Artikel aus der Kategorie „Events“ 728

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    Mogadischu, Somalia, 2012 © Jan Grarup

    Vom 20. September bis zum 10. November präsentiert der Freundeskreis des Willy-Brandt-Hauses in der Ausstellung „Eine bessere Welt- unbedingt!“ mit Fotografien aus der Sammlung Michael Horbachs einen Blick auf die fotografischen Positionen Kubas, Lateinamerikas und Afrikas. Es sind 150 Arbeiten von 24 Künstlern zu sehen, darunter Sebastião Salgado und Alberto Korda. Neben den Bildern kubanischer Fotografen sind auch Fotografien einiger europäischer Fotografen zu sehen, unter anderem Werke des Dänen Jan Grarup, des Deutschen Thomas Dorn und des Spaniers Pep Bonet.
    Michael Horbach fasziniert das Interesse am Menschen – die fast an August Sander erinnernden Porträts von Marcos Zimmermann, die surrealen Bildfindungen von Raúl Cañibano oder die aus der mexikanischen Mythologie schöpfenden Inszenierungen von Garduño. Es sind Bilder, die sich mit den großen wie alltäglichen Seins-Fragen auseinandersetzen. Die humanistische Botschaft ist… [weiterlesen]

  • Roger Ballen / Mimicry, 2005 / courtesy Roger Ballen

    Am 7. September wird in Paris in der Halle Saint Pierre eine Ausstellung mit Werken des US-amerikanischen Fotografen Roger Ballen eröffnet. Zeitgleich wird ein Bildband mit 168 Illustrationen im Verlag Thames & Hudson erscheinen. Sowohl den Ausstellungsbesuchern in Paris, als auch Bildbandbetrachtern wird ein weiter retrospektiver Blick auf das Schaffen Roger Ballens geboten, der seit den 1970er-Jahren on Südafrika lebt und arbeitet. Mehrere seiner Bücher wurden mit Preisen ausgezeichnet, so auch „Plattland“ (1994), „Outland“ (2001), „Shadow Chamber“ (2005), „Boarding House“ (2009), „Asylum of Birds“ (2014), „The Theatre of Apparitions“ (2016) und „Bllanesque“ (2017).

    Der "menschlichen Psyche Ausdruck zu verleihen und die verborgenen, uns jedoch prägenden Kräfte zu erforschen" – dieses künstlerische Ziel verfolgt Roger Ballen.
    Der Bildband „The World According to Roger Ballen“ entstand in Zusammenarbeit mit dem… [weiterlesen]
  • Installationsansicht Kirill Golovchenko 2017 Copyright „Das Kleine Schwarze“

    Was ist ein Kunsthotel? Im Hamburger Hotel „Das kleine Schwarze“ kann man neben Kunstwerken schlafen und aufwachen. In den Zimmern wurden seit der Eröffnung 2011 zahlreiche Künstler ausgestellt und deren Werke in die Gestaltung des Hotels mit aufgenommen. Am 17. August eröffnet das Hotel zusammen mit dem Fotografen Anatol Kotte das „In situ-Projekt“ „Hotel Anatol“, die dort über die folgenden zwei Jahre bis zum 17. August 2021 zu sehen sein wird.

    Der Besucher kann in jedem Hotelzimmer inklusive der Lobby und den Fluren in die fotografische Welt des Fotografen eintauchen.

    In „HotelhotelRoom“ zeigt Kotte auf Fotos und im Original Memorabilia aus anderen Hotelzimmern, die er über die letzten Jahre weltweit bewohnt hat. Die Inszenierung geht weiter über einen „Selfie-Room“ mit Kotte-Selfies und der Möglichkeit einer eigenen Inszenierung, sowie einen museal gestalteten „Collector´s Room“… [weiterlesen]

  • Till Brönner /BVB-Südtribüne /Dortmund, 2018 © Till Brönner+ courtesy Brost-Stiftung

    Das Duisburger Museum Küppersmühle zeigt vom 3. Juli bis zum 6. Oktober 200 Arbeiten des Musik- und Fotokünstlers Till Brönner. Über ein Jahr lang fotografierte er im Ruhrgebiet Menschen und Orte, Industrie-Architektur, Natur- und Kulturlandschaften. „Melting Pott“ – das Ruhrgebiet, der „Pott“ als sprichwörtlicher kultureller Schmelztiegel.
    „Das Ruhrgebiet hat in seiner Geschichte unterschiedlichste Rollen gespielt. Es war Waffenschmiede zweier Weltkriege, Motor des Aufschwungs, dann Sanierungsfall – mich interessiert, was das aus den Menschen macht.“ – erklärt Brönner. (Barbara Hartmann)
    MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst, Duisburg
    www.museum-kueppersmuehle.de [weiterlesen]

  • Martin Parr: Akropolis 1991 / Magnum Photos

    Vom 19. Juli bis zum 10. November präsentiert das NRW-Forum Düsseldorf eine Ausstellung von über 400 Werken des britischen Magnum-Fotografen Martin Parr.

    Neben Arbeiten aus berühmten Serien wie „The last Resort“. „Think of England“ , „Luxury, „Life´s a Beach“ und „Common Sense“ zeigt die Ausstellung auch frühe Fotografien seiner Debut-Serie „Bad Weather“. Eigens für die Ausstellung im NRW-Forum entstand die Serie „Kleingärtner“, die Martin Parr im Großraum Düsseldorf fotografiert hat.

    Für seine Aufnahmen begibt sich der Fotograf an die Lieblingsorte der Menschen: den Strand, Sehenswürdigkeiten, Ausflugsziele. Er arbeitet mit dem Stilmittel der Übertreibung Klischees heraus und führt gerne die oft obszöne Selbstpräsentation oder das Konsumverhalten der Menschen vor Augen.


