Artikel aus der Kategorie „News“ 800

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    Im Eilverfahren hat das Verwaltungsgericht Berlin entschieden, dass zwei Schüler einer zehnten Klasse einer Integrierten Gesamtschule in Berlin vorläufig vom Unterricht suspendiert werden dürfen. Sie hatten heimlich Lehrer gefilmt und die Videos an einen Mitschüler weitergeleitet. Dieser hatte sie auf Instagram gepostet und teilweise mit sexistischen und beleidigenden Kommentaren versehen.

    Die Schulleiterin habe die Schüler vorläufig für neun Schultage vom Unterricht suspendieren dürfen. Einer der Beiden habe zugegeben, Lehrer gefilmt und Videos und Fotos an den Betreiber des Instagram-Accounts weiter geleitet zu haben. Der andere Schüler hatte es jedenfalls nicht bestritten, daran beteiligt zu sein. Die Schulleiterin habe davon ausgehen dürfen, dass die Schüler zumindest in Kauf genommen hätten, dass die Filme auf mit beleidigenden Kommentaren Instagram veröffentlicht werden würden. Es sei lebensfremd anzunehmen, dass die Schüler nicht gewusst hätten, was der Mitschüler… [weiterlesen]
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    Arlene Gottfried / Puerto Rican Day Parade © Arlene Gottfried /courtesy Galerie Bene Taschen

    Vom 30. Juni bis zum 30. Juli 2019 präsentiert die Galerie Bene Taschen in einer Ausstellung eine Retrospektive der New Yorker Fotografin Arlene Gottfried. Zu sehen sind Arbeiten von den Anfängen ihrer Arbeit in den 70er Jahren bis zu dem Spätwerk in den 2000ern.

    Die Fotografin begann als Teenager 1969 auf dem Woodstock-Festival ihre ersten Fotos zu machen. Sie arbeitete nach ihrem Abschluss am Fashion Institute of Technology in New York für verschiedene Werbeagenturen und später als freie Fotografin für diverse Zeitungen, wie „The New York Times Magazin“ und „The Independent“.

    New York in seiner Diversität vor der Gentrifizierung ist ein stetes Motiv Arlene Gottfrieds. Der Mensch steht in all seinen Facetten im Mittelpunkt ihrer Bildsprache. In ihrem Buch „Midnight“ erzählt sie mit ihren Fotografien über zwanzig Jahre die Geschichte von Ismael Burgos. 1970 arbeitete Gottfried an… [weiterlesen]
  • Die Influencerin Pamela Reif muss ihre auf Instagramm platzierte Werbung als solche kennzeichnen. So hat die erste Kammer für Handelssachen des Landgerichts Karlsruhe entschieden (Az. 13 O 38/18 KfH).

    Pamela Reifs Instagram-Posts bestehen aus einem Selbstporträt mit Begleittext. Beim Klick auf ihr Foto erscheinen sogenannte Tags mit den Markennamen von Kleidung oder Accessoires. Wenn man diese Namen anklickt, gelangt man zum Instagram-Account des jeweiligen Herstellers.

    In §5a Abs. 6 UWG verbietet das deutsche Wettbewerbsrecht geschäftliche Handlungen, deren kommerzieller Zweck nicht kenntlich gemacht wird, sofern dieser sich nicht unmittelbar aus den Umständen ergibt und das Nichtkenntlichmachen geeignet ist, den Verbraucher zu einer geschäftlichen Entscheidung zu veranlassen, die er andernfalls nicht getroffen hätte. Eine Kennzeichnung als Werbung ist nach Ansicht des Gerichtes nicht entbehrlich, da nicht alle Follower den werblichen Charakter des Auftretens von Influencern… [weiterlesen]


  • Shutterstock Presents - Daniel Nevares


    In den Videos der Serie „Shutterstock Presents“ stellt Shutterstock ausgewählte Fotografen, Illustratoren und Videografen der Agentur vor . Die kurzen Filme zeigen Künstler aus den verschiedensten Bereichn, mit ganz unterschiedlichen Karrieren und Lebenswegen.
    Den Anfang machen der Surfer und Fotograf Marcus Paladino, die Food-Fotografin Joanie Simon und der Naturfotograf Daniel Nevares. (Barbara Hartmann)
    www.Shutterstock.com/discover/artist-series [weiterlesen]


  • Adobe Stock #VisualTrendsRemix – Martin Grohs

    Nicht zuletzt die Fridays for Future Bewegung zeigt: Nachhaltigkeit ist mehr als nur ein Trend für verschrobene Ökos, sie ist im Mainstream angekommen. Gut so, denn die Zeit drängt. Auch Unternehmen und Marken sind aufgerufen sich nachhaltige Ziele zu stecken – und diese umzusetzen. Der Visual Trend „Brand Stand“ von Adobe Stock trägt dem Rechnung und visualisiert die Thematik im aktuellen #VisualTrendsRemix . Dazu hat sich der kreative Marktplatz für Stockmedien mit dem erfahrenen Illustrator Martin Grohs zusammengetan, der sich von der Visual Trends Brand Stand Galerie inspirieren ließ, um letztlich ein sehr passendes und nachdenkliches Artwork zu schaffen. Grohs verlieh der Fotografie einer jungen Frau mit Hilfe seiner Illustration eine ganz individuelle Botschaft: „Wir dürfen nicht länger die Augen vor den immer dringlicher werdenden Gefahren verschließen. Selbst die kleinsten Handlungen und Gewohnheiten können etwas… [weiterlesen]


