Artikel aus der Kategorie „News“ 858

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    C/

    C/O Berlin zeigt bis zum 20. Februar 2020 eine Retrospektive des Werkes des chinesischen Künstlers Ren Hang, der bis zu seinem Freitod 2017 im Alter von 29 Jahren in Peking lebte und arbeitete.
    Er publizierte zahlreiche Fotobücher und veröffentlichte seine Arbeiten auf seiner Webseite, über Facebook, Instagram und Flickr. Er war ein „Digital Native“, der die sozialen Netze nutzte, um sich und seine Werke zu inszenieren und bekannt zu machen. Bei seinem künstlerischen Schaffen zog er aber die klassische analoge Kamera der digitalen Technik vor. 2010 erhielt er den Third Annual Prize for Contemporary Art. Sein Werk findet posthum eine stetig wachsende Anhängerschaft.
    Seine Bilder erzählen in einer humorvoll-verspielten Bildsprache von gefühlen, Sehnsüchten, Ängsten und von der Einsamkeit einer jungen Generation in China. Sie stehen symbolhaft für deren Rebellion gegen die Konventionen eines restriktiven kommunistischen Regimes, in dem Nacktheit sowie sexuelle Freiheit bis heute… [weiterlesen]
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    Der Schweizer Presserat wies die Beschwerde eines Lesers gegen Blick.ch vollumfänglich ab – die Familienfotos eines tödlich verunglückten Zehnjährigen durften mit Einwilligung seiner Eltern veröffentlicht werden.
    Der Junge war im Dezember 2018von einem LKW überrollt worden und dabei zu Tode gekommen. Die Beschwerde richtetes sich gegen eine Homestory in der Blick, in der der Name des Kindes ungekürzt genannt wurde und unverpixelte Fotos des Kindes, seiner Eltern und seines Bruders gezeigt wurden.
    Da die Eltern explizit den Wunsch geäußert hatten, den Namen und die Bilder nicht zu anonymisieren urteilte der Presserat, die Privatsphäre des Jungen sei durch die Homestory nicht verletzt worden.
    Über die schlechte Bewertung eines Zahnarztes, der von seiner auszubildenden Assistentin auf Google kritisiert und negativ bewertet worden war, berichtete die Blick mit einem Foto der Assistentin und einem verpixelten Bild des Arztes. Sie titelte: „Dentalassistentin Sadia H. (20) kritisiert… [weiterlesen]
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    Herausforderung Digitalisierung: Bildbranche organisiert gemeinsame Interessenvertretung im BVDW

    Berlin, 10. Dezember 2019 – Die digitale Transformation eröffnet der deutschen Bildbranche weitreichende Potenziale, birgt aber auch große Herausforderungen. Um dieser Entwicklung proaktiv zu begegnen, organisieren sich sieben führende Berufsverbände der Bildbranche künftig im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. in dem eigens hierfür gegründeten Gremium „Initiative Bild“. Bei der ersten Sitzung haben die Gründungsmitglieder aus ihren Reihen Christian Müller-Rieker (PIV) als Leiter sowie Torsten Hoch (BVPA) und J. Konrad Schmidt (BFF) als weitere Sprecher des Gremiums bestätigt.

    Die digitale Transformation verändert zahlreiche gesellschaftliche wie auch wirtschaftliche Bereiche teilweise von Grund auf. Für die Bildbranche spiegelt sich dies vor allem durch die zunehmende Diversität und Vernetzung der Aufnahmegeräte, den Werteverfall der professionellen
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    Ein Mietwagenunternehmen schaltete eine Werbeanzeige mit dem Slogan „Unser Mitarbeiter des Monats“, neben dem Bild des Vorsitzenden der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL). Seine Klage gegen die ungefragte Nutzung seines Konterfeis wies das Oberlandesgericht Dresden ab (Urteil vom 21.08.2018). Es bestätigte damit das Urteil des Landgerichts. Personen des öffentlichen Lebens müssen bei vorrangigem Informationsinteresse auch die Vereinnahmung im Rahmen einer Werbung hinnehmen.