    NRW-Forum Düsseldorf · Ehrenhof 2 · D - 40479 Düsseldorf [weiterlesen]


  • Dreizehn Bachelor-Abschlussarbeiten des Studiengangs Fotojournalismus und Dokumentarfotografie der Hochschule Hannover werden vom 26. Juni bis zum 7. Juli in der Galerie für Fotografen (GAF) gezeigt.

    China Hopson setzt sich in ihrer Arbeit „Heartbeat of a Mango Tree“ mit dem Schicksal von Reggae-Veteranen auf Jamaica auseinander.

    Niklas Grapatin fotografierte für sein Projekt nachts unter der Sternbrücke in Hamburg, einem Ort der tagsüber mit Menschen überfüllt ist. Ein Ort der Realitätsflucht und Unberechenbarkeit, der vor dem Untergang steht.

    Das Fotobuch „Still Here“ von Vivian Rutsch erzählt von den ungeklärten Todesfällen und sexuellem Missbrauch in ihrer Familie.

    In seinem Film begleitet Florian Manz die junge Frau Hazel, die im Hambacher Forst einen Baum besetzt.

    In der Psychiatrie Wunstdorf hat Cora Sundmacher den Alltag der Patienten fotografisch dokumentiert. Sie möchte mit ihrer Arbeit der Stigmatisierung und Tabuisierung psychischer Krankheiten entgegenwirken.k

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  • Im F hochdrei Freiraum für Fotografie kann noch bis zum 18. August die Ausstellung „Im [Un]Ruhestand mit mehr als 200 Porträts des Fotografen Arne Westerbergs besucht werden. Über sieben Jahre lang lichtete Westerberg Menschen, die im höheren Alter noch berufstätig sind.

    Die 76-jährige Politikwissenschaftlerin Gesine Schwan, der 83-jährige Fotograf Thomas Höpker, die 76-jährige Professorin Jeanine Meerapfel, der 73-jährige Schriftsteller Rafik Schami, der77-jährige Schauspieler Michael Gwisdek arbeiten, obwohl sie das Rentenalter längst erreicht haben.

    Die Ausstellung gibt in über 200 Porträts ganz individuelle Antworten auf Fragen zur demografischen Alterung und zur Bedeutung der Arbeit in unserer Gesellschaft. (Barbara Hartmann)

    fhochdrei.org/

    Waldemarstraße 17, 10179 Berlin [weiterlesen]


  • Der PUNKT – Preis für Technikjournalismus und Technikfotografie geht in eine neue Runde: In diesem Jahr wird der PUNKT in den Kategorien Multimedia und Foto verliehen. Zusätzlich vergibt die Akademie der Technikwissenschaften ein Fotostipendium zum Thema „Künstliche Intelligenz“. Die Preise sind mit jeweils 5.000 Euro dotiert. Fotos können bis zum 15. Juli eingereicht werden. Die Preisträger werden am 15. Oktober auf der acatech Festveranstaltung ausgezeichnet.

    Bild: Sven Döring / Grundlagenforschung (Einzelmotiv aus der Fotoserie „Unsichtbares sichtbar machen“) [weiterlesen]

  • Arlene Gottfried / Puerto Rican Day Parade © Arlene Gottfried /courtesy Galerie Bene Taschen

    Vom 30. Juni bis zum 30. Juli 2019 präsentiert die Galerie Bene Taschen in einer Ausstellung eine Retrospektive der New Yorker Fotografin Arlene Gottfried. Zu sehen sind Arbeiten von den Anfängen ihrer Arbeit in den 70er Jahren bis zu dem Spätwerk in den 2000ern.

    Die Fotografin begann als Teenager 1969 auf dem Woodstock-Festival ihre ersten Fotos zu machen. Sie arbeitete nach ihrem Abschluss am Fashion Institute of Technology in New York für verschiedene Werbeagenturen und später als freie Fotografin für diverse Zeitungen, wie „The New York Times Magazin“ und „The Independent“.

    New York in seiner Diversität vor der Gentrifizierung ist ein stetes Motiv Arlene Gottfrieds. Der Mensch steht in all seinen Facetten im Mittelpunkt ihrer Bildsprache. In ihrem Buch „Midnight“ erzählt sie mit ihren Fotografien über zwanzig Jahre die Geschichte von Ismael Burgos. 1970 arbeitete Gottfried an… [weiterlesen]

  • Bilder aus Cuba? Ehrlich gesagt bin ich da eher am Abwinken... Man hat das Immer-gleiche einfach zu oft gesehen: Bunte Häuser, quietsch-pinke alte amerikanische Straßenkreuzer, alles kombiniert mit einem Touch von Verrottung...

    Da bieten die Motive des Fotografen "Figueredo" - ein Pfälzer Aussteiger, der in einem zweiten Leben seit "Ewigkeiten" in Havanna lebt, dort auch verheiratet ist - eine Ausnahme. Seine Street Photography bietet da deutlich mehr als nur die Vorderseite einer bunt angestrichenen Diktatur. Dafür läuft Figueredo. Durch die entferntesten Viertel der Stadt. Und findet Motive, die von Besuchern nur selten oder gar nicht gesehen werden - oder gar nicht gesehen werden können.

    Fotografisch arbeitet er gerne mit zwei Extremen: entweder in s/w oder in sehr gesättigten, leuchtenden Farben. Figueredo meinte dazu: "Die Entscheidung fällt aus dem Bauch heraus, ob ein Foto in der finalen Version bunt oder schwarz/weiss ist. Manche Fotos müssen einfach schwarz/weiss sein,… [weiterlesen]