Artikel aus der Kategorie „Events“ 735

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    (c) Stefan Boness/Alfred Fried Photography Award

    Alle Achtung, einen gewissen Stil haben sie ja, die Österreicher! Die Sieger des Alfred Fried Photography Award 2019 wurden immerhin zu Wien im österreichischen Parlament ausgezeichnet!

    Hauptpreisträger, also der Fotograf, der das "Friedensbild des Jahres" aufgenommen hat, ist Stefan Boness. Der in Berlin und Manchester lebende Fotograf - Gründer der Agentur IPON - dokumentierte mit einer Reportage eine Fridays-For-Future-Demonstration, bei der Kinder und Jugendliche gegen das mangelnde Engagement der internationalen Politik im Zusammengang mit dem Klimawandel aufbegehren. Aus dieser Arbeit stammt das oben gezeigte Gewinnerbild des Wettbewerbs. Die internationale Jury bezeichnete Boness’ Reportage "als ein Dokument der gegenwärtig vermutlich größten Friedens-Initiative der Welt". Die Reportage sieht man hier [weiterlesen]
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    Fotograf: Albert Watson

    Ab dem 23. November 2019 präsentiert die Galerie Camera Work in Berlin eine retrospektive Ausstellung von Arbeiten des britischen Fotografen Albert Watson, der seit fast 50 Jahren Stars und Prominente porträtiert – darunter David Bowie und die Fotomodelle Kate Moss, Christy Turlington und Gigi Hadid.

    Albert Watson fotografierte weit mehr als hundert Cover des Modemagazins „Vogue“. Bilder des Fotografen sind weltweit in Museen ausgestellt, vom New Yorker Metropolitan Museum of Art, der Londoner National Portrait Gallery, den Hamburger Deichtorhallen bis zum Moskauer Multimedia Art Museum.

    Sein allererstes Prominentenporträt entstand 1973 und zeigt Alfred Hitchcock, der bedauernd auf die nackt gerupfte Gans deutet, die er in der rechten Hand am Hals baumelnd der Kameralinse präsentiert. (Barbara Hartmann)

    www.camerawork.de [weiterlesen]

  • Till Brönner/ New York City Eagle/ USA, 2014/ © Till Brönner/ courtesy ALEXANDER OCHS PRIVATE

    Vom 14. September bis zum 26. Oktober 2019 zeigt die Salon-Galerie von Alexander Ochs die Ausstellung „Till Brönner: Bilder“ mit Künstlerportraits, abstrakten Arbeiten aus dem Ruhrgebiet und Reisefotografien des Jazz-Trompeters. (Im Duisburger Museum Küppersmühle kann zudem bis zum 6. Oktober die Solo-Ausstellung „Melting Pot“ besucht werden – Brönners fotografische Reise durch das Ruhrgebiet.)

    Beeinflusst durch eine Begegnung mit dem amerikanischen Jazz-Fotografen William Claxton begann der Jazz-Musiker Til Brönner selbst zu fotografieren. Es lag für ihn nahe, dass er Musiker, wie den südafrikanischen Trompeter und Sänger Hugh Masekale vor die Linse seiner Leica „M“ Kamera holte. Wer das „Startbild“ Brönners fotografischer Laufbahn einmal aus der Nähe betrachten möchte, erhält im Herbst in Berlin die Gelegenheit dazu. (Barbara Hartmann)
    Alexander Ochs Private, Schillerstraße 15, 10625… [weiterlesen]


  • In der Hauptkategorie „Leica Oskar Barnack Award“ - von den Veranstaltern mittlerweile LOBA genannt - überzeugte der Amerikaner Mustafah Abdulaziz mit seiner Serie ‚Water‘. Das Langzeitprojekt, für das der heute in Berlin lebende Fotograf seit mehr als 8 Jahren auf der Welt unterwegs ist, verdeutlicht, wie Menschen mit der Natur interagieren und was es für die Zivilisation und Zukunft bedeutet.

    In der Kategorie „Leica Oskar Barnack Award Newcomer“ für Nachwuchsfotografen bis zu einem Alter von 28 Jahren setzte sich die deutsche Fotografin Nanna Heitmann mit der Serie „Hiding from Baba Yaga“ durch: Eine Reise in das Reich der Mythen: Der Jenissei, einer der längsten Ströme der Erde, leitete die in Hannover wohnende Fotografin wie ein roter Faden durch Sibirien.

    Mehr zu den Preisträgern und ihren Serien: leica-oskar-barnack-award.com/preistraeger.html

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  • Der dritte Teil der Reihe BAUHAUS AM FOLKWANG widmet sich dem Künstler László Moholy-Nagy. Vom 20. September 2019 bis zum 12. Januar 2020 ermöglicht die Kabinettausstellung einen Einblick in das multimediale Schaffen des Bauhausmeisters: Gezeigt werden rund 50 Arbeiten aus der museumseigenen Sammlung. Der Schwerpunkt der Präsentation liegt auf Fotografien und Fotogrammen, es werden aber auch Filme, Collagen und Gemälde zu sehen sein.

    Museum Folkwang
    Museumsplatz 1
    45128 Essen [weiterlesen]

  • Eugenio Recuenco / 365°

    Vom 28. September bis zum 14, November 2019 kann in Berlin in der Galerie Camera Work die Ausstellung „365° von Eugenio Recuenco besucht werden.

    Zu sehen sind mehr als 150 "Lightboxes", vier Meter hohe und zweieinhalb Meter große Kisten, in denen der Künstler Szenen aufgebaut hat, die zu einer fotografischen Reise durch die Zeitgeschichte einladen - von der Kunst des Spätmittelalters bis zu sozialen Netzwerken und aktuellem politischem Zeitgeschehen.