    Die Bildveröffentlichung sei im vorliegenden Fall nicht einwilligungsbedürftig, auch eine Verletzung des Namensrechtes liege nicht vor. Es werde nicht ausschließlich der Werbewert für kommerzielle Zwecke vereinnahmt. Die Werbung sei erkennbar Satire, ihre Aufmachung entspreche einer bekannten, fortlaufenden Anzeigenkampagne des Mietwagenunternehmens. Es werde zudem nicht der Eindruck vermittelt, der Kläger identifiziere sich mit dem Produkt. Die damit im Grundsatz zulässige Verbreitung seines… [weiterlesen]
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    Die Bildagentur Shutterstock hat die Pixeldaten der auf seiner Plattform heruntergeladenen Bilder ausgewertet und jedes Pixel zu seinem nächstgelegenen Hex-Code zugeordnet – also die Farbe aller Bildpunkte in Zahlencodes übersetzt. Aus den Daten wurde auf den Pixel genau ermittelt, welche Farben für 2018 und 2019 das größte Wachstum verzeichnen konnten. Zudem wurden weltweit die lokalen Farben-Favoriten identifiziert.

    Zu den Farben, die am beliebtesten geworden sind, gehören:
    • Lush Lava - #FF4500: Ein kräftiges und feuriges Orangerot, eine „brennende“ Signalfarbe, heftig wie ein Neonmarker.
    • Aqua Menthe - #7FFFD4: Ein cyanfarbener kühler Minzton.
    • Phantom Blue - #191970: Ein kräftiger, nachthimmelblauer Marineton.
    Neben den drei weltweit immer beliebter werdenden Farben zeigt der Bericht auch die Trendfarben für 24 Länder. Von einem satten Moosgrün in Deutschland zu einem dunklen Magentaton in Brasilien – diese Farbtöne sind die lokalen Favoriten in verschiedenen Regionen der… [weiterlesen]
  • Nach dem G20-Gipfel im Juli 2017 veröffentlichte die Bild-Zeitung den Artikel: „Zeugen gesucht! Bitte wenden Sie sich an die Polizei“. Die Unterzeile des illustrierenden Porträtfotos einer Frau lautete: „Der Wochenend-Einklau? Wasser, Süßigkeiten und Kaugummis erbeutet die Frau im pinkfarbenen T-Shirt im geplünderten Drogeriemarkt“. Auf Antrag der Frau wurde der Zeitung durch einstweilige Verfügung untersagt sie „im Zusammenhang mit der Suche nach den G20-Verbrechern durch Bekanntgabe ihres nachfolgend wiedergegebenen Bildnisses (Abdruck vom 10. August 2017 ) erkennbar zu machen“(Beschluss des Landgerichts Frankfurtam Main vom 8.8.2017, bestätigt durch Urteil vom 14.12.2017).

    Am 12. Januar 2018 veröffentlichte die Bild-Zeitung einen Artikel mit dem Titel „Bild zeigt die Fotos trotzdem – Gericht verbietet Bilder von G20-Plünderin“ . Abgebildet waren vier Fotos aus der Serie vor dem Drogeriemarkt, darunter auch das Bild, welches bereits Gegenstand des Unterlassungsgebots war.… [weiterlesen]


  • Die Galerie STP in Greifswald zeigt bis zum 18. Januar 2020 weniger bekannte Arbeiten des Fotografen Walter Schels – von übermalten Roncalli-Porträts bis zu Architekturaufnahmen.

    Bekannt wurde der 1936 geborene Walter Schels durch seine Charakterstudien von prominenten Personen aus Politik und Kultur, seine Tierporträts und Porträts von Menschen in Extremsituationen. Weniger bekannt sind seine künstlerischen Arbeiten: seine stimmungsvollen Architekturaufnahmen aus dem New York der 70er Jahre, seine abstrakten Landschaften, seine übermalten Roncalli-Porträts, seine Aktfotografien oder seine floralen Polaroids.

