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  • Die Ausstellung »Das Weite suchen« präsentiert Bilder eines Jahrzehnts, das heute kontrovers erinnert und diskutiert wird. Sie zeigt Werke von zwölf Fotografen, die persönlich, künstlerisch und sozialdokumentarisch das Weite suchten. Zwischen 1983 und 1995 setzten die Künstler Stillstand und existenzielle Veränderungen ins Bild.

    „Komm! ins Offene, Freund“ – der erste Vers eines Hölderlin-Gedichts war in der späten DDR ein beliebter Ausspruch. Die Ausstellung knüpft an die damit verbundene Aufforderung an und zeigt Fotografien, von Künstlern, die ihre Kamera nutzten, um den Blick zu öffnen. Die gezeigten Fotoserien entstanden vor und nach 1989/90. [weiterlesen]

  • Die Deutsche Gesellschaft für Photographie (DGPh) zeichnet Samuel Solazzo, Clarita Maria und Elliott Kreyenberg mit dem Otto Steinert-Preis. Förderpreis für Fotografie aus.

    Mit dem 1. Preis des DGPh-Förderpreises wird Samuel Solazzo (B.F.A. Visuelle Kommunikation an der Bauhaus Universität Weimar und M.A. Photography Studies and Practice an der Folkwang Universität der Künste, Essen) prämiert. Der Preis ist verbunden mit einem Stipendium in Höhe von 5.000 Euro zur Umsetzung des geplanten Projekts „A Collection of Valuable Copies“. Die konzeptionelle Stärke des Projekts liegt in seiner Kombination aus wissenschaftlicher Archivarbeit und künstlerisch-fotografischer Darstellung materieller Kultur anhand der Gipsabguss-Sammlung des Antikenmuseums der Universität Leipzig. [weiterlesen]

  • Zum zweiten Mal haben Studenten der Fotografie an der Hochschule für Gestaltung Offenbach und Studierende des Masterprogramms Curatorial Studies an der Goethe-Universität und der Städelschule Frankfurt die Gelegenheit, gemeinsam ein Ausstellungsprojekt in den Räumlichkeiten der Deutsche Börse Photography Foundation zu realisieren. Aus dieser Zusammenarbeit ist die Gruppenausstellung „Worlds within Worlds“ entstanden. Sie versammelt 14 Fotografen, „deren Arbeiten“ – so die Stiftung – „sich entlang von Zwischenwelten unserer Realität(en) bewegen. In der Auseinandersetzung mit politischen, historischen und gesellschaftlichen Themen werden die Grenzen des Mediums Fotografie ausgelotet, verändert und erweitert.“ [weiterlesen]

  • La Gacilly-Baden Photo wurde bei den LUXlife Creative and Visual Arts Awards als weltweit Bestes Open-Air-Fotografie-Event prämiert.

    Ausgezeichnet wurde das Festival La Gacilly-Baden Photo des Jahres 2025, das unter dem Motto „Australien & Die Neue Welt“ rund 336.000 Besucher in den Bann von 30 fotografischen Erzählungen ziehen konnte, die auf rund 7 Kilometern Länge in der österreichischen Stadt Baden gezeigt wurden. Es stellt damit das größte Festival seiner Art in Europa dar. [weiterlesen]

  • Der Fußballfanclub, die Familie, das politische Kollektiv – Menschen streben nach Zugehörigkeit. Seit der Erfindung der Fotografie hält das Medium Gemeinschaft nicht nur fest, sondern kann sie ebenso befeuern oder infrage stellen. Fotografie macht es möglich zu demonstrieren, dass man Teil von etwas Größerem ist. Ebenso kann sie sich in den Dienst der Grenzziehung zu jenen stellen, die nicht Teil der eigenen Community sind. [weiterlesen]
  • Die Initiative des Irischen Kultusministeriums „Basic Income for the Arts (BIA)“ wird an 2.000 durch Zufall ausgewählte Künstler ein Grundeinkommen von 325 Euro pro Woche, mit einer Laufzeit von drei Jahren gewähren. Das berichtet der britische Guardian: theguardian.com/world/2026/feb…-scheme-becomes-permanent

