Artikel aus der Kategorie „News“ 955

  • Unfreiwillige Darstellerin war eine Polizistin im Musikvideo des Konzertes einer Rockband. Sie war dort im Einsatz, weil Demonstrationen gegen das Konzert erwartet wurden. Im Video ist sie zwei Sekunden lang in Großaufnahmen und Zeitlupe zu sehen. Das auf YouTube veröffentlichte Video wurde über 150.000 Mal aufgerufen.

    Die Polizistin klagte vor dem Landgericht Darmstadt. Sie wollte nicht mit der Rockband in Verbindung gebracht werden, die dem sogenannten „Rechtsrock“ zugeordnet werde. Die Band gab eine Unterlassungserklärung ab und veranlasste, dass das Bild der Polizistin auf YouTube verpixelt wurde.
    Die Polizeibeamtin verlangte die Erstattung ihrer Rechtsanwaltskosten von 1.171,67 € und 5.000 € Geldentschädigung.

    Das Gericht gab ihr in beiden Punkten Recht. Ihr stünde auch als Polizistin im Einsatz das recht am eigenen Bild zu. Abbildungen ihrer Person dürften nur mit ihrer Einwilligung verbreitet werden. Etwas anderes gelte nur, wenn eine der Ausnahmen des § 23 Abs. 1 KUG… [weiterlesen]



  • Erst im September – wenn es hoffentlich wieder möglich sein wird – soll die Ausstellung von René Groeblis Platin Palladium Drucken gezeigt werden. Die Vernissage soll am 29. August in der Kölner in focus Galerie im Beisein Groeblis von 19.00 bis 21:30 gefeiert werden.

    Die Besonderheit der Platin-Palladium-Prints ist, dass diese relativ stabil sind und mit der Zeit nichts von ihrer Intensität verlieren, auch dauerhaft keinen Schaden nehmen durch Lichteinwirkung. Die Grauabstufungen sind im Vergleich zu den Silber-Gelatine-Abzügen um ein Vielfaches reicher und so fein, dass selbst in dunklen Bereichen noch Zeichnung erkennbar ist.

    Großen Einfluss auf das frühe Werk René Groeblis hatte sein Freund, der bekannte Schweizer Fotograf Robert Frank. Die Subjektivität in Robert Franks Werk führte ihn zu seiner eigenensubjektiv-poetischen Bildsprache. Groebli wollte das Ungreifbare fotografieren: Bewegung, Dynamik, Geschwindigkeit, Emotionen – wie bei „Das Auge der Liebe“, einer… [weiterlesen]


  • Die Einführung eines Abonnements für Videoinhalte gibt die Bildagentur Shutterstock bekannt.

    Das neue Abonnement richtet sich an Produzenten digitaler Inhalte – Videoeditoren, Freiberufler und Social-Media-Manager.

    Angesichts der Herausforderungen, die sich durch Social-Distancing-Richtlinien und Einschänkungen bei Versammlungen ergeben ist das Filmen mit der eigenen Kameralinse schwierig und es besteht Bedarf an fertigen Sequenzen aus dem Archiv, die in eigene Produktionen eingeschnitten werden können.

    Den Bedarf an noch mehr Videoinhalten sieht Shutterstock in der Prognose der Mediaagentur Zenith bestätigt, die voraussagt, dass wir alle im Jahr 2021 jeden Tag 100 Minuten damit verbringen werden, Online-Videos anzusehen. (Barbara Hartmann)

    shutterstock.com/de/video/subscription [weiterlesen]
  • Am 7. Mai startet die Mittelstandsgemeinschaft Foto-Marketing (mfm) ihr erstes Webinar zur Anwendung und Entstehung der „mfm-Bildhonorare – Übersicht der marktüblichen Vergütungen für Bildnutzungsrechte“.Es werden unter anderem die abrechnungstechnischen Hindernisse der Bildlizenzierung für soziale Medien erläutert und beleuchtet.