    Neue Einblicke in die Vielfalt seines fotografischen Schaffens verspricht diese Ausstellung. (Barbara Hartmann)
    Galerie STP, Mühlenstraße 20, Greifswald

    galerie-stp.de/ausstellungen-exhibitions/2019/ [weiterlesen]

  • Waldemar Abegg/ akg-images

    Die Lancini Kunstgalerie in Berlin präsentiert vom 4. bis zum 8. Dezember Fotografien Waldemar Abeggs aus China des Jahres 1905.

    Nachdem der 1873 in Berlin geborene Abegg in in Straßburg Rechtswissenschaften studiert hatte, brach er 1905 mit 32 Jahren zu einer Weltreise auf. Vor seiner Karriere als Jurist in der höheren Beamtenlaufbahn bereiste er die USA, Indien, Nepal und China, ausgestattet mit einer umfangreichen Fotoausrüstung - darunter einer sperrigen Panorama-Kamera. Nach anderthalb Jahren kehrte er mit 3.000 Fotos nach Berlin zurück.

    Seine juristische Karriere nach dieser fotografisch kreativen Weltreise endete im Herbst 1932, als er als Regierungspräsident in Schleswig im Alter von 59 Jahren im Zuge des "Preußenschlages" - der Absetzung der preußischen Staatsregierung Braun-Severing - durch die Regierung Papen in den Ruhestand versetzt wurde.

    Waldemar Abeggs jüngster Enkel trug die Fotografien seines Großvaters zusammen und ließ sie… [weiterlesen]


  • Die Menschen ihrer Region, die Schweizer Landbevölkerung der Region Bern in ihrer Lebens- und Arbeitswelt porträtierte seit 1916 die Fotografendynastie Zbinden in Schwarzenburg. „Photo Zbinden“ ist heute in der Region vielen ein Begriff.

    Vom 28. November bis 22. Dezember sind Bilder des Archivs Zbinden in der Photobastei in Zürich zu sehen. Nach der Ausstellung kommt das Archiv als Schenkung ins Staatsarchiv Bern.

    1916 eröffnete Rudolf Zbinden in Schwarzenburg sein Fotogeschäft. Bis 2015 führte sein jüngerer Bruder Robert und dessen Kinder Peter und Ruth Clalüna-Zbinden das Geschäft weiter.

    Die Fotografien Robert Zbindens bilden den Mittelpunkt der Ausstellung. Seine Bilder machen den immensen Wandel der Lebenswelt der Menschen dieser ländlichen Schweizer Region in den vergangenen hundert Jahren anschaulich. (Barbara Hartmann)

    photobastei.ch/exhibition-details/502
    Photobastei, Sihlquai 125, CH-8005 Zürich
    Bild: © Robert Zbinden,Familienaufnahme im Freien, 1959 [weiterlesen]



  • Bilder der schwedischen Fotografin Ann-Christine Jansson, die das Berlin der Umbruchjahre der Wiedervereinigung zeigen, präsentiert die Freelens Galerie vom 14. November bis zum 16. Januar 2020. In den frühen 80er Jahren kam Jansson aus der schwedischen Provinz nach Berlin-Kreuzberg, genau dorthin, wo sich viele Subkulturen gebildet haben, wo Wohnraum besetzt wird, Häuserkämpfe ausgetragen werden. Mit dem Blick einer Fremden wurde sie zur genauen Beobachterin des Lebens in der geteilten Stadt, deren Bilder in skandinavischen und deutschen Magazinen abgedruckt wurden, darunter der Spiegel, Stern, taz und die Zeit. 2018 erschien ihr Fotoband „Turns/ Umbrüche“. (Barbara Hartmann)

    Freelens Galerie, Alter Steinweg 15, Hamburg

    freelens.com/galerie-archiv/umbrueche-jene-jahre-1980-1995/

    www.jansson-photography.com [weiterlesen]