    Unter anderem hat er in einer Kiste Star-Wars-Stormtrooper aufgestellt, erinnert mit anderen Installationen an Bilder von Edward Hopper oder Jan van Eyck, verkleidet Maria als Super Woman oder lässt Donald Trump von Showgirls umtanzen. Jedem inszenierten Bild ist ein Tag im Kalender zugewiesen, anlehnend an den Titel „365°“. (Barbara Hartmann)

    CAMERA WORK, Kantstraße 149, 10623 Berlin

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  • Die Münchner picturemaxx AG wird mit neuer Führungsspitze in das kommende Jahrzehnt gehen. Wie der Aufsichtsrat der Gesellschaft nach seiner letzten Zusammenkunft bekannt gab, wird Gerhard Feigl (Bild rechts) als CEO die kaufmännische Leitung, Business Development und Strategie verantworten. Marcin Czyzewski (Bild links) wird als CTO die technologische Leitung übernehmen.

    Mit Wirkung zum 1. November 2019 wird Gerhard Feigl, 41, als CEO in den Vorstand der picturemaxx AG berufen. Zu seinen Aufgabenfeldern gehören die kaufmännische Leitung des Unternehmens, Business Development und die langfristige, strategische Ausrichtung der picturemaxx AG.

    Die technische Führung des Unternehmens obliegt Marcin Czyzewski, 39, der mit Beginn des neuen Jahres aus den eigenen Reihen als CTO in den Vorstand aufrücken wird.

    Für Matthias Dittler, den Aufsichtsratsvorsitzenden der picturemaxx AG, geht es "in Zeiten von disruptiven Märkten mehr denn je darum, Geschwindigkeit bei der… [weiterlesen]


  • Mogadischu, Somalia, 2012 © Jan Grarup

    Vom 20. September bis zum 10. November präsentiert der Freundeskreis des Willy-Brandt-Hauses in der Ausstellung „Eine bessere Welt- unbedingt!“ mit Fotografien aus der Sammlung Michael Horbachs einen Blick auf die fotografischen Positionen Kubas, Lateinamerikas und Afrikas. Es sind 150 Arbeiten von 24 Künstlern zu sehen, darunter Sebastião Salgado und Alberto Korda. Neben den Bildern kubanischer Fotografen sind auch Fotografien einiger europäischer Fotografen zu sehen, unter anderem Werke des Dänen Jan Grarup, des Deutschen Thomas Dorn und des Spaniers Pep Bonet.
    Michael Horbach fasziniert das Interesse am Menschen – die fast an August Sander erinnernden Porträts von Marcos Zimmermann, die surrealen Bildfindungen von Raúl Cañibano oder die aus der mexikanischen Mythologie schöpfenden Inszenierungen von Garduño. Es sind Bilder, die sich mit den großen wie alltäglichen Seins-Fragen auseinandersetzen. Die humanistische Botschaft ist… [weiterlesen]

  • Roger Ballen / Mimicry, 2005 / courtesy Roger Ballen

    Am 7. September wird in Paris in der Halle Saint Pierre eine Ausstellung mit Werken des US-amerikanischen Fotografen Roger Ballen eröffnet. Zeitgleich wird ein Bildband mit 168 Illustrationen im Verlag Thames & Hudson erscheinen. Sowohl den Ausstellungsbesuchern in Paris, als auch Bildbandbetrachtern wird ein weiter retrospektiver Blick auf das Schaffen Roger Ballens geboten, der seit den 1970er-Jahren on Südafrika lebt und arbeitet. Mehrere seiner Bücher wurden mit Preisen ausgezeichnet, so auch „Plattland“ (1994), „Outland“ (2001), „Shadow Chamber“ (2005), „Boarding House“ (2009), „Asylum of Birds“ (2014), „The Theatre of Apparitions“ (2016) und „Bllanesque“ (2017).

    Der "menschlichen Psyche Ausdruck zu verleihen und die verborgenen, uns jedoch prägenden Kräfte zu erforschen" – dieses künstlerische Ziel verfolgt Roger Ballen.
    Der Bildband „The World According to Roger Ballen“ entstand in Zusammenarbeit mit dem… [weiterlesen]
  • Installationsansicht Kirill Golovchenko 2017 Copyright „Das Kleine Schwarze“

    Was ist ein Kunsthotel? Im Hamburger Hotel „Das kleine Schwarze“ kann man neben Kunstwerken schlafen und aufwachen. In den Zimmern wurden seit der Eröffnung 2011 zahlreiche Künstler ausgestellt und deren Werke in die Gestaltung des Hotels mit aufgenommen. Am 17. August eröffnet das Hotel zusammen mit dem Fotografen Anatol Kotte das „In situ-Projekt“ „Hotel Anatol“, die dort über die folgenden zwei Jahre bis zum 17. August 2021 zu sehen sein wird.

    Der Besucher kann in jedem Hotelzimmer inklusive der Lobby und den Fluren in die fotografische Welt des Fotografen eintauchen.

    In „HotelhotelRoom“ zeigt Kotte auf Fotos und im Original Memorabilia aus anderen Hotelzimmern, die er über die letzten Jahre weltweit bewohnt hat. Die Inszenierung geht weiter über einen „Selfie-Room“ mit Kotte-Selfies und der Möglichkeit einer eigenen Inszenierung, sowie einen museal gestalteten „Collector´s Room“… [weiterlesen]