Artikel aus der Kategorie „Events“ 855

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    400 Einreichungen wurden nach den Kriterien „Technik“, „Gestaltung“, „Kreativität“ und „Bildwirkung“ bewertet. Am Ende setzte sich Josh Miller mit seiner Aufnahme mehrerer Windmühlen in Holland mit klarem Abstand gegen den Zweiplatzierten Markus van Hauten durch. Dessen fast surreales Foto „Aquarell“ entstand in Island und zeigt ein Geothermalgebiet aus der Vogelperspektive. [weiterlesen]
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    Die Alexander Tutsek-Stiftung (Karl-Theodor-Straße 27, 80803 München) öffnet ihre Räume wieder für Besucher: Bis zum 29. Januar 2021 läuft die neue Ausstellung »About Us. Junge Fotografie aus China«. Die Ausstellung versammelt eine Auswahl von 70 Fotoarbeiten aus den letzten 20 Jahren, alle ausgestellten Werke stammen aus der von Dr. Eva-Maria Fahrner-Tutsek aufgebauten Sammlung der Stiftung.

    "Die Ausstellung", so die Beschreibung, "dokumentiert die Suche einer jungen Generation von Fotografen*innen und Künstler*innen nach einem eigenen Selbstverständnis und einer neuen Bildsprache.

    Wie sehen Bilder aus, die zwischen Traum, Rausch und der Wirklichkeit einer sich radikal wandelnden Gesellschaft entstehen? Hin- und hergerissen zwischen den in der Kindheit und Jugend gesammelten Erfahrungen, ihrer Herkunft aus einem oft ländlich geprägten Umfeld und den neuen Herausforderungen, die ein Leben in Megastädten wie Peking, Shanghai oder Chengdu mit sich bringen, erzählen die Arbeiten… [weiterlesen]

  • Internationale, zeitgenössische Fotografie steht traditionell im Fokus der „Darmstädter Tage der Fotografie“. Die 11. Ausgabe des Festivals war ursprünglich für den Frühsommer geplant. Nun laden ab dem 12. September über den ganzen Herbst hinweg zahlreiche Ausstellungs- und Veranstaltungsorte und Außenräume in der Darmstädter Innenstadt Fotografie- und Kunstbegeisterte ein. Zu sehen sind die Werke von 47 internationalen Fotografen.

    Die Festivalwoche läuft vom 23. Oktober bis 1. November 2020. Infos dazu unter dtdf.de/


    Bild: Elsa und Johanna [weiterlesen]

  • Die Leica Galerie Stuttgart zeigt bis zum 17. Oktober 2020 die bunten, anspielungsreichen Bilder des „Fellinis von Stuttgart“, des Fotokünstlers Claus Friedrich Rudolph.

    Der 1954 in Stuttgart geborene Fotograf startete seine künstlerische Laufbahn, fasziniert von Kinoplakaten, als Siebdrucker und Maler von Kinoplakaten. Seine späteren fotografischen Werke sind ebenso detailreich und sorgfältig ausgearbeitet wie seine frühen Siebdrucke und Plakate.

    Eines seiner bekanntesten Werke „Wo geht die Liebe hin, wenn du weg bist“ ist in der Stuttgarter Ausstellung zu sehen. Die großformatige 120 x 270 cm große Fotografie bietet Platz für ein rätselhaft, romantisches Motiv – eine Dame mit Sonnenschirm reitet auf einem Rhinozeros, das auf einem Kahn im nebligen Bodensee steht.

    Eine andere Inszenierung mit einem großen, exotischen Tier ist das Werk „Ihr seid alle gleich“ – Im Zentrum sitzt ein Tiger an einem mit Tischtuch und Blumenbuketts wie zu einer Beerdigungsfeier dekorierten… [weiterlesen]

  • Die AG „Grenzüberschreitungen“ der Global Young Faculty schreibt einen Fotowettbewerb für Fotografiestudierende und -auszubildende sowie andere interessierte Young Professionals mit einem Preisgeld von bis zu 3.000 Euro aus.

    Das Beste an Fotowettbewerben ist oftmals die "Ausschreibungs-Lyrik", die literarische Form, mit der die Veranstalter ihr Thema zu präzisieren suchen:

    "Grenzen trennen und verbinden gleichzeitig. Sie definieren Bereiche und stiften damit Identität. Sie liegen nicht nur zwischen Staaten. Es gibt sie überall dort, wo eines aufhört und ein anderes beginnt. Wir sprechen auch von Grenzen des Machbaren, des guten Geschmacks, des Erträglichen und des Sagbaren. Gerade in Zeiten von Krisen werden Grenzen neu etabliert. Nicht zuletzt gibt es moralische und persönliche Grenzen, die für viele Menschen nicht überschritten werden dürfen. Wer sie nicht respektiert, begibt sich womöglich in einen Bereich, den andere für sich beanspruchen oder für besonders… [weiterlesen]


  • Vom 22. Juli bis zum 23. August zeigt die GAF in Hannover Porträtfotografien japanischer Opfer des radioaktiven Regens nach dem Abwurf der Atombombe auf Hiroshima am 6. August 1945.

