer Arbeit beleuchtet sie, wie koloniale, postkoloniale und afrodiasporische Identitäten in der zeitgenössischen Fotografie dargestellt und durch sie geformt werden. Besonderes Augenmerk legt sie dabei auf die Rolle des Mediums bei der Bewahrung von Erinnerungen, der Bestimmung von Zugehörigkeiten und der Vermittlung zwischen verschiedenen kulturellen Perspektiven und Identitäten.

    Die zweite Auszeichnung,… [weiterlesen]
  • Vor einigen Tagen hatte der bpp – Bund professioneller Portraitfotografen einen Sonder-Newsletter verschickt, in dem die Möglichkeit einer Sammelklage gegen das Land Hessen in Aussicht gestellt wurde. Der aktuelle Stand ist, wir zitieren aus dem neuesten Sonder-Newsletter vom 13. 9. 2025: „
    • Widerspruch ist nicht möglich – gegen den Bescheid kann ausschließlich Klage erhoben werden.
    • Die Klage muss innerhalb eines Monats nach Zustellung des Bescheids eingereicht werden.
    Leider können, nach Rücksprache mit einem Fachanwalt für Verwaltungsrecht, weder Widersprüche noch Sammelklagen eingereicht werden. Es muss gegen jeden einzelnen Rückforderungsbescheid individuell geklagt werden. [weiterlesen]
  • Einen inhaltlich interessanten und flott geschriebenen Artikel veröffentlichte Michael J. Hußmann in der Online-Ausgabe des Magazins Docma.

    „Wenn es um die Erfindung der Fotografie geht, denkt man an Joseph Nicéphore Niépce, William Fox Talbot und Louis Daguerre, deren erste Fotos 1826, 1835 beziehungsweise 1839 entstanden. Dabei lag die Idee der Fotografie schon viel länger in der Luft, und manche dazu nötigen Geräte waren schon weit früher erfunden worden.“

    Fünf Minuten Lektüre, die sich lohnen!: docma.info/blog/wann-warum-und…e-die-fotografie-erfunden [weiterlesen]
  • Adobe und Co. greifen zunehmend in kreative Prozesse ein – KI-Tools verweigern die Bearbeitung bestimmter Fotomotive. Eine gefährliche Entwicklung für Fotografen und die künstlerische Freiheit, schreibt ProfiFoto-Chefredakteur Thomas Gerwers.

    Seinen Kommentar zu diesem Akt – so nennt er es selbst – der „stillen Zensur“ liest man hier: profifoto.de/szene/notizen/202…56787e0&mc_eid=fd59107940 [weiterlesen]
  • Christian Beck vom schweizer Medienmagazin persönlich.com befragte schweizer Medienhäuser zu ihren Strategien, sich gegen KI-erzeugte bzw. stark veränderten Fotos abzugrenzen.

    Beck schreibt: „Das Problem wurde erkannt, doch die Lösungsansätze unterscheiden sich. Während die einen auf technische Hilfsmittel setzen, vertrauen andere primär auf die Expertise ihrer Redaktionen.“

    Hier seine Recherche: persoenlich.com/medien/wie-ki-…wsletter=1&uid=151a34979f [weiterlesen]
  • Die Arbeitsgruppe „Image Market – Business Trends“ am Studiengang Visual Journalism and Documentary Photography der Hochschule Hannover und der BVPA führen die 6. Erhebung „Image Market – Business Trends“ 2025 durch. Im Kern geht es diesmal um die Frage, welche Folgen der Einsatz Künstlicher Intelligenz für den Bildermarkt hat und welche Chancen sich dadurch ergeben.

    Wie kaum ein anderes Thema zuvor ist die Künstliche Intelligenz zum Inhalt von Diskussionen und Berichterstattung geworden. Die Möglichkeiten, durch die Verknüpfung großer Mengen von Daten, Texte und Bilder zu erzeugen, verändern auch den Blick auf die Medien. Erhebliche Auswirkungen haben die neuen technischen Möglichkeiten aber auch auf den Bildermarkt. Doch welche Folgen hat der Einsatz Künstlicher Intelligenz und welche Möglichkeiten bieten sich dadurch? Dies sind zwei Fragen, die die 6. Erhebung klären soll. [weiterlesen]