    Ziel dieses ersten Webinars ist es, den Nutzern der mfm-Tabelle - Bildanbietern und interessierten Käufern – die Entstehung der Tabelle durchsichtig zu machen – ihnen die dahinterstehende Erhebungsmethodik zu erklären. Wie wird die Tabelle erstellt und wie kann man sie anwenden?

    Das Webinar findet am 7. Mai in der Zeit von 14.00 bis 16.00 statt. (Barbara Hartmann)

    Anmeldung per E-mail bei: info@bvpa.org (Das Webinar ist für Mitglieder des BVPA kostenlos. Für Nichtmitglieder des BVPA beträgt die Teilnahmegebühr 90 Euro pro Person zzgl. MwSt.)

    bvpa.org/webinar-mfm-bildhonor…dlage-fuer-online-medien/ [weiterlesen]
  • Unter Anwendung der Charta der Grundrechte der Europäischen Union hat das Bundesverfassungsgericht der Europäischen Union eine Verfassungsbeschwerde gegen ein Urteil des Oberlandesgerichts Celle zurückgewiesen (Beschluss vom 6.11.2019 – 1 BvR 276/17). Die Klage gegen einen Suchmaschinenbetreiber war abgewiesen worden. Die Beschwerdeführerin hatte sich dagegen gewandt, dass auf Suchabfragen zu ihrem Namen der Link zu einem 2010 in ein Onlinearchiv eingestelltes Transkript eines Fernsehbeitrags aufgelistet wurde, in dem ihr unter namentlicher Nennung ein unfairer Umgang mit einem gekündigten Arbeitnehmer vorgeworfen wurde.

    Am 21. Januar 2010 strahlte der NDR im Rahmen der Sendung „Panorama“ einen Beitrag mit dem Titel „Kündigung: Die fiesen Tricks der Arbeitnehmer“ aus. In einem Interview mit der Beschwerdeführerin wurde ihr ein unfairer Umgang mit einem gekündigten Mitarbeiter des von ihr geleiteten Unternehmens vorgeworfen.

    Der NDR stellte eine Datei mit einem Transkript des… [weiterlesen]
  • Tierschützer waren im Mai 2012 in einen Bio-Hühnerstall eingebrochen und hatten dort Hühner mit unvollständigem Federkleid neben toten Tieren gefilmt. ARD Exklusiv zeigte die Aufnahmen unter dem Titel „Wie billig kann Bio sein?“ und im Rahmen der Sendung „Fakt“ unter dem Titel „Biologische Tierhaltung und ihre Schattenseiten“.

    Das Landgericht untersagte die Verbreitung der Filmaufnahmen. Die Berufung des Fernsehsenders hatte keinen Erfolg. Mit der vom Gericht zugelassenen Revision verfolgt die Beklagte weiter ihren Antrag auf Abweisung.

    Der BGH allerdings hat der Revision stattgegeben und die Klage des Hühnerstall-Betreibers abgewiesen.

    Die Verbreitung der Filmaufnahmen verletzt weder das Unternehmerpersönlichkeitsrecht noch das Recht am eingerichteten und ausgeübten Gewerbebetrieb.

    Auch wenn die Aufnahmen der toten und federlosen Hühner das Ansehen und den wirtschaftlichen Ruf des Hühnerstall-Bauern beeinträchtigen und die Geheimhaltung der innerbetrieblichen Sphäre verletzt… [weiterlesen]
  • Die Straßen sind leer – aber aus der häuslichen Isolation heraus können wir uns über unsere Fenster Botschaften senden. Shutterstock Fotograf Stephen Lovekin hat die „sendenden“ Fenster fotografiert und zeigt auf seinen Bildern das Austauschen von Botschaften der Hoffnung und der Zuversicht.

    Wie kann man Menschen das Gefühl von Verbundenheit geben, wenn derzeit alle voneinander getrennt sein müssen? Aus dieser Frage heraus entwickelte Stephen Lovekin die Idee seiner Portraitserie. Er rief Menschen in seiner Nachbarschaft dazu auf, ihre ganz persönlichen Botschaften aufzuschreiben und durch ihre Fenster mit anderen zu teilen.