    Die noch lebenden Opfer des verseuchten „Schwarzen Regens“ werden bis heute nicht als Opfer der Bombe anerkannt. Aus Angst vor Diskriminierung verheimlichen viele, dass ihre Gesundheit durch die radioaktiven Niederschläge zerstört wurde, dass sie Überlebende „kuroi ame hibakusha“ sind.

    Thomas Damm, der neben Fotojournalismus an der Hochschule Hannover auch Politik, Philosophie und Soziologie in Gießen studiert hat, erhielt für „Black Rain Hibakusha“ innerhalb eines Auslandssemesters an der Hiroshima City University den Hiroshima City Student Award. Er gibt mit seinen eindrucksvollen Porträts den von der Welt vergessenen Opfern des radioaktiven Schwarzen Regens ein Gesicht.

    Das umfangreiche Rahmenprogramm zur Ausstellung in der GAF bilden eine Kunstausstellung in der Weißen Halle, ein… [weiterlesen]













  • Der in Berlin lebende Fotograf Nikolaus Stein erhält den Marta Hoepffner-Preis für Fotografie 2020. Der mit 3.000 Euro dotierte Preis wird alle drei Jahre vergeben und ist mit einer Ausstellung im Stadtmuseum Hofheim am Taunus (läuft bis zum 13 September) verbunden.

    Zusammen mit dem Preisträger werden dort - unter dem Titel "Fremder Blick" - die Schwarz-weiß-Arbeiten von elf weiteren Fotografen gezeigt: Arhun Aksakal, Louisa Bäcker, Bastian Gehbauer, Ronja Hermann, Tanita Hub, Alexander Klang, Milan Koch, Michael Paul Romstöck, Aristidis Schnelzer, Fabian Stransky und Marcus Wiechmann.

    Mit der Verleihung des Marta Hoepffner-Preises für Fotografie wird an die Fotografin Marta Hoepffner (1912 – 2000) und Leiterin der gleichnamigen Fotoschule erinnert. Der Fotografie-Preis wird an einen Fotografen vergeben, "der sich mit innovativen, experimentellen Formen der Schwarz-Weiß-Fotografie beschäftigt".

    Der Online-Katalog zur Ausstellung [weiterlesen]


  • Bild: Sanna Kannisto, Corduelis spinus, 2015, Pigment Druck, 65 x 92 cm, Courtesy Persons Projects, Berlin

    Mit den unterstellten Geschichten beim Bilderschauen spielen die Fotografien der Ausstellung, die das Museum für Photographie in Braunschweig noch bis zum 27. September zeigt.

    Vorgestellt werden die bildnerischen Konzepte von Daniela Comani, Kata Geibl und Sauna Kannisto.

    Im fortlaufenden Fotoprojekt „Eine glückliche Ehe“ inszeniert sich die italienische Künstlerin Daniela Comani in gestellten Alltagsszenen gleichzeitig selbst als Mann und Frau. Die Geschichten hinter den Szenen entstehen im Kopf des Bildbetrachters – warum schaut die Frau mit dem Einkaufswagen wohl so sichtlich genervt in der Weinabteilung des Supermarktes, während der Mann versunken ein Etikett studiert?

    In ihrer mehrteiligen Werkgruppe „Sisiphus“ (2018) setzt sich die ungarische Künstlerin Kata Geibl in poetisch-illusionistischen Bildern mit ihrem schwankenden Vertrauen in die rationale Wissenschaft… [weiterlesen]

  • Ja, es war von Anfang an als Outdoor-Festival konzpiert, insofern trotzt es der Pandemie natürlich deutlich besser als jene Veranstaltungen, die in geschlossenen Räumen stattfinden. Nun zum dritten Mal geht der Festival-Zwilling La Gacilly (ein kleines Städtchen in der Bretagne, abgelegen, weit weg vom Meer) und Baden bei Wien an den Start. Es wurden symbolhafte Daten gewählt: vom 14. Juli – dem französischen Nationalfeiertag – bis zum 26. Oktober 2020, dem österreichischen Nationalfeiertag.

    Hier ist ein pdf mit dem Programm: cloud.lammerhuber.at/index.php/s/5wPnAFSDKRlFjGT [weiterlesen]