Artikel aus der Kategorie „News“ 811

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    ID: 243504197 | stock.adobe.com/de

    Ob alte Meister, Werbeplakate oder ein luftiges Sommerkleid auf dem Flohmarkt: Inspiration ist überall. Lilly Friedeberg haben unter anderem die Simpsons und Super Mario die Augen geöffnet: „Die bunten Helden haben mich motiviert, herkömmliche Farbverteilungen in Frage zu stellen. Warum sollten Bäume grün oder Flüsse unbedingt immer blau sein müssen?“ Überhaupt ist die Farbkomposition für die Grafikdesignerin das Herzstück eines jeden Artworks. Gelegentlich überlegt sie sich sogar zunächst eine Farbskizze und entscheidet sich dann erst für ein Motiv. Da ist es nur konsequent, dass Lilly Friedeberg das aktuelle Adobe Stock #NewFace ist – ihre farbintensiven Designs verkörpern ideal die Bildsprache des neusten Adobe Stock Visual Trend Creative Democracy. Und das in jeder Hinsicht: Denn dank digitaler Technologien können sich heute so viele Menschen wie nie zuvor kreativ verwirklichen und miteinander vernetzen. Lilly hat über Instagram etwa die… [weiterlesen]
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    Die Zeitschrift Computer Bild durfte einen Artikel über DVB-T2-Receiver mit einem Foto von Jan Böhmermann ohne sein Einverständnis illustrieren, so entschied das Oberlandesgericht Köln (Urteil vom 21.02.2019 – 15 U 46/18).

    In einem Text unter der Überschrift „Leser Aktion Freenet TV DVB-T2-Receiver für HD-TV ENDLICH SCHARF“ war ein Standbild des Moderators aus der Sendung „Neo Magazin Royale“ abgedruckt worden. In dem Artikel wurde inhaltlich über den Systemwechsel von DVB-T auf DVB-T2 informiert und auf ein „Aktionsangebot“ des Kooperationspartners hingewiesen.

    Obwohl das Oberlandesgericht den Magazinartikel als Werbung bewertete, befand es die Bildveröffentlichung als zulässig. Der Artikel habe zugleich dem Informationsinteresse gedient. Die Umstellung auf die DVB-T2-Technik sei zum Zeitpunkt der Veröffentlichung von allgemeinem Interesse gewesen. Die Bildunterschrift „ENDLICH SCHARF“ habe einen Informationsgehalt, da sie einerseits die Qualität des Fernsehbildes in HD und… [weiterlesen]
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    Roger Ballen / Mimicry, 2005 / courtesy Roger Ballen

    Am 7. September wird in Paris in der Halle Saint Pierre eine Ausstellung mit Werken des US-amerikanischen Fotografen Roger Ballen eröffnet. Zeitgleich wird ein Bildband mit 168 Illustrationen im Verlag Thames & Hudson erscheinen. Sowohl den Ausstellungsbesuchern in Paris, als auch Bildbandbetrachtern wird ein weiter retrospektiver Blick auf das Schaffen Roger Ballens geboten, der seit den 1970er-Jahren on Südafrika lebt und arbeitet. Mehrere seiner Bücher wurden mit Preisen ausgezeichnet, so auch „Plattland“ (1994), „Outland“ (2001), „Shadow Chamber“ (2005), „Boarding House“ (2009), „Asylum of Birds“ (2014), „The Theatre of Apparitions“ (2016) und „Bllanesque“ (2017).

    Der "menschlichen Psyche Ausdruck zu verleihen und die verborgenen, uns jedoch prägenden Kräfte zu erforschen" – dieses künstlerische Ziel verfolgt Roger Ballen.
    Der Bildband „The World According to Roger Ballen“ entstand in Zusammenarbeit mit dem… [weiterlesen]
  • Auf Facebook hatte TV Movie einen Bericht über die Krebserkrankung Roger Willemsens geteilt. Neben dem Link zu dem Artikel postete die Zeitschrift Bilder anderer prominenter Moderatoren. Unter den Bildern von Willemsen, Joko Winterscheidt, Stefan Raab und Günther Jauch war zu lesen: Einer dieser TV-Moderatoren muss sich wegen KREBSERKRANKUNG zurückziehen“. Über die drei anderen Moderatoren wurde in dem Text kein Wort berichtet. Nach öffentlicher Kritik wurde der Text nach kurzer Zeit gelöscht.

    Das OLG bezeichnete das Posten der Bilder der drei Moderatoren als Clickbaiting. Durch die reißerische Überschrift in Verbindung mit diesen Bildern sei bei den Lesern eine „Neugierlücke“ geöffnet worden. Die emotionsbehaftete Nachricht sei als „Informationsschnipsel“ nicht genug, um die geweckte Neugier zu befriedigen.

    Schon das LG Köln hatte in der Vorinstanz entschieden, dass TV Movie das Bild Jauchs unzulässig kommerziell genutzt hat. Das OLG Köln bestätigte dieses Urteil und sprach… [weiterlesen]
  • Installationsansicht Kirill Golovchenko 2017 Copyright „Das Kleine Schwarze“

    Was ist ein Kunsthotel? Im Hamburger Hotel „Das kleine Schwarze“ kann man neben Kunstwerken schlafen und aufwachen. In den Zimmern wurden seit der Eröffnung 2011 zahlreiche Künstler ausgestellt und deren Werke in die Gestaltung des Hotels mit aufgenommen. Am 17. August eröffnet das Hotel zusammen mit dem Fotografen Anatol Kotte das „In situ-Projekt“ „Hotel Anatol“, die dort über die folgenden zwei Jahre bis zum 17. August 2021 zu sehen sein wird.