    Laut einer von der Regierung in Auftrag gegebenen Kosten-Nutzen-Analyse soll das Programm durch einen Anstieg der künstlerischen Produktivität und eine geringere Abhängigkeit (der Künstler) von anderen Sozialleistungen mehr als seine Nettokosten in Höhe von 72 Millionen Euro wieder herein holen, so der Guardian. Ob unter „Künstler“ auch Fotografen fallen, ist dem Artikel leider nicht zu entnehmen. [weiterlesen]

  • Die Retrospektive – sie läuft noch bis zum 10. Mai 2026 im Foto Arsenal Wien - zeichnet Daidō Moriyamas fotografisches Werk und seine konzeptuellen Auseinandersetzungen mit den Medien nach: von seinen frühen Arbeiten für japanische Magazine über sein wachsendes Misstrauen gegenüber dem Fotojournalismus bis hin zu seinem Beitrag zur „Provoke“-Bewegung.

    Der japanische Fotograf – neben weiteren Ausszeichnungen ist er auch DGPh-Kulturpreisträger 2004 – wird mit über 200 Kunstwerken, 250 Reproduktionen aus Publikationen, Büchern und audiovisuellen Projektionen gefeiert. Die Ausstellung ist damit eine der umfassendsten Ausstellungen über das Werk des Fotografen. Wien ist bereits die fünfte Station dieser internationalen Wanderausstellung, die zuvor in São Paulo, Berlin, London und Helsinki präsentiert wurde. Von der britischen Zeitung The Guardian wurde sie zur besten Fotoausstellung des Jahres gekürt. [weiterlesen]

  • Zur Person, dem Werk und der Ästhetik Leni Riefenstahls (1902 – 2003) hat wohl jeder seine eigene Meinung. Ob ich meine ändern werde in Folge der Forschung der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, das glaube ich eher nicht.

    Zentral aber ist, dass „die Preußen“ mit dem Nachlass Leni Riefenstahls eine Schenkung durch die Erbin erhielten, die durchaus das Potential zum Danaergeschenk hat. Über 700 Kisten mit Fotos, Filmen, Notizen, Briefen, Manuskripten und weiteren Dokumenten waren der SPK 2018 übertragen worden. Sicherlich, die Bestände bergen enormes Forschungspotential. Gleichzeitig ist das Konvolut eine beträchtliche Herausforderung – sowohl im Hinblick auf Umfang und Vielfalt seiner Inhalte als auch in ethischer, rechtlicher und gesellschaftspolitischer Hinsicht. „Ziel“, so SPK, „ist eine sukzessive Erschließung in Teilprojekten, die jeweils unterschiedliche Perspektiven einbeziehen“.

    Nach dem Tod ihrer NS-Mentoren und ihrer politischen Entlastung vor dem Spruchkammerverfahren als… [weiterlesen]

  • Zum 100. Geburtstag der Fotografin Ursula Edelmann zeigt die Ausstellung „Sehnsucht nach Arkadien“ Potsdamer Stadtansichten zweier eng miteinander verbundenen fotografischer Persönlichkeiten: Arbeiten von Ursula Edelmann (1926–2024) und ihres Lehrmeisters Max Baur (1898–1988). Fast alle gezeigten Fotografien sind in Potsdam entstanden, über einen Zeitraum von sieben Jahrzehnten, von den 1940er- bis in die 2000er-Jahre.

    Ursula Edelmann begann ihre fotografische Laufbahn vor 80 Jahren in Potsdam mit einer Lehre bei Max Baur. Ihre frühen Arbeiten stehen am Anfang eines umfangreichen fotografischen OEuvres, das sie seit den 50er Jahren vor allem in Frankfurt am Main fortentwickelte und das durch technische Präzision, eine sachliche Bildsprache und formale Klarheit geprägt ist.

    Max Baur gilt wie kaum ein anderer als fotografischer Chronist Potsdams. Seine historischen Aufnahmen prägen bis heute das Bildgedächtnis der Stadt: „Potsdam ist ein Paradies für meine Kamera“, schrieb… [weiterlesen]