Artikel aus der Kategorie „Events“ 1.168


  • Fotografen, die sich über die Feiertage langweilen, sollten ihr Archiv durchstöbern: Denn noch bis zum 15. Januar 2023 können Arbeiten für den Felix Schoeller Photo Award eingereicht werden. Die Kategorien - sie wechseln - diesmal sind: »Deutscher Friedenspreis für Fotografie«, »Porträt«, »Foto-Journalismus« und »Nachhaltigkeit«. Der Wettbewerb ist aussschließlich profesionellen Fotografen vorbehalten, Nachwuchsfotografen haben eine eigene Kategorie: »Beste Nachwuchsarbeit«. Der Nachwuchsförderpreis richtet sich an Fotografen im Studium, in der Berufsausbildung oder Fotoassistenz. Eine thematische Beschränkungen gibt es hier nicht. [weiterlesen]


  • Kurz vor Weihnachten, am 21. Dezember, eröffnet im Kunstfoyer der Versicherungskammer Kulturstiftung in München eine umfangreiche Gedächtnisausstellung der in Graz geborenen Fotografin Inge Morath, die im kommenden Jahr 100. Geburtstag feiern würde.

    Inge Morath war die erste Frau, die in die Agentur Magnum Photos aufgenommen wurde und ist eine der bedeutendsten Bildjournalistinnen, die nach dem Zweiten Weltkrieg aus dem deutschen Sprachraum hervorgegangen sind.

    Die Retrospektive beleuchtet sämtliche Aspekte ihres Schaffens: Reisereportagen aus aller Welt, Street Photography, Künstlerportraits und Set-Photographie. Durch ihre Ehe mit Arthur Miller war sie eng mit der Literatur-, Film- und Kunstszene verbunden.
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  • Der BVPA widmet sich in seinem Webinar am 16. Dezember 2022 der Diskussion um die Schutzfähigkeit KI-generierter Bilder. Dabei geht es unter anderem um den Einsatz urheberrechtlich geschützter Trainingsdaten.

    Der Einsatz von KI wirft eine ganze Reihe rechtlicher und ethischer Fragen auf – und zwar sowohl bei der Erstellung von Bildern, als auch bei der Verwendung synthetischer Inhalte in redaktionellen und werblichen Kontexten. Referent Rechtsanwalt Sebastian Deubelli behandeltu.a. folgende Themen:

    - Können KI-geschaffene Werke durch das Urheberrecht geschützt werden?
    - Wie sieht es mit computerassistiert erschaffenen Werken aus?
    - Dürfen frei zugängliche Bilder einfach als Trainingsdaten herangezogen werden?
    - Sind Kunststile schutzfähig?
    - Können synthetische Porträts gegen das Persönlichkeitsrecht verstoßen?
    - Ist eine Kennzeichnungspflicht von automatisiert generierten Inhalten denkbar?

    Infos und Anmeldung: bvpa.org [weiterlesen]

  • Für die Auslandsillustrierte Freie Welt war Detlev Steinberg von 1977 bis 1982 als der einzige DDR-Fotokorrespondent in Moskau akkreditiert. Ausgiebig bereiste er die Sowjetunion und lieferte die Bilder für unzählige Reportagen. Die Ausstellung zeigt Beispiele aus der Arbeit des Fotografen, denn neben seinem offiziellen Auftrag blieb ihm auch Raum persönlichen Interessensschwerpunkten nachzugehen: Staatsbesuche der DDR-Führung, die Olympia-Vorbereitungen in Moskau, das Leben von Sowjetdeutschen in der Region Altai, der Bau der Baikal-Armur-Magistrale in Sibirien.

    Nicht nur während seiner fünfjährigen Korrespondententätigkeit in der Moskauer Redaktion der Zeitschrift (1977–1982), auch danach bereiste er die Sowjetunion für zahlreiche Reportagen. Nach dem Ende der DDR blieb Steinberg als freiberuflicher Fotograf seinem Lebensthema Sowjetunion verhaftet. Es entstanden Fotodokumentationen über Tschernobyl, den Abzug der russischen Truppen aus Deutschland und den ersten… [weiterlesen]

  • Chargesheimer ist ja bekanntlich "das Urgestein" der Kölner Fotografenszene. So wundert es nicht, dass er - der doch alles aufnahm - auch Jazz in Köln fotografierte: In den 1950er Jahren begegnete er dem Eisdielenbesitzer und Jazz-Enthusiasten Gigi Campi, der in seiner Eisdiele Konzerte organisierte und zeitweilig ein eigenes Schallplatten-Label „Mod Records“ herausgab.

    Chargesheimer fotografierte seitdem Künstler, Proben und Konzerte und steuerte Vorlagen für Schallplatten-Cover bei. Er selbst veröffentlichte 1961 die Mappe »Armstrong. Fitzgerald«. [weiterlesen]


  • Auch 2022 präsentiert Leica Camera im Ernst Leitz Museum in Wetzlar die Gewinner und alle Finalisten des diesjährigen Leica Oskar Barnack Awards (LOBA). Neben dem Hauptpreis gab es auch in diesem Jahr wieder den Newcomer-Wettbewerb.Noch bis zum 1. Februar 2023 sind die beiden Gewinner-Serien sowie die zehn Fotoprojekte der weiteren Finalisten zu sehen.