  • Vom 7. Juni bis zum 25. August sind im Willy-Brandt-Haus in Berlin mehr als zweihundert Fotografien zu sehen, die die Modefotografie des ostdeutschen Magazins SYBILLE zeigen.

    Von 1956 bis 1995 erschien die Zeitschrift mit einer Auflage von 200.000 Exemplaren sechsmal jährlich im Verlag für die Frau in Leipzig.

    Die langjährige Sibylle-Fotografin Ute Mahler erklärt: „40 Seiten Mode, 40 Seiten Kultur…Es ging um Stil, Geschmack und die Ermutigung zur Individualität…In der Sibylle haben in all den Jahren die besten Fotografen des Landes gearbeitet. Sie wurden mit ihren Porträts, Reportagen, essayistischen Serien oder mit Landschaftsfotografie bekannt, deshalb ist auch die Modefotografie in dem Heft so besonders, weil wir alle in unserem Stil fotografiert haben.“ (Barbara Hartmann)
    fkwbh.de/ausstellung/sibylle

    Willy-Brandt-Haus
    Stresemannstr. 28
    10963 Berlin [weiterlesen]
  • Im Dezember 2014 wurde auf einer Internetseite ein Video veröffentlicht, das den Sänger Herbert Grönemeyer in einer Auseinandersetzung mit zwei Reportern auf dem Köln-Bonner Flughafen zeigt. Trotz seiner Äußerungen, Fotoaufnahmen zu unterlassen, waren er und seine Begleitung weiter fotografiert worden. In dem kurzen Film ist nur der wütende Sänger zu sehen.

    Grönemeyer erhob gegen die Betreiberin der Internetseite Klage auf Unterlassung. Das Landgericht Köln gab der Klage statt. Die Berichterstattung sei einseitig erfolgt und vermittle den Eindruck, der Kläger sei anlasslos auf die Reporter losgegangen.

    Die Berufung der Beklagten vor dem Oberlandesgericht war erfolglos. Das OLG Köln bejaht ebenfalls den Unterlassungsanspruch. (Urteil vom 9.3.2017, 15 U 46/16)
    Auch wenn in dem Verhalten des Klägers ein Notwehrexzess und ein zeitgeschichtliches Ereignis zu sehen sei, sei durch die konkrete Form der Veröffentlichung die berechtigten Interessen des Klägers gemäß § 23 Abs. 2 KUG… [weiterlesen]
  • Die Überwachungskamera, die ein Wohnungseigentümer auf seinem Balkon angebracht hatte, muss er wieder abmontieren. Sie war auf den Gemeinschaftsgarten des Hauses gerichtet. Die Nachbarn dürfen auf Gemeinschaftsflächen nicht gefilmt werden. So hat das Amtsgericht München entschieden (Az. 484 C 18186/18 WEG).

    Obwohl die Kamera die Nachbarn nach den Angaben des Beklagten lediglich aus einer Entfernung von drei Metern filmte und den 15 Meter entfernten Garten gar nicht erfasste, urteilte die Richterin, durch das bloße Vorhandensein der Kamera werde in die Rechte der Nachbarn eingegriffen und ein „unzulässiger Überwachungsdruck aufgebaut“.

    Es sei für die Nachbarn nicht erkennbar, ob die Kamera tatsächlich aufnehme oder nicht. Sofern eine Überwachung befürchtet werden müsse, liege bereits ein Eingriff in das Persönlichkeitsrecht der Gartennutzer vor. Das Sicherheitsinteresse des Beklagten sei zwar nachvollziehbar, nachdem in das Haus mehrmals eingebrochen worden war und dabei zwei… [weiterlesen]
  • Tja, die alte Frage wird wieder hochgekocht: Was ist eigentlich ein Fotograf? Ein Handwerker, ein Künstler oder auch nur jemand, der von seinem Können gerne leben möchte – selbst wenn er kein offizielles Abschlusszeugnis besitzt. Oder gar einen Meisterbrief hat.

    ProfiFoto ahnt Übles! Und startet eine Online-Petition gegen Pläne der Regierung, den bereits 2004 - in meinen Augen: zu Recht - abgeschafften "Meisterzwang" für gewerblich tätige Fotografen zu re-animieren.

    Hier der Hintergrund und der Aufruf zur Petition profifoto.de/szene/notizen/201…427060c&mc_eid=fd59107940 [weiterlesen]