    Der Besucher kann in jedem Hotelzimmer inklusive der Lobby und den Fluren in die fotografische Welt des Fotografen eintauchen.

    In „HotelhotelRoom“ zeigt Kotte auf Fotos und im Original Memorabilia aus anderen Hotelzimmern, die er über die letzten Jahre weltweit bewohnt hat. Die Inszenierung geht weiter über einen „Selfie-Room“ mit Kotte-Selfies und der Möglichkeit einer eigenen Inszenierung, sowie einen museal gestalteten „Collector´s Room“… [weiterlesen]


  • ID: 169976749 | stock.adobe.com/de

    In ihren Ursprüngen war die Demokratie tatsächlich die Herrschaft des Staatsvolkes – Sklaven und Frauen waren vom Wahlrecht ausgeschlossen. Auch die kulturelle Teilhabe blieb Minderheiten lange verwehrt oder zwang sie in Klischees. Doch die Digitalisierung bricht mit alten Machtstrukturen. Dank digitaler Technologien haben heute immer mehr Menschen Zugang zu Wissen und Informationen, mithilfe von Social Media Plattformen vernetzen sich Kreative weltweit und teilen ihre Kunst – so wird Demokratie zu Creative Democracy. Denn die neue Adobe Stock Visual Trend Galerie ist so bunt wie das Leben selbst: Leuchtende Farben überstrahlen Pastelltöne, pulsierende Neonfarben sind der neue Landhaus-Schick, rebellisches Color Blocking à la 1960 bricht mit etablierten Designregeln. Höchste Zeit, denn wer immer nur in seinem monotonen Kosmos unterwegs ist, wird kaum spannende neue Ideen entwickeln. Kein Wunder also, dass nicht nur Designstudios, sondern auch… [weiterlesen]

  • Till Brönner /BVB-Südtribüne /Dortmund, 2018 © Till Brönner+ courtesy Brost-Stiftung

    Das Duisburger Museum Küppersmühle zeigt vom 3. Juli bis zum 6. Oktober 200 Arbeiten des Musik- und Fotokünstlers Till Brönner. Über ein Jahr lang fotografierte er im Ruhrgebiet Menschen und Orte, Industrie-Architektur, Natur- und Kulturlandschaften. „Melting Pott“ – das Ruhrgebiet, der „Pott“ als sprichwörtlicher kultureller Schmelztiegel.
    „Das Ruhrgebiet hat in seiner Geschichte unterschiedlichste Rollen gespielt. Es war Waffenschmiede zweier Weltkriege, Motor des Aufschwungs, dann Sanierungsfall – mich interessiert, was das aus den Menschen macht.“ – erklärt Brönner. (Barbara Hartmann)
    MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst, Duisburg
    www.museum-kueppersmuehle.de [weiterlesen]

  • Martin Parr: Akropolis 1991 / Magnum Photos

    Vom 19. Juli bis zum 10. November präsentiert das NRW-Forum Düsseldorf eine Ausstellung von über 400 Werken des britischen Magnum-Fotografen Martin Parr.

    Neben Arbeiten aus berühmten Serien wie „The last Resort“. „Think of England“ , „Luxury, „Life´s a Beach“ und „Common Sense“ zeigt die Ausstellung auch frühe Fotografien seiner Debut-Serie „Bad Weather“. Eigens für die Ausstellung im NRW-Forum entstand die Serie „Kleingärtner“, die Martin Parr im Großraum Düsseldorf fotografiert hat.

    Für seine Aufnahmen begibt sich der Fotograf an die Lieblingsorte der Menschen: den Strand, Sehenswürdigkeiten, Ausflugsziele. Er arbeitet mit dem Stilmittel der Übertreibung Klischees heraus und führt gerne die oft obszöne Selbstpräsentation oder das Konsumverhalten der Menschen vor Augen.


    NRW-Forum Düsseldorf · Ehrenhof 2 · D - 40479 Düsseldorf [weiterlesen]


  • Dreizehn Bachelor-Abschlussarbeiten des Studiengangs Fotojournalismus und Dokumentarfotografie der Hochschule Hannover werden vom 26. Juni bis zum 7. Juli in der Galerie für Fotografen (GAF) gezeigt.

    China Hopson setzt sich in ihrer Arbeit „Heartbeat of a Mango Tree“ mit dem Schicksal von Reggae-Veteranen auf Jamaica auseinander.

    Niklas Grapatin fotografierte für sein Projekt nachts unter der Sternbrücke in Hamburg, einem Ort der tagsüber mit Menschen überfüllt ist. Ein Ort der Realitätsflucht und Unberechenbarkeit, der vor dem Untergang steht.

    Das Fotobuch „Still Here“ von Vivian Rutsch erzählt von den ungeklärten Todesfällen und sexuellem Missbrauch in ihrer Familie.

    In seinem Film begleitet Florian Manz die junge Frau Hazel, die im Hambacher Forst einen Baum besetzt.

    In der Psychiatrie Wunstdorf hat Cora Sundmacher den Alltag der Patienten fotografisch dokumentiert. Sie möchte mit ihrer Arbeit der Stigmatisierung und Tabuisierung psychischer Krankheiten entgegenwirken.k

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