    Wer sind nun die Gewinner? In der Hauptkategorie „Leica Oskar Barnack Award“ überzeugte die im Iran geborene und in Kanada aufgewachsene Fotografin Kiana Hayeri die fünfköpfige Jury mit ihrer Serie „Promises Written on the Ice, Left in the Sun“. Thema der Arbeit ist die Lebenssituation von Frauen in Afghanistan seit der Übernahme des Landes durch die Taliban.

    In der Kategorie „Leica Oskar Barnack Award Newcomer“ (für Nachwuchsfotografen bis zu einem Alter von 30 Jahren) setzte sich der deutsche Fotograf Valentin Goppel mit seiner Serie „Between the Years durch“. Seine Serie wurde von der Hochschule Hannover eingereicht, wo… [weiterlesen]
  • Mit dem Thema „Photography in Progress“ spannt der Aufruf des Photoszene-Festivals in Köln "einen thematischen Rahmen für künstlerische Auseinandersetzungen mit dem Medium der Fotografie, dessen Produktionsmechaniken sich ebenso im Wandel befinden wie sie neue Bildsprachen und Gebrauchsweisen hervorbringen können".

    Die eingereichten Arbeiten werden von einer Jury gesichtet und für eine Gruppenausstellung zum Photoszene-Festival im Mai 2023 ausgewählt.

    Einsendungen sind vom 1. November bis 31. Dezember 2022 möglich, genaueres erfährt man hier: photoszene.de/ [weiterlesen]

  • Der mit 10 000 Euro dotierte Hauptpreis des Wettbewerbs Global Peace Photo Award 2022,"Peace Image of the Year 2022", ging an den indischen Fotografen Sourav Das für seine Reportage "A Small yet Great Victory Over the Pandemic". Diese dolumentiert, wie während des weltweiten Corona bedingten Bildungsnotstandes die Initiative des indischen Lehrers Deepnarayan Nayak dennoch den Unterricht ermöglichte: Wie er die Wände der Häuser seines Dorfes in Schultafeln verwandelte, die Vorsichtsmaßnahmen gegen eine Infektion auf die Wände gemalt und er lehrte die Kinder im Umgang mit Masken und ließ sie in Sicherheitsabständen Schule im Freien absolvieren.

    Sourav Das, geboren 1987, hatte sich nach einem Master in Arts auf die Fotografie konzentriert. Er versteht sich als "street photographer", will sozialen Wandel in seiner Gesellschaft dokumentieren.

    Zum Global Peace Photo Award 2022 wurden 14.157 Bilder aus 115 Ländern eingereicht. Die meisten Einreichungen kamen aus China, Russland, Indien,… [weiterlesen]
  • Die Fondation Fiminco ermöglicht Kuratoren einen dreimonatigen Kuratorenaufenthalt in Romainville (Seine-Saint-Denis). Das Residenzprogramm steht in Frankreich und im Ausland lebenden Kuratoren ohne Altersbeschränkung offen, "die eine aufstrebende oder etablierte berufliche Laufbahn vorweisen können." Eine Jury, die sich aus Fachleuten aus der Welt der Kunst und Kultur sowie aus Vertretern der Fondation Fiminco zusammensetzt, wird anhand der Bewerbungen eine Vorauswahl treffen. Die in die engere Wahl gekommenen Kuratoren werden dann Anfang Dezember zu einem persönlichen Gespräch oder zu einer Videokonferenz eingeladen.

    Bewerbungen sind bis zum 8- Dezember möglich, Details Hier: pierrelaportecomm.sharepoint.c…O%2FFONDATION&p=true&ga=1 [weiterlesen]

  • Die World Photography Organisation zeichnet die japanische Fotografin Rinko Kawauchi im Rahmen der Sony World Photography Awards 2023 mit dem Preis für Herausragende Leistungen für die Fotografie aus.

    Kawauchi ist eine der bedeutendsten Vertreterinnen der japanischen Gegenwartsfotografie und "hat sich", so die Jury, "internationales Renommee mit Bildern erworben, die flüchtige, intime Momente des täglichen Lebens festhalten und sich durch strahlendes Licht auszeichnen".

    Rinko Kawauchi wurde 1972 in der Präfektur Shiga, Japan, geboren und begann im Alter von 19 Jahren zu fotografieren. Anfang der 1990er-Jahre arbeitete sie als Fotografin für eine Werbeagentur, bevor sie begann, sich in einem Studio in Tokio auf ihre eigene Arbeit zu konzentrieren. Internationale Aufmerksamkeit erlangte Kawauchi erstmals 2001 mit der Veröffentlichung der drei Fotobände Utatane, Hanabi und Hanako. Zwei der Serien wurden mit Japans prestigeträchtigstem Nachwuchs-Fotopreis ausgezeichnet, dem… [weiterlesen]