    (Barbara Hartmann)


    www.shutterstock.com


    Bild: Stephen Lovekin/ Shutterstock [weiterlesen]
  • Die Temposünder-Fotos von Messgeräten des Typs Traffistar S350 sind als Beweise für ein Bußgeldverfahren nicht zulässig, urteilten die Verfassungsrichter (Urt. v. 05.07.2019 Az. Lv 7/17). Damit sind die Entscheidungen des Amtsgerichts Saarbrücken und des Saarländischen Oberlandesgericht in dem Fall aufgehoben.

    Ein Fahrer war im September 2017 in Friedrichsthal innerorts mit 27 Stundenkilometern zu viel geblitzt worden und hatte einen Bußgeldbescheid in Höhe von 100 Euro erhalten. Der Anwalt des Fahrers verlangte die Herausgabe der unverschlüsselten Rohmessdaten sowie der gesamten Messserie des Tattages und eine Kopie der Lebensakte des Messgerätes.

    Er fand bei der Auswertung heraus, dass die Daten bei diesem Gerätetyp gar nicht gespeichert werden und deshalb dem Mann seine Geschwindigkeitsübertretung im Nachhinein nicht mehr nachweisbar ist.

    Ein Sachverständiger bestätigte, die Weg-Zeit-Rechnung des Gerätes sei nicht nachvollziehbar. Das Gerät Traffistar S350 erfasst mittels… [weiterlesen]

  • Wie alle Museen Deutschlands ist auch das Museum der Westküste auf der Insel Föhr - unweit von Sylt im Nordfriesischen Wattenmeer - vorerst bis zum 19. April für Besucher geschlossen. Anstatt in Kummer und eine Sinnkrise zu verfallen, kam man zu dem Schluß: Es bleiben eine ganze Menge Möglichkeiten! Überall experimentieren Museen nun mit digitalen Angeboten, um ihre Ausstellungen trotz Schließung zuganglich zu machen.

    Das Museum der Westküste präsentiert die beiden Ausstellungen „See Stücke. Fakten und Fiktion“ und „Seestücke. Von der Romantik bis zur klassischen Moderne“ virtuell über seine Webseite in der Rubrik MKdW-TV (mkdw.de/de/mkdw-tv) über die Social-Media-Kanäle Facebook und Instagram sowie über Youtube.

    Statt das Café zu besuchen, kann man sich einen selbst gebrühten Kaffee neben den Bildschirm stellen, der Museumsshop ist online geöffnet. Wem noch etwas fehlt, wer die „Aura“des Kunstwerks so nicht zu spüren meint oder wer die frische Nordseebrise schmerzlich… [weiterlesen]

  • In diesen Tagen sitzen wir alle im Schicksal vereint und räumlich voneinander getrennt im Homeoffice. Internet, deine Zauber binden wieder, was der Infektionsschutz streng geteilt. Akg Images wirft einen Blick in die Geschichte der Arbeit zu Hause und stellt fest, dass die Heimarbeit in vergangenen Zeiten eine meist schlecht bezahlte Tätigkeit für Frauen und Kinder war – die Männer arbeiteten für besseren Lohn außerhäusig.

    Ein Beispiel für eine Heimarbeiterin ist die verhärmte, abgelebte Frau mit den erbarmungswürdig traurigen Augen auf dem Plakat „Deutsche Heimarbeit-Ausstellung“ von 1906 von Käthe Kollwitz.

    Wer von Ihnen jetzt in den Spiegel schaut und sich ebenso traurig findet, dem lege ich virtuell eine Hand auf den Arm – irgendwann werden wir alle wieder zusammen in unseren Büros sitzen. Bis dahin ist Homeoffice der Gold Standard – ohne Staufahrt und Office Politics. (Barbara Hartmann)

    akg-images.de/Package/2UMEBMBGI96SP

    Bild: Kollwitz, Käthe, geb. Schmidt… [weiterlesen]